#60: Marketing & Ziele – Teil 2 (Norman Gräter im Gespräch)

#60: Marketing & Ziele – Teil 2 (Norman Gräter im Gespräch)

Norman Gräter, der Top-Speaker, Inspirator und zweifacher Europameister im öffentlichen Reden hat ein Ziel. Ein gewaltiges Ziel! Und ich nehme ihm ab, dass er dieses Ziel erreichen wird. Welches Ziel das ist, verrät Norman im Podcast.

Jeder von uns kann Ziele haben und seine Ziele erreichen. Am Anfang steht der WUNSCH. Der drängende Wunsch, etwas zu erreichen.

Norman erzählt in den beiden Episoden, wie du aus deinem Wunsch ein Ziel machst und was zu tun ist, um dieses Ziel auch zu erreichen. Dabei gibt er praktische Tipps und verrät einen ultimativsten Satz, der jeden seiner Vorträge abschließt und der das ganze Thema Zielerreichung perfekt zusammenfasst.

Es ist sehr spannend, zu erfahren, wie Norman Marketing betreibt und welche Methoden er nutzt, um sein persönliches Ziel zu erreichen.

Viel Spaß beim Zuhören und Ziele formulieren! 🙂


Transkription: Marketing & Wünsche – Teil 2, Gespräch mit Norman Gräter

Sebastian Eisenbürger: Heute geht es weiter mit Marketing und Wünschen. #00:00:02-9#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode des Podcasts für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und in der letzten Woche haben wir eine ganze, ganze Menge Input bekommen vom Norman, Norman Gräter. Er ist Speaker und Experte für Zielerreichung und er hat uns teilhaben lassen an dem Weg, den er gegangen ist, hat über sein persönliches Ziel berichtet, wie er die Porsche-Arena 2020 am 24.03.2020 mit 6000 Leuten füllen möchte. Er hat schon über 10% der Karten verkauft. Das ist mega spektakulär und er hat meinen tiefsten Respekt dafür. Ja, heute reden wir ein bisschen mehr über das Thema Marketing. Hallo Norman. #00:00:45-8#

Norman Gräter: Hallo Sebastian. #00:00:47-1#

Sebastian Eisenbürger: Schön, dass es wieder klappt, dass du hier sitzt im Mövenpick Hotel in Stuttgart am Flughafen, und dass wir die Chance haben noch ein bisschen über Marketing zu plaudern. #00:00:54-0#

Norman Gräter: Ich freue mich auch. Starten wir direkt los. #00:00:57-4#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Falls du, lieber Zuhörer, noch nicht genau weiß, worum es jetzt hier geht, dann höre dir doch einfach die letzte Episode an, damit wir jetzt hier nicht nochmal bisschen einsteigen müssen und wiederholen. Wir fangen jetzt direkt an mit Marketing, weil mich interessiert es brennend, gerade wenn es um dein Ziel geht 6000 Leute zu erreichen. Du musst Marketing machen dafür, weil von alleine kommen die nicht. Was tust du? #00:01:14-4#

Norman Gräter: Natürlich mache ich das klassische Marketing. Ich bewerbe es über meine Homepage. Es steht auf jeder Ticketplattform, also ob es Easy Ticket, oder Ticketmaster, wie sie alle sind. Es läuft jeden Tag als Werbung vor der Porsche-Arena auf der großen LED-Wand mit. Also ich habe keine Ahnung wie viele Rotations am Tag. Es läuft auf den Bildschirmen innen und hat dadurch natürlich eine gewisse Aufmerksamkeitsrate aufgrund der Tatsache, dass es halt so weit im Voraus gebucht ist. Und ich hatte auch zum Beispiel einmal den Fall, dass ich morgens Facebook anmache und sehe ein Foto meiner Werbung, hat so halt jemand den Bildschirm abfotografiert in der Porsche-Arena, und schrieb drunter: Ich habe keine Ahnung, wer der Herr ist, aber offenbar muss man frühzeitig Karten kaufen (lacht). Fand ich charmant, habe dann „gefällt mir“ gedrückt. Und das, was ich in Teil 1 ja angerissen hatte: Ihr müsst Dinge anders machen. Und natürlich du stehst jetzt für positives Marketing, was ich absolut unterstreiche. Es gibt auch genug Negativ-Marketing, und wir wissen alle: Negativ verkauft einfacher, oder auch besser, wie jetzt das positive, jedoch bin ich ein absoluter Positiv-Verfechter. #00:02:24-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja, um das geradezurücken: Negativ verkauft einfacher, aber viel, viel kurzfristiger, das heißt nachhaltig geht es nur mit positivem Marketing. #00:02:31-6#

Norman Gräter: Genau. Und wenn ich wirklich happy sein möchte mit meinem Produkt, dann sollte ich es auch positiv verkaufen und nicht durch Druck, oder Zwang, oder wie die Versicherungsgesellschaften. Die können über Freude nicht verkaufen, also die müssen über den Schmerz kommen, dass wenn die Hütte abbrennt ich einfach nichts mehr habe. #00:02:46-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja, sie lernen es langsam. Ich habe auch Versicherungsgesellschaften in meinen Kunden, so ist es nicht. #00:02:49-6#

Norman Gräter: Also besteht Hoffnung (lacht). #00:02:51-5#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Es besteht definitiv Hoffnung, ja. #00:02:53-2#

Norman Gräter: Sehr gut. Also das ist die klassische Werbung. Dann habe ich natürlich das Beispiel 2020 immer als Beispiel in meinem Vortrag. Bei Firmenvorträgen sollte man ja keine Bücher oder sonst was bewerben, denn es sind ja bezahlte Jobs, jedoch verbietet dir keiner deine Werbung als positives Beispiel einzubringen. Somit ist es keine klassische Werbung, es ist nur ein Beispiel für etwas und eben ein eigenes Beispiel. #00:03:21-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Spannend, weil ich erwähne auch immer diesen Podcast in meinen Vorträgen und das ist ja auch keine klassische Werbung, weil ich nichts verkaufe darüber. Es ist einfach ein kostenloses Zusatzangebot und es funktioniert ziemlich gut ja. #00:03:31-6#

Norman Gräter: Ganz genau. Und so sehe ich das auch. Dann gibt es natürlich klassische Sales Funnels, egal, was es ist, ob es Webinare oder sonstige Dingen ist, wo du irgendwann bei den 2020 Tickets landest, wenn du sagst: „Hey, Norman gefällt mir. Ich möchte da mehr hören und wissen und lernen“, ist einer der Funnels natürlich auch 2020. Wir werden jetzt auch vermehrt in die Richtung natürlich TV und ähnliches gehen. Seit einiger Zeit filme ich mein Leben hier und da, habe eine GoPro gekauft, denn das habe ich jetzt bei, wer war es denn, Angelo Kelly, glaube, von der Kelly Family, gab es vor einiger Zeit einen Beitrag auf VOX oder RTL II, wo er über die letzten Jahre einfach so sein Leben verfolgt hat. Und wie ich jetzt von einem guten Freund, oder Manager, von ihm weiß: Das ist gar nicht passiert dadurch, dass jetzt VOX irgendwie die ganze Zeit mitgefahren ist. Der hat das selber gefilmt. Der hat einen guten Freund, hat gesagt: „Hey komm, setz dich her. Komm immer mal wieder mit, auch mal mit dem Wohnmobil unterwegs sind wir und das Haus umbauen und filmen das, weil da kannst du nachher das fertige Produkt an den Sender verkaufen“, denn natürlich so weit im Voraus sind die Sender jetzt noch nicht so offen. Also selbst die Landesschau hier, das ist örtliche Nachrichtenmagazin vom SWR, sagen: „Ja, wir beobachten das noch so ein bisschen, ob es auch wirklich klappt“, wo ich sage: „Ja journalistisch wundert mich“, also das ist doch eine geile Kiste, wo ich sage: „Da habe ich was, was ich über Jahre berichten kann.“ Selbst wenn es nicht klappen sollte, aus Sicht des Reporters, hat er trotzdem eine Geschichte. Jedoch ist die Schwierigkeit: Die Redakteure wissen oft nicht, ob die nach drei vier fünf sechs Jahren noch da sind. Deswegen reichen die es nicht ein. Für RTL II ist es zu langweilig. Da müssen die schon im Hühnchenkostüm über die Königsstraße nackt laufen und Karten verteilen, dann würden die sagen: „Hey, komm, mach mal. Da ist crazy.“ Von daher läuft es eher auf das klassische Marketing natürlich immer wieder in Zeitungen in Stuttgart oder ähnlichem drauf hinzuweisen, und natürlich durch die Vorträge den Leuten zu sagen: „Komm, das ist nicht nur irgendeine Show, sondern wirklich die Erfüllung des Ziels und die Beweisführung, dass meine heutigen theoretischen Inhalte auch stimmen.“ Und das ist das beste Marketing dran, dass die Leute sagen: „Hey, der war gut. Ich unterstütze das und ich möchte jetzt wirklich wissen, ob das, was der da sagt, wenn er es umsetzt, ob das auch klappt.“ #00:05:51-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, und genau genommen jetzt gerade sprechen wir ja auch drüber und das wird auch der eine oder andere zu hören kriegen.t

Norman Gräter: Ganz genau. Also Marketing ist überall. Was hervorragend in der Wirtschaft funktioniert ist Empfehlungsmarketing. Das wissen wir beide ja auch. Wenn du mir jetzt was empfiehlst, bin ich eher geneigt es zu kaufen, oder zu versuchen, als wenn jetzt, keine Ahnung, wir sind im Mövenpick, natürlich die Dame von der Bar kommt und ein Mittagessen anpreist, sagen wir: „Na klar, die will es ja nur verkaufen.“ Wenn es ein Freund, ein Bekannter, tut, ist es viel einfacher, weil wir sagen: „Der möchte mir nichts verkaufen. Der sagt mir nur, was ihm oder ihr gefällt.“ Daher auch ganz wichtig, aus meiner Sicht, dieses Empfehlungsmarketing, dass Menschen positiv drüber sprechen, sagen: „Hey, hast du schon gehört.“ Das ist doch das schönste Kompliment für mich ist: „Das ist der mit der Halle.“ Und ich hatte es, das fällt mir gerade ein, einmal bei einem Vortrag, ich weiß gar nicht mehr, wo der war, aber ich habe dieses Beispiel angebracht im Vortrag und habe das Foto gezeigt, und dann schrie ein Teilnehmer aus dem Publikum, also er hat sich nicht gemeldet, sondern er schrie wirklich rein: „Das habe ich gesehen!“ Und die Leute waren ganz perplex, weil die dachten: „Was möchte, was hat er gesehen?“ – „Ja, das habe ich gesehen! Ich war am Wochenende mit meiner Frau in der Schleyer-Halle. Ja, das habe ich gesehen, die Werbung, und habe noch gedacht: ‚Wer ist denn dieser Typ, der da die Halle so weit im Voraus‘, ja, das habe ich gesehen! Und das ist jetzt der, ist ja cool!“, und war ein Lacher für alle. Und das ist das, was mich freut, wo ich sage: „Jawohl, Marketing klappt“, einfach zu sagen: „Sechs Jahre im Voraus was zu launchen und über die Zeit aufrecht zu erhalten, weil es einfach die Leute aus ihrem gewohnten Muster rausreißt.“ Und das ist, weißt du als Experte, das A und O. Du musst das Muster brechen des möglichen Käufers, das da sagt: „Oh, schau ich ein bisschen länger hin“, diese X Millisekunden, die wir beim Überblättern von Werbung haben. Von daher: Überlegt euch wirklich was, was ein bisschen anders ist. #00:07:51-5#

Sebastian Eisenbürger: Mhm ( bejahend). Ok. Vielen Dank dafür schon mal. #00:07:54-7#

Norman Gräter: Sehr gerne. #00:07:55-5#

Sebastian Eisenbürger: Wie ist es mit dem Marketing für dich persönlich, wenn du jetzt an Vorträge, an irgendwelche Speaker Slots bei Unternehmen, aber auch ja bei anderen Veranstaltungen kommst. Was tust du dafür aus Marketingsicht? #00:08:06-4#

Norman Gräter: Ein großer Vorteil ist: Ich habe eine Redneragentur, die „5 Sterne Redner“, die vermittelt mich. Jedoch, wenn die jetzt nicht da sind, beziehungsweise wenn ich als Norman Gräter unterwegs bin, als Privatperson, bin ich meine beste und einzige Werbewand, denn ich bin mein Produkt. Somit muss und sollte mir bewusst sein, dass egal, wo ich mich bewege, ich mich und mein Produkt repräsentiere. Würde ich jetzt Schrauben verkaufen ja, wäre es vielleicht was anderes, jedoch würde dann auch jeder sagen: „Guck mal, da ist der Schraubenverkäufer.“ #00:08:37-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm ( bejahend). #00:08:38-4#

Norman Gräter: Somit finde ich es ganz wichtig, dass egal für welche Marke, für welches Produkt du stehst, wenn du dahinter stehst, dass du Teil der Marke bist und wirst, dass du damit identifizieren kannst, ein Zungenbrecher, denn sind wir mal ehrlich: Ich sehe hier zwei iPhones vor mir liegen. Das iPhone ist kopierbar. Und die Chinesen haben das sicher auch hervorragend kopiert in Windeseile und haben ein ähnliches Modell. Das heißt anders, ist ein Spottpreis im Vergleich zum iPhone. #00:09:11-1#

Sebastian Eisenbürger: Liegt eins rechts weiter (lacht). #00:09:12-6#

Norman Gräter: (lacht) Genau, liegt eins weiter. #00:09:14-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:09:15-4#

Norman Gräter: Und die Frage ist doch: Was macht den Unterschied aus? Denn die Technik, die drin ist, gehe ich mal von aus, wird zu über 90% dieselbe sein. Das Design ist sehr ähnlich. Was es unterscheidet ist die Marke? Und was macht die Marke wirklich aus, aus meiner persönlichen Sicht: Die Mitarbeiter, die die Marke tragen, denn das Produkt, das haptische Produkt, selbst der Kaffee ist ersetzbar. Ja, keiner kam bisher an Nutella ran, kein Nusspli, kein Lidl-Nutella, klar, aber trotzdem: Du kommst nah ran. Somit, was ist der Eindruck, den du hast, sind immer die Mitarbeiter. Und wenn ich es dann schaffe, dass ich sage: „Ich bin meine beste Marke, egal, wo ich bin. Ich verkörpere meine Vorträge, meine Produkte“, egal was, dann ist das das Allerwichtigste, denn ich kann ja, ich glaube Paul Watzlawick hat ja mal gesagt: „Du kannst nicht nicht kommunizieren.“ Und somit ist ja klar: Sobald ich mich aus dem Haus bewege, oder andere Menschen treffe, was ich jetzt sehr oft tue, kommuniziere ich, ob bewusst, oder unbewusst. Und da kommt dann die Hauptfrage, wenn ich jetzt selbst einkaufen gehe samstagmorgens im Jogginganzug und denke: „Ich gucke keinen an. Ich grüße keinen. Ich setze einen Hut auf, eine Brille. Ich will von niemandem was wissen“, kommuniziere ich trotzdem mit jedem, der mich anguckt, auch wenn ich auf den Boden gucke. Und das ist für mich so wichtig zu sagen: „Wie präsentiere ich mich als Marke nach draußen und wie spreche ich mit Leuten? Wie trete ich auf? Was habe ich an? Und mit was beschäftige ich mich?“ Ich halte mich zum Beispiel auch komplett aus religiösen oder politischen Themen raus, wo manche meiner Freunde Ergüsse über sich ergehen lassen vor oder nach Wahlen, oder zwischendrin. #00:10:59-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:10:59-9#

Norman Gräter: Hat mit meinem Thema nichts zu tun. Werde ich mich zu keinem Kommentar hinreißen lassen, weil es mit meiner Marke nichts zu tun hat und es maximal schaden kann, wenn ich sage: „Ich bin in einer anderen Partei“, oder wie auch immer in die Richtung. Denn ich sage ja: „Jeder kann seine Wünsche erreichen.“ Dazu muss ich in keiner Partei, in keiner Religion sein. #00:11:17-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm ( bejahend). #00:11:18-4#

Norman Gräter: Daher zu erkennen: Ich selber bin meine größte Marke und der beste Transporteur der Werbebotschaft. #00:11:25-5#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Ich finde noch sehr wichtig, das sage ich auch ganz häufig: „Klar, du kannst nicht nicht kommunizieren und Marketing ist nichts anderes als Kommunikation.“ Folglich: Du kannst nicht nicht Marketing betreiben. Und das ist auch sehr spannend. Also die meisten Unternehmen glauben ja Marketing passiert in der Marketingabteilung und Drumherum nicht, und das ist halt ein sehr, sehr großes Missverständnis, wo ich da auch mal aufräumen darf. Und was du gesagt hast ist auch sehr schön, dass ein Unternehmen aus Mitarbeitern besteht, und dass ein Unternehmen nicht mal eben ja eine andere Maske sich aufsetzen kann und so tun kann als wären sie jetzt jemand anderes, weil sie gerne derjenige sein wollen. Das ist wie bei den Personen: Masken funktionieren nur vordergründig. Sobald da jemand da dahinter gucken möchte, wird er feststellen: Da funktioniert es nicht. Da stimmt was nicht. Komisches Gefühl. #00:12:06-6#

Norman Gräter: So ist es. #00:12:07-4#

Sebastian Eisenbürger: Genau. #00:12:08-1#

Norman Gräter: Wenn ich sage: „Das passt zu mir nicht, das Produkt, für das ich gerade vielleicht arbeite, oder das ich selber vertrete“, mache es anders. Wir kommen ja beide gerade vom Flughafen und haben den Mietwagen geholt, den ich gleich brauche, und was habe ich gesagt, als wir weggelaufen sind? „Mir tut es sehr leid, dass die Frau an dem Schalter heute keinen guten Tag mehr haben wird, auch wenn ich es ihr gewünscht habe“, weil die saß da, Entschuldigung, mit einer Hackfresse, mit einer Attitude, die so ausgestrahlt hat mit „ja, ich muss hier sitzen, absolut gar keinen Bock, und dass du jetzt auch noch kommst habe ich zehn Mal keinen Bock. Dann habe ich ein orangenes Dirndl an“, wahrscheinlich wegen Volksfest, „da sehe ich wie ein Eimer drin aus“, möglicherweise aus ihrer Sicht. Kann alles sein, kann nicht sein. Und wenn wir jetzt vom Markenbild der (…) #00:12:53-5#

Sebastian Eisenbürger: Sie passt jedenfalls nicht zu dem Bild, das die Marke von sich nach außen trägt. #00:12:57-9#

Norman Gräter: Da steht das Standard SLK direkt davor, auf einem Podest, alles schön farbig und mit tollen Countern und Premium steht auf dem Teppich und was weiß ich, was da alles toll ist. Das bringt alles nichts. Wir sind zu der hin. Die war vom Eindruck her einfach nicht konform mit der Marke. Und was hängen bleibt ist nicht der SLK auf dem Podest, sondern eben diese Dame, wie sie rübergekommen ist. Somit bringt das größte Marketingbudget nichts, wenn die Mitarbeiter, und zwar angefangen bei der Putzfrau bis hin zum Top CEO, nicht hinter der Marke stehen, bringt das nichts. Und da fällt mir gerade eine kleine Anekdote ein zum Thema Putzfrau. Ich habe damals bei der CHECKEN Adolf Würth GmbH gelernt, also bei Reinhold Würth, dem Schraubenkönig. Kennen wir hier im Ländle. Und ich war da selber nicht dabei, es wurde mir berichtet, dass Reinhold Würth irgendwann mal zu einer der Putzfrauen abends hin ist und hat ihr eine Tafel Schokolade geschenkt und er hat sich bedankt für ihre Arbeit. Und die war dann ganz perplex, hat gesagt: „Ja oh, vielen Dank, Herr Wirth, und warum?“ Und da hat er gesagt: „Wissen Sie was? Sie sind die wichtigste Person im Unternehmen. Sie sind mindestens genauso wichtig wie mein höchster Geschäftsführer. Wissen Sie warum?“ – „Ja ne, weiß ich nicht.“ – „Wenn Sie Ihre Arbeit nicht sauber machen, und das Gebäude der erste Eindruck, den der Kunde, der zur Tür reinkommt, wenn der erste Eindruck nicht toll ist und da ist es sauber und es ist aufgeräumt, da sieht es toll aus, dann ist das der erste Eindruck und es dauert Tage, Wochen, Monate diesen ersten Eindruck umzudrehen“, oder sehr viel Marketinggeld, und daher ist die Putzfrau die wichtigste Person im Unternehmen, weil wenn es am Anfang der Kette nicht funktioniert, dann bringt es am Ende nichts, wenn der CEO das strahlendste Lächeln hat und das schickste Auto und die beste Werbekampagne, wenn die Rezeption nicht funktioniert, die Putzfrau, der Pförtner, die ganz kleinen Jobs. Daher ist es so wichtig: Auch die Leute müssen für die Marke stehen, ansonsten ja müssen sie sich was anderes suchen. #00:15:01-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Also das, was ich immer wieder predige, auch in meinem Podcast hier, ist so die Essenz des positiven Marketing für mich, dass es erst dann möglich wird überhaupt eine positive Botschaft zu senden, wenn der Sender diese Botschaft, und das ist nun mal jeder Mitarbeiter, möglicherweise auch der Kunde eines Unternehmens, wenn er in der Lage ist überhaupt positiv zu kommunizieren. Dazu braucht es das, was du in den Vorträgen erzählt, tatsächlich da braucht es gewisse Überzeugungen, gewisse Werte, ja einfach eine Überzeugung des Nutzens, von dem, was er da tut, des Produkts, das er verkauft. Wenn das nicht da ist, dann klappt das nicht. #00:15:29-2#

Norman Gräter: Absolut. #00:15:30-1#

Sebastian Eisenbürger: Und da sind wir wieder bei der Dame von der Autovermietung. #00:15:32-2#

Norman Gräter: Genau. Wir wollen keine Namen nennen (lacht). #00:15:34-0#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Richtig. Ja, sehr, sehr spannend. Was mich noch interessiert und zwar echt brennend interessiert: Wie stehst du als Person, als Mensch, ja als Norman Gräter zu dem Marketing, was dir jeden Tag hier begegnet, im Fernsehen, im Internet, ja auf den ganzen Maßnahmen? #00:15:48-4#

Norman Gräter: Ich bin ganz ehrlich: Ich schaue kein fern, oder fast kein Fern, außer ich möchte das Gehirn wirklich abschalten, dann wird es auch mal „Auswanderer gesucht“, oder „Bauer sucht Frau“, also wirklich low Level Fernsehen, denn ich weiß, was für schlechtes Marketing die Tagesschau und die Zeitungen machen. Natürlich da stecken Weltmächte dahinter, die die steuern, ist aber ein ganz anderes Thema. Nur auch da zum Großteil einfach Nachrichten sind negativ. Und das möchte ich nicht in mein Leben lassen. Manche sagen ist ignorant, arrogant, mir egal. Es ist mein Weg und ich kann darüber meine Welt verändern. Von daher, wie ich vorhin gesagt habe mit diesem Empfehlungsmarketing, das ist das, worauf ich am ehesten schaue, also wenn ich natürlich gewisse Dinge suche, gehe ich gezielt ein und sage: „Ich interessiere mich zum Thema Networking, zum Thema Marketing und gehe dann auf Amazon oder Google und gucke danach.“ Und ansonsten vertraue ich, wie wahrscheinlich wie viele von uns, einfach Meinungen. Wenn ich jetzt weiß: „Hey Sebastian, du bist der Marketing Guru für positives Marketing“, und ich möchte in der Richtung was machen, dann frage ich dich doch, weil wenn einer tolle Tipps hat dann du. #00:16:59-6#

Sebastian Eisenbürger: Ich hoffe (lacht). #00:17:00-5#

Norman Gräter: Ja, also da brauche ich ja nicht irgendwelche Werbebroschüren angucken, wo jede Firma sagt: „Mein Produkt ist das beste.“ Denen glaube ich gar nicht mehr. Von daher: Ich schaue, wenn ich Werbung schaue, immer drauf: Was macht es mit den Leuten? Zum Beispiel gestern war ich in Barcelona am Flughafen und da war eine Automarke hatte da ein Auto auf der linken Seite ganz normal, wie wir es kennen, und auf der rechten Seite war das komplett eingesandet, als wäre es im Grunde genommen eine Woche irgendwie mit Harz überklebt in der Wüste gestanden und der ganze Sand wäre einmal an jedem Teil dieses Autos hängengeblieben. Die Werbebotschaft wurde mir nicht so ganz klar auf Anhieb. Ich kann hier auch den Werbeslogan kann ich jetzt nicht wiedergeben, wie der war, jedoch was mir aufgefallen ist, dass gefühlt jeder Zehnte stehengeblieben ist und ein Bild gemacht hat. #00:17:50-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm ( bejahend). #00:17:51-3#

Norman Gräter: Entweder mit sich davor, oder nur von den Autos, wo ich sage: „Wenn da jetzt nur 1% auf Facebook, auf Twitter, auf egal wohin Social Media wandert, hat es den Sinn dieser Werbung schon erfüllt.“ Und das sind dann Dinge, die ich mir immer gerne merke, und sage: „Wo bleiben Leute stehen?“ Und dann, geht uns allen so, du schaust fern. Es kommt Werbung. Was machst du? Gehst auf Toilette. Gehst in die Küche, oder zappst weiter. Das heißt wir umgehen bewusst Werbung. In der Zeitung, du hast Werbung, du blätterst drüber. Somit holen die Leute die klassische Werbung nicht ab und wir müssen es schaffen über Mittelsmänner, über unsere Freunde, Bekannte, Verwandte, Nachbarn, Kollegen zu gehen, zu sagen: „Wie kriegen wir über die Emotion, sind wir wieder beim positiven, diese Marke vermittelt?“ Apple hat es geschafft eine positive Emotion mit ihren Geräten zu vermitteln. Die Nutzer treiben diese Marke weiter. Jetzt kam das iPhone 7 vor kurzem ja raus. Ich denke da gab es wieder Schlangen vor dem Apple Store. Und warum? Weil die Marke emotional aufgeladen ist. #00:18:56-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:18:57-0#

Norman Gräter: Die müssen keine große Werbung mehr machen. Die müssen nur sagen: „In drei Wochen kommt das iPhone 7.“ #00:19:02-4#

Sebastian Eisenbürger: Richtig. Und Kunden sind der Werbeträger für Apple. #00:19:05-6#

Norman Gräter: Genau. Und das ist für mich das Geheimnis daran, und worauf ich persönlich auch selber höre, eben auf diese privaten Werbeträger, wo ich weiß: Die sind nicht bei der Firma angestellt. #00:19:15-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm ( bejahend). #00:19:16-3#

Norman Gräter: So gehe ich mit Marketing mit Werbung um, dass ich sage: „Die klassische Werbung, wie wir sie alle kennen, ist zu wenig. Die bleibt nicht im Kopf.“ Wir werden so zugeballert mit allen, dass wir sehr selektiv sind, was wir an- und aufnehmen. #00:19:30-1#

Sebastian Eisenbürger: Ich würde so weit gehen und sagen: „Sie ist falsch.“ Also Störerwerbung ist das, was uns stört, und deswegen suchen wir nach Techniken wie AdBlocker, wie kein Fernsehen schauen. Ich schaue seit fünf Jahren kein Fernsehen mehr. #00:19:40-1#

Norman Gräter: Sehr gut. #00:19:41-1#

Sebastian Eisenbürger: Und ja unter anderen wegen der Werbung, aber hat auch andere Gründe gehabt damals. Die Qualität des Fernsehens war nicht mehr so die beste damals. Ja, aber wir finden Techniken heraus und wie wir Werbung umgehen. Das zeigt mir: Die Relevanz von Werbung lässt nach. Und was mich sehr wundert, ist, dass Unternehmen sich so schwer tun das anzuerkennen, das zu verstehen. Die meisten Unternehmen setzen nämlich genau auf das, obwohl schon seit Jahren sich abzeichnet: Früher oder später gibt es einen großen Knall. #00:20:03-3#

Norman Gräter: Ja. #00:20:04-1#

Sebastian Eisenbürger: Und wenn keine Relevanz mehr da ist, dann werden keine Webplätze mehr gebucht. Dann stehen da Unternehmen, die werden sich umschauen und fragen: „Was können wir denn jetzt tun?“, und zwar jetzt, wenn es eigentlich schon zu spät ist, um unsere Kunden und möglichen Kunden zu erreichen. #00:20:15-0#

Norman Gräter: Ganz genau, weil viele verzichten ja auch auf das Allerwichtigste in einem Werbesatz: Was ist der Nutzen für jeden, als Leser, als Hörer, als jemand, der das sieht, sondern sie verkaufen ihre Produkt USPs, wie toll das ist, wo toll es schmeckt, wie toll es sich anfühlt, aber ganz ehrlich: Das interessiert dich und mich keinen Scheiß, was das Produkt tolles kann. Natürlich wenn ich sage: „Ich brauche eine gewisse Waschmaschine“, suche ich mich durch den Markt der 1000 Waschmaschinen, jedoch frage ich mich bei allen, das tun wir alle regelmäßig: „Was what is in it for me?“, würde der Engländer sagen. Und wenn ich das nicht in meine Werbebotschaften kriege, dann ist sowieso durch. #00:20:56-7#

Sebastian Eisenbürger: Richtig. Und das ist tatsächlich auch eine große Herausforderung mit den meisten Unternehmen, mit denen ich spreche. Auch gerade bei den richtig, richtig großen, also 10.000 und mehr Mitarbeiter, da machen die Produktmanager Werbung, das heißt die Produktmanager, die total stolz drauf sind, was eben das Produkt alles kann. Und das ist auch völlig richtig, dass sie total stolz drauf sind. Es sind Ingenieure. Die haben das entwickelt. Nur ist das eben nicht das, was den Kunden interessiert, oder zumindest nicht an erster Stelle, sondern tatsächlich: Was ist der eine Nutzen? Was habe ich davon? Was ist anders, nachdem ich das eingesetzt habe? Wie geht es mir damit besser? #00:21:26-0#

Norman Gräter: Genau. Finde den emotional Hot Button des Kunden und es passt in deine Werbeüberschrift, dann wirst du eine ganz andere Response haben. #00:21:34-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und da bin ich gespannt, was die großen Marken, mit denen ich gerade arbeite da in ein paar Monaten, in ein paar Jahren, anders machen werden. #00:21:39-9#

Norman Gräter: Kannst du mir gerne berichten. #00:21:41-6#

Sebastian Eisenbürger: Mache ich sehr, sehr gerne. Ja, ich will jetzt nicht die Chance an uns vorbei streichen lassen, über das zu berichten, was du jetzt noch vor dir hast. Wir haben letztes Mal in der letzten Episode drüber gesprochen ja wo du herkommst und was du tust. Du machst Vorträge ja zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, zum Thema Ziele erreichen, Wünsche finden, Wünsche erfüllen, und hast dazu eine Webseite, die ja mit der du ein paar Dinge tust. Erzähl mal darüber. #00:22:03-7#

Norman Gräter: Sehr gerne. Also es gibt natürlich die klassische Webseite, wie sie jeder hat, Norman-Graeter, also Gräter mit Umlaut, Graeter.com mit allgemeinen Infos. Jedoch möchte ich den Leuten ja auch nochmal was mitgeben und vielleicht ist es für den einen oder anderen deiner Hörer interessant: Ich habe einen Zielerreichungsreport geschrieben, was also heißt, da ich ja weiß: „Über 90% aller Menschen haben kein Ziel im Leben“, möchte ich helfen, zu sagen: „Hey, wie finde ich mein Ziel? Wie finde ich meine Berufung? Warum, oder wie finde ich heraus, warum ich denn jeden Tag aufstehen soll? Was ist meine Vision im Leben? Wie komme ich dahin?“ Und da habe ich durch verschiedenste Bücher und Vorträge einfach ein kleines PDF zusammengestellt mit sehr fiesen Fragen. Eine ist zum Beispiel: „Stell dir vor du hättest noch ein Jahr zum Leben. Was würdest du sofort aufhören zu tun?“ #00:22:55-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm ( bejahend). #00:22:56-8#

Norman Gräter: „Und was würdest du gerne noch machen?“ Einfach, dass du quasi an diesen Druckpunkt kommst zu sagen: „Hey Scheiße, wenn das zeitlich limitiert wäre mein Leben.“ Überraschung: Es ist zeitlich limitiert. Eine Gewissheit, die ich euch geben kann: Du wirst deinen Körper nicht lebend verlassen. Die Garantie kann ich jedem Menschen auf dieser Welt geben. Die Frage ist nur wann. Wir gehen mit unserer Zeit sehr verschwenderisch um, da wir ja sagen: „Ja gut, Lebensdurchschnitt ist bei 86+. Wir sind jetzt noch eine Weile davon weg wir zwei, müssen wir uns also keinen Kopf machen.“ Jedoch mal zu sagen unter diesem Druckaspekt: „Du hast nur noch ein Jahr“, und jetzt zähle die Uhr wirklich bewusst rückwärts: Was wäre es denn, wo ich sagen würde: „Nee, aufhören. Sofort!“ Wenn da dann steht: „Ich würde sofort aus der Beziehung raus. Ich würde sofort meinen Job hinwerfen. Ich würde sofort XY machen“, ja auf was wartest du? Und da gibt es einfach verschiedenste Fragen, auch also was wir vorhin beim Kaffee vor dem Podcast gesprochen haben, diesen Plan B zu sagen: „Was ist denn das Worst Case Szenario und wie komme ich da wieder raus?“ Auch die Fragen sind drin, dass ich mir einfach mal über gewisse Dinge klar werde. Und das darf sich gerne jeder, der möchte, kostenlos runterladen. Die Seite heißt www.TopInspirator.de, in einem Wort, TopInspirator.de. Und zudem, weil ich ja weiß: „Veränderung ist immer schwierig“, zu sagen: „Ich muss ja irgendwie jetzt aus meinem Hamsterrad raus, in dem ich täglich bin“, gibt es noch eine 27-teilige Videoserie, wo du automatisch jeden Tag ein Video geschickt bekommst zwischen 1 und 3 Minuten, also ganz kurz, kann sich jeder täglich anschauen, zu verschiedensten Themen: Kommunikation, ist glaube ein Punkt mal zum Marketing drin, also wirklich zu sagen: „Wie breche ich denn aus meinem normalen Muster raus?“ Und das gebe ich den Hörern, den Lesern, den Zuschauern, wer auch immer mich sieht, immer gerne gratis mit und sage: „Hey, jeder hat es verdient das Leben zu leben, das er sich wünscht, eben mehr von dem zu machen, was ihn oder sie wirklich glücklich macht.“ Und wenn ich jetzt nicht weiß, was das ist, dann kann der Report helfen darüber den Anfang zu starten, zu sagen: „Ja, durch die Fragen bewege ich mich gedanklich mal in die Richtung, wo ich hin sollte, um das rauszufinden.“ Und das schenke ich auch gerne jedem deiner Zuhörer, www.TopInspirator.de. Und da geht der Weg hin, zu sagen: „Wir können die Welt nicht als solche verbessern.“ Also wir können das nicht sagen: „Ich werde jetzt Politiker und verändere die Welt.“ Selbst als amerikanischer Präsident tust du das nicht. Du bist eine Marionette von den wirklichen Mächten. Was jedoch jeder tun kann, ist: Du kannst deine eigene Welt verbessern, in deinem Umfeld mit dir anfangen und dann, wenn das jeder tut, bilden sich in Ripple Effect die Welle nach außen. Du beeinflusst deinen Nachbarn, der beeinflusst seinen Nachbarn, und so werden die Herausforderungen von innen raus lösen sozusagen. Wir verbessern die Welt. Und das hat, wie du ja auch machst, ein positives Marketing. Wie können wir die Welt verbessern und wirklich wichtige Dinge über die wichtigen Nachrichten an die richtigen Leute bringen? Das ist auch mein Ziel mit den Visionen, mit den Wünschen, mit dem Ziel, zu sagen: „Wir machen die Welt einfach besser und sinnvoller für so viele Menschen, wie es geht.“ #00:26:16-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm ( bejahend). Ja. Das ist ein schönes Vorhaben. Das vertrete ich total. Ich habe halt das Ziel tatsächlich die Marketingwelt zu revolutionieren im deutschsprachigen Raum, also auch ein sehr großes Ziel, ein bisschen diffuses Ziel, wenn ich ehrlich bin, aber passt total gut, was du da sagst. #00:26:32-5#

Norman Gräter: Auf jeden Fall. Das freut mich. #00:26:34-5#

Sebastian Eisenbürger: Hast du zum Abschluss der Episode noch irgendwie den Tipp vielleicht zum Thema Marketing, vielleicht eine Mischung aus Wünsche und Marketing, das ist der Titel unserer Episode, den du uns hier mitgeben magst? #00:26:43-7#

Norman Gräter: Wünsche und Marketing. Ich glaube mein Schlusstipp könnte der folgende sein: Wenn du beide Worte zusammen packst, Wünsche und Marketing, und zwar nicht Marketing machen, um Wünsche zu erfüllen, nach dem Motto: Daimler macht jetzt Marketing für den neuen SLK, um den Wunsch des Kunden zu erfüllen, sondern das Ding umzudrehen und zu sagen: „Was ist denn der emotionale Wunsch meines Kunden?“, und dafür Marketing zu machen. Also nicht das Produkt im Vordergrund, zu sagen: „Dann hat er ein tolles Fahrgefühl“, ist richtig, jedoch er sucht nicht nach dem Fahrgefühl. Nach was sucht er denn? Was ist der emotionale Nutzen für den, der nachher im Auto sitzt? Und das einfach umzudrehen und zu sagen: „Finde die Wünsche deiner Kunden, deiner Zielgruppen, und auf die Wünsche basierst du dein Marketing mit so viel Emotionen, wie es geht, dass die Leute emotional im Bauch angesprochen werden, nicht Zahlen, Daten, Fakten. Es gibt die Leute, die Zahlen, Daten, Fakten lieben. Die holst du dann mit deiner Produktbeschreibung ab, aber einen Aufriss machst du über den Wunsch des Kunden. Und dafür müssen dir Wünsche bekannt sein. Also auch da hatten wir gerade: Der Marketingexperte weiß, was das Produkt alles kann, oder der Produktexperte, jedoch weiß der manchmal gar nicht, was der Kunde will und was löst er denn damit? Das klassische Beispiel kennen wir alle: Du verkauft nicht den Nagel, den du reinsteckst, oder den Hammer, sondern verkaufe das Bild, das du dir an die Wand hängen kannst mit dem Nagel und dem Hammer. Ist ein komplettes Umdenken. Das ist über den Wunsch zu sagen: „Hey, ich habe ein harmonisches Bild Zuhause von meiner Familie. Das spricht mich emotional an. Das möchte ich haben.“ #00:28:23-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm ( bejahend). #00:28:24-1#

Norman Gräter: Und dass der Hammel und der Nagel Mittel zum Zweck ist, ist schön. Und daher: Den Wunsch rausfinden des Kunden, da drauf das Marketing abstimmen und dann wird es ganz anders funktionieren. Das ist mein Schlusstipp an alle. #00:28:36-0#

Sebastian Eisenbürger: Vielen, vielen Dank. Du hast positives Marketing verstanden (lacht). #00:28:39-3#

Norman Gräter: (lacht). #00:28:40-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ganz herzlichen Dank für das Gespräch. Es war unfassbar inspirierend, total tief, also die erste und die zweite Episode jetzt hat mir unfassbar gut gefallen. Ja, mal gucken, ob wir uns nochmal treffen in der Form und mal wiederholen, was da ist, spätestens 2020 (lacht). #00:28:55-5#

Norman Gräter: Ganz genau. Ja, sehr gerne jederzeit wieder. #00:28:58-2#

Sebastian Eisenbürger: Alles klar. Nochmal danke dir Norman und ja, komme gut zu deinem Vortrag in Ulm. #00:29:03-2#

Norman Gräter: Das werde ich, vielen Dank. #00:29:04-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja, bei dir, lieben Zuhörer, möchte ich mich ganz herzlich bedanken, dass du bis hierhin zugehört hast und falls du die erste Episode mit Norman noch nicht gehört hast, dann höre sie dir jetzt an. Da lernst du eine ganze Menge über Ziele erreichen, über ja sich Wünsche vorstellen und wie du dahin kommst, dass du das Ziel auch erreichst. Ich würde mich freuen über eine Bewertung bei iTunes, ein paar Sterne und einen Kommentar, damit ich weiß, was ich in meinem Podcast in Zukunft noch anders machen kann, was besonders gut ist, und was vielleicht nicht so gut funktioniert. Dann hören wir uns nächste Woche wieder. Bis dann. Tschüss! #00:29:33-0#

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