#10: Marketing & Liebe – Teil 2 (Melanie Mittermaier im Gespräch)

#10: Marketing & Liebe – Teil 2 (Melanie Mittermaier im Gespräch)

Hast du den Film „Inside Out“, bzw. „Alles steht Kopf“ gesehen? Dann kennst du Melanie Mittermaier bereits.

Sie gleicht – sowohl optisch als auch charakterlich – Joy (bzw. „Freude“ in der deutschen Version).

Melanie ist das sprühende Leben, sie straht pure Freude aus und tut das ganze mit absoluter Natürlichkeit und Authentizität.

Melanie ist Liebescoach und Expertin fürs Fremdgehen.

Punkt.

🙂 Was hat das in einem Marketing-Podcast verloren? Könnntest du dich fragen.

Auf den zweiten Blick eine ganze Menge. Denn warum läuft denn im Marketing soviel schief heutzutage? Weil wir Marketing und Werbung ins Business verbannen und aus unserem Privatleben heraushalten. Liebe – und speziell das Fremdgehen – sind Themen, die wir ebenfalls gern aus unserem Leben heraushalten und deshalb klappts auch dort nicht immer ganz reibungslos.

Mehr zu Melanies Arbeit findest du auf ihrer Webseite www.melanie-mittermaier.de, und auf Facebook unter https://www.facebook.com/MelanieMittermaier73.

Freut euch auf zwei lustige Episoden, aufgenommen auf Melanies Terrasse im oberbayerischen Tuntenhausen.

Die Kirchen läuten ab und zu, es ist ein wenig windig – dem Informationsgehalt und dem Unterhaltungswert tut das jedoch keinen Abbruch!

Viel Spaß!


Transkription: Marketing & Liebe – Melanie Mittermaier im Gespräch Teil 2

Sebastian Eisenbürger: Heute lernen wir wie Marketing und Liebe zusammengehören. #00:00:03-6#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode des Podcast für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und heute reden wir nochmal mit der Melanie, Melanie Mittermaier. Sie ist Liebescoach und Spezialistin fürs fremdgehen. Hallo Melanie. #00:00:31-7#

Melanie Mittermaier: Hallo Sebastian, Servus. #00:00:33-3#

Sebastian Eisenbürger: Magst du nochmal kurz zusammenfassen worüber wir das letzte Mal gesprochen haben, einfach in zwei drei Sätzen? Was du so tust? Warum du das machst? Warum dir das wichtig ist? #00:00:40-4#

Melanie Mittermaier: Ok, ja. Wir hatten viel glaube ich über das Thema fremdgehen gesprochen, wenn ich mich recht erinnere, dass es eben viele Menschen gibt, die echt ein Thema haben mit dem Thema Monogamie, Treue und so weiter. Die einfach nicht glücklich sind damit. Und ich mir es auf die Fahnen geschrieben habe sozusagen die Menschen an die Hand zu nehmen und die zu unterstützen, die sagen: „Ok, Monogamie oder Treue, an irgendeinem Punkt bin ich da an meine Grenzen gestoßen und jetzt weiß ich nicht mehr weiter.“ Genau. Das ist das, was ich tue und dadrüber haben wir letztes Mal gesprochen. #00:01:11-2#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Und du machst Coachings. Du hast ein Onlineprodukt. Du hast auch ein kostenloses Onlineprodukt, was man über deine Webseite erreichen kann. #00:01:19-0#

Melanie Mittermaier: Genau. Alles über die Webseite erreichbar. Den Newsletter-Abo und so weiter. #00:01:25-5#

Sebastian Eisenbürger: Alles klar. Und du hast kurz erzählt, dass du ursprünglich, ja, im Coaching bisschen breiter aufgestellt warst was die Themen betrifft und dich dann spezialisiert hast zum Thema, ja, Liebe, Fremdgehen und, ja, Liebe leben. Magst du das nochmal ein bisschen ausführen, warum das für dich, oder wie dieser Schritt für dich verlaufen ist? Wie das für dich war eben von dieser Vorstellung wegzukommen alles anbieten zu wollen eben zu so einer kleinen Nische? #00:01:49-5#

Melanie Mittermaier: Mhm (bejahend). Also ich war ebenso ein Bauchladen-Coach. Habe wirklich, also ich habe mich mit dem Thema, ja, Ängste und glücklich machen und also so sehr allgemein beschäftigt. Eher mehr über Coaching-Tools, die ich gelernt habe und weniger über mich als Person, oder (…) Ich wusste, ich, also damals hatte ich schon so die Idee, oder hörte ich, oder habe auch gelernt man sollte sich positionieren. Und ich dachte immer: „Keine Ahnung, wie ich das hinkriege.“ Und über das, dass ich mich dann fremdverliebt habe und eben das Thema Liebe in meinem Leben so einen großen Anteil hat und mir auch so wirklich wichtig ist, habe ich dann mit meiner Freundin gesprochen, die gesagt hat: „Ja, positioniere dich doch als Liebescoach.“ Und habe dann auch meine Positionierung tatsächlich mit einem Blog gefestigt. Also ich habe damals diesen, da gab es diesen Business Momentum Contest bei dem Markus Cerenak. Den habe ich noch mitgemacht. Und der hat damals Bloggern, oder Neu-Bloggern, die Möglichkeit gegeben in dieses Blog-Business reinzuschnuppern über so einen Contest, über Aufgaben. Was ist dein Warum? Und schreib da mal einen Artikel drüber und so Dinge. Und da habe ich so meine ersten Gehversuche im Thema bloggen gemacht und fand es ganz furchtbar. Also ich dachte mir ich kann nicht schreiben und es ist alles schrecklich und liest sich grässlich. Und nur, ich hör, also damals war halt schon auch klar: Das Thema bloggen und Content Marketing ist wichtig. Und eine starre Webseite wird eben sterben und nur Webseiten die leben, bleiben halt bestehen und generieren dann auch Kunden. Und dann dacht ich mir: „Irgendwie muss ich dies jetzt wohl hinkriegen mit diesem bloggen.“ Und dieser Content war dann, der Contest war für mich so der erste wirkliche Hilfreiche Start in das Thema bloggen. #00:03:41-5#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Da würde ich gerne bei zwei Sachen einhaken. #00:03:43-9#

Melanie Mittermaier: Mhm (bejahend). #00:03:44-2#

Sebastian Eisenbürger: Zum einen habe ich eine eigene Meinung was das Thema Positionierung betrifft. Ja, richtig, aber ich finde man positioniert sich immer selbst und zwar über die Person, die man selbst ist. Entweder als Einzelperson, wenn man das Unternehmen eben alleine betreibt, oder das Unternehmen, wenn man eben ein Team aus ganz, ganz vielen Menschen ist. Ich finde es schwierig sich zu überlegen, oder auch gesagt zu bekommen, dass es um eine Positionierung geht. Es klingt so danach als könnte man sich frei auswählen, wen möchte man denn mit irgendetwas, also irgendeinem Produkt beglücken. Und ich finde das klappt in den meisten Fällen nicht, zumindest nicht nachhaltig. #00:04:19-4#

Melanie Mittermaier: Mhm (bejahend). #00:04:20-4#

Sebastian Eisenbürger: Ich finde man kann keine Personen verbiegen. Man sollte auch keine Personen verbiegen. Und genau so wie das bei Einzelpersonen ist, sehe ich das auch für Unternehmen, weil Unternehmen ist eine Persönlichkeit. Man kann sie nicht zu einer machen. Sobald das passiert dann wird das wahrgenommen, früher oder später. Also das merke ich ganz, ganz oft, dass Unternehmen, gerade im Social Media Bereich, auf irgendeine Art und Weise kommunizieren, die nicht zu dem passen, wie sie auf ihrer Webseite kommunizieren. Und wenn jemand über Facebook auf ein Unternehmen aufmerksam wird und sich angesprochen fühlt, dann fühlt er sich möglicherweise wieder abgeschreckt abgestoßen, wenn er die Webseite besucht. Und noch wo anruft vielleicht, wo noch jemand ganz anders dran geht. Deswegen Positionierung „ja“. Für mich mit der Einschränkung solange es aus dem Portfolio sich bedient, was du als Person abdeckst. #00:05:03-7#

Melanie Mittermaier: Also tatsächlich habe das, was ich wahrnehme, eben in diesen ganzen Solopreneuren Onlinebusiness-Leuten, die positionieren sich alle über eine persönliche Erfahrung, also schon über das, was sie persönlich in ihrem Leben erlebt haben. Also gerade die Speaker auf den Bühnen. Die, die wirklich funktionieren, die erzählen Geschichten aus ihrem eigenen Leben und positionieren sich dann dadrüber. Das heißt die nehmen nicht irgendwas „ich bin jetzt Liebescoach, habe aber noch nie irgendwie, keine Ahnung, fremdgepoppt oder so“, oder wenn ich mich jetzt auf das Thema Fremdgehen spezialisiere und hätte quasi wäre so ein mega Treue Fanatiker, kann man auch, klar, dann wäre ich in einer völlig anderen Nische unterwegs. Nur für mich ist es viel stimmiger und authentischer, wenn ich, klar, als ich bin als ich positioniert, als Melanie Mittermaier sozusagen. Und die Liebe ist einfach mein wichtigstes Thema, oder mein größtes warum in diesem Leben, warum ich hier auf diesem Planeten bin. Und dadurch hat es gepasst. Und ich habe mir das jetzt nicht so einfach aus den Fingern gesogen, sondern es war tatsächlich ein Ding, was (…) #00:06:13-3#

Sebastian Eisenbürger: Nimmt man dir auch sofort ab. Das war auch gar nicht jetzt für dich persönlich gemeint. Das war so ein ist mir wichtig, wenn man den Begriff Positionierung hört, dann klingt es immer so danach als müsste ich mir jetzt irgendwas aus der großen, weiten Welt heraussuchen, was vielleicht am rentabelsten ist, was am einfachsten ist. Und das ist es aus meiner Erfahrung heraus einfach nicht. #00:06:29-9#

Melanie Mittermaier: Es ist auch denke ich, also ich bin sehr nischig unterwegs, also ich spreche jetzt nicht die breite Masse an. Ich denke ich spreche eher den wenigeren Prozentsatz der Menschheit an mit dem Thema eben Treue offener, oder lockerer, umzugehen. Da sind die meisten Personen denken da wohl anders drüber. #00:06:47-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:06:48-5#

Melanie Mittermaier: Nur das ist das. Da könnte ich den ganzen Tag drüber quatschen. Da könnte ich da, wenn mir jemand erzählt: „Oh, fremdgehen. Oh, ich bin da gerade am Fremdgehen.“ – „Oh, erzähl mehr!“ Und da steige ich sofort drauf ein. Und ein Business zu betreiben ist schon eine Nummer. Und wenn ich dann ein Business betreibe, was mich noch nicht mal wirklich interessiert, dann wird es echt zäh. #00:07:11-6#

Sebastian Eisenbürger: Viele versuchen es aber tatsächlich. Und ich höre von ganz vielen, die genau mich dann fragen: „Warum klappt das denn nicht?“ Und dann frage ich: „Warum machst du es?“ Und dann kommt ganz oft raus eben „wegen dem Geld“ #00:07:23-3#

Melanie Mittermaier: Weil es lukrativer ist, oder wie auch immer. #00:07:24-4#

Sebastian Eisenbürger: Richtig, oder weil ich es vielleicht auch übernommen habe von den Eltern. #00:07:26-9#

Melanie Mittermaier: Oder so. Oh ja, um Gottes Willen. Dann wäre ich heut Landwirt (lacht). #00:07:31-5#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ja. #00:07:34-4#

Melanie Mittermaier: Ich wäre kein guter Landwirt (lacht). Nein. #00:07:37-7#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ich kann mir das auch gerade schwer vorstellen. #00:07:40-5#

Melanie Mittermaier: Ja (lacht). #00:07:41-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja, aber so ist es halt in der weiten Welt. So ist es tatsächlich. Ja, und ich sage ja dann immer: „Bevor du dir überlegst, wie du jetzt in dem Bereich besser wirst, frag dich lieber: ‚Was willst du wirklich tun?‘ Und da bin ich der falsche Ansprechpartner für.“ Und das finde ich immer ganz spannend, diese Erfahrung zu machen. War auch bei mir persönlich so. Also ich habe auch früher 1000 Sachen gemacht, weil ich immer dachte: „Ok, ich brauche Geld, also mach ich mal dies, mal jenes, und mal das und mal hier.“ Hat halt immer nur so kurzfristig funktioniert. Ich habe auch die Lust schnell verloren. Und nachhaltig war das überhaupt nicht. #00:08:10-9#

Melanie Mittermaier: Ja. #00:08:11-8#

Sebastian Eisenbürger: Und auch rückblickend habe ich dann erst überlegt was war das, was so der rote Faden durch all diese ganzen Unternehmungen für mich. Und das war bei mir halt der Bereich Marketing. Habe recht lange gebraucht das für mich herauszufinden. #00:08:21-8#

Melanie Mittermaier: Ja. Also, ja. Ich habe tatsächlich in meiner Coachingausbildung in einer Paarberatung gelernt. Also meine erste, lange Coachingausbildung die ging fast ein Jahr. War in einer Paarberatung, also in einem Institut für sie haben Paarberatung gemacht und Coachingausbildungen angeboten. Und da habe ich schon viel über Paarberatung gelernt. Und tatsächlich auch Paarberatung als Diplomarbeit, also ein Konzept für eine Paarberatung, abgegeben. Und dann habe ich mein allererstes Paar gecoacht bei mir in der Küche. Und die haben sich quasi schier zerfleischt. Und dann dachte ich mir auch nach: „Das mache ich für never ever.“ Und habe das dann komplett wieder fallenlassen. Nur es interessiert mich nach wie vor am aller aller meisten von allen Themen auf dieser Welt. Und dadurch ist es letzten Endes ist es sehr logisch, dass es wieder zu mir kam. #00:09:11-5#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja. Es passt auch total. Wie gesagt, passt sowohl zu dir, als auch, weiß nicht, das Thema ist halt, einerseits ist es nischig. Andererseits eben auch wieder nicht. #00:09:20-0#

Melanie Mittermaier: Betrifft halt jeden. #00:09:21-5#

Sebastian Eisenbürger: Genau, weil es ein Thema ist, das jeden betrifft. Ja, dann komme ich jetzt zur nächsten Frage, die mich interessiert. Es interessiert zwar jeden, aber oft gibt es ja kaum jemand zu, dass es ihn wirklich interessiert, und dass es ihn betrifft. Wie gehst du damit um, dass du ja, gehe ich von aus, keine wirklich öffentlichen Stimmen, oder vielleicht auch kein öffentliches Feedback kriegst, zu den Dingen, die du tust und schreibst und so? #00:09:40-8#

Melanie Mittermaier: Also ich habe jetzt aktuell habe ich zwei Testimonials, die sich mit Bild und Name auf meiner Homepage verewigen haben lassen. Also da bin ich auch ganz stolz drauf. Und alle anderen bitte ich grundsätzlich auch schon über Feedback und veröffentliche das anonym, weil natürlich auch gerade dieses Thema Ehe heikel ist, oder die Menschen auch nicht wirklich sich öffentlich outen wollen, dass sie vielleicht betrogen worden sind, oder gerade fremdgehen. Ich meine das wäre doof. Und ich bekomme auch sehr viele Nachrichten, persönliche Nachrichten, die schreiben: „Ah, ich würde das ja gerne immer liken bei dir auf Facebook, aber das kann ich nicht, weil dann sieht ja jeder, wie ich denke. Und das wäre dann doof.“ Und so. Also das kommt auch. Nur die Bestätigung für mich selber kriege ich dann ja trotzdem, weil ich es über diese persönlichen Nachrichten mitbekomme. Also da, ich habe Feedbacks auf der Homepage, und die meisten anonym. #00:10:34-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Das ist schön, dass du das kriegst. Und das ist auch wertvoll, dass du das kriegst. Aber gerade im Marketing ist es ja wichtig, dass das auch die Öffentlichkeit sieht, dass Menschen gut finden, was du tust. Wie gehst du damit um? Also hast du da eine andere Möglichkeit gefunden für dich? #00:10:48-5#

Melanie Mittermaier: Also ich glaube, dass es beides wichtig ist, zum einen für sich selbst sich dieses Gefühl zu haben „das ist cool, was ich da mache“, selbst wenn es gar keiner cool findet, oder selbst wenn nur fünf Leute sagen: „Das war super hilfreich.“ Zu sagen: „Es ist toll, was ich da mache.“ Also für mich selber dieses Standing zu haben, weil das strahle ich aus, denke ich. Und auf der anderen Seite ist es (…) Ich glaube über meine Blogbeiträge, wo ich immer mal wieder Sequenzen auch aus den Coachings und so als Beispiele nutze, sehen die Leute das dann ja trotzdem. Was anonymisiert ist und wo ich niemanden bloßstellen muss, weil das ist mir wichtig, dass ich niemanden da auch irgendwie bloßstelle. #00:11:30-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:11:31-5#

Melanie Mittermaier: Ja. #00:11:31-9#

Sebastian Eisenbürger: Das heißt im Grunde du veröffentlichst ich sage mal Erfolge in Anführungszeichen aus den Coachings heraus, anonym, um zu zeigen, das was sich verändert. #00:11:40-6#

Melanie Mittermaier: Genau. Also in meinen, also nicht immer nur Erfolge, sondern auch tatsächlich bei dem letzten Blogbeitrag, da geht es drum: „Darf ich das Handy von meinen Partner durchschnüffeln?“. Und da hatte ich aktuell im Coaching eben, wo die Frau nachts aufgeweckt wurde von ihrem Mann, der gesagt hat: „Zeig mir dein Handy, und zwar sofort!“ Und sie so: „Gott, was ist denn jetzt los?“ – und „ja, du löschst doch Nachrichten. Das sehe ich doch. Das merke ich doch.“ Und dann habe ich einfach nur diese Sequenz gepostet als Beispiel, wie manche Paare eben damit umgehen. Und ich habe sie im Coaching und ich coache sie gerade durch die Trennung. #00:12:14-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ok. #00:12:15-4#

Melanie Mittermaier: Also es ist jetzt nicht immer eine Erfolgsmeldung, die ich da veröffentliche. Aber grundsätzlich auch um einfach Mehrwert zu generieren. Wie gehen Paare damit um? Wie gehen Paare auch damit um, die das dann überwunden haben? Also gibt es auch, was ich dann auch veröffentliche, teilweise. #00:12:30-7#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Das heißt aber du siehst für dich gar keinen Nachteil darin, oder keinen wirklichen Nachteil, dass die Meldungen, Meinungen, nicht öffentlich sind. #00:12:38-5#

Melanie Mittermaier: Also ich glaube natürlich wenn jemand öffentlich auf Facebook auf meiner Facebook-Seite jetzt diese fünf Sterne da anklicken würde und sagen würde: „Boah, was für eine Hammer Beratung. Hat mir super viel gebracht.“ Oder wie auch immer. Das würde mir jetzt schon helfen denke ich. #00:12:54-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:12:54-8#

Melanie Mittermaier: Und mir ist es einfach wichtiger die Privatsphäre meiner Kunden zu wahren. Das ist mir einfach wichtiger. Über meinen Onlinekurs da habe ich die Mädels tatsächlich auch gefragt nach Feedback und habe das halt jetzt auch öffentlich, aber anonymisiert auch, auf meiner Homepage verewigt. #00:13:12-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ok. #00:13:14-0#

Melanie Mittermaier: Und wenn ich, ich biete einmal im Monat so zehn kostenlose Blitz-Coachings, oder ab September werde ich es jetzt Liebes-Quickie oder sowas nennen. Muss ich mir, da habe ich mir jetzt überlegt einen cooleren Namen da zu nehmen. #00:13:25-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Das ist sehr gut, ja. #00:13:27-0#

Melanie Mittermaier: Wenn ich die Menschen dann auch kostenlos sozusagen vorwärts bringe, dann biete ich die danach immer drei Fragen zu beantworten und bitte sie auch, ob sie mir die freigeben, anonym auf meiner Homepage zu veröffentlichen. Und das machen die dann auch super gerne, weil die sagen sie sind so dankbar, dass ich ihnen geholfen habe. Und anonym ist völlig ok. #00:13:46-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja, dass wir ein bisschen Hintergrundgeräusch haben ist gar nicht so schlimm. Es spielen paar Kinder Fußball. Aber mir ist es lieber jetzt hier draußen zu sitzen (…) #00:13:55-0#

Melanie Mittermaier: Ja, ich mein ist ein wunderschöner Sommerabend. Wäre echt schade, wenn wir das nicht nutzen. #00:14:00-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Kein Problem. #00:14:03-0#

Melanie Mittermaier: Gut. #00:14:04-2#

Sebastian Eisenbürger: Jetzt habe ich meine Frage vergessen. Warte. Ich weiß es nicht mehr. Ach doch. Ich wollte noch einen Kommentar abgeben. Bei dir ist ja auch total glaubwürdig auch, wenn du anonyme Feedbacks veröffentlichst. Wenn du auch mal sagst es gibt, oder es ist ja öffentlich, dass es weniger Feedback gibt bei so einem Thema. Ich glaube, dass das auch jeder annimmt und dir glaubt, dass es halt in diesem Bereich mal weniger Bewertungen gibt als im klassischen Life Coaching. #00:14:42-1#

Melanie Mittermaier: Ja. Also, oder Businesscoaching heißt es ja. Ich meine wenn ich jetzt mal so einen super Schauspieler oder sowas auf der Homepage hätte, das wäre schon geil. Und es ist halt nicht. Und wer weiß, vielleicht, keine Ahnung, dass ich Barack Obama mal von mir coachen lässt und offen öffentlich zugibt (lacht). Oder sowas. Das wäre natürlich so ein mega Burner. Aber, ja, so what? Es ist, wie es ist. Und ich nehme es einfach so, wie es ist. #00:15:10-9#

Sebastian Eisenbürger: Aber was machst du denn dann konkret, um dich bekannter zu machen, um bekannter zu werden, um deine Inhalte in die Welt zu streuen? #00:15:18-6#

Melanie Mittermaier: Also ich mache ganz viel. Ich, klar, ich nutze diese ganzen Social Media Kanäle. Also am allermeisten Facebook, wo ich eine Facebook-Seite habe. Wo ich immer meine Blogartikel veröffentliche. Wo auch wirklich die meisten Blogleser kommen über Facebook auf meine Seite. Ich nutze XING, wo ich meine Blogartikel in Gruppen poste. Wo ich auch viele Leser generiere. Ich veröffentliche meine Artikel auf der Huffington Post, oder auch auf Edition F zum Beispiel, also so Portale, die viele Leser haben, wo ich auch immer wieder Menschen als ständige Leser dazugewinne, weil sie sagen: „Boah, cool.“ Ich nutze Twitter, wobei ich das nicht gescheit kann glaube ich und ich nicht wirklich gut nutze. Aber das habe ich einfach irgendwann mal dazu genommen, weil jeder gesagt hat: „Twittern muss man.“ Und das nutze ich halt und es ist jetzt nicht meine Lieblingsplattform. Also ist eher stiefmütterlich. Ich nutze Instagram. Das gefällt mir. Das lässt sich super cool in mein Privatleben auch mit integrieren einfach mal schöne Fotos zu posten und so. Was mache ich denn noch alles? #00:16:28-9#

Sebastian Eisenbürger: Ich würde ganz kurz wieder einhacken, weil ich weiß nicht. Wenn ich habe auch heute schon mal so einen Kommentar gehört, von einer Frau, die mich so Sachen gefragt hat. Also niemals muss man irgendwas machen. Das ist, weiß nicht, so ein Blödsinn. #00:16:41-7#

Melanie Mittermaier: Ja, das stimmt. #00:16:42-9#

Sebastian Eisenbürger: Und gerade, es gibt so viele Kanäle. Also zum einen ist man gar nicht in der Lage alle zu bedienen. Und zum anderen: Es passt auch ganz oft nicht. Also ganz ehrlich: Zum einen hätte ich Schwierigkeiten dich mit Twitter in Verbindung zu bringen, so als Person. Das passt irgendwie nicht. Du bist sehr authentisch. Du sitzt da und erzählst von deinen Themen und Twitter ist halt dieses 140 Zeichen Ding. #00:17:03-4#

Melanie Mittermaier: Mhm (bejahend). #00:17:04-2#

Sebastian Eisenbürger: Und Melanie Mittermaier und 140 Zeichen (lacht). #00:17:06-9#

Melanie Mittermaier: (lacht) Ja. Es ist auch, ich mach dann immer so meine Blogbeiträge und dann muss ich ja eine so eine Phrase mit diesem Click to Tweet da einbringen. Also einen Satz, der muss ja dann immer so, damit die Leute da draufklicken können, was ich aber cool finde, also dieses Click to Tweet, das klingt echt so super cool. #00:17:22-5#

Sebastian Eisenbürger: Wie viele machen das denn bei dir? #00:17:24-2#

Melanie Mittermaier: (lacht) Ich habe keine Ahnung. Sehr wenig, fast keiner. #00:17:27-0#

Sebastian Eisenbürger: These von mir: Du kannst es dir auch sparen. Das kannst du genau so mit einem Zitat, also einfach diesen Satz oder diese Worte irgendwie ein bisschen hervorgehoben darstellen. Das ist genau so. #00:17:39-1#

Melanie Mittermaier: Manchmal ziehe ich mir wirklich mühsam diesen Satz aus den Fingern (lacht), nur damit der zum tweeten passend ist. Und du hast echt recht. Wahrscheinlich sollte ich es einfach lassen. Es kostet mich nur Energie und Zeit, die ich woanders vielleicht ganz viel besser verwenden kann. #00:17:56-5#

Sebastian Eisenbürger: Vor allem ist es viel besser, das zu lassen, also niemanden damit auf die Nerven zu gehen, als irgendwie Inhalte quasi nur über ihren Kanal auszuspielen. Das sieht man auch ganz häufig, dass ein Blogartikel da ist. Der wird automatisch zu Facebook gepostet. Der selbe Text geht dann zu Twitter. Der selbe Text mit demselben Bild geht dann irgendwie zu Tumblr. Dasselbe Bild landet bei Instagram, bei Pinterest, und weiß ich nicht, was es noch für alles für Kanäle gibt. Das braucht man nicht machen. Das ergibt keinen Sinn. Das ist dann tatsächlich das, was wir bei den E-Mails schon kennen, die wir eigentlich lesen möchten. Das dupliziert sich eben auf andere Kanäle. Also entweder richtig, richtig heißt wirklich ich habe einen Kanal. Mit dem beschäftige ich mich. Ich schaue. Benutze den. Warum wird der genutzt? Welche Inhalte machen denn dort Sinn und welche nicht? Ist es eher visuell? Ist es eher textorientiert? Und wenn ich das machen möchte und auch richtig die Zeit nehmen möchte, dann ist es sinnvoll das zu nutzen. Sonst würde ich es echt lassen. #00:18:47-8#

Melanie Mittermaier: Ja. Da hast du recht. Und ich werde es mir zu Herzen nehmen (lacht). #00:18:52-5#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Das war wieder nicht persönlich gemeint. #00:18:54-5#

Melanie Mittermaier: Nein, nein. Absolut. Ich hab von dir schon eh so viel gelernt, deswegen ich bin echt super dankbar für deine Hinweise und Tipps immer, weil ich bin jetzt kein Marketingprofi. Ich kenne mich halt, ich mache halt Marketing mehr bei Test over a Test. Ich probiere das halt ganz viel aus und mache halt Dinge, die die Leute halt so empfehlen und sagen: „Das ist gut. Das macht man. Das macht man nicht.“ Oder was auch immer. Und da bin ich auf jemanden angewiesen, der mir natürlich auch Hinweise und Tipps gibt, die da fundiert sind. Und, ja. #00:19:26-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. In der Regel ist es sinnvoll sich zwei bis drei Kanäle rauszusuchen, die ordentlich zu bespielen mit Inhalten und den Rest mal zu testen, mal für eine Zeit, also auch über längeren Zeitraum, und dann konsequent über diesen längeren Zeitraum, also vier bis sechs Wochen. Wenn das nicht klappt, dann lässt man es wieder. Wenn es einem Spaß macht (…) #00:19:41-8#

Melanie Mittermaier: Ach, dann kann ich Twitter schon lassen (lacht). Dann kann ich es schon lassen, weil es hat sich jetzt nicht wirklich bewehrt, aus meiner Sicht. Und ich mag es einfach nicht so wirklich. Da hast du vollkommen recht. Es ist nicht das, was ich wirklich machen mag. Die 140 Zeichen ist nicht echt. #00:19:57-4#

Sebastian Eisenbürger: Es passt nicht. Das passt irgendwie zu jemandem, der laufend irgendwie kurze Nachrichten fabriziert, aber nichts von ausführlichen Blogartikeln, die man lesen möchte. #00:20:05-6#

Melanie Mittermaier: Ja. #00:20:06-6#

Sebastian Eisenbürger: Ich habe dich eben unterbrochen. Ich habe vergessen wo. #00:20:09-6#

Melanie Mittermaier: Also, ja. Was für Kanäle ich alle nutze. Genau. Da hatte ich ja schon ganz viele aufgezählt. Und aufgrund deiner Empfehlung werde ich demnächst auch podcasten. Und ich werde jetzt auch mal ausprobieren Webinare zu geben. #00:20:23-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:20:24-4#

Melanie Mittermaier: Also die Sichtbarkeit ist schon eins der wichtigen Dinge. Also das ist ja, was ich jetzt erst kürzlich in meinem Marketingseminar gelernt habe, ist, dass Marketing und Sales zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Das wusste ich vorher nicht. #00:20:38-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja, erzähl mal weiter. Dann kommt der Kommentar vielleicht später. #00:20:42-0#

Melanie Mittermaier: Da war, also dieses, ich dachte mir immer, ja, und meine Umsätze sind jetzt nicht so gut. Und ich mache wahrscheinlich total schlechtes Marketing. Und vielleicht ist sogar mein Business zu schlecht. Und habe mir dann oft gedacht so: „Alles schlecht.“ Und jetzt lerne ich gerade von der Pike auf eben Marketing und Sales bei der Barbara Lampl, die du ja schon im Interview auch hattest. Und jetzt weiß ich: „Ok, Marketing ist Aufmerksamkeit erzeugen, Interesse erzeugen. Sales geht dann weiter, Kaufbereitschaft erzeugen, und dann bis über den Kaufprozess und eine Nachbearbeitung sozusagen.“ Das ist das, was ich gerade gelernt habe, und habe festgestellt: „Ok, das mit der Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit, das kann ich schon ganz gut.“ Ich bin sehr sichtbar, auch Online halt. Ich bin auch Offline sichtbar, indem ich Vorträge halte, ein eigenes Event veranstaltet habe. Das war extrem cool für die Sichtbarkeit und ich ja auch gerne auf der Bühne stehe und, ja, so eine Rampensau bin und ich das liebe da zu quatschen. Und das mache ich schon ganz gut. Also mein Marketing ist gar nicht so schlecht. Ich habe auch dann mal so von dem Vladislav Melnik, vom Affenblog, habe ich einen Vortrag gehört über Inbound Marketing, wo ich festgestellt habe: „Das mache ich ja voll. Ich mache ja voll schon Inbound Marketing.“ Obwohl ich nicht gewusst habe vorher, was das ist. Aber ich wusste ich, also als er mir dann das erklärt hat, dachte ich mir: „Ok, cool. das kriege ich hin.“ E-Mail-Marketing, also ich habe einen Newsletter, Abonnenten, und so weiter. Und habe dann festgestellt bei mir hapert es eher dann am Sales. Ich habe so viele Menschen kostenlos Tipps gegeben ohne ein Angebot zu machen. Also ich habe ganz viel gecoacht, gecoacht, gecoacht, ohne irgendwelche Angebote zu hinterlassen. Und das war natürlich mein Fehler. Und da geht es halt dann weiter nach dem Marketing und nach der Sichtbarkeit. #00:22:27-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Du hast recht. Und klar, es gibt es ist sinnvoll Marketing und Sales zu trennen. Ich finde nur man sollte drauf achten, wo man die Trennung tatsächlich zieht. Sie sollte nicht sichtbar sein für den Kunden, oder für den Interessenten. Das passiert recht häufig, dass man einen Marketingprozess hat, der ein Ende hat. Und dann fängt der Verkaufsprozess an. Und während der Marketingprozess noch sehr nutzenorientiert ist oft, ist der Salesprozess dann sehr irgendwie ziehend, also so bisschen schleimig und (…) Du weißt, was ich meine. Das erlebe ich sehr, sehr häufig, weil natürlich: Es gibt Marketing und es gibt Sales. Meine Empfehlung ist dann immer das zu wissen, zu wissen auch warum die Trennung wichtig ist und zu wissen, welche Methoden man für das Eine, für das Andere braucht, weil wir das am Ende zusammenfließen zu lassen. Also nicht zu starke Trennung zu machen. Ich finde man kann tatsächlich auch innerhalb der Marketings ein Angebot machen, was man denn tut, sofern es denn in der Situation passt. #00:23:21-2#

Melanie Mittermaier: Ok. Mache ich auch öfter, also dass ich tatsächlich unter einem Blogartikel, da gibt es Menschen, die sagen: „Niemals unter einem Blogartikel ein Angebot hinterlassen.“ Und ich mach es so. Ich mache sehr viel gefühlsmäßig. Also ich mache sehr viel intuitiv, wie es halt aus mir gerade rauspoltert, und wenn ich unter einem Blogartikel ein P.S schreibe „jetzt gibt es gerade den Onlinekurs“, dann schreibe ich das dahin. #00:23:44-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und das ist auch sehr spannend, was mir da einfällt. Da gibt es einen krassen Unterschied zwischen Unternehmen, also Unternehmen, die aus mehreren Menschen existieren, und Einzelpersonen. Oder konkret Coaches. Da fällt das extrem auf. Unternehmen, die verzichten gerne Mal auf das Marketing, auch wenn sie es oft so nennen, und die machen einfach nur ein Angebot, ohne zu klären: Warum sollte man das denn nehmen und wie funktioniert das? Das heißt wenn man auf eine Webseite von dem Unternehmen geht, dann sieht man da: Das sind meine Angebote und friss oder stirb. Oder so ähnlich. Bei Coaches sehe ich es oft andersrum tatsächlich. Coaches haben von der Persönlichkeit her eher, oder sind von der Persönlichkeit eben jemand, der gerne hilft, der gerne unterstützt, und haben Schwierigkeiten damit tatsächlich da auch irgendwo eine Währung, eine Zahl, dranzuschreiben. Und das ist für mich eher so ein, ja, auch ein Persönlichkeitsding als ein Vertriebsthema. Dass man sich dessen bewusst sein darf, gerade als Coach, welchen Wert generiert man denn da gerade im Moment? Und da vielleicht auch ein Tipp von mir: Ich finde es sinnvoll sich nicht über Stunden- und Tagessätze, oder Preise, Gedanken zu machen, sondern wirklich über Werte und was für einen Wert schaffe ich jemandem? Was hat derjenige davon? Und darüber abzuleiten: Was darf denn nun ein Coaching kosten? Und spannend ist, den Vorgang habe ich jetzt gemacht, es mehrfach getestet: Es spielt oft keine Rolle, ob man jetzt einen Preis hat, oder diesen Preis verdoppelt, oder verdreifacht, oder vervierfacht. Gerade im Coaching ändert das oft sehr, sehr wenig. Menschen sind bereit diesen Preis zu zahlen, weil sie den Wert erkennen. Und bei Coaches geht es auch oft weniger um den Inhalt, sondern um die Person. #00:25:12-2#

Melanie Mittermaier: Ja. #00:25:12-8#

Sebastian Eisenbürger: Und bei der Person, ob die jetzt irgendwie 100€, oder 300€, oder 600€, ist tatsächlich eher zweitrangig. #00:25:20-2#

Melanie Mittermaier: Ja. Ja, das stimmt. Und letztlich sind oft die Coachingmethoden genau die gleichen. Die Ergebnisse sind oft die gleichen. Nur die eine Person ruft eben 600€ ab, weil sie sichtbarer, bekannter, berühmter ist. #00:25:30-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja, weil sie es tut. #00:25:31-9#

Melanie Mittermaier: Und weil sie es tut. Ja, weil sie sich traut, klar. Viele Coaches trauen sich auch nicht. Also ich habe gerade aktuell auch meine Preise erhöht und habe wirklich erstaunt festgestellt, dass die Leute noch viel mehr buchen als vorher. Und weil es anscheinend glaube ich jetzt das momentane Preisgefüge einfach noch viel besser zu mir passt als vorher und ich vorher vielleicht gar nicht so stimmig energetisch war, was meine Preise anbelangt und es jetzt (…) Also Null Einbußen, Null Einbruch, gar nichts. Im Gegenteil. Und es war jetzt schon sehr, sehr cool zu beobachten, weil ich, ja, auch lange selber dieser klassische Coach „eher helfen und viel kostenlos und viel verschenken“ und genau. Also das mit auch wirklich zu Monetarisieren, da habe ich mich lange schwer getan. #00:26:18-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ich finde es trotzdem wichtig weiter also immer kostenlose Inhalte auch rauszugeben. Das ist im Grunde auch das Geheimnis des Inbound Marketing von Vladislav, dass man eben Inhalte veröffentlicht und quasi, ich nenne es immer, positive Karma-Sternchen sammelt bei den Lesern. Und solange es halt genug sind, dann wird derjenige auch kommen und das zurückgeben wollen. Gerade bei ihm habe ich ja persönliche Erfahrungen. Ich habe bei ihm das Bloggen gelernt. Also den Affenblog. Das war letztes Jahr im April Mai rum, habe ich mich damit beschäftigt. Ich wollte bis zum Mitte des Jahres letztes Jahr einen Blog starten. Hatte Null Ahnung vom Bloggen. Wusste wohl fachlich, was ich vermitteln wollte. Und habe dann diesen Blog von ihm gelesen, den Podcast von ihm gehört und habe tatsächlich unfassbar viel gelernt für mich, dass ich starten konnte. Und ich habe tatsächlich, ohne jetzt gezielt da loszugehen, oder danach gesucht zu haben, ich habe einfach geguckt: „Was kann ich jetzt (…) Was hat er im Angebot, was ich kaufen kann, damit ich ihm Geld dalassen kann?“ Und ich habe dieses Affenbuch gekauft von ihm. Ich habe tatsächlich noch nie reingelesen, wenn ich ehrlich bin. #00:27:19-8#

Melanie Mittermaier: Ok, ist ja witzig (lacht). #00:27:21-4#

Sebastian Eisenbürger: Aber ich habe es gekauft. Waren glaube ich 30 oder 40€ oder sowas. Und da war mir tatsächlich mehr wichtig, ihm das Geld dazulassen, als jetzt zwingend irgendwie dieses Produkt haben zu müssen. #00:27:31-2#

Melanie Mittermaier: Ja. #00:27:31-7#

Sebastian Eisenbürger: Und ich habe mich gut dabei gefühlt, ihm das zurückgeben zu können, weil diese Inhalte so viel gebracht haben. Und das ist es, was da zählt. Und tatsächlich, wenn er das Angebot hätte, ich glaube er hat es nicht, oder vielleicht seit Neuestem, weiß ich nicht genau, auch Coachings oder Workshops in diese Richtung zu machen wäre ich sehr angetan davon und würde es vermutlich auch tun, weil ich tatsächlich unglaublich viele Inhalte mitgenommen habe dort. #00:27:53-1#

Melanie Mittermaier: Also ich finde ihn als Person halt auch cool. Ich mag den total gerne. Der ist super witzig, super, ein cooler Redner auch. Und was ich gemerkt habe: Ich möchte Menschen auch dann, wenn ich nichts kaufe oder sowas, zumindest eine Bewertung dalassen, eine öffentliche Bewertung, auch mit meinem Namen, schick denen auch ein Feedback für die Webseite oder sowas. Also ich möchte auch gerne immer was zurückgeben. Das ist tatsächlich auch sowas, was ich gerne möchte. Nicht immer in Geldform, aber dann zumindest in Feedback-Form. #00:28:23-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und das ist auch was wichtiges aus meiner Sicht, was viele gerade Anbieter, ganz egal ob sie jetzt aus welcher Richtung sie kommen, vergessen: Jeder Mensch, der einen Inhalt liest, bezahlt auf eine Art und Weise. Im einfachsten Fall mit Aufmerksamkeit. #00:28:36-3#

Melanie Mittermaier: Zeit. #00:28:37-0#

Sebastian Eisenbürger: Zeit und Aufmerksamkeit. Das ist das wertvollste, was wir haben. Und wir lassen es da. Und aus meiner Sicht, meine persönliche Meinung ist: Unternehmen, egal wie groß, wie klein, gehen damit nicht wertschätzend genug um. Das finde ich wichtig. Gerade wenn es drum geht irgendwie E-Mails zu versenden, auch texte auf Webseiten zu stellen, dann geht es viel zu sehr geht aus Meinung sich darum eine möglichst große Liste zu haben, möglichst viel zu verteilen, möglichst Inhalte zu publizieren, die vielleicht irgendwelchen Suchmaschinen gut gefallen, aber im Zweifel nicht dem Leser am Ende, und denken gar nicht drüber nach, dass da ein Mensch sitzt am anderen Ende des Bildschirms und es wirklich auch lesen soll. Und ihm das auch noch gefallen soll im besten Fall. Und noch dass er was kauft vielleicht (unv.). Da kann man viel ändern, indem man wirklich nur ein bisschen drüber nachdenkt. Mit gesundem Menschenverstand ist sehr viel getan. #00:29:19-8#

Melanie Mittermaier: Das macht es mir halt leicht, weil mit dem gesunden Menschenverstand kenne ich mich viel besser aus als mit CEO zum Beispiel. Da habe ich keine Ahnung (lacht). #00:29:27-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja, SEO heißt es, aber ist egal (lacht). #00:29:29-3#

Melanie Mittermaier: (lacht) Oder worüber auch immer. SEO. Stimmt C wäre ja ein C. Also S E O auf Englisch. #00:29:35-8#

Sebastian Eisenbürger: Richtig. Und, ja, im Grunde eigentlich gibt es keinen, habe ich keine Daseinsberechtigung streng genommen, weil alles, was ich tue, ist den Leuten sagen, wie sie denken. #00:29:47-4#

Melanie Mittermaier: Mhm (bejahend). #00:29:48-0#

Sebastian Eisenbürger: Und das finde ich auch sehr spannend. Klar, ich weiß ein bisschen was über Marketing und was man tun kann und was nicht. Aber das eigentliche Geheimnis ist nicht das Marketing. Das eigentliche Geheimnis ist zu verstehen, warum man was tut und wie man das vermittelt. Und das beste Marketing, das sage ich glaube echt häufig, vielleicht auf diesem Podcast schon häufiger: Das beste Marketing ist das, wenn man keins tut. #00:30:05-4#

Melanie Mittermaier: Ok. #00:30:07-3#

Sebastian Eisenbürger: Wenn man einfach nur da ist und davon überzeugt ist und das in die Welt trägt, dann kommt das zurück. #00:30:11-6#

Melanie Mittermaier: Das ist geil, weil das ist einfach. Das kann ich auch. Ich habe früher immer gedacht: „Scheiße, ich muss mehr Marketing machen. Ich habe keine Ahnung wie das geht.“ (lacht) Aber das ist so meine Inhalte präsentieren. Ich liebe es. Ich finde es genial mir vorher zu überlegen bei jedem Blogartikel: Was kann der Leser da einen Nutzen draus ziehen aus meinen Onlineprodukten? Wie kriege ich die von A nach B? Und so. Mir das zu überlegen. Ich stelle mir da ja eine bestimmte Person vor. Und dann überlege ich mir: „Ok, was kann die denn da jetzt am besten rausziehen dabei?“ #00:30:46-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Das ist genau richtig so. Viel mehr ist es nicht. Tatsächlich den Verkaufsknopf noch irgendwo einzubauen, ja. #00:30:52-0#

Melanie Mittermaier: Ja, genau. Das ist das. Das habe ich auch lernen dürfen, dass ich dann zumindest mal einen Link poste, oder einen Verkaufsbutton (…) #00:31:00-0#

Sebastian Eisenbürger: Aber auch da: Wenn du das lang genug tust und genug Nutzen stiftest, dann kommen die Leute von selbst und fragen. #00:31:03-6#

Melanie Mittermaier: Ja, denke ich auch. #00:31:04-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ich würde gerne ein bisschen mal umschwenken zu der privaten Melanie und wie die kleine, private Melanie, das klein weiß ich persönlich (…) #00:31:13-6#

Melanie Mittermaier: (lacht) Ich bei 1,55m ist einfach nicht groß, ich weiß. #00:31:19-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. War nicht böse gemeint. Mich interessiert: Wie nimmst du Marketing wahr? Wie gehst du damit um im Privatleben? #00:31:26-1#

Melanie Mittermaier: Also ich habe relativ viele Newsletter abonniert und sehr gezielt. Wenn ich ein Thema, jetzt beispielsweise ich möchte ein Webinar geben, dann abonniere ich mir den Newsletter von jemand, die sich mit Webinaren auskennt. Oder ich mach ein Onlineprodukt, dann höre ich mir den Podcast von der an, die sich mit Onlineprodukten auskennt. Gerade das Thema positives Marketing finde ich für mich sehr spannend. Wie kriege ich das noch eben gut transportiert. Das ist meine Tochter. Das ist der Roller. Ich höre schon, dass die jetzt kommt (lacht). Hier geht es zu am Abend, es ist unglaublich. Also ich nehme wahr Marketing, also ich habe keinen Fernseher. Also Fernsehwerbung finde ich ganz schrecklich. Ich habe kein „bitte keine Werbung“ Schild am Briefkasten, weil ich irgendwann mal gehört habe: „Wenn ich Werbung ablehne, dann darf ich auch nirgendwo selber was reinschmeißen.“ Und ich hatte mal früher auch Flyer verteilt. Und wusste halt, da wo eben dieser Aufkleber drauf steht, da darf ich nichts reinschmeißen. Und seitdem habe ich keinen so einen Aufkleber mehr am Briefkasten. Aber weniger, weil ich das Zeug lese, sondern mehr (…) #00:32:36-9#

Sebastian Eisenbürger: Darf ich mal fragen wie erfolgreich diese Flyer damals waren? #00:32:40-8#

Melanie Mittermaier: Nicht erfolgreich. Gar nicht. Null. Niente. Null erfolgreich. #00:32:44-7#

Sebastian Eisenbürger: Deswegen halte ich es für sinnvoll so einen Aufkleber auf den Briefkasten draufzukleben. #00:32:47-3#

Melanie Mittermaier: Stimmt. Und durch deinen Podcast, oder durch deine Ideen, überlege ich eben auch gerade das tatsächlich wieder zu tun, um einfach auch ein bisschen Papiermüll zu sparen. #00:32:57-3#

Sebastian Eisenbürger: Eben. #00:32:58-8#

Melanie Mittermaier: Hier kommen immer solche Journale, das ist unglaublich. Und, also grundsätzlich ist so dieses laute Marketing, von dem du immer sprichst, auch oft, das nehme ich wahr. Auch im Internet. Also irgendwelche Banner. Pop-ups, an die habe ich mich jetzt gewöhnt. Also das ist tatsächlich so eine Geschichte, die ich am Anfang auch ganz schrecklich fand, diese Pop-ups „trag dich ein in meinen Newsletter“. Und dann kamen so die ersten Pop-ups wie „sei mir bitte nicht böse, aber dieses Pop-up möchte dich erinnern, dass“ und so. Und das fand ich dann wieder putzig. Das hat dann wieder auch die Persönlichkeit der Schreiberin da präsentiert und das fand ich dann ganz cool und habe mich tatsächlich dann eingetragen für den Newsletter, weil ich mir gedacht hab: „Das finde ich jetzt irgendwie sympathisch.“ Und Marketing nehme ich tatsächlich so wahr, dass es angenehmer ist, wenn ich genau gezielt auch, also viele schimpfen ja über dieses Thema Google und die haben meine Daten und so, aber wenn mir die gerade halt was anzeigen, was ich gerade suche, oder brauche, dann ist das für mich halt viel angenehmer, als wie wenn ich irgendwas keine Ahnung was angezeigt kriege, was ich überhaupt gar nicht will. Und klar ist es natürlich, wenn ich einmal auf Otto war und irgendwas geguckt habe, dann zeigt mir die Wetter App und was auch immer, zeigt mir dann genau diese Dinge an. Das ist manchmal schon ein bisschen spooky. Nur ich glaube, dass je gezielter das Marketing auch im Internet funktioniert, desto zeitsparender, desto effektiver wird es einfach auch. #00:34:20-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ich gebe zu: Die Methoden gerade sind ein bisschen platt. Das ist ein bisschen explizit, dass man tatsächlich vor Augen geführt bekommt „was hat man denn zuletzt angeschaut“, oder so. Ich bin aber eher ein Fan des impliziten Marketing, also Daten implizit erfassen und implizit nutzen, also eigene Schlüsse ziehen und das einfach testen und schauen wie funktioniert das, und nicht so, weiß ich nicht, vor den Kopf halten: „Du hast jetzt irgendwie gerade da nach dem Schuh gesucht, also musst du jetzt irgendwie noch 20 paar andere Schuhe interessieren.“ Ja. Da ist leider eine Krankheit, die ich, wo ich den Grund auch gut kenne. Das ist halt so, wenn du ein Marketing, oder Projekt, machst zur Marketingautomation, oder Remarketing heißt das. Dann hast du zwar am Anfang ganz tolle Ziele. Dann hast du ein langes, langes, langes, langes Projekt. Das dauert ein Jahr, oder noch länger. Kostet einen Haufen Geld, irgendwie einen sechs- oder siebenstelligen Betrag. Und während des Projekts überlegst du dir schon: „Ok, wie lohnt sich das überhaupt jemals wieder?“ Und wenn das dann rum ist, dann tust du alles, was diese Software, die du installiert hast, kann. Und dann schießt du halt ganz oft mit Kanonen auf Spatzen. Und das ist das, was da passiert momentan. Ich glaube nicht, dass die Leute nicht verstanden haben wie es geht, nur sind sie gerade in einer Situation, dass es keine Rolle mehr spielt, was sie damals sich ausgedacht haben. #00:35:28-8#

Melanie Mittermaier: Und ich denke mir oft, dass die Technik das halt noch nicht hergibt, dass wenn die sehen, dass ich diesen Schuh gekauft habe, dass sie mir einfach den halt nicht mehr anzeigen. #00:35:36-5#

Sebastian Eisenbürger: Doch. Die Technik gibt das her. Das ist einfach als man denkt. Nur die Menschen geben es momentan nicht her. #00:35:41-1#

Melanie Mittermaier: Ok. Das ist ja witzig. Ah ha. #00:35:44-2#

Sebastian Eisenbürger: Tatsächlich. Also ich habe das vor sechs Jahren schon umgesetzt. Das ist keine richtig komplizierte Sache. Das ist tatsächlich einfach nur ein bisschen mit Grips zu belegen: Was für Regeln gebe ich denn zu der Software mit? Und wenn die Regel eben lautet: Ok, sie hat einen Schuh gekauft, also keine Schuhwerbung mehr, sondern eher vielleicht irgendwie die Schnürsenkel, oder weiß ich nicht. Aber sowas gibt es heute viel zu selten. #00:36:05-0#

Melanie Mittermaier: Stimmt. Das ist nämlich tatsächlich, da kommen die gleichen Schuhe, die ich gerade gekauft habe, wo ich mir denke: „Hä?“ Witzig. #00:36:11-2#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Die Technik ist lange so weit. Menschen sind es noch nicht. Ok. Ja, Datenkraken hätte ich dich noch gefragt. Hast du gerade dich schon zu geäußert. Irgendwie ich mein Facebook bist du ganz aktiv. Würde mich jetzt wundern, wenn du dann ein Problem mit hättest Daten zu hinterlassen oder so. #00:36:25-1#

Melanie Mittermaier: Nein. Ich meine ich will ja sichtbar werden. Hallo? #00:36:28-0#

Sebastian Eisenbürger: Was mich interessiert: Wie stehst du zu, ja, diesen auch etwas moderneren Kanälen? Noch moderner als Facebook, also irgendwie WhatsApp vielleicht. Snapchat gibt es da noch. Nutzt du die? #00:36:36-5#

Melanie Mittermaier: Also ich finde WhatsApp super cool. Also ist die beste Erfindung des Jahrhunderts. Also wenn ich heutzutage SMS kriege denke ich mir: „Hä, was ist denn das?“ Also WhatsApp ist genial. Da kann ich Videos verschicken, Bilder und sensationell. Liebe ich total. Manchmal schreibe ich meinem Sohn in der Früh: „Frühstück?“ per WhatsApp, weil ich keinen Bock habe durchs halbe Haus zu plärren und dann kommt die Meldung „keinen Hunger“ (lacht). Also es ist, auch wenn die irgendwie bei der Oma sind oder so, mit denen dann zu kommunizieren finde ich total toll. Mit meinen Freundinnen. WhatsApp nutze ich sehr viel privat, wobei ich heute tatsächlich mein allererstes WhatsApp-Coaching gegeben habe. Also ich hatte eine Kundin, die gesagt hat ihr ist telefonieren einfach noch zu sichtbar. Also sie möchte das noch dezenter haben und ob ich sie per WhatsApp coachen kann. #00:37:24-6#

Sebastian Eisenbürger: Also um auch anonym dir gegenüber zu bleiben. #00:37:26-8#

Melanie Mittermaier: Also ich sehe, klar, ihr Profilbild und ich habe ihre Telefonnummer, aber sie wollte sich einfach nicht mit mir unterhalten sozusagen. Das war ihr zu unangenehm. Und, genau. Dann habe ich die halt per WhatsApp gecoacht. Wie cool! Und ich habe oft Klienten, denen schicke ich dann noch einen Vortrag, wo ich sage: „Der passt zu dir.“ Oder was auch immer. Also WhatsApp, genial. Snapchat finde ich lustig, habe ich aber mich jetzt noch nicht damit befasst und habe auch jetzt nicht vor mich in nächster mich damit zu befassen. Erst mal, also ich muss jetzt erst mal Twitter knicken und vielleicht wird es dann Snapchat. Aber finde diese komischen, gelben Dinger da so komisch. Deswegen das gefällt mir nicht. #00:38:04-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja, bin ich ganz bei dir, wenn ich ehrlich bin. Das wird sich auch noch ändern. Richtig schön ist das nicht. Es ist so. Ich weiß ich habe auch noch nicht den Bezug dazu gefunden, wenn ich ehrlich bin. Ich würde auch noch nicht, also weder über WhatsApp, noch über Snapchat, mit irgendwelchen Kunden kommunizieren. Auch wenn ich, ich glaube aber dennoch, dass es die Zukunft sein wird. Es werden Kanäle sein, die auf jeden Fall auch im Businessumfeld genutzt werden. Was schade ist, weil das heißt dann auch wieder, dass sie missbraucht werden für irgendwelche Dinge. #00:38:33-3#

Melanie Mittermaier: Letztlich ist wird alles missbraucht. Also ein Messer ist ein Messer und es wird manchmal missbraucht und manchmal kann man ein leckeres Essen damit kochen. Also das ist ja der Klassiker. Und so ist es mit allen Tools. So ist es mit NLP. Was auch immer. Das kann ich, je nachdem, wer es nutzt, ist es halt super hilfreich, wertschätzend und so weiter und manchmal halt nicht. #00:38:58-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ist schön, dass du das sagst. Das sagen tatsächlich wenige. Nein, die meisten, natürlich, das Messerbeispiel kennt jeder, aber wenn es um Daten geht sind sie alle sehr skeptisch. #00:39:07-2#

Melanie Mittermaier: Ja, das ist halt. Wir sind halt noch nicht die digital natives. Wir sind halt erst da die Einwanderer in dieser digitalen Welt. Das ist halt so. Und alles, was neu ist, ist erst mal halt beängstigend für die Menschen. Ist halt so. #00:39:21-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:39:22-3#

Melanie Mittermaier: Und ich liebe das Internet. Ich finde das Internet einfach mega. Und mein Ziel ist ortsunabhängig zu arbeiten. Ohne Internet wäre das nicht denkbar. #00:39:29-9#

Sebastian Eisenbürger: Richtig. Da hat sich einiges getan in den letzten Jahren. Ja. Prima. Wir sind am Ende angekommen. Es war total spannend zu erfahren, was du für Marketing treibst, was du, ja, für dich auch verändern magst dort. Wie du es tust. Warum du das machst. Wie du mit in deinem speziellen mit der speziellen Herausforderung umgehst eben, dass du ein Thema hast, das jetzt über das jetzt nicht jeder gerne sprechen mag und Bewertungen hinterlassen mag. Fand ich total interessant. Habe ich so noch nicht gehabt. Weder bei meinen Kunden, noch bei mir selbst. Echt spannend. Ja. Hast du noch einen letzten Satz, den du unseren Hörern mitgeben magst? #00:40:04-9#

Melanie Mittermaier: Also wenn ich den letzten Satz jetzt so auf einen Satz zusammenstampfen würde, dann würde ich sagen: Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Marketing auch. Also was mein Satz ist. Und letztlich ist es, ich denke Menschen verkaufen immer auch an Menschen. Oder hinter jeder Firma stehen Menschen. Und wenn wir mit sehr viel Liebe, mit sehr viel Herz auch uns präsentieren und da raus gehen und auch die Menschen mit Liebe betrachten sozusagen, dann kommt unser Marketing glaube ich anders an und dann wird auch diese Internetwelt, oder die Marketingwelt, einfach eine schönere. Würde ich jetzt mal sagen. #00:40:46-9#

Sebastian Eisenbürger: Total. Du hast positives Marketing verstanden (lacht). #00:40:48-9#

Melanie Mittermaier: (lacht) #00:40:50-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Dann nochmal ganz, ganz herzlichen Dank für zwei ganz tolle Episoden mit dir. #00:40:55-1#

Melanie Mittermaier: Hat mich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr gefreut. #00:40:57-9#

Sebastian Eisenbürger: Schön. Vielleicht bald wieder, hoffentlich? #00:41:01-3#

Melanie Mittermaier: Immer. #00:41:02-3#

Sebastian Eisenbürger: Noch ein Hinweis auf deinen Launch, der gerade ansteht, zu deinem Onlineprodukt. Wo darf man sich da eintragen, wenn man sich denn dafür interessiert? #00:41:09-5#

Melanie Mittermaier: Also auf meiner Homepage. Dieses www.Melanie-Mittermaier.de. Da geht so ein Pop-Up auf. Da kann man sich dann schön eintragen. Und es ist auch auf meiner Homepage findet sich alles, also über das Menü, ich mache das relativ einfach, klickt man sich rein, Back to Love, und findet mein Onlineprodukt. #00:41:34-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und ich glaube wenn man dich googelt, dann kommt man auch schon sehr weit. #00:41:36-8#

Melanie Mittermaier: Ich hatte neulich hatte ich einen 18-jährigen Klienten. Der kam zu mir bei der Tür rein und sagt: „Boah, das ist ja voll krass. Ich habe dich gegoogelt.“ Weil so viel erschienen ist und dann habe ich gesagt: „Ja, da habe ich hart dafür gearbeitet.“ Auf Google findet man mich definitiv. #00:41:53-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und bei Facebook auch? #00:41:55-1#

Melanie Mittermaier: Mhm (bejahend). #00:41:56-0#

Sebastian Eisenbürger: Und, ja, prima. Wenn man bei dir anrufen kann oder über Skype dann geht das auch. #00:42:00-0#

Melanie Mittermaier: Ja. Ich habe auch also alles ist bei mir im Internet offen, jede Handynummer. Also man kann mich auch whatsappen oder was auch immer das heißt. Ich bin da völlig easy. #00:42:07-7#

Sebastian Eisenbürger: Perfekt. Ja, dann nochmal vielen Dank. #00:42:10-8#

Melanie Mittermaier: Mhm (bejahend). Danke dir. #00:42:13-1#

Sebastian Eisenbürger: Und bei dir, lieber Zuhörer, möchte ich mich bedanken, dass du bis hierhin zugehört hast. Würde mich sehr, sehr freuen, wenn du eine Bewertung hinterlässt bei iTunes, wenn du die Sterne anklickst und einen Kommentar hinterlässt, damit ich weiß, was ich in Zukunft noch besser machen kann, was dir vielleicht gefällt. Und wenn es ein Thema gibt, das dich besonders interessiert, dann sage mir das einfach. Dann kann ich darauf eingehen. Dann hören wir uns nächste Episode wieder. Bis dann. Tschüss! #00:42:36-4#

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