#09: Marketing & Liebe – Teil 1 (Melanie Mittermaier im Gespräch)

#09: Marketing & Liebe – Teil 1 (Melanie Mittermaier im Gespräch)

Hast du den Film „Inside Out“, bzw. „Alles steht Kopf“ gesehen? Dann kennst du Melanie Mittermaier bereits.

Sie gleicht – sowohl optisch als auch charakterlich – Joy (bzw. „Freude“ in der deutschen Version).

Melanie ist das sprühende Leben, sie straht pure Freude aus und tut das ganze mit absoluter Natürlichkeit und Authentizität.

Melanie ist Liebescoach und Expertin fürs Fremdgehen.

Punkt.

🙂 Was hat das in einem Marketing-Podcast verloren? Könnntest du dich fragen.

Auf den zweiten Blick eine ganze Menge. Denn warum läuft denn im Marketing soviel schief heutzutage? Weil wir Marketing und Werbung ins Business verbannen und aus unserem Privatleben heraushalten. Liebe – und speziell das Fremdgehen – sind Themen, die wir ebenfalls gern aus unserem Leben heraushalten und deshalb klappts auch dort nicht immer ganz reibungslos.

Mehr zu Melanies Arbeit findest du auf ihrer Webseite www.melanie-mittermaier.de, und auf Facebook unter https://www.facebook.com/MelanieMittermaier73.

Freut euch auf zwei lustige Episoden, aufgenommen auf Melanies Terrasse im oberbayerischen Tuntenhausen.

Die Kirchen läuten ab und zu, es ist ein wenig windig – dem Informationsgehalt und dem Unterhaltungswert tut das jedoch keinen Abbruch!

Viel Spaß!


Transkription: Marketing & Liebe – Melanie Mittermaier im Gespräch Teil 1

Sebastian Eisenbürger: Heute reden wir darüber was Liebe mit Marketing zu tun hat. #00:00:04-5#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode des Podcasts für positives Marketing. Meine Name ist Sebastian Eisenbürger und heute spreche ich mit Melanie Mittermaier. Sie ist Liebescoach und Spezialistin fürs Fremdgehen. Hallo Melanie. #00:00:26-0#

Melanie Mittermaier: Hallo Sebastian. #00:00:27-4#

Sebastian Eisenbürger: Du bist Liebescoach und Spezialistin fürs Fremdgehen (lacht). #00:00:31-3#

Melanie Mittermaier: (lacht) Quasi. #00:00:32-7#

Sebastian Eisenbürger: Das darfst du mir erklären. Und die Glocken läuten gerade. Aber das ist nicht schlimm. #00:00:38-5#

Melanie Mittermaier: Also die Katholiken schimpfen jetzt schon wieder (lacht). Die mögen das gar nicht. Also ich habe ganz normal als Coach also eine Coachingausbildung gemacht und habe als Wald- und Wiesen-Coach angefangen mit so einem Bauchladen. habe alles gecoacht was nicht bei drei auf einem Baum war. #00:00:57-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:00:58-2#

Melanie Mittermaier: Und habe mich dann irgendwann mal fremdverliebt. Das heißt ich habe eine Ehe schon sehr viele Jahre. Und wir hatten dann eine Sexkrise in der Zeit, was viele Paare nach einigen Jahren manchmal oft haben. Und nach dieser Krise, wir hatten die gerade überwunden und es war gerade alles wieder ok, habe ich mich in jemand anderes verliebt. Und zwar Vollgas. Mit nicht mehr essen, nicht mehr schlafen. Krass. Und über das Thema war ich dann so erstaunt, weil ich mir gedacht habe: „Das haben die immer gesagt, dass das nicht geht.“ Also es geht immer nur einer gleichzeitig und so. Das war ja so dieses klassische Denken von Treue, Monogamie und so weiter. Und da habe ich dann angefangen ganz viel zu recherchieren. Was bedeutet es? Was hat es für meine Ehe für eine Bedeutung? Und so weiter. Und dadurch kam dann meine Positionierung als Liebescoach noch viel stärker, einfach dass ich sage: „Ich möchte gerne Paare dabei unterstützen, das ganze Thema Treue, Monogamie, einfach ein bisschen lockerer zu sehen.“ #00:01:56-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:01:57-6#

Melanie Mittermaier: Und gerade jetzt in den letzten Monaten habe ich sehr viel gearbeitet mit Menschen, die eben entweder betrogen worden sind, oder selbst fremdgehen, oder sich fremdverliebt haben oder solche Dinge. Und da merke ich da ist meine Neugierde bei 10. Also das ist, woah, das Thema, ich finde das so spannend. Und dadurch acker ich mich da sehr stark auch ein. #00:02:18-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Also ich finde das Thema auch sehr spannend tatsächlich, vor allem weil es eben so ein Thema ist, über das man nie was hört, oder nie was Gutes und vor allem auch nie was irgendwie Öffentliches. Das ist so ein Ding, da redet man irgendwie mal in der Kneipe drüber, oder mit den besten Freunden. Keine Ahnung, ob das ein typisches Coaching-Thema ist, oder nicht. Kann ich nicht beurteilen. Aber ich finde es halt toll, dass es jemand gibt wie dich, der das wirklich rausgreift und sagt: „Ok, das ist ein Thema, da lohnt es sich auch drüber zu sprechen.“ Und warum eigentlich nicht. Und es muss nicht schlecht sein das Thema. #00:02:48-0#

Melanie Mittermaier: Es ist, ich habe einen Kollegen, den Nils, in Bochum ist der, und der ist auch so halt eher locker, offene Beziehung und so. Der ist noch, das ist noch ein junger Kerl. Der ist unter 30. Und der sagt halt immer: „Oh, wenn ich über das Thema offene Beziehung spreche, dann sagen immer alle: ‚Ja, der geile Bock sozusagen, der immer alles vögeln will.‘ Aber wenn ich, also als Frau, mit über 40, mit zwei Kindern, eben dieses Thema habe, fremdgehen, offene Beziehung und so weiter, dann kauft man mir das nochmal ganz anders ab“, sagt der Nils zum Beispiel. #00:03:19-7#

Sebastian Eisenbürger: Ja, das stimmt vielleicht. Habe ich so noch nicht drüber nachgedacht. Aber klar, dass du natürlich ein anderes Standing hast als irgendwie jemand, der gerade von der Coaching-Schule kommt quasi und sich mal denkt: Ok, das ist ein nettes Thema. Das interessiert mich vielleicht aus irgendwelchen anderen Gründen. Reden wir mal drüber. War das was, wo du selbst hingefunden hast, also wo du sagst, ok, das ist jetzt dein Thema, oder haben das Leute (…) oder kommt einfach die Nachfrage. Und du hast halt gemerkt: „Ok, die Leute wollen das wissen.“ #00:03:42-1#

Melanie Mittermaier: Also das war tatsächlich in diesem Sommer, als ich mich da so verliebt habe. Da war ich halt in dieser Liebesblase sozusagen. Und dann hatte ich eine Freundin zu Besuch, die Christina Emma, und die hat sich damals schon sehr stark mit dem Thema Positionierung auseinandergesetzt. Und ich habe dann zur Christina immer gesagt: „Ach Christina, dieses ganze Business, ist doch völlig unwichtig. Und was ein Scheiß. Und ich bin auf diesem Planeten nur, um zu lieben.“ Und sie hat sich da immer halb weggeschmissen, weil ich halt kein Marketing mehr gemacht habe. Ich habe also quasi gar nichts mehr gemacht für mein Business, sondern ich war so irgendwie halt verliebt und sonst habe ich nichts gemacht. Und irgendwann hat sie gesagt: „Na ja, du könntest ja Liebescoach werden.“ Und das habe ich dann noch abgeschmettert und habe gesagt: „Liebescoach, ich meine Käse. Und da verliere ich ja alle anderen Kunden sozusagen.“ Nur über diesen Gedanken, der hat dann so bei mir Anklang gefunden und dadrüber habe ich dann auch (…) Ich wollte damals schon bloggen. Und habe mir dann gedacht: „Ok, wenn ich denn bloggen würde, über was würde ich denn schreiben?“ Und dann kam dieser Begriff Liebe leben einfach in mein Gehirn. Und dann habe ich angefangen zu bloggen. Und über das bloggen kamen dann einfach die Kunden mehr und mehr zum Thema Liebe halt zu mir. #00:04:56-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Das ist interessant. Also ich bin über deinen Namen gestolpert irgendwie Anfang des Jahres das erste Mal, auch sporadisch auch über den Blog. Weiß gar nicht mehr genau, was für ein Thema das war. Ich habe es auch (…) Ja, war auch nicht so wirklich präsent, bis im April ein gemeinsamer Freund von uns, der Johannes, sagt: „Ok, da ist ein Event. Lasst uns doch mal dort zusammen hingehen.“ Also sind meine Frau und ich da mal runter nach München zu dir gefahren. Und es war echt, es war ein sehr besonderes Event fand ich. Ich meine du hast bestimmt schon ganz viel Feedback bekommen. Ist auch schon paar Tage her. Und ich kenne ganz, ganz viele Events. Aber das Besondere fand ich dort es war eine Atmosphäre als bei vergleichbaren Events. Es waren jetzt, ich weiß nicht wie viele Leute da waren, keine Ahnung, aber es war von der Gruppengröße genau so, dass man mit jedem sich hätte austauschen können. Es war genug Raum dafür da. Und es war halt nicht so eine klassische Frontbeschallung sage ich mal. Es war sehr viel Interaktion. Was erzähle ich da? Es war keine Interaktion im Sinne von, es war kein Workshop, es war schon ein Vortrag, aber man hatte das Gefühl, ja, jeder war betroffen irgendwo von der Sache. Und das fand ich total spannend. Es war ein gemeinsames Zuhören und man kam sehr gut ins Gespräch, was ich bei anderen Veranstaltungen sehr, sehr oft nicht erlebt habe. #00:06:08-5#

Melanie Mittermaier: Schön. So war die das war die Idee dahinter. Tatsächlich, so wollte ich das haben. Das habe ich eben nach meinem ersten Liebe leben Event habe ich mir dann überlegt: „Ok, ich hätte gerne das zweite noch mit bisschen mehr, dass das Publikum Fragen stellen kann und das einfach noch auch zwischen den Vorträgen immer genügend Zeit gibt zum Netzwerken und zum Quatschen und so.“ Und so habe ich es dann geplant. Und es ist von der Energie eben auch genau so geworden, wie ich das haben wollte. #00:06:34-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und es war eine Physiotherapeutin da. #00:06:35-7#

Melanie Mittermaier: Ja, genau. #00:06:36-6#

Sebastian Eisenbürger: Das war total cool, weil ich hatte genau an diesem Tag einen komischen Schmerz in meinem Rücken und habe sie gefragt. Sie sagt: „Das ist überhaupt nichts.“ Und ich war sehr beruhigt. Aber das habe ich auch noch nicht erlebt, dass es so ein Angebot gibt. Fand ich auch total gut. #00:06:48-7#

Melanie Mittermaier: Genau. Die hat mich im Vorfeld einfach angeschrieben. Kannte mich auch über den Blog. Und hat dann gesagt, ja, und sie würde sich so gerne mit mir austauschen. Und das war direkt eben vor dem Event. Und dann habe ich gesagt: „Weißt du was? Das ist doch eine coole Geschichte. Du bist Physiotherapeutin. Du kannst dort Massagen anbieten, dich bekannter machen. Und ich habe nochmal so ein Goodie für die Leute.“ Und, ja, es hat gut gepasst, ja. #00:07:09-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ne, war richtig gut. Und dann habe ich dort verstanden, was du tust. Was eigentlich dein wirkliches Thema ist. Das habe ich vorher tatsächlich nur so, keine Ahnung, nie wahrgenommen. Und das war halt total interessant, weil es tatsächlich etwas ist, was man, ja, man hört es ja nirgendwo. Man liest darüber in irgendwelchen komischen weiß ich nicht Artikeln. Und dann wird das immer so ein bisschen als Tabuthema dargestellt. Und, ja, fand das gut. Wie reagieren Menschen drauf, wenn sie hören, dass du das machst? #00:07:36-3#

Melanie Mittermaier: Unterschiedlich tatsächlich. Also ich bekomme sehr viel positives Feedback. Gerade wenn jemand sich fremdverliebt und dann zum ersten Mal einen Artikel liest von wegen „du bist nicht der böseste Mensch auf diesem Planeten“, sondern es ist relativ normal. Dann sind die immer total dankbar und sagen: „Boah, endlich mal jemand, der nicht auf mich draufhaut.“ Oder auch, wenn ich jemanden coache, der betrogen hat. Es ist ja wirklich da, die werden von den Nachbarn, vom Freundeskreis, wird das ja wirklich, also die haben ja da so ein Stigma dann. Die sind die bösesten Menschen auf diesem ganzen Planeten sozusagen. Und ich bin dann die Erste, die sagt: „Du, ganz ehrlich, das kann man auch ein bisschen anders sehen.“ Und tatsächlich liegt es eher noch in der menschlichen Natur fremdzugehen als treu zu sein. Und es ist, Treue wird immer so als Gesetz, also Monogamie wird immer als Gesetz dargestellt. Und letztlich ist es nur eine Entscheidung. Und Menschen treffen Entscheidungen an einem Punkt in ihrem Leben, wo sie natürlich nicht wissen, was die nächsten 20 Jahre passiert. Und da kann schon mal jemand ums Eck biegen, wo man sagt: „Oh, der ist jetzt aber mehr als nett.“ Und das ist die eine Seite, oder auch die Betrogenen, die dann sagen: „Boah, ich fühle mich erleichtert, oder entspannter durch, dass ich das so sehen kann, wie du.“ Oder ich meine Inhalte halt zur Verfügung stelle. Und dann gibt es natürlich genügend, die sagen ich habe nicht mehr alle Latten am Zaun. Und ich würde sozusagen einen Freibrief fürs Fremdgehen erteilen. Und ich würde Menschen ins Unglück stürzen. Also das gibt es natürlich auch. Sehr polarisierend das Thema. #00:09:11-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Wie gehst du damit um? #00:09:12-5#

Melanie Mittermaier: Ja. Ich, also kürzlich habe ich das Feedback bekommen, dass ich sehr gut damit umgehe. Also eine, die sich sehr beschwert hat über einen bestimmten Blogartikel, hat dann gemeint: „Na, du musst ja das Feedback dann auch aushalten können.“ Wo ich sage: „Kann ich. Ich bin auch echt dran gewöhnt, weil das oft passiert, dass mir jemand da eine vor die Füße knallt.“ Und gerade die Claudia, die du kürzlich auch irgendwie interviewt hast, die hat dann zu mir gesagt: „Wow. Es ist echt cool, wie du damit umgehst.“ Also auch ich versuche niemandem sozusagen meine Weisheit, oder meine Wahrheit, aufs Auge zu drücken, weil meine Wahrheit ist nur meine Wahrheit. Und ich stelle sie letztlich nur zur Verfügung. Und jemand, der damit was anfangen kann, gerne. Und wenn jemand aber sagt: „Treue ist ganz wichtig.“ Dann auch gern. Es ist deine Wahrheit. Auch cool. Also da habe ich keinen Schmerz damit. Ich muss niemanden überzeugen oder überreden, meine Wahrheit jetzt als seine zu nehmen. Und daher kann ich relativ entspannt und gelassen damit umgehen, weil ich mich nicht rechtfertigen muss für das, wie ich denke. Ich muss mich auch nicht erklären. Manchmal ist es anstrengend. Manchmal ist es einfach brutal anstrengend. Und manchmal denke ich, jetzt habe ich mal so drei Artikel hintereinander geschrieben, die sehr heftig emotional bei den Leuten unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen haben, teilweise bis in meinen engsten Freundeskreis. Und das fand ich dann extrem anstrengend. Also dann im Freundeskreis nochmal krassen Gegenwind zu kriegen war #00:10:46-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Also ich bin ja auch jemand, der tendenziell eher, ja, gemischtes Feedback kriegt, weil tatsächlich Marketing ist ja auch so ein Bereich, der, ja, mal so mal so gesehen wird. Ich habe den Vorteil, dass es halt bei mir nicht in den persönlichen Bereich rein geht. Das ist ein Businessthema. Das ist ein fachliches Thema. Da darf jeder seine Meinung zu haben. Das akzeptiert auch jeder. Ich werde also, oder ich fühle mich nicht persönlich angegriffen. Und ich kann mir vorstellen, dass es bei einem Thema ist, ja, bei dem Thema Fremdgehen oder Liebe ganz allgemein, das ja doch ein sehr persönliches, privates Thema ist, nochmal eine andere Hausnummer ist. #00:11:18-5#

Melanie Mittermaier: Es ist, also letztlich ist es kommt es ganz drauf an, wie derjenige einfach auf mich drauf haut. Also wenn derjenige einfach das Thema nimmt, Treue, oder dass das halt so schlimm ist, wie ich denke, und es mit dem Thema einfach assoziiert, dann ist es für mich auch ok, weil dann ist es für mich auch sehr sachlich. Und ich weiß mit dem Thema kann nicht jeder umgehen. Und Treue ist wirklich für die Menschen so eine, also Monogamie ist eine heilige Kuh, die ich schlachten will. Und dass das nicht einfach ist, das ist mir klar. Und dann gibt es aber auch Menschen, die mich wirklich persönlich angreifen, mir tödliche Krankheiten an den Hals wünschen. Und als wirklich ganz unter der Gürtellinie, oft auf der HuffPost, wenn ich was veröffentliche, da ist dann wirklich schon mal ganz übelstes Feedback. Da reagiere ich gar nicht mehr drauf, weil dann denke ich mir: „Ah, so what?“ Und manchmal trifft es mich wirklich sehr, wo ich mir denke: „Oh Scheiße, vielleicht bin ich nicht gut genug?“ Und manchmal bin ich voll in meiner Kraft und dann ist es (…) belastet es mich kaum. #00:12:19-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja. Also wenn es nicht gut wäre, würde es keine Kommentare geben. Und wenn es gut ist gibt es immer beide, gute und weniger gute. Das ist habe ich auch so für mich selbst mitgenommen. Und so komme ich auch mit dem ganzen Feedback klar, was ich kriege. #00:12:33-6#

Melanie Mittermaier: Ja. #00:12:34-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Also ich habe da tatsächlich auch die einen oder anderen, also jetzt nicht, ich glaube nicht in dem Ausmaß, wie du es kriegst, aber gerade Mitbewerber, oder Anbieter von irgendwelchen Marketinglösungen, die ja irgendwie ein paar Jahre lang, oder ein paar Jahrzehnte lang, so komplett unangetastet auf ihrer Wolke geschwebt sind, die spüren jetzt ein bisschen, dass es halt Leute gibt, die Dinge tun, die so ein bisschen sie von dieser Wolke runterziehen. Und das mögen die nicht. #00:12:56-2#

Melanie Mittermaier: Genau. Das stimmt. #00:12:57-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Aber das spornt mich dann auch eher an weiterzumachen, da ich halt sehe: Ok, irgendwie reibt das an etwas. Und da ich der Meinung bin, dass eben das Marketing nicht so läuft, oder nicht gut ist, wie es so läuft, dann ist es gut, wenn es reibt. Eine Veränderung bringt immer irgendwas. #00:13:09-7#

Melanie Mittermaier: Letztlich ich, also ein Ausbilder von mir hat immer gesagt: „Wachstum geht an der Ablehnung entlang.“ Also immer, wenn wir uns trauen, abgelehnt zu werden, dann können wir wirklich wachsen. Und das habe ich mir sehr verinnerlicht, weil ich mir denke: „Wenn ich mich traue zu meinem Thema so zu stehen, dann kann ich mich auch ablehnen lassen von jemanden.“ #00:13:27-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Finde ich auch. Und ist tatsächlich noch ein Kompliment von mir an dich. Ich kenne tatsächlich kaum einen authentischeren Menschen als dich. Ich weiß nicht, wenn man dich sieht, du bist einfach du. Du strahlst was unglaubliches aus. Und das ist echt selten finde ich. #00:13:42-4#

Melanie Mittermaier: Das freut mich sehr. Ich habe festgestellt, wenn ich einfach ich bin, dann macht es mehr Spaß und es wird leichter als (…) Also früher dachte ich immer ich müsste so bisschen professioneller daherkommen und mich so als, ja, wichtiger darstellen oder sowas, also um mit den Leuten mithalten zu können, die ich halt gut finde oder so. Und das ist brutal anstrengend. Also jemand anders zu sein ist einfach sau anstrengend. #00:14:07-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:14:08-0#

Melanie Mittermaier: Und seitdem ich es nicht mehr mache finde ich es echt entspannt. Und dann kann mich jemand halt gut finden oder blöd finden, ich kann es halt nicht ändern, weil es ist halt so. #00:14:16-7#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Solange die Menschen zumindest mit denen du dein Geld verdienst überwiegen, die das gut finden, ist doch alles gut. #00:14:22-1#

Melanie Mittermaier: Ja ja, genau. #00:14:23-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Wie verdienst du dein Geld? #00:14:25-7#

Melanie Mittermaier: Also den Hauptteil meines Geldes verdiene ich tatsächlich in Einzelcoachings. #00:14:30-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:14:31-2#

Melanie Mittermaier: Coaching-Pakete, Paarberatungen, per Skype, per Telefon, oder auch persönlich hier bei mir in Tuntenhausen. #00:14:38-9#

Sebastian Eisenbürger: Ein Kommentar noch: Ich finde es auch krass, dass das Thema ist hier, ich weiß nicht, im tiefsten Bayern, vielleicht ist das auch nur ein Klischee, aber das passt für mich so überhaupt nicht zusammen. Weiß nicht, ob du das schon öfter hörst, ob du das wahrnimmst. #00:14:51-1#

Melanie Mittermaier: Also ich meine Liebescoach in Tuntenhausen ist immer super lustig. Also es passt irgendwie vom Begriff. Tuntenhausen ist jetzt, wir sind hier nur hierher gezogen. Wir sind hier nicht wirklich einheimisch oder so. Ich glaube die Leute finden mich schräg hier. #00:15:04-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:15:05-2#

Melanie Mittermaier: Also ich habe auch ein großes Schild an der Straße und ich glaube, dass die Leute das irgendwie komisch finden. Also ich eine hat mich mal hier aus dem Dorf gefragt: „Ja Coaching, was ist denn das? Muss man da so reden?“ Und also es gibt ja wirklich noch Menschen, die noch nie was von Coaching gehört haben, oder die sich lieber 1000 Mal trennen, als jemals zur Eheberatung zur gehen oder sowas. Und das ist denke ich schon im tiefsten Oberbayern ist das noch relativ schräg, so wie ich bin, wie ich denke. Ob die Leute jetzt hier meinen Blog lesen oder nicht, das weiß ich nicht. Ich kriege, also als wir damals im Fernsehen waren, sind meine Kinder in der Schule angesprochen worden. Tatsächlich wir waren eben beim Beckmann in dieser Sendung und haben eben auch über das Thema offene Beziehung gesprochen. Und meine Kinder wurden dann in der Schule angesprochen, weil die waren halt bei den Dreharbeiten dabei. Und so: „Oh, ihr wart im Fernsehen. Was war denn da los?“ Und meine Kinder so: „Keine Ahnung.“ (lacht) Die wussten das nicht, um was es geht. Und das kommt dann schon. Aber ansonsten hält sich das Dorf relativ zurück. Also da kriege ich jetzt nicht groß Feedback. ein paar Vereinzelte lassen sich coachen tatsächlich auch hier. Und ansonsten sind meine Klienten durch ganz den deutschsprachigen Raum verteilt. #00:16:16-2#

Sebastian Eisenbürger: Das spricht halt eher für die Region hier. Also für gewisse Toleranz und Akzeptanz auch in Bereiche, die vielleicht ein bisschen nicht so super katholisch sind, wie jetzt hier die Glocken irgendwie vermuten lassen. #00:16:26-9#

Melanie Mittermaier: Ja. Also es ist, ja, so dieses typische Vereinsleben. Wir passen da nicht so wirklich hin. #00:16:33-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:16:33-8#

Melanie Mittermaier: Ja. #00:16:34-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja, aber gut. Das ist tatsächlich bei mir nicht anders in dem Ort, wo ich wohne, da ist das, was ich mache, auch eher, ja, besonders, um es mal so auszudrücken. Aber wir sind, ich habe dich ein bisschen rausgebracht, wir haben drüber gesprochen, was du so anbietest. Du hast Coaching, Einzelcoaching, Paarcoachings hast du erzählt. #00:16:48-6#

Melanie Mittermaier: Genau. Das ist das Eine, womit ich hauptsächlich mein Geld verdiene. Das nächste, was ich im Moment habe ich einen Onlinekurs, also mein erstes Online-Coachingprogramm, entwickelt, wo ich Frauen, die betrogen wurden, so ein bisschen an die Hand nehme und sage: „Ok, wie kannst du denn aus diesem Drama, oh Gott, mein Partner ist fremdgegangen, hatte eine Affäre, oder was auch immer, wie kannst du es jetzt wieder hinkriegen, ihm zu vertrauen, wieder mit ihm Sex zu haben, wieder zu lieben. Und selbst wenn der irgendwie über alle Berge ist, oder du den in den Wind geschossen hast, wie kriegst du es hin dem nächsten Partner wieder zu vertrauen.“ Weil letztlich macht Liebe nur Sinn oder Spaß, wenn wir eben dieses Vertrauen geben können, und nicht in dieses „oh Gott, was wenn mich wieder jemand betrügt, oh je, oh je.“ Und da habe ich eben dieses Onlineprogramm entwickelt für diese Mädels, die betrogen worden sind. Und das nächste Programm entwickle ich dann für die, die betrügen, oder fremdgehen, oder fremdverliebt sind, weil auch die haben große Not und sind in dieser Zerrissenheit „was mache ich jetzt“ und so. Also da ist auch ganz viel im Onlinebereich, was ich anbiete. #00:17:54-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Dein jetziges Programm ist konkret für Frauen, die betrogen wurden? #00:17:58-5#

Melanie Mittermaier: Mhm (bejahend). #00:17:59-0#

Sebastian Eisenbürger: Ok. #00:17:59-4#

Melanie Mittermaier: Also ich, es war einfach so, als ich mir die Frage gestellt habe: „Ok, für wen entwickle ich das.“ Dachte ich mir: „Kein Mann kauft sowas.“ Kein Mann würde sich sagen: „Ich nehme jetzt an so einem Programm Teil.“ Ich weiß es. Das ist vielleicht ein Vorurteil. Keine Ahnung. #00:18:15-4#

Sebastian Eisenbürger: Ich denke gerade drüber nach. Ich kann es auch echt nicht beurteilen, ob ich jetzt sowas machen würde, oder nicht. #00:18:20-6#

Melanie Mittermaier: Aus meiner Wahrnehmung ist mehr so, dass der Aufschrei bei den Frauen größer ist. „Oh Gott, ich bin betrogen worden.“ Und mehr dieses „Oh Gott, ich bin ein Opfer.“ Und so. Das nehme ich sehr viel stärker bei den Frauen wahr. #00:18:32-6#

Sebastian Eisenbürger: Definitiv. Das glaube ich auch. #00:18:34-1#

Melanie Mittermaier: Und deswegen dachte ich jetzt dieses Programm passt besser auf das weibliche Zielpublikum. Und das nächste, da mache ich dann für beide Geschlechter, also das ist auch geschlechtsunabhängig, das schlechte Gewissen. Und so Dinge, die passen auf beide Geschlechter. Und dadurch wird das nächste Programm einfach noch ein bisschen offener für auch für die Männer. Und ich arbeite super gerne mit Männern. Ich liebe es mit Männern zu arbeiten. #00:18:59-5#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Können wir da kurz stehenbleiben? Das interessiert mich jetzt inwiefern sich denn Männer und Frauen tatsächlich unterscheiden, also von den Themen her, oder von deren Ansichten her, oder so? #00:19:11-3#

Melanie Mittermaier: Also ich habe das Gefühl Frauen eiern ein bisschen länger rum in ihren Befindlichkeiten, in ihren Mustern, in ihrem „oh, ich bin nicht gut genug“, wie ich halt auch. Ich kenne das sehr gut von mir selber. Männer kommen viel schneller in die Umsetzung. Da wenn ich ein Coaching mit einem Mann habe, der fremdgeht, und ich sage: „Du, das Thema mit den Schuldgefühlen, weil…“ Und da gebe ich viele Beispiele, mache viel Storytelling, dass die das so verarbeiten können. Und ein Mann geht dann raus aus dem Coaching und der setzt das um. #00:19:44-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:19:45-0#

Melanie Mittermaier: Der hat dann auch keine Schuldgefühle mehr. Bei den Frauen habe ich das Gefühl da dauert es ein bisschen länger. #00:19:50-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:19:50-9#

Melanie Mittermaier: Oder auch das Thema Opferbewusstsein. Da ziehe ich die Männer viel schneller raus, weil die auch da keinen Bock haben glaube ich. #00:19:58-5#

Sebastian Eisenbürger: Also ist der Umgang unterschiedlich bei den Geschlechtern. Thema glaube ich auch ist identisch, oder? #00:20:03-4#

Melanie Mittermaier: Themen sind gleich. Die Themen sind gleich. Also die Barbara Lampl sagt immer: „Menschliches Verhalten ist komplex, aber nicht individuell.“ #00:20:11-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja, das hat sie mir auch gesagt, ja. #00:20:13-7#

Melanie Mittermaier: Genau. Und da habe ich dann auch wirklich über diesen Satz sehr viel nachgedacht und beobachtet und auch geguckt: Was haben denn Betrogene gemeinsam? Was haben denn Menschen, die fremdgehen, gemeinsam? Und da ist es tatsächlich bei den Betrogenen, da habe ich viel, ich habe bis auf mit einem Mann habe ich sonst mit keinen Männern gesprochen über das Thema betrogen zu werden. Deswegen kann ich es schwer beurteilen. Und in der anderen Gruppe habe ich eben sowohl als auch. Dadurch konnte ich da ganz gut feststellen, dass die Männer da die gleichen Themen wie die Frauen, nur ein Stück weit anders damit umgehen. #00:20:46-7#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Das ist sehr spannend, tatsächlich. Magst du ein bisschen drauf eingehen, was in diesem Onlinekurs alles drin ist. Also was kriegt man da? Wo kriegt man den? #00:20:56-5#

Melanie Mittermaier: Also diese Onlinekurs der heißt „Neubeginn 2.0 – Back to Love“, also zurück zur Liebe sozusagen. Das sind zehn Module, wo ich die Mädels durchführe sozusagen durch die zehn Phasen nach einer Untreue. #00:21:09-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:21:10-2#

Melanie Mittermaier: Es geht halt immer los bei einem Schock und Eifersucht und Rachegefühle und dieses ganze emotionale Drama. Dann führe ich die langsam, Stück für Stück, mehr in die Hoffnung und in dieses „Wie kann ich mich wieder öffnen?“ Dann gibt es noch im Modul 7 gibt es noch mal ein „wir graben alte Leichen aus dem Keller aus“, dass wir uns nochmal damit beschäftigen: Ok, was haben wir denn bisher noch übersehen, oder wo warst du noch nicht ehrlich genug zu dir selbst, um dann eben wirklich tatsächlich ins Vertrauen und auch ins wieder Sex haben zu gehen und dann in Modul 10 ein neues Level der Beziehungsfähigkeit erreicht zu haben. Und da habe ich einige Videoworkshops produziert. Da gibt es ganz viele Arbeitsblätter, wo die Mädels natürlich in sich gehen können, das schriftlich auch nochmal bearbeiten können und, ja. #00:21:59-2#

Sebastian Eisenbürger: Das heißt Ziel des Kurses ist es also auch, wenn jemand betrogen wurde, die Beziehung, die besteht, weiterzuführen, auf einem guten Wege. #00:22:07-2#

Melanie Mittermaier: Also nicht zwingend, sondern tatsächlich, also wenn die Person, also in Modul 4 ist zum Beispiel das Thema Entscheidung. Will ich mit diesem Partner weiter zusammenbleiben, oder nicht? Da gibt es dann eben ganz unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema. Und wenn die sich entscheiden zusammenzubleiben, wie können sie dann wieder vertrauen? #00:22:25-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:22:26-1#

Melanie Mittermaier: Also dann auch wieder lieben, sich öffnen, und auch eben wieder Sex haben mit dem alten Partner sozusagen. Oder sie trennen sich. Oder der Partner hat sich getrennt. Oder was auch immer. Wie kriegt diejenige das dann hin einem neuen Partner eben zu vertrauen. Also letztlich geht es um die Beziehungsfähigkeit in sich selbst und gar nicht so sehr um den Partner. #00:22:46-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:22:47-3#

Melanie Mittermaier: Also der ist erst mal zweitrangig, weil wenn ich in mir selber eine gute Beziehung herstelle, dann erschaffe ich mir automatisch eben eine gute Beziehung auch im Außen. Ist wie mein Spiegel. #00:22:58-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Da bin ich komplett bei dir tatsächlich, ja. Ja, sehr spannend. Aber du bietest ja auch was kostenloses an. Wenn man auf deine Webseite geht, dann hast du dem (…) Erzähl ein bisschen, was du da anbietest. #00:23:07-5#

Melanie Mittermaier: Genau. Also es gibt so ein Freebie nennt man das ja so Neudeutsch. Gut Bayrisch. Einen kostenlosen Mini-Onlinekurs für glückliche Beziehung, wo ich einfach so meine Tipps zusammengepackt habe, auch in kleinen Videos und mir Worksheets, auch mit Arbeitsblättern, wo Menschen sich eben fokussieren können: „Ok, wie kann ich das Positive in meinem Partner sehen? Wie kann ich mich um meine Beziehung gut kümmern, dass es eben vielleicht gar nicht erst so weit kommt, dass jemand fremdgeht? Oder wie kann ich mich schon im Vorfeld einfach Energie und auch Zeit investieren in die Beziehung und aufs Beziehungskonto einzahlen, um dann nachher auch abheben zu können?“ #00:23:50-1#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Hast du an der Stelle irgendwie ein paar Tipps parat? Was kann man tun, um tatsächlich gut mit diesem Thema umzugehen, egal, ob man jetzt der Betrogene ist oder selbst derjenige ist, der woanders was anderes gefunden hat? #00:24:03-4#

Melanie Mittermaier: Also grundsätzlich hilft es sehr erst mal sein eigenes Weltbild in Frage zu stellen, also zu sagen: „Ok, dieses Treue und Monogamie ist ein Gesetz, oder ganz wichtig, und der ist fremdgegangen und der muss jetzt in der Hölle schmoren bis zum Ende seiner Tage.“ Erst mal diese Haltung aufzugeben und zu sagen: „Ok, vielleicht ist das, was ich bisher über Treue gedacht habe, überholt. Eine Beziehung ist immer im Wandel und da hat sich ja was gewandelt. Wie kriege ich denn jetzt hin wieder Ziele zu erreichen mit meinem Partner, anstatt auf ihn draufzuhauen. Wenn ich diejenige bin, die sich fremdverliebt hat, oder fremdgeht, oder was auch immer, darf ich auch mir überlegen: Was ist denn mein Ziel? Will ich lange zweigleisig fahren? Will ich meinen Partner hintergehen oder mache ich das offen? Gehe ich in den Dialog oder eben nicht? Also was ist das Ziel? Die meisten wissen immer genau was sie nicht haben wollen, aber sie wissen sehr wenig, was sie denn stattdessen lieber hätten. Und das erst mal klar zu ziehen und dann zu sagen: „Ok, wie können wir denn dieses Ziel erreichen?“ Das wäre so mein Tipp: Weltbild erweitern. Fähigkeiten erweitern. Ganz viel lesen. Da gibt es zig Bücher auf dem Markt. Es gibt ganz tolle TED-Talks zum Thema wie man das auch anders sehen kann. Also großartig. Man kann sich dort unglaublich weiterbilden, auch in Beziehungen, wo jeder immer glaubt, das müsste man ja quasi mit der Muttermilch mitgekriegt haben, aber dem ist leider eben nicht so. #00:25:32-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja, tatsächlich. Also ich habe in meiner Ehe glaube ich 13 Jahre gebraucht, um überhaupt zu verstehen, dass es andere Weltbilder geben kann. Und tatsächlich seit dem Zeitpunkt, seitdem wir das verstanden hatten, hat unsere Beziehung ein anderes Level erreicht. #00:25:48-2#

Melanie Mittermaier: Mhm (bejahend). #00:25:48-6#

Sebastian Eisenbürger: Lustigerweise kam dann noch dieser Vortrag von dir dazu, ziemlich zum gleichen Zeitpunkt. War ganz spannend, ja. #00:25:54-0#

Melanie Mittermaier: Cool. #00:25:55-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Magst du noch irgendwas zum Abschluss dieser Episode den Zuhörern mitgeben, noch mal weil wir das nächste Mal einsteigen und bisschen schauen, wie denn unsere Marketingleute damit, ja, dann ihren Vorteil daraus ziehen können zum Thema Liebe und Marketing? #00:26:08-5#

Melanie Mittermaier: Also letztlich (…) Mein Lebensmotto ist ja immer: „Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch.“ Also die Liebe und das Leben an sich einfach nicht so eng zu sehen, sondern mehr wie so ein Spielplatz. Wir sind hier auf diesem Planeten, um Spaß zu haben, und um dieses Leben zu rocken. Und nicht um eben verbissen an irgendwelchen Glaubensmustern und Denkstrukturen festzuhalten. Also da einfach ein bisschen lustiger, bisschen entspannter, bisschen leichter durchs Leben zu gehen. Das ist immer so mein Wunsch für die Leute, für die Menschen. #00:26:38-5#

Sebastian Eisenbürger: Sehr schön. Dann ganz, ganz herzlichen Dank an der Stelle. Dann geht es bald weiter, bisschen dann mehr zum Thema Marketing. Dir, lieber Zuhörer, danke ich auch, dass du bis hierhin zugehört hast und würde mich total freuen, wenn du eine Bewertung hinterlässt. Einmal die Sterne anklickst bei iTunes und einen Kommentar hinterlässt, damit ich herausfinde, was ich noch besser machen kann in meinem Podcast. Ob es irgendwelche Themen gibt, die du dir wünschst und ob es vielleicht irgendetwas gibt, dass dir nicht so gut gefällt. Dann hören wir uns nächste Woche wieder. Bis dann. Tschüss! #00:27:06-6#

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