#07: Marketing & Hyponse – Teil 2 (Axel Hombach im Gespräch)

#07: Marketing & Hyponse – Teil 2 (Axel Hombach im Gespräch)

Hypnose und Marketing – auf den ersten Blick haben die beiden Worte nichts gemein.

Das dachte ich mir auch und war verblüfft, als ich im Gespräch mit Axel Hombach, Hypnotiseur aus Köln, eines besseren belehrt wurde.

Ich bin mir sicher, auch du wirst dich wundern, sobald du von den Parallelen erfährst.

Außerdem erfährst du, wie Axel den Weg vom Unternehmensberater zum Hypno-Coach gegangen ist, was er mit Hypnose erreicht und was ihm wichtig ist im Leben.

Seine Webseite findest du unter http://noj-coaching.de/


Transkription: Marketing & Hyponse –  im Gespräch mit Axel Hombach Teil 2

Sebastian Eisenbürger: Unterbewusstsein und Marketing Teil 2. #00:00:03-7#

 

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode des Podcasts für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und wie schon das letzte Mal sitzen wir wieder zusammen hier, ich bin mit dem Axel Hombach, Hypnose-Coach aus Köln. Und wir sind nicht ganz fertig geworden mit unserem Gespräch letztes Mal. Und das werden wir jetzt weiterführen und auch zum Ende bringen. Es war total spannend. Wir haben ganz, ganz viele Parallelen festgestellt zwischen den Bereichen Hypnose und dem Marketing. Ja, und da werden wir auch gleich wieder einsetzen. Hallo Axel, wie geht es dir heute? #00:00:47-4#

 

Axel Hombach: Wunderbar Sebastian. Herzlichen Dank. Wir haben ja beim letzten Mal schon eine ganze Menge, wie du das gerade gesagt hast, faszinierende Parallelen festgestellt und ich bin total gespannt, was wir heute noch alles feststellen. #00:01:00-9#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich finde es total, ja, totaler Wahnsinn einfach, dass es Parallelen gibt. Also die Hypnose ist ein Bereich, da habe ich so ein bisschen mal mich informiert darüber. Ich persönlich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich stelle auch immer wieder fest, so bisschen was ich darüber lese, darüber höre, dass es im Marketing tatsächlich Bereiche gibt, die da sehr ähnlich sind, oder zumindest die Grundlagen sind da sehr ähnlich. Ich würde ganz gerne so einsteigen dieses Mal, dass du ein bisschen drüber erzählst, wie du denn Marketing heute empfindest. Also wenn du dich so umschaust in der Welt, du siehst überall Plakate hängen. Du kriegst Post. Du kriegst möglicherweise E-Mails. Du hast keinen Fernseher hast du vorhin erzählt. Du hast bestimmt schon mal Fernsehen geschaut in deinem Leben und auch Fernsehwerbung wahrgenommen. #00:01:36-7#

 

Axel Hombach: Ja, natürlich. Ich hatte auch früher (…) im letzten Jahrtausend hatte ich auch einen Fernseher. #00:01:41-1#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Das ist schon lange her. #00:01:43-0#

 

Axel Hombach: Ja. Der ist irgendwann kaputt gegangen und dann habe ich keinen neuen mehr gekauft. #00:01:47-8#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich bin jetzt seit fünf Jahren jetzt quasi frei. Ist auch schon eine Zeit lang. #00:01:51-8#

 

Axel Hombach: Ja. Natürlich. Werbung kriegt man überall mit. Egal, ob du im Internet unterwegs bist, oder ob du (…) jetzt fällt es mir seit einigen Jahren auf in der U-Bahn zum Beispiel, da werden überall diese großen Leinwände aufgebaut. Dann wird man dauerbombardiert. Und, ja, tatsächlich, das meiste, was so als Plakatwerbung ist, das finde ich extrem nervend. Und die meiste schlecht gemacht. Und wenn ich dann heute im Internet bin und dann bei YouTube, oder bei Spiegel Online dann wo, dann klicke ich auf einen Film und dann muss ich mir erst einmal 30 Sekunden ansehen. Dann schalte ich häufig schon ab, weil mich das ankotzt, was ich da sehe. Es ist zum einen ist es nicht auf mich zugeschnitten. Das finde ich auch gut, weil ich möchte ja nicht wissen, möchte ja gar nicht, dass die alle genau wissen, was bei mir, was ich möchte. Das fällt dann schon auf, dass die meisten Werbeclips, die ich so im Internet mitbekomme, mich regen sie auf und ich klicke weg. Und ich verzichte manchmal eher darauf einen interessanten Beitrag zu sehen, als dass ich mir diese 30 Sekunden antue. #00:03:02-1#

 

Sebastian Eisenbürger: Ok. #00:03:02-9#

 

Axel Hombach: Was ich natürlich dann auch kenne ist, dass dann je nachdem, auf welcher Webseite ich da war, plötzlich (…) erst kürzlich habe ich mir Kameras angeguckt, Camcorders. Und dann plötzlich, egal ob ich auf Facebook war, ob ich irgendwo anders war, überall tauchten plötzlich Camcorder Werbung auf. Ja. Manchmal kommt auch irgendwelche Werbung, die überhaupt nichts damit zu tun hat, was ich gerade geklickt habe, oder kürzlich geklickt habe, und dann denke ich: Sind jetzt gerade die Algorithmen am Ende, oder? Ja. Also Newsletter habe ich sehr viele bestellt. Die meisten lese ich gar nicht. Manchmal gucke ich rein. Ich überfliege das. Vor allem auch deswegen, weil ich interessiert bin: Was macht denn die Konkurrenz? #00:03:53-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:03:54-0#

 

Axel Hombach: Da will ich natürlich informiert sein und da habe ich dann auch ganz gezielt Newsletter abonniert. Da gehe ich dann auch regelmäßig auf die Blogs und gucke „was ist denn da gerade los“ und ja. #00:04:04-7#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, sehr spannend. Du wärst jetzt genau meine Zielgruppe (lacht). Ne, ich finde es ja, weiß nicht, ich finde das immer faszinierend, dass jeder, mit dem ich spreche, auch aus dem Marketingfach, das total schrecklich findet, was da passiert. #00:04:15-4#

 

Axel Hombach: Ja. Und es dann selber tut. #00:04:17-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Richtig. Und dann am nächsten Tag sitzen wir zusammen im Workshop und dann reden wir drüber, was wir für Marketingaktionen planen. Ne. Das ist interessant. Deswegen gibt es diesen Podcast, um ein bisschen Bewusstsein dafür zu schaffen: Was tun wir uns da eigentlich alle gegenseitig an und gibt es nicht andere Möglichkeiten Marketing zu machen? Und ja, es gibt sie. Und jetzt komme ich wieder zurück zu dem, was du tust. Nämlich wir sind, ja, beim Thema Unterbewusstsein. #00:04:38-5#

 

Axel Hombach: Ja. #00:04:39-4#

 

Sebastian Eisenbürger: Und, ja, im Grunde ist es doch das, wo sich immer alles trifft. Wo die Entscheidungen getroffen werden. Wo Meinungen geäußert werden. Wo Bewertungen passieren. Und, ja, ich würde auch sagen wo wir kommunizieren, auch wenn das jetzt ein bisschen esoterisch klingt vielleicht. #00:04:55-5#

 

Axel Hombach: Esoterisch denke ich klingt das nur dann, wenn du es esoterisch sehen möchtest. Wenn du weißt was biologisch abläuft im Gehirn, dass das Unterbewusstsein lediglich etwas ist, das wir so nennen, weil wir keinen besseren Namen dafür haben, dann verliert das zumindest für mich das esoterische oder das spirituelle, sondern es ist etwas ganz natürliches. Es ist Natur, die stattfindet. #00:05:20-7#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. Aber es ist eben einen Schritt weiter gedacht als man es normalerweise tut. #00:05:24-7#

 

Axel Hombach: Ja. Also es ist nicht intuitiv, sagen wir mal so. #00:05:27-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:05:27-5#

 

Axel Hombach: Also nicht für die Ratio intuitiv, weil das Unterbewusste, was auch immer das jetzt ist, das arbeitet schon. Das ist das. Intuition. Intuition ist Teil des Bewusstseins. Entschuldigung, des Unterbewusstseins. Alles, was aus der Intuition kommt, das hat irgendwelche Verarbeitungsprozesse durchlaufen. Der sechste Sinn. Unserer Kreativität. Alles kommt aus dem Unterbewusstsein. Da hat die Ratio überhaupt nichts mit zu tun gehabt. Von daher ist auch im Marketing, wenn man die Strategien bearbeitet, wenn man an den Strategien arbeitet, wenn du arbeitest daran deinen Klienten zu helfen, alle deine Ideen, die du dort hast, die du umsetzt, kommen aus deinem Unterbewusstsein. Auch wenn dir das nicht bewusst ist. #00:06:14-8#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Vermutlich ist es das nicht. Mir wird immer bewusster, dass es so ist. Auch wenn mir das jetzt nicht weiter hilft in dem Moment. Weiß nicht, hast du so Tipps und Tricks auf Lager, wie Menschen im Marketing, ja, ein bisschen bewusster mit dem Unterbewussten umgehen können, wenn sowas überhaupt geht? #00:06:31-2#

 

Axel Hombach: Ja. Auf das Bauchgefühl hören ist zum Beispiel eine gute Sache. Gleichzeitig auch wieder schwierig, weil den meisten inklusiv, den Schuh muss ich mir auch anziehen, manchmal ist es gar nicht so schwer, gar nicht so leicht festzustellen, ist das jetzt gerade was ich, das, was so als Bauchgefühl kommt, ist das jetzt ein Wunsch, oder ist das tatsächlich eine Idee aus dem Unterbewusstsein? Dann eine Möglichkeit ist Ideen, die man hat, nicht zu hinterfragen, denn alles, was wir hinterfragen, hinterfragen in dem Sinn, dass wir versuchen, eine rationale Erklärung dazu zu finden. Ideen, die wir haben, haben oft in der Regel keine rationale Erklärung. Sie kommen aus dem Unterbewusstsein. Das heißt nicht, dass sie deswegen besser oder schlechter sind, aber wir sparen uns unglaublich viel Zeit, wenn wir aufhören dann zu sagen: „Ja, das ist vielleicht deswegen oder deswegen“, sondern es ist erst mal eine Idee. Wie beim Brainstorming. #00:07:49-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:07:49-4#

 

Axel Hombach: Beim Brainstorming, du kennst vielleicht auch diese Methode. Die ersten fünf Minuten Brainstorming, die machst du, dann schmeißt du alles weg. Und das, was dann kommt, das sind die neuen Ideen. Die kommen aus dem Unterbewusstsein. Da muss (…) alles, was vorher gekommen ist, war schon mal irgendwie da. Das ist sozusagen das Grundrauschen, das immer da ist. Und dann erst fängt es an interessant zu werden. Vielleicht kennst du das. Oder eher schon alte Methoden: Die Mind-Maps zum Beispiel. Ich war kürzlich faszinierend. Da hatte ich einen Kursteilnehmer, der tatsächlich im Kurs Mind-Maps gemacht hat, was ich toll fand, weil das war das erste Mal, dass ich es gesehen habe. #00:08:33-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:08:34-0#

 

Axel Hombach: Nicht, dass ich Mind-Maps gesehen habe. Das überhaupt jemand das noch macht. Dass es nicht zu altmodisch ist in Anführungsstrichen. #00:08:42-8#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ich habe mein ganzes Studium mit Mind-Maps herumgebracht. #00:08:46-3#

 

Axel Hombach: Genial, ja. Dann Gefühle ernst zu nehmen. Das ist ganz wichtig, weil Gefühle ist das, wie unser Unterbewusstes mit uns kommuniziert. #00:08:59-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:09:00-3#

 

Axel Hombach: Und es gibt immer wieder so Ansätze, die sagen: „Unsere Gefühle haben nicht recht. Die stimmen nicht.“ Quatsch. Das ist unsere innere Wahrheit. Und das Kopfkino ist sowieso schon ein großes Thema. Noch mehr in den Mittelpunkt stellen. #00:09:16-7#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:09:17-4#

 

Axel Hombach: Zum Beispiel wir haben im Vorfeld haben wir da, habe ich so ein paar Metaphern gebracht. Steuermann und dem Kapitän, oder (…) #00:09:26-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Erzähl das ruhig mal im Detail mit dem Steuermann und dem Kapitän. #00:09:29-5#

 

Axel Hombach: Ja. Also so ähnlich wie die Metapher, die ich in der letzten Folge hatte, mit der Businessabteilung und mit der Serviceabteilung. Wenn wir uns als Frachtschiff vorstellen. Als Frachtschiff. Und auf dem Frachtschiff gibt es eine Brücke. Da ist der Steuermann und es ist der Kapitän. Der Kapitän sagt: „Wir fahren rechts rum.“ Und dann sagt der Steuermann: „Du kannst mich mal. Ich fahre links rum.“ Der Steuermann, der repräsentiert unser Unterbewusstes. Und da, wo der Steuermann sagt: „Da fahren wir lang.“ Da fährt das Schiff lang. Und da kann der Kapitän, der so für unser Bewusstsein steht, tun und sagen, was er will. Das Schiff fährt da lang, wo der Steuermann möchte. Und wenn der dann anfängt zu zetern der Kapitän, das nennen wir dann Willenskraft. Der schlägt mit der Hand auf die (…) auf den Tisch und es tut sich trotzdem nichts. Der Steuermann fährt immer noch nach dahin, wo er möchte. Und dann fängt der Kapitän irgendwann zu erzählen: „Ja, das Ganze sei daran, der Steuermann, der hat schlecht geschlafen. Er hat Probleme zu Hause. Und fängt das an zu rationalisieren.“ Und das ändert aber immer noch nichts am Kurs. Und das sind so die beiden Teile von Bewusstsein Unterbewusstsein, die man mit der Hypnose dann wieder zusammenbringt. Dann haben wir den Frachtraum mit den vielen bunten Containern. Du kennst vielleicht diese Bilder von Containerschiffen. #00:10:55-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, ja. #00:10:55-6#

 

Axel Hombach: Bunte Container. Keiner weiß was drin ist. Die über den Atlantik oder Pazifik schiffern. Die sind teilweise schon einen halben Kilometer lang. Schwer zu manövrieren und so weiter. Alles das, was das drauf sind, und das, was so schwer manövrierbar macht, das ist das, was wir so als Blockaden kennen. #00:11:11-3#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:11:12-4#

 

Axel Hombach: Das kann man alles entfernen. #00:11:13-9#

 

Sebastian Eisenbürger: Mir entwickelt sich gerade ein Bild im Kopf muss ich jetzt gerade sagen. #00:11:16-5#

 

Axel Hombach: Und das ist das Ziel der Hypnose. Kopfkino. #00:11:19-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. Möglicherweise ist das Bild ein (…) Das Bild entwickelt sich auch, aber auch ein paralleles. Ich habe gerade im Kopf, dass das doch extrem gut auch zu der klassischen Managementhierarchie passt. Man hat irgendwo den Kapitän oben als den Chef. Die Mitarbeiterriege so als Steuermann. Und wenn der Chef sagt: „Wir fahren jetzt links lang“, aber die Mitarbeiter aus irgendwelchen Gründen doch rechts lang fahren, warum auch immer, das mag oben gar nicht ankommen, dann gibt es da, ja, eine Herausforderung zwischen diesen beiden Parteien. Und das ist doch, ich weiß auch nicht, finde ich auch passt extrem gut. Und vielleicht lassen sich da auch so ein paar Parallelen noch herstellen. #00:11:54-7#

 

Axel Hombach: Ja. Und das Bild, dass du jetzt genommen hast, das habe ich auch immer wieder im Kopf. #00:11:58-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:11:58-9#

 

Axel Hombach: Von, ja, und dann gibt es auch noch den Mittelbau in dieser Hierarchie und, ja. #00:12:04-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Und die Blockaden gibt es da auch. #00:12:06-8#

 

Axel Hombach: Die gibt es da auch, ja. Und wenn du dann das vergleichst mit dem Bild, das ich beim letzten Mal hatte, mit dem Businessabteilungen und mit der Serviceabteilung: Da ist ja auch eine Hierarchie, wenn du in ein Unternehmen gehst. Die Serviceabteilung, das ist das wird gerne als das Fußvolk betrachtet, die aber dafür sorgen, dass überhaupt alles funktioniert. Die Businessabteilungen, die sind ein bisschen, stehen höher. Wenn man jetzt nur größere Unternehmungen Unternehmen kennt, die vielleicht auch international arbeiten, da kann man sogar manchmal so weit gehen: Zum Glück tut die Serviceabteilung nicht immer das, was die was das Management sagt. #00:12:49-7#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. Bei manchen wissen sie, wo es lang geht. #00:12:52-1#

 

Axel Hombach: Bei manchen Firmen, die funktionieren deswegen, weil die (…) oder sagen wir, das Unternehmen existiert trotz der Businessabteilung. #00:13:01-1#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:13:01-8#

 

Axel Hombach: Alles das gibt es. Und alles das ist von dir ein wunderbares Bild, dass da was du da gerade gesagt hast, weil es diese Hierarchie, diese Pyramide, verdeutlicht, mit der ich auch in der Hypnose arbeite. Denn das, was ich als Steuermann genommen habe, ist ja nur ein Teil. Du kannst auch noch den Navigator dazu nehmen. Du kannst noch die Leute für den Lagerraum nehmen. Dann kannst du die Leute, die im Maschinenraum arbeiten. Dieses ganze Servicepersonal, das dafür da ist, dass alles funktioniert. Und das ist alles im Unterbewusstsein. Und das kommuniziert irgendwie. Und im Marketing, oder auch in der Werbung, im Verkauf, versuchen wir immer diese Serviceabteilung zu erreichen, denn die entscheidet letztendlich, wo der Kurs lang geht. Egal, was der Kapitän sagt. #00:13:58-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. Sehr spannend, dass es wirklich so viele Parallelen gibt in der Welt (lacht). #00:14:02-3#

 

Axel Hombach: (lacht) Ja. #00:14:03-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Ok. Nochmal zurück in Richtung Marketing. Aber ich finde das gut, dass wir immer diese Schlenker machen und uns in andere Bereiche vorbewegen. Dennoch: Nicht den Fokus verlieren. Muss ich an mir selbst sagen. #00:14:14-2#

 

Axel Hombach: Fokus ist total wichtig. Wir müssen ja wissen, wo wir hin wollen. Sonst kommen wir nie an. #00:14:19-4#

 

Sebastian Eisenbürger: Genau. Wenn wir das nochmal zurückgehen. Du hast ein paar Tipps genannt, die wir anwenden können: Auf unsere Gefühle hören, was ich auch total wichtig und auch total schwierig finde, weil wir tatsächlich, zumindest wird im Unternehmen Gefühle, die wir im Marketing brauchen, rational belegen sollen eben anhand von irgendwelchen Zahlen, Ergebnissen. Und das ist immer so ein gewisser Konflikt, der da herrscht. Den man in Griff kriegen kann, aber man muss damit umgehen können irgendwo. #00:14:42-6#

 

Axel Hombach: Ja. #00:14:43-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Und, ja, das Bauchgefühl, oder die Entscheidung im Bauch zu treffen, gebe ich dir auch vollkommen recht. Das spielt die wesentlichste Rolle, aufgrund der Kommunikation, die aus meiner Sicht eben tatsächlich mehr über den Bauch passiert als über den Mund, oder über den Kopf. Und, ja, aus dem Grund glaube ich tatsächlich, dass die Arbeit am Unterbewusstsein, oder konkret die Arbeit mit Hypnose, Mitarbeitern im Marketing helfen kann einfach auch herauszufinden, wie sie ihre Arbeit noch besser machen und sich ihrer Verantwortung auch noch mehr bewusst zu sein, denn das, was sie ja tun, das betrifft eben die große, weite Welt, die Menschheit, die sie mit ihren Botschaften beglücken. #00:15:20-5#

 

Axel Hombach: Vielleicht hilft das auch, wenn du dir das vorstellst. Und mit dir meine ich natürlich auch die Zuhörer. #00:15:29-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:15:29-7#

 

Axel Hombach: Wenn wir uns die großen, die ganz großen Wissenschaftler angucken. Einstein ist vielleicht so der berühmteste Wissenschaftler. War ja aber nicht der einzige. Es gibt auch, vor allem unter den Physikern, gibt es unglaublich faszinierende Menschen, die die Menschheit, die die Wissenschaft in einer Art und Weise vorangebracht haben, wie wir uns das gar nicht (…) wie wir das gar nicht wissen mehr heute. Oder falls wir das jemals überhaupt gewusst haben. Alle diese, ob es nun Einstein war, oder ob es Niels Bohr war, oder ein Richard Feynman, auch ein Stephen Hawking, oder ein Mister Penrose, und wie sie alle heißen, waren hochintuitive Menschen. #00:16:18-3#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:16:19-3#

 

Axel Hombach: Die meisten haben Musik gemacht, Instrumente gespielt. Dabei ist jetzt nichts, dabei spielt keine Rolle, ob sie das gut gemacht haben, oder nicht. Richard Feynman war so ein ganz genialer. Das war der jüngste Physiker, der am Manhattan-Projekt beteiligt war. In den 80er Jahren hat er mit einem Eiswürfel und einem Glas Wasser, das hat er gebraucht, um zu erklären, was beim Challengerunglück schiefgelaufen ist. Er hat in seiner Freizeit Maya-Glyphen interpretiert. Er war ein Meister der Bongospiels. Und das ist vielleicht auch etwas, was wir für im Marketing wieder mit einbeziehen können. Oder überhaupt. Dass wir nicht mehr uns auf Inselfähigkeiten spezialisieren, sondern alles das, was wir für unsere Kreativität brauchen, das braucht verschiedene Inputquellen. Heute weiß man wir brauchen Sport, damit das hier oben mit den neuronalen Netzwerken überhaupt funktioniert, damit wir besser arbeiten können. Wir brauchen zum Beispiel die Musik. Musik hilft uns auch mit unseren kognitiven Fähigkeiten und dem Wissen, was wir haben, besser umzugehen. Das gleiche gilt für Kunst. Alles hängt irgendwie zusammen. Und solange wir uns in der Arbeit, wie wir sie machen, immer nur auf eine Sache konzentrieren und alles andere rausblenden, schneiden wir uns ganz, ganz viele Möglichkeiten ab. Das Problem ist, genau das, was du gesagt hast, alles immer mit irgendwelchen Zahlen belegen. #00:17:59-4#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:18:00-6#

 

Axel Hombach: Und zwar Zahlen, die für Controller (…) #00:18:05-8#

 

Sebastian Eisenbürger: Genau, immer quartalsweise schön, und oder monatlich sogar. #00:18:09-3#

 

Axel Hombach: Und möglichst muss alles sofort irgendwelche Ergebnisse bringen. #00:18:13-5#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:18:14-3#

 

Axel Hombach: Tut es meistens nicht. #00:18:16-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:18:16-6#

 

Axel Hombach: Drauf vertrauen, dass es geht. Schwierige Sache, ja. Wir brauchen auf alle Fälle, das verstehe ich und das ist in der Hypnose nicht anders. Jemand, der nicht glaubt, dass er hypnotisiert war, bei dem ist die Wirkung Hypnose wesentlich geringer, als jemand, der davon überzeugt ist, dass er in der Hypnose war. Das gleiche gilt auch beim Marketing. Wenn Kennzahlen zeigen: Ok, da war ein Erfolg. #00:18:43-4#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:18:44-6#

 

Axel Hombach: Dann brauchst du eventuell nur ein zwei Zahlen und alles andere ist ok. #00:18:49-9#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:18:50-8#

 

Axel Hombach: Auch da will wieder das die Ratio will und muss befriedigt werden, weil sie demjenigen das gute Gefühl gibt: Ja, ich habe eine richtige Entscheidung getroffen. Also auf keinen Fall vernachlässigen auch. Weder in der Hypnose, noch im Marketing. Das ist schon so. Aber trotzdem geht alles über das Unterbewusstsein. #00:19:13-1#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:19:14-1#

 

Axel Hombach: Ja. Jetzt sind wir schon zu Sport gekommen, Maya-Glyphen, Bongo. Ja. #00:19:20-1#

 

Sebastian Eisenbürger: Ja, ist ein weites Feld offensichtlich. #00:19:22-3#

 

Axel Hombach: Ja. Und so interdisziplinär, wie sich die wenigsten das vorstellen. #00:19:27-2#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:19:28-6#

 

Axel Hombach: Also auch für dich: In einem Marketingprojekt geht es nicht nur darum, dass du eine Sache, ein zwei Sachen mit deinem Unterbewusstsein irgendwie abgedeckst, sondern es gehört auch dazu, dass du genügend schläfst, damit dein Gehirn richtig funktionieren kann. Dass Zuhause alles stimmt. Dass du die Möglichkeit hast dich zu fühlen, in dem Rahmen, was du gut fühlen meinst. Alles das sind wichtige unterbewusste KPIs. #00:20:04-3#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ja. Damit müsste man das Glück messbar machen und (unv.) #00:20:08-4#

 

Axel Hombach: Ist es. Ist es. Ja. Glück wird unter anderem neben verschiedenen anderen Faktoren durch Serotonin durch Dopamin und durch Oxytocin bestimmt. Und du kannst messen wie die Nervenreaktion ist. Du kannst den Hormon- oder den Enzymlevel kannst du messen und daran feststellen, wie glücklich jemand ist. #00:20:31-4#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Sehr, sehr spannend. #00:20:32-8#

 

Axel Hombach: Ja. Du kannst gleichzeitig auch noch Gehirnscans anfertigen und dann kannst du dann auch anhand dessen, was dort oben, wo die wie und warum die Nerven dort feuern, kannst du auch feststellen, wie jemand glücklich ist. #00:20:45-0#

 

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:20:45-7#

 

Axel Hombach: Das allerdings in konkrete Kennzahlen zu überführen, ich glaube da brauchen wir noch ein paar Jahre bis die Technik so weit fortgeschritten ist. Trotzdem: Es lässt sich messen. Das ist die gute Botschaft an die Controller, die da gerade zuhören. Es dauert nur noch etwas, bis die Zahlen da sind. #00:21:07-3#

 

Sebastian Eisenbürger: Ne, das ist sehr, sehr spannend. Im Grunde ist das das Ziel, das ich ja persönlich hier verfolge mit meiner Webseite und meinem Podcast und meiner Arbeit das Marketing positiver zu gestalten. Und natürlich wäre es ein großes Argument, wenn man auch das rational belegen zu können. Auch wenn das natürlich irgendwo im Widerspruch steht zu der eigentlich Botschaft: Vertrauen, Bauchgefühl, Bauchentscheidungen zulassen. #00:21:27-7#

 

Axel Hombach: Ja. Ich weiß gar nicht, ob das so ein Unterschied ist, weil die Entscheidung wird zwar über das Gefühl getroffen, über das Unterbewusstsein, aber wenn du das rational nicht begründen kannst, warum es gut ist, dann hast du dann hinterher, wie heißt es nochmal, diese buyer’s remorse, entwickelt sich dann. #00:21:56-1#

 

Sebastian Eisenbürger: Was ist das? #00:21:57-0#

 

Axel Hombach: Buyer’s remorse ist, wenn der Käufer bereut einen Kauf gemacht zu machen, obwohl es sich in dem Augenblick richtig angefühlt hat. Wenn die bewussten, oder die kognitiven Gründe, nicht da sind, warum der Kauf gut war, warum die Entscheidung nicht gut war, dann tut es ihm hinterher leid und er springt wahrscheinlich ab. #00:22:19-8#

 

Sebastian Eisenbürger: Ok. Ja, diesen Effekt kenne ich. Den Begriff habe ich tatsächlich noch nicht gehört. Das habe ich jetzt dazugelernt, ja. Prima. Ja. Möchtest du gegen Ende der Episode noch irgendwas wichtiges mitgeben, den Zuhörern, mir, der ganzen Marketingwelt aus Sicht eines Hypnotiseurs? #00:22:34-9#

 

Axel Hombach: Aus der Sicht eines Hypnotiseurs auf jeden Fall: Vertraut eurem Unterbewusstsein. Und beschäftigt euch mehr mit Hypnose. Wir hatten jetzt zwei Podcasts, die relativ kurz waren und das nur anreißen konnten. Und unabhängig davon welchen Ruf Hypnose im Augenblick auch noch hat: Es gibt einen riesigen Schatz an wissenschaftlichen Arbeiten darüber, der vor allem in den USA immer weiter fortgeführt wird, immer weiter vergrößert wird. Die Forschungen, die schon seit den 40er Jahren stattgefunden haben, sind bahnbrechend und liefern euch Möglichkeiten für eure Arbeit als Marketers, als Werbefachleute, als Verkäufer. Ein Schatz, den ihr euch im Augenblick noch gar nicht vorstellen könnt. Und ihr wisst wie das mit Vorurteilen sind: Alles, was mit Vorurteilen behaftet ist sollte neugierig machen. #00:23:35-7#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Das ist richtig. Das ist, ja, total spannend dieser letzte Satz von dir. Gibt es noch irgendwie, ja, Möglichkeiten dich zu erreichen, wenn man dich erreichen möchte? Eine Webseite (…) #00:23:46-2#

 

Axel Hombach: Ja. Wenn ihr mich googelt Axel Hombach, A-X-E-L und H-O-M-B-A-C-H, findet ihr mich. Es gibt zwar mehrere Axel Hombachs, aber nur einen, der mit Hypnose zu tun hat. Und ich stehe für Fragen immer offen. Man kann mich telefonisch erreichen. Alles über Google erfahrbar. Per E-Mail. Bei E-Mail bitte am besten Kontaktdaten mitschreiben, wann ich wann ihr erreichbar seid. Ich rufe dann an. #00:24:13-6#

 

Sebastian Eisenbürger: Prima. Wunderbar. Dann bedanke ich mich ganz herzlich für zwei ganz tolle Episoden. Wir haben viel gelernt über die beiden Bereiche Hypnose und Marketing. Wie das eben zusammenspielt. Was das Unterbewusstsein bedeutet. Welche macht es hat. Und wie wir damit umgehen können. #00:24:26-8#

 

Axel Hombach: Sebastian, ich bedanke mich ganz herzlich bei dir. Es hat mir so viel Spaß gemacht. Und in absehbarer, oder unabsehbarer Zeit, lass uns da noch eins machen. #00:24:37-2#

 

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Sehr, sehr gerne. Werden wir irgendwie hinkriegen. #00:24:39-7#

 

Axel Hombach: Wunderbar. #00:24:40-3#

 

Sebastian Eisenbürger: Vielen Dank Axel. #00:24:41-4#

 

Sebastian Eisenbürger: Und bei dir, lieber Zuhörer, möchte ich mich ganz herzlich bedanken, dass du bis hierhin zugehört hast. Und zum Abschuss möchte ich dich bitten mir eine Bewertung bei iTunes zu hinterlassen. Klicke einfach die Sterne an und hinterlasse mir einen Kommentar, damit ich weiß was, ja, was dir gut gefällt, was ich noch besser machen kann und welche Inhalte ich zukünftig in meinen Podcast mit aufnehmen kann. Nochmal vielen Dank fürs Anhören und bis zum nächsten Mal. Tschüss! #00:25:04-2#

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