#03: Marketing & High Performance (Sebastian Thalhammer im Gespräch)

#03: Marketing & High Performance (Sebastian Thalhammer im Gespräch)

In der heutigen Episode gibt’s das erste Interview im Podcast für Positives Marketing! Sebastian unterhält sich mit Sebastian von Projekt Phoenix (www.projektphoenix.com) und erfährt eine Menge über Polypreneure, das neue Angebot von Sebastian Thalhammer – die Akademie für High Performance, die beiden plaudern über Marketing und stellen fest, dass sie einiges gemeinsam haben… Sebastian & Sebastian. 😉

Du findest Projekt Phoenix unter www.projektphoenix.com


Transkription: Sebastian Thalhammer von Projekt Phoenix im Interview

Sebastian Eisenbürger: Heute im Interview: Sebastian Thalhammer von Projekt Phoenix. #00:00:05-3#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, herzlich willkommen zur dritten Episode des Podcasts für positives Marketing. Heute spreche ich mit einem total interessanten Interviewgast, dem Sebastian Thalhammer. Das Interview das haben wir vor ein paar Wochen aufgezeichnet, deswegen, ja, kommt gleich so ein komischer Break und die Tonqualität ändert sich ein bisschen. Das haben wir über Skype aufgenommen. Aber nichts desto trotz ist es total spannend zu erfahren, was Sebastian mit seinem Projekt Phoenix macht, wie er dahingekommen ist und was das bedeutet für das Thema Marketing möglicherweise. Also, viel Spaß dabei. #00:00:54-9#

 

Sebastian Eisenbürger: Heute habe ich einen supertollen Gast hier und bin total gespannt, was wir da alles über ihn lernen. Es ist der Sebastian Thalhammer von Projekt Phoenix. Hi Sebastian. #00:01:02-8#

 

Sebastian Thalhammer: Hey Sebastian zurück. Freut mich, dass ich hier bin. #00:01:05-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich finde es total cool den ersten Gast zu haben, der den besten Vornamen der Welt hat (lacht). #00:01:09-6#

 

Sebastian Thalhammer: (lacht). #00:01:10-9#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, du machst Projekt Phoenix. Was ist Projekt Phoenix? #00:01:15-9#

 

Sebastian Thalhammer: Was ist Projekt Phoenix? Ja, das ist so die 1-Millionen-Euro-Frage, die ich mir auch immer gestellt habe, lange Zeit. Aber jetzt ist Projekt Phoenix die Akademie für high Performance und ich helfe damit Menschen mentale Ketten zu sprengen, ihr Potential zu entfesseln und mit ihrer Message rauszugehen, um was zu bewegen. Hört sich cool an, oder? #00:01:36-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Das hört sich mega an. #00:01:38-1#

 

Sebastian Thalhammer: Super! Es war aber auch ein Weg dorthin, ein weiter, steiniger, schmerzhafter, turbulenter Weg. Kann ich schon mal sagen. #00:01:45-4#

 

Sebastian Eisenbürger: Jetzt bin ich total gespannt. Wir haben ganz viel Zeit, dass du das in epischer Breite hier uns erzählen darfst. #00:01:51-3#

 

Sebastian Thalhammer: (lacht) In epischer Breite. Das finde ich gut. Das gefällt mir. Das werde ich jetzt verwenden in Zukunft (lacht). #00:01:57-3#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht). Ja, erzähl mal. Wie kam es dazu? Also was, wo kommst du her? Was machst du so? Wie sieht dein Alltag aus? Das sind Dinge, die mich interessieren. Was ist Projekt Phoenix tatsächlich ein bisschen im Detail? Wo kommst du her? Was war die letzten Jahre? #00:02:08-7#

 

Sebastian Thalhammer: Ja. Ausgezeichnete Frage. Ich versuche es kompakt und knackig zu halten, weil es aber wichtig ist. Wo komme ich her? Ich komme aus der klassischen Welt des „hey, du hast einen Beruf gelernt und den ziehst du jetzt durch“-Welt. Und ich war, ich bin Elektrotechniker. Ich finde ohne Scheiß Elektrotechnik (…) also Ingenieur der Elektrotechnik. #00:02:31-7#

 

Sebastian Eisenbürger: Interessant. Ich habe mal Elektriker gelernt vor langer, langer Zeit. (lacht) #00:02:34-8#

 

Sebastian Thalhammer: Und das, die traurige Ironie ist, ich wusste schon, während ich das mache, diese fünf Jahre, bei mir wurden es dann sogar sechs Jahre, weil es mich eben nicht interessiert hat. Ich wusste du bist vieles, aber du bist kein Elektrotechniker. Das ist nicht deins. Aber das machst du halt da, also so wie das Abi in Deutschland, Abitur, das ziehst du dann durch, war bei mir die berufsbildende Schule. Und da war ich auf einmal Elektrotechniker. Toll. Und dann habe ich mich in Jobs versucht. Habe aber da schon gelernt „ok, ich kann das nur als Mittel zum Zweck verwenden.“ Weil es interessiert mich nicht wirklich, die Technik. Und so bin ich in den Vertrieb gekommen und Kundenberatung und hin und her und hatte das Glück muss ich jetzt sagen, rückwirkend betrachtet: Immer, wenn ich wo angefangen habe zu arbeiten, ist die komplette Industrie zusammengebrochen. Ohne Witz. Ich war 2008 war ich in der Stahlindustrie. 2008, 2009. Was passiert da? Weltweise Stahlkrise. Alles bricht zusammen. Wir sind dagesessen und hatten nichts zu tun. Gar nichts. Nada. Und das war für mich die Höhle, weil ich dachte mir: Was soll das? Ich meine ich werde bezahlt dafür nichts zu tun. Jedes weiß es, keiner tut was. What the hell? Und da habe ich wirklich gemerkt, da läuft doch was falsch. Ich sitze hier meine Zeit ab für nichts. Das ist nicht der Plan. Bin dann gewechselt, wieder Jobwechsel. Habe dann herausgefunden: Anderer Zirkus, gleiche Clowns. Ändert sich nicht viel. 2011, ich war in die Photovoltaik-Branche: Und dann bricht die auch zusammen. Es war irre. Es war für mich aber dann wichtiger, weil ich einfach gesehen habe: Ok, Alter, jetzt musst du was tun. Das wird nicht funktionieren. Du kannst noch zehnmal den Job wechseln. Es wird sich nicht ändern an der Grundthematik. #00:04:25-3#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:04:26-2#

 

Sebastian Thalhammer: Und hatte einfach einen langen Traum, schon immer, um die Welt zu reisen. Ich wollte wirklich so living the dream Auszeit und habe das getan. War ein Jahr lang auf Weltreise in Asien, Australien, Neuseeland, 2012 2013 war das, um das „eat pray love“-Ding zu machen, noch bevor das Buch heraus war glaube ich, um mich selbst zu finden, um wirklich herauszufinden: Was zur Hölle willst du denn eigentlich tun? Weil ich hatte immer nur 14 Milliarden Ideen und Dinge im Kopf, aber nichts wirkliches, wo ich gedacht habe: Yey, das ist es ist. Oder geschweige denn eine Ahnung, was ich und wie ich das tun sollte. Und da hat sich dann für mich der Horizont so enorm erweitert, weil ich einfach coole Leute getroffen habe, die zum Beispiel ein Online-Business hatten. Die zum Beispiel mit ihrer ganzen Family ausgewandert sind und so weiter. Ich war in einem komplett neuen Umfeld, wo ich gesehen habe: Wow! Es gibt noch so viele andere Möglichkeiten, an die ich nicht mal gedacht habe. Und jetzt treffe ich so viele Menschen, die diese verrückten Dinge tun. Und das hat für mich einiges verändert. Und in dieser Zeit wurde wirklich ganz klar für mich: Ich bin Unternehmer. Ich möchte was erschaffen, was eigenes. Das ist es, was ich tun möchte. #00:05:46-5#

 

Sebastian Eisenbürger: Klingt gut (lacht). #00:05:48-0#

 

Sebastian Thalhammer: (lacht) Ja, klingt gut. Du weißt wo das hingeht, oder? (lacht) #00:05:52-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich habe ja auch meine Erfahrungen gemacht, die sind bisschen ähnlich, ja. #00:05:55-7#

 

Sebastian Thalhammer: Das passiert sehr vielen, kann ich mir vorstellen. Und dann komme ich eben zurück von dieser Weltreise, topmotiviert. Ja, ich bin Unternehmer. Ein kleiner Punkt, der noch gefehlt hat in meiner Gleichung: Mit was, oder wie, werde ich denn eigentlich Unternehmer? Und dann habe ich die buntesten Dinge ausprobiert. Also ich habe mich mit Online-Business auseinandergesetzt. Wirklich kompletter Anfänger zu dem Label. Habe Blogs gestartet. Und dies und jenes. Habe zu studieren begonnen, für vier Wochen. Da beschlossen das ist nicht so die clevere Idee für mich. #00:06:29-9#

 

Sebastian Eisenbürger: Welches Fach war es? #00:06:31-5#

 

Sebastian Thalhammer: Wirtschaftsrecht. #00:06:32-4#

 

Sebastian Eisenbürger: Ok. Sehr spannend auch, ja. #00:06:34-4#

 

Sebastian Thalhammer: Kommt drauf an. Ich hatte mir gedacht es wäre spannend. Als ich dann drinnen gesessen bin habe ich mir gedacht: Oh Gott, warum erschieße ich mich nicht gleich? Es ist wirklich (…) also es war dann einfach nicht der Weg. Ich wollte Resultate. Ich wollte was bewegen. Und nicht fünf Jahre studieren und dann erst recht wieder beim Start anzufangen. Denn du hast nichts, nur weil du einen Zettel in der Hand hast. Das interessiert keinen. Ich komme gleich hin, warum es Projekt Phoenix gibt. Kein Problem. Das gehört alles dazu. Und ich wusste: Ok, ich will mit Menschen arbeiten. Ich hatte zig Coaching-Ausbildungen schon zu der Zeit und Kommunikation und Rhetorik und da war ich alles fit. Ich wusste Beratungsbereich, das ist es. Da bin ich gut. Und Wirtschaft wollte ich auch lernen, diese Themen. Da wusste ich: Da bin ich nicht fit. Ich wollte zu lernen, wie man Unternehmer ist. Und da hat mich der Weg in die Unternehmensberatung, eigentlich in die Finanzberatung dann geführt. Und da habe ich das auch gelernt von der Pike auf. Habe dann eine Berufsausbildung gemacht zum Vermögensberater mit Examen und Pipapo und habe dann gelernt: Was ist notwendig, um zu verkaufen? Wie vermarkte ich mich selber? Wie funktionieren diese ganzen Produkte? Wie berate ich Menschen…? So. Parallel dazu ist aber dann immer dieser stärkere Traum an die Oberfläche gekommen. Ich möchte was kreieren, was erschaffen. Etwas. Eine Community. Eine (…) Ich hatte nur so eine grobe Idee. Damals war es ein Blog. Das war die Idee. Und ich habe mir dann viel von „Live Your Legend“ reingezogen. Kennst du vielleicht die Plattform. #00:08:16-9#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:08:17-2#

 

Sebastian Thalhammer: Scott Dinsmore (unv.). Und von Corbett Barr mit dem „Start a Blog that matters“. Genau. Und ich habe mir da diese Kurse gekauft von denen. Und dann habe ich angefangen diese Idee zu konkretisieren und was mich da antreibt. Und ich habe einfach gelernt für mich, Angst war für mich immer so ein Thema. Oder eigentlich dieses mentale Ketten sprengen, dieses Grenzen überschreiten, die Komfortzone verlassen. Und daraus hat sich dann langsam immer mehr Projekt Phoenix entwickelt. Auch der Name davon. Da habe ich sehr lange gebrainstormt. Was könnte das am besten ausdrücken? Und all diese Dinge, die da im Hintergrund passiert sind, die waren notwendig, um diese Teile zusammenzufügen. Und angefangen hat es wirklich als ein einfacher Blog, wo ich geschrieben habe über die Themen: Wie kann man Ängste überwinden und seine Komfortzone verlassen? Ja. Und das ist für mich ein wichtiges Thema nach wie vor. Aber es hat sich viel entwickelt in den zwei Jahren, wo es das mittlerweile gibt. Und es ist auch viel gewachsen. Es hat sich viel verdichtet. Es war am Anfang sicher noch ein weit größerer Bauchladen von vielen Ideen und Strömungen, wo ich einfach experimentiert habe und ausprobiert habe und Menschen interviewt habe und viel gelernt habe. Aber mittlerweile ist Projekt Phoenix meine Headquarter, meine Basis. Darüber laufen auch meine Produkte. Darüber biete ich meine Dienstleistungen an. Aber darüber vermittle ich auch das wissen, dass ich zu den Themen Potentialentfaltung und high Performance preisgebe. Genau. Eine sehr ausführliche Antwort auf eine gute Frage. #00:09:58-3#

 

Sebastian Eisenbürger: Aber es ist spannend. Also, im Grunde, ich finde den Namen auch total genial, weil Phoenix, natürlich, das symbolisiert ja irgendwo was. Und das drückt ja genau das aus, was du gerade beschrieben hast. Eben diesen langen Weg, ja, vom Startpunkt eben bis zu einem großen Ziel. Ich mein Phönix aus der Asche, das ist das Symbol dahinter. Es ist total toll. Also ich finde es echt cool. Guter Name und passt total auf das, was du beschreibst. #00:10:18-9#

 

Sebastian Thalhammer: Das ist das geile daran, und das möchte ich noch wirklich sagen. Damals hatte ich einfach, ich habe mich wirklich so iterativ an diesen Namen herangetastet. Und irgendwann spürte ich das passt und der hat auch eine Bedeutung für mich. Der Phönix eben dieser kontinuierliche Prozess des sich selbst Erschaffens und stärker werden. Und da ist noch was anderes drin. Kennst du den Film „Fight Club“? #00:10:41-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. Gerade vor kurzem erst wieder gesehen. #00:10:43-4#

 

Sebastian Thalhammer: Ja. Awesome. Ich liebe diesen Film. Da steckt so viel drin. So viel drinnen, wofür ich stehe. #00:10:48-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Auch zum Thema Marketing übrigens. Das ist krass. Also wenn du den mit anderen Augen anschaust, dann entdeckst du da ganz, ganz andere Aussagen. #00:10:53-5#

 

Sebastian Thalhammer: Absolut, absolut. Und das finde ich echt, deswegen ist dieser Film so ein Meisterwerk. Aber was mich immer fasziniert hat an dem Film: Da geht es darum die mentalen Ketten zu sprengen, und zwar die der Gesellschaft. Wenn du dir den Film mit den Augen ansiehst, ist die Kernmessage: Vergiss, was alle anderen dir sagen, oder die Gesellschaft, oder whatever. Mach das, wofür du hier bist. #00:11:16-9#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:11:17-9#

 

Sebastian Thalhammer: Ground Zero. Nicht Ground Zero. Das heißt anders, das Ding. Wurst. Der Nullpunkt nennen sie es im Deutschen. Und es geht immer um diese Frage. Und Project Mayhem, in dem Film, Projekt Chaos, hatte ja die Aufgabe da komplett neues, neue Sichtweise in die Welt zu bringen. Und das war für mich dann irgendwie so passend als im Sinne einer Gemeinschaft, oder im Sinne einer Community. So hat sich das dann zusammengefügt für mich Projekt Phoenix. Hat also auch diesen Einfluss aus der Richtung, wobei es mir jetzt weniger darum geht, da Metallkugeln durch Parks zu rollen, sondern wirklich zu sagen: Die Art und Weise, wie wir die Vergeudung von Potential stoppen können, ist, dass wir beginnen herauszuarbeiten, was in uns steckt, unser Potential zu hebeln und das auch draußen umzusetzen, unsere Message rauszubringen. Das ist das, wofür ich stehe, oder wofür Projekt Phoenix steht. Und das ist mein Ziel, das ich verwirklichen möchte. #00:12:17-7#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ist total spannend. Und je länger ich dir zuhöre, desto passt es auch zu dem Thema, was ich ja vertrete, das positive Marketing. Also nicht dieses klassische „rein in Kopf, bis es nicht mehr geht, Holzhammer drauf und Deckel zu“, wie wir es überall kennen, sondern hin zu dem wirklich authentischen Marketing im Unternehmen ist: Eine Person drückt etwas aus und hat eine Botschaft einfach, ja, zu geben und wenn diese Botschaft passt, dann wird sie ankommen. Dann werden Leute da sein, diese entgegennehmen und die dankbar dafür sind. Das passt total gut, weil Authentizität ist ja im Grunde das, was du gerade beschreibst. Einfach das tun, was du tun möchtest. Das tun wofür du lebst. Solange du gefunden hast, was das ist, dann wird das funktionieren. Und das ist extrem fasziniert. Um ein bisschen die Brücke zu schlagen hin zu den Marketingthemen: Was ist für dich Marketing, um wieder so eine 1-Million-Euro-Frage zu stellen? #00:13:03-3#

 

Sebastian Thalhammer: Ja. Marketing ist für mich weit mehr als jetzt einfach nur das, was du auch kurz jetzt angeschnitten hast. Flyer verteilen und drauf zu hoffen, dass wer kommt. Für mich ist Marketing mittlerweile eine Form der Persönlichkeitsentwicklung, weil es so wichtig ist. Wenn wir von Marketing sprechen, dann geht es darum sichtbar zu sein, raus zu gehen, sich zu zeigen. #00:13:28-4#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:13:29-7#

 

Sebastian Thalhammer: Zu kommunizieren, wofür ich stehe, wer ich bin und was mir wichtig ist. #00:13:35-5#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:13:36-4#

 

Sebastian Thalhammer: Und das muss ich aber erst mal wissen. Das muss ich erst mal herausarbeiten. Das muss mir zuerst mal klar werden. Da sind wir sofort wieder drinnen in Themen: Wofür stehst du? Wofür brennst du? Wie siehst du die Welt, wie sie sein könnte? Was begeistert dich? Was sind deine Werte, wenn wir so wollen? Werte sind immer so unsexy, aber da steckt mehr dahinter. Aber was sind die Dinge, die dir wichtig sind, die du da draußen sehen möchtest? Was ist dein Wieso? Was ist dein Wie? Was ist dein Was? All diese Themen, die muss ich zuerst mal selber kennen und bewusst wahrnehmen. Dann kann ich raus gehen damit und sichtbar werden, weil ich zuerst selber sichtbar geworden bin. Und dann vermarkte ich das und dann strahlt diese Sichtbarkeit auch anders aus. Also Marketing ist für mich immer dann, wenn es darum geht, einen Aspekt von Innen nach Außen zu tragen und damit einen Effekt zu erzielen. #00:14:35-5#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:14:36-7#

 

Sebastian Thalhammer: Wir betreiben alle Marketing in gewisser Art und Weise. Wenn wir Menschen überzeugen wollen von unseren Ideen. Wenn wir Partnerschaften haben, Beziehungen. Das ist immer eine Form von Marketing, oder vom Verkaufen auch. #00:14:50-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Am Ende ist ja Marketing immer eine Kommunikation. Und Kommunikation nicht nur per Stimme, sondern tatsächlich Körpersprache, Ausdruck, einfach da sein und reden. Und wenn du nur da bist und keiner neben dir ist, dann ist auch eine Form Marketing, nämlich du bist nicht da. Du drückst was aus, da du es nicht tust. Ja, ist total spannend. Ich bin total bei dir. Das ist Marketing, ja, in der höchsten Form am Ende. Um es ein bisschen konkreter zu machen. Wenn du jetzt über Marketing bei dir nachdenkst, Projekt Phoenix, auch wie es sich entwickelt hat, magst du bisschen erzählen, was konkret du für Methoden eingesetzt hast, damals, vielleicht auch heute, wie sich das verändert hat und was du für Learnings hattest daraus? #00:15:25-2#

 

Sebastian Thalhammer: Also ich bin da ein sehr großer Vertreter von Content-Marketing. Das heißt meine Prämisse ist: Liefere Mehrwert und du wirst auch was bekommen dafür. Also liefere den Content, guten Content, gute Inhalte und das macht dann Werbung für sich idealerweise. Und ich muss auch ganz ehrlich sagen: Das ist ein harter Weg. Das ist auch mühsam. Wir beide wissen. das. Wir produzieren viel Content. Es ist (…) es war auch lange Zeit so dieses belächelte Thema von wegen „pff, what (unv.). Keine Ahnung. Ich mache einfach dieses klassische Hau-drauf-Marketing. Geht ja auch.“ Es geht ja auch. Ist ja keine Frage. Die Frage ist: Wie geht es und vor allem wie lange? Und meiner Meinung nach: Ich möchte langfristig wirkende, nachhaltige Aspekte da rausbringen. Und das geht meiner Meinung nach am besten, indem ich großartige Inhalte da rausbringe, egal jetzt in welcher Form: mit Webinaren, mit Blog-Artikeln, mit Podcasts, mit Videos. Das Prinzip ist das gleiche. Und wenn Menschen dann sagen: „Cool, das war jetzt wichtig für mich. Da habe ich mir einiges mitnehmen können.“ Dann werden sie auch Vertrauen aufbauen zu derjenigen Person, oder zu mir, zur Marke und ich baue sukzessive eine loyale Community auf, oder Wurst wie wir das dann nennen. Und weiß auch, vielleicht ist meine Liste, meine Gefolgschaft, kleiner, als wenn ich sie jetzt erkauft hätte, aber dafür ist sie solider. Dafür ist dann mehr, da ist mehr Connection da. Da ist mehr Austausch da. Einfach mehr Tiefe. Und das ist etwas, was ich mir nicht kaufen kann durch andere Strategien. Es würden viele Menschen gern. Aber ich sehe das wirklich (…) das Marketing ist ja auch, ist Beziehungsaufbau im Endeffekt mit den Menschen. #00:17:18-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:17:19-4#

 

Sebastian Thalhammer: Und das ist eigentlich so meine Grundphilosophie, oder meine Grundeinstellung zu dem ganzen Thema. Und ich habe da viel geschrieben schon. Ich habe viel Artikel produziert. Sehr viele Podcasts auch. Mittlerweile geht es bei mir mehr in Richtung Podcast und Video und Webinaren. Weil ich bin, wie du schon gemerkt hast, ich spreche gern. #00:17:43-9#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ja, glaube ich dir. #00:17:46-7#

 

Sebastian Thalhammer: Ja. Dieses Medium möchte ich jetzt einfach mehr favorisieren für mich, weil (…) einfach weil es mir Spaß macht und weil ich auch merke da ist der Effekt größer, als ich es mit einem geschriebenen Wort vielleicht hinbekomme. Muss man mal schauen. #00:18:00-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, das ist spannend. Also im Grunde bist du da, wo viele der Hörer dieses Podcasts auch gerne hin möchten. Ihnen fehlen ein bisschen die Methoden. Gerade im Unternehmen ist das total schwierig, wenn sie so klassisch gewachsen sind, ganz egal wie groß sie sind, dann werden Dinge einfach so gemacht, weil sie schon immer so gemacht wurden. Und im klassischen Marketing lernst du einfach etwas ganz anderes. Also Content-Marketing ist etwas, das jetzt, wenn überhaupt, jetzt gerade aufkommt in der Ausbildung zum Marketer. #00:18:26-1#

 

Sebastian Thalhammer: Das glaube ich. Also das ist ja die traurige Ironie. Das gibt es ja schon immer. #00:18:29-8#

 

Sebastian Eisenbürger: Das ist der Punkt, genau. Und so lange du Marketing ja persönlicher machst, individueller machst und es idiellerweise dann noch automatisiert, dafür haben wir die Technik heutzutage, dann wirst du erfolgreich sein. Ich bin also sowas von 100% bei dir. Es ist interessant. #00:18:43-4#

 

Sebastian Thalhammer: (lacht) Sehr gut. #00:18:45-8#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. Wenn du so beobachtest, was um dich herum passiert. Ich meine Marketing wird ja gemacht. Und du wirst auch nicht auf die Straße gehen und nicht an den Plakaten vorbeilaufen und sie irgendwo überhaupt nicht wahrnehmen. Wie findest du das? Wie findest du das, wenn du da durchläufst? Wie findest du das, wenn du den Fernseher, wenn du noch Fernseher schaust überhaupt, einschaltest, und da deine Werbung siehst? Wie findest du das im Radio? Per E-Mail? Im Briefkasten? Was geht da in dir vor? #00:19:08-6#

 

Sebastian Thalhammer: Gute Frage. Ich würde einfach da sagen, dass die Landschaft sehr, sehr breit gestreut, und da merkt man einfach Divergenz der unterschiedlichen Strömungen. Natürlich muss man jetzt auch gleich sagen: Es kommt schon sehr stark drauf an was wird verkauft. Denn wenn es jetzt um, keine Ahnung, irgendein billiges oder irgendein günstiges, weiß ich nicht, Gut geht, was, was man sowieso braucht, dann wird es einfach vermutlich mit der Hau-Drauf-Methode manchmal besser funktionieren. Ich weiß es nicht. Aber das ist ein großer Unterschied. Was für eine Art von Marketing wird betrieben? Wird Marken-Marketing betrieben, wie es zum Beispiel Coca-Cola und McDonald’s machen? Die stellen nicht wirklich jetzt immer, keine Ahnung, einen Burger in den Vordergrund, aber sie stellen den Wiedererkennungswert der Marke in den Vordergrund. Das können die auch gut. Du brauchst nur dieses „M“ zu sehen, du weißt sofort, was du bekommst. #00:20:06-1#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:20:07-1#

 

Sebastian Thalhammer: Und du brauchst nicht, keine Ahnung, zehn Flyer lesen. Und du kennst das alles schon. Das ist denen ihr Job. Und das machen die richtig gut. Also ich bin ein großer Fan von McDonald’s Werbung. Die können das richtig gut. Die können Plakate produzieren, wo man auch tatsächlich drauf schaut, oder wo man den Witz zumindest erkennt. #00:20:29-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:20:30-2#

 

Sebastian Thalhammer: Und das bleibt ja drinnen. Das ist ja genau der Trick der Sache für die, ja. Man sieht es immer wieder. Aber dann gibt es natürlich auch Werbung, wo ich mir manchmal denke: Alter, seid ihr komplett (…) what the hell? Also wart ihr auf Crack, als ihr das produziert habt, oder was geht da ab? Also ich kann mich jetzt nicht mehr genau erinnern, aber das war so eine, ich glaube es war eine Werbung für eine Finanzierung für ein Haus. Und dann läuft da dieser quietschfidele irgendwas herum, 3D-animierte Fuchs oder so. Und ich denke mir: Alter? Seid ihr (…) Ich meine die Leute, die das kaufen sollen, sind keine 12. Also was war die Intention sowas zu produzieren? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass da ein Mensch diese Werbung sieht und sagt: „Oh, ein Fuchs der fröhlich herumläuft und von Finanzierung spricht. Das hört sich toll an. Da gehe ich sofort hin.“ Also ich merke da schon, dass da einige, ich weiß nicht, was das ist, aber einige Strömungen die gehen da komplett in die falsche Richtung. Ich glaube die haben zu wenig verstanden, dass der Konsument kein Volltrottel mehr ist. Und das war vielleicht früher anders. Das muss man auch mitbedenken. Es hat sicher gut funktioniert. Im Internet vor 15 Jahren, da hast du noch mit den billigen Tricks viel machen können. Jetzt nicht mehr. Jetzt ziehen die billigen Tricks nicht mehr, weil die Menschen auch dazulernen. Ich spreche jetzt einfach nur von den klassischen Verknappungstechniken. „Nur noch 10 eBooks verfügbar.“ #00:22:11-6#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) (unv.) #00:22:15-1#

 

Sebastian Thalhammer: (lacht) Ja. Das hat funktioniert. Oder es funktioniert in gewisser Weise immer, Verknappung. Aber man merkt natürlich auch, dass die Menschen, die diese Dinge dann auch kaufen, auch bewusster werden, auch natürlich mehr dazulernen. Und ich bin der Meinung, dass da manche Marketer nicht mehr ganz state of the art sind, oder diesen Weg gehen. Wobei, und da muss ich jetzt auch noch was wichtiges sagen, manche machen es bewusst so. Kennst du, das Beispiel möchte ich jetzt geben, denn das hat mich persönlich sehr überrascht das so zu sehen. Kennst du die E-Mail vom Prinzen aus Aserbaidschan, mit 5 Mrd. Euro, die du bekommst und hin und her, solche Dinge? #00:22:58-1#

 

Sebastian Eisenbürger: Na klar kenne ich die, ja. #00:23:00-0#

 

Sebastian Thalhammer: Die kennt irgendwie jeder. Und man denkt sich: Kann irgendein Mensch so saublöd sein und da reinfallen? Dachte ich mir zumindest. Wie stehst du da dazu, was glaubst du? #00:23:10-8#

 

Sebastian Eisenbürger: Also ich kenne die Geschichte. Ich weiß, dass da Menschen drauf reinfallen und dass das gar nicht so wenige sind. Natürlich, die Promillezahl ist da gering. Aber wenn du die Masse siehst, wie diese Mails verstreut werden, dann reichen ja ganz, ganz wenige, die das tun. Und die gibt es halt. Das ist das verrückte daran. #00:23:26-4#

 

Sebastian Thalhammer: Es ist so irre. Es ist ein Milliarden-Business. Da stecken Milliarden Dollar Jahr für Jahr drin. So gut läuft das. Und die E-Mails, die man bekommt, die sind bewusst genau so geschrieben, weil die genau die Menschenschicht ansprechen sollen, die, ich sage es einfach wie es ist, zu blöd sind, das zu checken und dann die Kreditkarte nehmen und tatsächlich Geld überweisen. Genau die soll die ansprechen. Die sollen keine Menschen ansprechen, die ein bisschen einen Menschenverstand haben, denn die würden da ohnehin nicht drauf reinfallen. Also es ist ein interessanter Aspekt das mal so zu sehen. Man sieht vielleicht schlechte Werbung, oder subjektiv gesehen schlechte Werbung. Kann aber sein, dass die bewusst gestaltet ist, um, na ja, genau die richtige Zielgruppe zu erreichen. #00:24:13-8#

 

Sebastian Eisenbürger: Also es gibt so eine Webseite, einen Web-Shop, und aus Deutschland, der genau diese Strategie fährt. Das klingt jetzt so böse. Ich will das gar nicht bewerten. Die machen das auf eine sehr gute Art und Weise. Das ist pearl.de. Ich weiß nicht, ob du den Shop kennst? #00:24:23-2#

 

Sebastian Thalhammer: Kenne ich sozusagen, ja. #00:24:25-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Da gibt es, das ist halt, ja (…) für mich persönlich ist es nichts. Es mag seine Zielgruppe geben. Ich will es echt nicht bewerten. Ich kenne auch die Shop-Betreiber. Die machen ihren guten Job. Die stecken viel Geld da rein, dass der Shop so aussieht, wie er aussieht, auch wenn man das nicht glauben mag. Und es funktioniert, weil es eben genau die Leute trifft, die es treffen soll. Und das ist sehr spannend. Also gerade diese Mail aus Afrika, das ist so ein Streuverlust-Thema. Das klappt halt über die Masse. Und im positiven Marketing ist ein wichtiger Aspekt eben das Masse der absolut falsche Weg ist. Da heißt es dann Klasse statt Masse und Relevanz statt Penetranz. Und es passt da einfach überhaupt nicht rein. Das würde ich nicht tun, würde ich nie so empfehlen. Aber natürlich funktioniert das, wenn du eine große Streuung hast. Genau so funktioniert Fernsehwerbung, Radiowerbung und die Massenmedien. Ist spannend. Allerdings, und das finde ich wieder an dem Beispiel Pearl so gut, auch wenn die Seite, gucke sie dir gern mal an, gar nicht so aussieht, dass man sie schön findet. Es hat einen riesengroßen Vorteil: Ich würde da gar nicht einkaufen. Ich weiß nicht, wie du sie findest. Schau sie dir mal an und sage mir, wie du sie findest. Und das zeigt von vornherein, dass die sehr bewusst mit dem Thema Streuverlust umgehen. Bei meinem Blog ist das ähnlich. Mein Blog Marketing-automation-blog.com, der ist sehr dunkel gehalten. Ich kriege sehr, sehr viel Kritik dafür, dass der so dunkel gehalten wird. #00:25:40-2#

 

Sebastian Thalhammer: Mhm (bejahend). #00:25:41-1#

 

Sebastian Eisenbürger: Das coole daran ist, dass die Menschen, denen das nicht gefällt, die fragen mich erst gar nicht. Die kommen erst gar nicht auf mich zu. Denen muss ich gar keine Absage schreiben. #00:25:47-0#

 

Sebastian Thalhammer: Ja. #00:25:48-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Das heißt ich lasse sie von vornherein gar nicht rein. Nur die Leute, die das gut finden, kommen rein. Das finde ich total spannend. Und würde jetzt hier dieser Afrikaner, der diese Mails schickst, wo auch immer sie herkommen, würde der bisschen überlegen und ein bisschen besser herausfinden, wer seine Zielgruppe ist, egal ob das jetzt eine legale Sache ist oder nicht, wenn er wüsste, wenn er persönlich wüsste „das sind meine Leute, die muss ich anschreiben“, dann würde der noch ein paar mehr Milliarden machen. #00:26:13-0#

 

Sebastian Thalhammer: (lacht) Ja, aber #00:26:15-5#

 

Sebastian Eisenbürger: Ich würde jetzt ihn auch nicht beraten wollen. Aber, ja, Streuverlust ist nicht der Weg. Hast du mal auf Pearl draufgeguckt? #00:26:22-6#

 

Sebastian Thalhammer: Du, die ist gerade, ist das pearl.de? #00:26:24-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:26:25-3#

 

Sebastian Thalhammer: Die ist gerade offline. (lacht) #00:26:26-8#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Oh (unv.) #00:26:28-7#

 

Sebastian Thalhammer: (lacht). Disclaimer. Nein, da ist gerade Wartungsarbeiten steht da. Ok, na gut. Einen anderen Mal. Aber ich glaube ich weiß was du meinst. Aber, und das ist auch wichtig, dass man das anspricht. Für mich und für dich sicher auch, so viel wissen wir jetzt schon, für mich ist einfach wichtig: Ich möchte Menschen ansprechen. Ich möchte die Menschen ansprechen, die ein hohes Qualitätsbewusstsein haben. Ich möchte Menschen, die mit Authentizität da rausgehen wollen. Ich will keine „schnell reich werden“ Leute. Ich will keine „hey, wir machen tolle Kaffee-Kapseln-Blogs und du wirst über Affiliate-Links reich werden in drei Tagen“. Da gibt es Leute draußen, die machen das. Die machen das sicher gut und whatever. Und da gibt es auch genug Leute die brauchen sowas. Kein Ding. Für mich ist es nicht mein Weg. Ich war auch in dieser Schiene. Ich weiß auch was der Antrieb ist. Dieses, das ist einfach „ich möchte schnell Kohle haben und nichts dafür tun“-Mentalität. Ja klar, kann man niemandem verübeln. Wir alle haben das. Warum nicht im Lotto gewinnen. Wäre schon cool. Für mich hat sich aber dann einfach herausgestellt: Ich möchte was aufbauen, was mir wichtig ist und wofür ich auch brenne. Wo ich dann weiß da habe ich was geschaffen, was mir etwas bedeutet. Und mit einem Kaffee-Kapsel-Blog, oder einem afrikanischen-Prinzen-Business hätte ich das nicht. Und es war für mich auch der Grund, warum ich aus der Finanzberatung ausgestiegen bin wieder, weil ich einfach für mich gemerkt habe: Das ist nicht die Art und Weise, wie ich wirken will und wie ich Mehrwert liefern möchte. Und da ging es nicht darum um die Thematik. Ich wusste, was ich tat und das hat auch alles funktioniert. Aber für mich, ich habe einfach gespürt: Nicht auf diese Art und Weise. Ich möchte Menschen auf eine andere Art und Weise inspirieren und bewegen. Und das muss gegeben sein. Wenn das nicht ist für mich, dann ist es nicht der richtige Weg. Und ich habe viel versucht, auch in der Vergangenheit. Ich habe auch eine Software-Firma aufgebaut, oder versucht aufzubauen. #00:28:21-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Ok. #00:28:22-0#

 

Sebastian Thalhammer: Habe eine Lösung konzipiert, eine Marketinglösung, ganz simpel, die auch funktioniert hat. Habe aber dann sofort gemerkt: Das will ich eigentlich nicht. Also ich möchte keine, möchte jetzt nicht die nächsten zehn Jahre an einer Marketinglösung herumfrimmeln, also einer Software-Lösung. #00:28:37-4#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:28:38-2#

 

Sebastian Thalhammer: Da war für mich einfach wichtig: Ich möchte mit meiner Message was bewegen, mit meinem Wissen. Und ich glaube das ist auch wichtig herauszufinden in seinem Marketing, dass man da einfach auch seinen eigenen Standard lebt und ausdrückt und kommuniziert. Und Pearl sehen wir gerade nicht. Ach, die werden sich freuen, wenn wir dauernd Pearl sagen in dem Podcast. (lacht). #00:29:00-7#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ja. #00:29:03-3#

 

Sebastian Thalhammer: Die machen eben, so wie gesagt, sicher großartige Arbeit. Vielleicht ist es einfach nicht das wofür ich stehe, wofür ich mich identifizieren kann. Und dann einfach zu sagen: Ok, passt. Was ist es dann? Das dann auch wirklich auszudrücken. Das ist glaube ich die hohe Kunst der (…) von dem, was wir überhaupt machen in unserem Leben: Auszudrücken, wofür wir wirklich stehen, wer wir wirklich sind. Ob das jetzt Business ist, oder nicht, irrelevant. Es ist immer das gleiche. #00:29:29-5#

 

Sebastian Eisenbürger: Also, bin komplett bei dir. Das trifft für Personen zu. Das trifft für Unternehmen zu: Sei jemand. Du musst wissen, wer du bist. Nur dann kannst du das authentisch nach außen tragen. Und dann wird das geglaubt und dann wird das funktionieren. Ich würde dir die letzten Worte überlassen. Du darfst gerne noch ein paar Dinge sagen. Du hast Akademie ganz am Anfang in den Mund genommen. Vielleicht kannst du da noch zwei drei Sätze zu sagen? Was heißt Akademie für high Performance? Wie erreicht man dich? Wie findet man dich, wenn man dich ansprechen, anschreiben möchte? #00:29:54-8#

 

Sebastian Thalhammer: Mhm (bejahend). Projekt Phoenix ist ja so meine Hub für alle möglichen Dinge. Und ich muss ganz ehrlich sagen: Ich habe ja viel getan in den letzten Jahren. Da war ja Projekt Phoenix schon alles Mögliche, ich gestehe. Es ist ein Bauchladen gewesen, auch vielleicht noch ein bisschen. Aber high Performance war für mich eigentlich immer das Grundthema. Und beim high Performance spricht man einfach davon, das kontinuierliche überschreiten eigener Grenzen in allen Lebensbereichen, die relevant sind. Heißt im Klartext: Es geht darum klarer zu werden, mehr Energie zu haben, produktiver zu sein, mehr Einfluss zu haben, mehr Vertrauen zu haben. Das sind so die Grundpfeiler von high Performance. #00:30:31-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:30:32-2#

 

Sebastian Thalhammer: Und bei Projekt Phoenix findest du allen möglichen Content dafür zu dem Thema: Wie entwickle ich, wie lebe ich selbst high Performance? Das ist ein Zustand. Das ist nicht nur für Spitzensportler, sondern es ist etwas (…) Das kontinuierliche Streben nach mehr von dem, was da drinnen ist. Und ich sehe einfach für mich das als Akademie, weil ich da auch jetzt in den nächsten Jahren immer mehr reingeben möchte an Unterstützungen, an Tools, die die Menschen beziehen können. Natürlich auch Content, der kostenlos ist, aber auch bezahlt. Menschen können ja schon mit mir arbeiten als high Performance Trainer und Coach. Und nicht zu guter Letzt bin ich einfach der Meinung: Wenn wir wirklich unser komplettes Potential entfalten wollen, dann müssen wir selbstbestimmt leben. #00:31:19-5#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:31:20-4#

 

Sebastian Thalhammer: Das können wir nicht, wenn wir fremdbestimmt sind durch Abhängigkeiten von Außen: Job, oder Finanzierung, oder irgendetwas. Also für mich gehört ein sehr wichtiger Schritt zu high Performance gehört für mich auch dazu ein eigenes Fundament aufzubauen, das einen trägt und das einen erlaubt kontinuierlich zu wachsen. Und das ist das, wo ich dann von einem Polypreneur-Business spreche. Jetzt habe ich wieder ein neues Wort eingewirkt. #00:31:46-2#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Das stimmt. #00:31:47-3#

 

Sebastian Thalhammer: Polypreneur kurz: Ist für mich ein Mensch, der sein Potential entfesselt und einsetzt, um damit was zu bewegen. #00:31:54-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:31:55-5#

 

Sebastian Thalhammer: Das ist für mich ein Polypreneur. Sehr häufig ein Wert, der mit seinem Wissen was machen möchte. Autoren, Trainer, Coaches, Berater, whatever. #00:32:01-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:32:02-5#

 

Sebastian Thalhammer: Und sein eigenes Polypreneur-Business zu haben bedeutet, dass man eben kontinuierlich an sich selbst arbeitet, kontinuierlich dazulernt, Mehrwert liefert, aber auch Einkommen, Geld, generiert, dass einen trägt und stützt und einem erlaubt, mehr von dem zu tun, was man da draußen bewirken möchte. Und auf diese Art und Weise habe ich schon lange mit Menschen gearbeitet, im 1-on-1-Setting. Aber es gibt auch mein Online-Training, gleichnamig: Starte ein Polypreneur-business. Findet man alles auf meiner Projekt Phoenix-Seite, auf ProjektPhoenix.com. Ich würde einfach sagen, wer jetzt sagt: „Ich möchte mehr darüber erfahren, generell, was ich so tue“, einfach auf ProjektPhoenix.com schauen und sich da mal umsehen: Mal in Podcast reinhören, einen Artikel lesen, die kostenlose Community beitreten. Da gibt es einiges an Material, mit dem man sich mal auseinandersetzen kann. Und wer dann tiefer reingehen möchte in die Materie findet da auch einige Anknüpfungspunkte. Nicht zu guter Letzt kann man mir natürlich auch eine E-Mail schreiben. Das funktioniert auch (lacht). #00:33:11-3#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ja. Also ich habe dich über Facebook damals kontaktiert. Das ist glaube ich auch ein guter Weg. #00:33:16-0#

 

Sebastian Thalhammer: Genau. #00:33:16-3#

 

Sebastian Eisenbürger: Über die Gruppe dort. Ja. Prima. Super. #00:33:19-5#

 

Sebastian Thalhammer: Facebook-Gruppe habe ich ja auch. Ei, was habe ich alles getan? Bei den Facebook-Nachrichten muss ich allerdings sagen. Das ist ja, hast du das schon mitbekommen? Ist für mich ein ziemliches Novum. Aber die filtern ja jetzt Nachrichten raus. #00:33:29-7#

 

Sebastian Eisenbürger: Ist das wahr? #00:33:31-2#

 

Sebastian Thalhammer: Ja! Das ist witzig. Das ist echt witzig. Wenn du nicht befreundet bist mit mir landest du automatisch in einem Spam-Ordner von Facebook. #00:33:42-5#

 

Sebastian Eisenbürger: Aber ist der nicht schon immer da, dieser Sonstiges-Ordner, oder wie heißt das? #00:33:46-1#

 

Sebastian Thalhammer: Schon, aber irgendwie, ich habe gemerkt da sind Nachrichten drin von, also echte Nachrichten von 2014 und solche Dinge. Man sieht ja da nie rein. Die sagen einem ja nicht, dass da was drinnen ist. Also man muss da immer selber reinsehen. Ist mir gerade in letzter Zeit öfter passiert, dass mir einfach Leute geschrieben haben und dann nochmal per E-Mail und gesagt haben: „Hey, warum antwortest du nicht?“ Nur zu Info. Also eher per E-Mail. Oder in die Facebook-Gruppe Projekt Phoenix Polypreneure. #00:34:12-5#

 

Sebastian Eisenbürger: Super. #00:34:14-3#

 

Sebastian Thalhammer: Viel zu viel Zeug (lacht). #00:34:14-9#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ja, wir sind am Ende angekommen unseres Podcasts. Es war total cool. Ich fand es total spannend. Ich habe festgestellt, dass wir persönlich unglaublich viele Parallelen haben in der Vergangenheit. Das ist total spannend. Ja, dank dir total für die Einblicke, die du gegeben hast. Ich finde das Projekt ist mega cool. Projekt Phoenix, allein der Name spricht mich total an. Ja. Ich sage dir nochmal vielen, vielen Dank und, ja. Dann ein letztes Wort noch von dir? #00:34:38-5#

 

Sebastian Thalhammer: Ich sage auch nur Danke. Habe mich gefreut hier sein zu dürfen und darüber zu plaudern und ich freue mich dann dich als Interview zu Gast haben, als Gast zu haben, bald. #00:34:46-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Da freue ich mich auch drauf. Alles klar. Dann mache es gut. Tschau. #00:34:50-0#

 

Sebastian Thalhammer: Tschö. #00:34:50-9#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, krasser Typ der Sebastian Thalhammer. Ja, ich würde dich bitten: Schaue auf jeden Fall auf seiner Webseite vorbei, Projekt Phoenix. Und, ja, wenn dir der Podcast gefällt, dann würde ich mich persönlich total freuen über eine Bewertung bei iTunes. Klick einfach die Sterne an und hinterlass mir eine kurze Nachricht in den Kommentaren. Dann freue ich mich mega, weil dann weiß ich, was ich verbessern kann. Dann sage ich dir vielen Dank fürs anhören und bis zum nächsten Mal. Tschüss! #00:35:15-7#

 

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