#26: Marketing & Berufung – Teil 2 (Lydia Wilmsen im Gespräch)

#26: Marketing & Berufung – Teil 2 (Lydia Wilmsen im Gespräch)

Lydia Wilmsen ist Berufungscoach. Sie unterstützt Menschen dabei, Tätigkeiten zu finden, die ihnen besonders liegen. Dabei vertraut Lydia meist ihrem Bauchgefühl.

Ich finde es spannend, die Frage nach der Berufung von Menschen auf Mitarbeiter in Marketingabteilungen zu übertragen. Wie wollen Menschen, die statt ihre Berufung auszuleben nur einen Job machen, erfolgreich andere Menschen ansprechen und begeistern, damit diese von einem Produkt oder einer Dienstleistung überzeugt sind?

Mehr dazu in den beiden Episoden mit Lydia Wilmsen! 🙂

Für ihr eigenes Marketing nutzt Lydia nur Kanäle, die ihr liegen. Tendenziell kommt sie ohne Pläne aus und sie erreicht ihre Kunden (und Fans) über ihre Bloggs.

Eigentlich macht Lydia gar kein bewusstes Marketing – sie verschenkt 30 Min. Power-Coachings an, um sich gegenseitig kennenzulernen.

Bis Ende 2016 bietet Lydia noch einen Bonus an: Und zwar einen Halb-Tages-Workshop zusätzlich (live oder per Skype) zu ihrer Coaching-Wegbegleitung!

Hier der Link: http://lydiawilmsen.de/arbeite-mit-mir/

Eine kostenlose 5-Minuten-Übung zum Finden der eigenen Berufung findest du hier: https://lydiawilmsen.leadpages.co/leadbox/1467b4f73f72a2%3A1720c160cf46dc/5639274879778816/

Und ihre Facebook-Gruppe für Berufungsfinder erreichst du über diesen Link: https://www.facebook.com/groups/1058788724229267/


Transkription: Marketing & Berufung – Gespräch mit Lydia Wilmsen Teil 2

Sebastian Eisenbürger: Heute im Podcast für positives Marketing Lydia Wilmsen, Berufungscoach und Umsetzungsexpertin. #00:00:05-9#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen im Podcast für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und in der letzten Woche haben wir schon mit Lydia Wilmsen gesprochen. Sie ist Berufungscoach und Umsetzungsexpertin. Hi Lydia. #00:00:26-1#

Lydia Wilmsen: Ja, hallihallo. Schön, dass ich wieder hier sein darf. #00:00:30-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja, es freut mich, dass du da bist, total. Geht es dir gut? #00:00:34-5#

Lydia Wilmsen: Ja, mir geht es bestens. #00:00:36-3#

Sebastian Eisenbürger: Super. Magst du in zwei drei Sätzen nochmal kurz zusammenfassen, was du tust, was ein Berufungscoach ist und Umsetzungsexpertin ja, was du da machst, ganz kurz kleine Wiederholung? #00:00:46-3#

Lydia Wilmsen: Sehr gerne. Also ich bin als Berufungscoach unterwegs. Ich unterstütze vorwiegend Frauen dabei ihre Berufung zu finden. Meistens haben sie die schon gefunden und es geht jetzt darum ihre Vision umzusetzen, das heißt ich unterstütze bei der Umsetzung der Vision. Und deswegen auch Umsetzungsexpertin, weil es darum geht nicht nur die Träume im Kopf zu haben, sondern sie wirklich ins Leben zu holen und zu einem Business auszubauen. #00:01:13-8#

Sebastian Eisenbürger: Sehr gut. Wen das noch mehr interessiert und noch nicht weiß, worum es geht ,der hört einfach die Episode vom letzten Mal nochmal an. Genau. Heute geht es ums Thema Marketing. Fang einfach mal an: Was für Marketing machst denn du, um dein Business, also dieses Berufungscoaching und deine Expertenrolle zum Thema Umsetzung irgendwo an die Frau zu bringen? Was für Marketingmethoden setzt du ein? #00:01:38-1#

Lydia Wilmsen: Also ich setze wirklich aus dem Onlinebereich die Sachen ein, sprich ich habe einen Blog auf meiner Webseite. Ich habe selber auch einen Podcast und nutze ansonsten noch Social Media, Facebook, Twitter, ein bisschen über XING, weil da natürlich vor allem auch, also Leute, die noch im Beruf sind zu finden sind, beziehungsweise dann zu mir finden. #00:02:03-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:02:04-1#

Lydia Wilmsen: Genau. Das sind so meine Kanäle, die ich nutze. Aber nichts zum Beispiel im Offline Bereich bin ich eigentlich. Das ist schon gar nicht mehr meins. #00:02:11-9#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Wie funktioniert das? Also klappt das gut? Wen erreichst du darüber? Verkaufst du darüber auch direkt? #00:02:18-6#

Lydia Wilmsen: Genau, also es ist natürlich dann geht man einen längeren Prozess, also ich verkaufe nicht direkt, in dem ich irgendwie eine Anzeige bei Facebook buche und anzeigen lasse, sondern das ist natürlich, dass die Menschen zum Beispiel über meinen Newsletter dann öfters mit mir, oder zu mir, finden und dann meinen Newsletter bekommen, meine Freebies lesen und sich dann angesprochen fühlen und dann halt bei mir was buchen. Beziehungsweise ich habe auch direkt auf meiner Webseite, gehört ja wahrscheinlich auch zum Thema Marketing, wie so ein kleines, also was aufpoppt, wo dann Power Coaching 30 Minuten kostenlos angeboten werden, die man wo man sich gleich für eintragen kann. #00:02:53-5#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:02:54-6#

Lydia Wilmsen: Das nutzen die Leute auch, weil man da natürlich schon mal dieses Face to Face Kontakt hat über Skype, oder Telefon, je nachdem und so ein Gefühl für, oder Gespür dafür bekommt, weil ich arbeite ja mit Menschen ne, das heißt da muss eine Vertrauensbasis da sein. Und das kriegt man relativ schnell auch einmal in dem man liest, was ich schreibe. Da sieht man ja sehr, wie ich denke, was so meine Werte sind und dann eben im persönlichen Gespräch, ob man zueinander passt. #00:03:20-9#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Ich kann mir vorstellen, dass das ziemlich gut angenommen wird dieses kostenlose Power Coaching. #00:03:26-9#

Lydia Wilmsen: Ja, auf jeden Fall. #00:03:29-5#

Sebastian Eisenbürger: Und es ist so eine ziemlich gute Art und Weise tatsächlich positives Marketing zu betreiben. #00:03:33-4#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:03:34-5#

Sebastian Eisenbürger: Ne, ich finde es immer total toll, wenn man das tut. Höre auch ganz oft von vielen Anbietern, Coaches und auch Unternehmen, dass sie das auf keinen Fall tun würden, weil du irgendwo ja deine kostbare Zeit verschenkst und so weiter. Ich verstehe das immer nicht, weil du genau auf die Art und Weise dich auch kennenlernst. Was das für Themen sind die dann gerade (…) Ja? #00:03:54-7#

Lydia Wilmsen: War mir nicht bewusst, dass so viele Coaches noch in die Richtung denken, weil ich schon mitbekomme, dass es immer mehr in diese Richtung geht. Auch mal, es gibt ja den Begriff Content Marketing, dass man ja wirklich sehr, sehr viel auch rausgibt, auch kostenlos rausgibt, und damit ja überhaupt erst diese Vertrauensbasis aufbauen kann. Deswegen (…) Aber du bist da natürlich der Experte. Du weißt dann anscheinend (…) #00:04:15-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich habe auch das Gefühl, dass du dich auch so in einem Umfeld bewegst, wo das tatsächlich schon sehr, sehr ja durchdrungen ist. Also Content Marketing klar, wenn du dich mit Facebook auseinandersetzt und Coaches kennst, die auch bei Facebook sind, die werden wahrscheinlich ähnlich ticken wie du. Aber bisschen ist weiter gedacht. Also es gibt ganz, ganz viele Coaches, die mit Facebook gar nichts am Hut haben, die das tatsächlich auch nicht gut finden, die dann zu mir kommen, wenn sie Schwierigkeiten haben eben neue Kunden zu finden. Und jetzt kannst du dir denken, warum sie Schwierigkeiten haben neue Kunden zu finden. Aber bei denen, ich darf mir jedes Mal anhören, dass es halt zu viele schwarze Schafe in der Branche gibt, wie sie dann dich nennen und deine Kollegen, die das so auf die Art und Weise tun. #00:04:52-9#

Lydia Wilmsen: Ernsthaft? Ho oh (lacht). #00:04:55-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja, und dann Schwierigkeiten haben zu verstehen, warum das sinnvoll ist. Das ist dann mein Job sie davon zu überzeugen und das klappt auch meistens. #00:05:02-1#

Lydia Wilmsen: Ok, das ist doch schon mal schön. #00:05:04-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:05:04-9#

Lydia Wilmsen: Dass da die Offenheit dann dafür da ist. #00:05:06-5#

Sebastian Eisenbürger: Ist schön und ich finde gut, dass du keiner von denen bist. #00:05:10-2#

Lydia Wilmsen: Dass ich dich nicht mehr in Anspruch nehmen musst. #00:05:12-7#

Sebastian Eisenbürger: Du könntest mich in Anspruch nehmen, aber nicht dafür. Dafür ist es nicht notwendig (lacht). Ne, finde ich total gut. Ok. Das heißt also du kriegst ausschließlich Traffic, Benutzer, Interessenten dann über Facebook, Webseite, Podcast, Blog und so weiter. #00:05:30-5#

Lydia Wilmsen: Also es gibt natürlich auch noch Empfehlungsmarketing, aber der Großteil kommt jetzt nicht, also ne, kommt dann über die neuen Kanäle quasi rein. #00:05:41-2#

Sebastian Eisenbürger: Machst du das mehr aus dem Bauch raus? Ist jetzt keine Fangfrage. Oder machst du wirklich mit einem Konzept diese Marketingaktivitäten, die du treibst? #00:05:48-3#

Lydia Wilmsen: Nein, da muss ich keine Ahnung was gesagt, es ist keine Fangfrage. (unv.) Nein, ich mache das wirklich aus dem Bauch raus. Ich würde auch sagen, ich bin generell ein sehr intuitiver Mensch. Ich habe auch mal einen Versuch, also ich habe mich bemüht, habe mich hingesetzt, wollte so einen Blog, wie sagt man da, so eine Liste schreiben, was ich da nach und nach irgendwie dann veröffentliche. Hatte halt voll nicht hingehauen. Also ich hatte da auch absolut keine Lust dazu und habe auch festgestellt: Bei mir kommen die Themen halt wirklich aus dem Leben. Also entweder sind es auch zum Beispiel aus dem Newsletter, dass Fragen gestellt werden, auf die ich dann eingehe im Blog, oder es passiert selber was in meinem Leben, und das ist ja auch genau das, was ich ja auch weitergebe. Es ist ja auch viel eigene Erfahrung. Wie war mein Weg? Was hat nicht funktioniert? Wenn ich mir jetzt eine Liste schreibe und dann passiert was im Leben und das, keine Ahnung, das kann ich dann irgendwie in einem Jahr veröffentlichen, das macht halt für mich, gerade in dieser schnelllebigen Zeit ne, wo es um das Thema Orientierung auch geht, da muss ich mich ja auch damit ne da auseinandersetzen, dass die Sachen schnell passieren und finde das dann relativ vorbeigedacht, also ist einfach nicht meins, dass ich dann sage: „Ich mache mir da einen Plan für die nächsten fünf Monate, was ich da veröffentlichen will.“ #00:06:55-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:06:55-9#

Lydia Wilmsen: Aber es geht natürlich schon darum konsequent zu sein, also nicht dann mal Jahre lang nichts zu machen und dann wieder. Also das da muss man natürlich dann schon aufpassen, wenn man keinen so einen stringenten Plan hat. #00:07:05-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Aber tendenziell, also das ist jetzt auch kein schwarz weiß, was ich jetzt gleich sage, tendenziell bist du genau auf dem richtigen Weg, weil deswegen ist es keine Fangfrage. Das beste Marketing ist das, wenn du es nicht tust. Das verstehen die meisten nicht so richtig schnell. Es geht darum: Sobald du in der Lage, sobald es nötig ist, dass du dir Methoden ausdenken musst und über Inhalte nachdenken musst, mit denen du an Menschen herankommst, ist deine Positionierung in der Regel nicht so, wie sie sein sollte. #00:07:33-0#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:07:33-5#

Sebastian Eisenbürger: Dann versuchst du etwas nach außen zu strahlen, was du nicht wirklich bist. Und dann solltest du dir erst mal Gedanken machen: Wer bist du? Was strahlst du aus? Wie ist deine Persönlichkeit? Und wenn du dadrin sicher bist, und in der letzten Episode hast du mir erklärt, ja, dass du du bist, dass du dich als Individuum fühlst, und dass du wirklich ja, sagen wir mal, dich definiert hast. Dann brauchst du in aller Regel kein Marketing machen. #00:07:53-6#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:07:54-4#

Sebastian Eisenbürger: Das heißt nicht, dass du dich jetzt Zuhause einschließt und einfach nichts tust und wartest, bis die Heerscharen von Frauen bei dir klopfen und Coachings wollen, aber du hast kein Problem mehr an Kunden zu kommen. Das meine ich damit. Und dann ist nämlich die Intuition, die du hast, genau die richtige, nämlich so was zu tun, weil das zu dir passt, weil das du das ausstrahlst. Also dieses kostenlose Power Coaching, alleine vom Begriff her, das hast du dir wahrscheinlich nächtelang, sage ich (unv.) erarbeitet, sondern es war wahrscheinlich ein Gedanke, den du mal eben hattest und den fandest du gut und hast den aufgeschrieben. #00:08:25-6#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:08:26-5#

Sebastian Eisenbürger: Genau. und das funktioniert dann, sobald du eben eine starke Persönlichkeit hast, sobald du dir sicher bist, in dem, was du tust und wie du es tust und auch ein bisschen unangreifbar wirst dadurch. #00:08:36-7#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). Oder auch das andere, den anderen Begriff, den ich ja jetzt hatte. So heißen meine Pakete. Das ist die kleine Wegbegleitung und die große Wegbegleitung. Und das war halt auch, die habe ich noch relativ neue diese Begriffe. Also es hieß vorher auch irgendwas ne. Da war es dann nicht so intuitiv, wo du gesagt hast: „Oh ho, gucken.“ Da war es halt irgendwas mit Paket groß, klein, keine Ahnung. Und das ist jetzt so ein Wort, was mich halt auch einfach selber begeistert ne, wo ich ganz viel Feedback bekomme so: „Das sind ja coole Worte.“ Also ich muss da einfach immer lachen. Das merkst du wahrscheinlich. #00:09:07-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:09:08-0#

Lydia Wilmsen: Ich finde die irgendwie süß, schön, und aber auch wirklich auf den Punkt gebracht. Das ist es ja genau als Anbieterin. Ja, wahrscheinlich trifft es das genau, was du gerade sagst. Das war intuitiv. Das war innerhalb von einer Sekunde, als ich irgendwas mal an meiner Webseite verändert habe, neu geschrieben habe, war das dann da. Ja, und ich habe es genommen und passt. Ist es genau. #00:09:26-8#

Sebastian Eisenbürger: Ne, das ist genau so richtig. Also das heißt natürlich nicht, dass du keine Methoden nutzen solltest. Das wäre quasi jetzt der nächste Schritt aufbauend darauf. Ich glaube da könntest du auch noch einiges bewegen, wenn du das überhaupt möchtest, allerdings man sollte mit den Methoden nicht anfangen. #00:09:41-0#

Lydia Wilmsen: Was meinst du mit Methoden? #00:09:42-3#

Sebastian Eisenbürger: Halt das es Tools gibt, das es Listen gibt, die sinnvoll einzusetzen sind, um konkretere Ziele zu erreichen. Das könntest du mit Sicherheit tun und du würdest auch wahrscheinlich noch erfolgreicher werden. Aber da ist trotzdem noch die erste Frage: Willst du das überhaupt? Das solltest du nur dann tun, wenn du eben unzufrieden bist, mit der Situation, wie sie gerade ist. #00:09:58-8#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:09:59-8#

Sebastian Eisenbürger: Weil natürlich, wenn du das tust, das kostet Zeit. Das kostet Energie. Es sind neue Themen, wo du dich reinarbeiten darfst. Und ganz oft hat man da so ein Gefühl, dass man das möchte, aber das passt einfach nicht zusammen. Und dann sage ich auch ganz oft: „Dann lasse es einfach sein. Läuft doch gerade gut, wie es läuft. Warum jetzt irgendwie eine große Veränderung machen, die auch ein Risiko birgt irgendwo?“ #00:10:18-6#

Lydia Wilmsen: Ja. Ja, aber da habe ich trotzdem, also ich weiß nicht, vielleicht kannst du das nochmal erklären das Wort, weil sagen wir mal, ich habe natürlich zum Beispiel einen Newsletter. Ich habe ein Autoresponder System, oder mehrere. Das heißt meinst du so was dann auch schon mit Methode, oder ist das jetzt nochmal, also für mich zum klären des Begriffs, oder ist das noch was anderes? #00:10:38-4#

Sebastian Eisenbürger: Das wäre eine Methode. Du könntest auch gezielt sagen, ok du hast irgendwie einen Inhalt. Der erscheint in drei Wochen und da gibt es einen Redaktionsplan, wo die Inhalte drin stehen. Und dann gibt es einen Plan, wie diese Inhalte verteilt werden auf unterschiedliche Kanäle. Und dann könntest du auch überlegen, ob noch weitere Kanäle sinnvoll sind. Keine Ahnung, Instagram, oder Twitter, oder vielleicht auch in der Offlinewelt, dass du irgendwelche Veranstaltungen besuchst, Netzwerkveranstaltungen oder so etwas ähnliches, wo du kurze Vorträge hältst. Also da gibt es, das sind Tool-Sets sage ich mal, also keine Raketenwissenschaften. Einfach nur Dinge, die man tun kann, um einfach in einem gewissen Bereich noch schneller, oder weiter voranzukommen. #00:11:16-3#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). Ah ok. Habe ich das verstanden. #00:11:19-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Magst du mal erzählen, was du für Tools einsetzt, wenn du sagst du verschickst Newsletter und so? #00:11:24-4#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). Also ich habe einen Newsletter. Ich habe Autoresponder hatte ich ja gerade schon gesagt für verschiedene Freebies, die ich im Angebot habe. Also natürlich ein Haupt-Freebie, was bei mir in dem Falle ein dreiteiliges Audiotraining ist, wo es um Themen geht, was ich ja in der letzten Episode angesprochen hatte ne. Wo man sich selbstständig macht, ist man ja auch viel mit diesen Themen Selbstführung, also man hat keinen Chef mehr, man muss auch sich raus, aus sich selber heraus sich selber führen, und wo es eben um so was wie Selbstmanagement geht, um die Fokussierung, was ja auch vielen von uns dann fehlt, gerade wenn wir uns mit dem Thema Berufung beschäftigen und was ist es jetzt wirklich. #00:12:02-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:12:03-2#

Lydia Wilmsen: Und ganz, ganz wichtig das Selbstwertgefühl, gerade bei Frauen. Ne und da habe ich zum Beispiel ein Freebie für. Da ist ein Autoresponder angeschlossen. Das kann man natürlich ne, wie du sagst, kann man das noch extrem weiter entwickeln mit, da gibt es ja die ausgetüftelsten Sachen schon. Aber das zum Beispiel ne, auch um es klar, also noch so ein Beispiel auch, wie es bei mir ist, das steht momentan einfach nicht an ne. Gerade als Solounternehmer, wo ich jetzt mich auf das, was ich gerade habe, fokussiere, das zu stärken, bis das so stark ist, dass ich dann zum Beispiel die nächste Sache machen kann. Also ich mache schon viele Sachen gleichzeitig. Ich habe ja zum Beispiel einen Podcast. Ich habe einen Blog. Ich mache einiges zwischendurch mit Videos, beziehungsweise auf Facebook nutze ich das, um mich selber da nicht mit zu überfordern ne. Irgendwie zu viele Sachen auf einmal, das heißt ich schaue immer, dass die eine Sache einigermaßen steht, so dass ich damit wachsen kann. Das ist insgesamt, also ich spreche immer von so einem gesunden Wachstum, und nicht von so einem tumorhaften Wachstum. #00:13:02-4#

Sebastian Eisenbürger: Das ist, das werde ich von dir mal mitnehmen. Ok (lacht). #00:13:06-0#

Lydia Wilmsen: (lacht) Ja. Also deswegen ne weißt du so bei mir so Schrittchen für Schrittchen. Und das wäre dann zum Beispiel diese Autoresponder Sequenzen und das doch könnte man auch super wahnsinnig tausend Mal besser machen und so. #00:13:18-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:13:19-3#

Lydia Wilmsen: Genau. Das noch als Tool. Instagram zum Beispiel nutze ich noch nicht. Ich glaube ich habe da sogar einen Account. Aber das war mir dann schon zu viel mich da noch gleichzeitig reinzuarbeiten. Insofern, was gibt es denn noch für Sachen? Kannst musst du mir noch auf die Sprünge helfen. Vielleicht habe ich irgendwas von dem, was du da sagst. Facebook Fanpage habe ich. #00:13:37-6#

Sebastian Eisenbürger: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, ganz viele Kanäle von Fernsehwerbung, die du wahrscheinlich nicht betreibst. #00:13:44-7#

Lydia Wilmsen: Ah ok, diese Sachen gibt es noch. Da bin ich gar nicht zugange. Also auch Flyer oder so was, das ist einfach auch nicht, entspricht nicht mehr so mir, oder meinem Alter. Es kann gut sein, dass das noch irgendeine Gruppe erreicht. Aber das bin zum Beispiel (…) #00:13:55-3#

Sebastian Eisenbürger: Nein. Nein. Nein. #00:13:56-9#

Lydia Wilmsen: Ja, ok (lacht). #00:13:58-9#

Sebastian Eisenbürger: Also vielleicht ja, aber die ist so klein, dass es sich nicht lohnt darüber nachzudenken. #00:14:04-6#

Lydia Wilmsen: Ja. #00:14:05-7#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Also ein Beispiel noch, genauso schlimm sind Banner im Internet. Das erreicht auch keine Zielgruppe. Nur weiß es irgendwie offensichtlich noch keiner, deswegen gibt es so viele davon. Nein. Das ist ja. Könnte mich jetzt drüber aufregen, tue ich jetzt aber nicht (lacht). #00:14:19-8#

Lydia Wilmsen: (lacht) Also keiner Banner machen meinst du, keine Bannerwerbung. #00:14:23-4#

Sebastian Eisenbürger: Nein. Nein. Also es ist so die absolute Todsünde. Bannerwerbungen haben einen Streuverlust von 99,92 irgendwas Prozent, also nahezu 100%. #00:14:33-5#

Lydia Wilmsen: (unv.) #00:14:35-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Das ist quasi geht nur über Masse. Also wenn du wirklich eine millionenhafte, also Millionen Banner irgendwo einblendest mit einer Millionen Leute, dann bekommst du es hin, dass irgendwo ein paar Hundert vielleicht aus Versehen draufgeklickt haben. #00:14:47-7#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:14:49-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Also du merkst: „Nicht mein Ding.“ #00:14:53-9#

Lydia Wilmsen: Ja ok, das merke ich auch. #00:14:56-0#

Sebastian Eisenbürger: Nein, das ist kein positives Marketing. #00:14:58-8#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). Und ansonsten gibt es noch so was wie Google AdWords, solche Geschichten, aber da bin ich, wie gesagt, mit Facebook gerade ausgelastet. Da habe ich auch nicht das Gefühl, dass ich da gerade zweispurig fahren muss, sondern das kann alles noch kommen, beziehungsweise du bist ja auch irgendwie im SEO-Bereich ne. Und da ist bei mir, wie gesagt, echt noch Optimierungsmöglichkeiten. Und das kommt dann einfach, wenn es Zeit dafür ist. Wie gesagt intuitiv. #00:15:23-3#

Sebastian Eisenbürger: Soll ich dir mal den einen SEO-Tipp verraten, der dir wahrscheinlich kein SEO-Berater verraten würde? Im Grunde ist SEO total einfach. Weil was heißt denn SEO? Du machst Suchmaschinenoptimierung. Aber eigentlich machst du keine Suchmaschinenoptimierung, eigentlich machst du Menschenoptimierung. Weil was will denn Google? Google hat es gerne, dass Webseiten von Menschen genutzt und gelesen werden. Das heißt Google wird die Webseiten nach oben bringen im Ranking, die relevant und nützlich sind. #00:15:50-8#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:15:51-8#

Sebastian Eisenbürger: Da bringst es nicht so richtig viel, wenn du dir ganz viele Gedanken machst, wie Google deine Seite gut findet. Wenn du es schaffst, dass Menschen deine Seite gut finden, dann wird Google die Seite auch gut finden, weil Google kriegt mit, welche Menschen wie lange auf welchen Webseiten sind. #00:16:05-9#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:16:07-1#

Sebastian Eisenbürger: Nur hörst du das von keinem SEO-Berater. Die sagen dir alle du musst irgendwie diese 120 Regeln befolgen. Dann musst du schauen, welche Worte in welcher Reihenfolge und Häufigkeit in welchem Textbereich vorkommen, dass die Überschrift so geschrieben ist und deine Paragraphs, also diese Absätze auf der Webseite anders (…) Ist viel zu kompliziert. Das lenkt dich total von dem ab, was du eigentlich tun solltest, sich nämlich auf den Inhalt konzentrieren, auf das, was du gut kannst. #00:16:30-2#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). Ok. #00:16:33-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja, es wird gerne so als Raketenwissenschaft verkauft dieses Thema SEO. Es ist sicher nicht, es gibt noch ein bisschen mehr als das, was ich gerade gesagt habe, aber das ist so das wichtigste. Wenn du für Menschen schreibst, dann schreibst du automatisch auch für Google. #00:16:45-3#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). Ja super. #00:16:48-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:16:50-1#

Lydia Wilmsen: Nehme ich mit. #00:16:51-1#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Gerne. Mir fällt auch eine Sache auf. Die fällt mir bei dir besonders auf. Finde ich sehr positiv. Ich finde du strahlst unglaublich Authentizität aus. #00:17:01-2#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:17:02-0#

Sebastian Eisenbürger: Also auf deiner Webseite. Und ich glaube auch da würden viele Kanäle auch nicht passen, die du jetzt auch nicht nutzt. Also Google AdWords könnte ich mir bei dir nicht vorstellen, jetzt rein vom Typ her. Ich mag das total dein Foto, was du auf deiner Webseite hast. #00:17:16-7#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:17:17-9#

Sebastian Eisenbürger: Weil #00:17:18-9#

Lydia Wilmsen: Das kommt halt von den Farben her ne. Es ist dieses gelb orange. Das ist natürlich ne (…) #00:17:23-2#

Sebastian Eisenbürger: Und dann habe ich, ich bin da gerade auf deiner Webseite parallel, während wir hier sprechen. Und da habe ich gerade auf die „über mich“ Seite geklickt. Und da hast du ein Foto in der Natur. #00:17:31-0#

Lydia Wilmsen: Ja. #00:17:31-9#

Sebastian Eisenbürger: Und ich kann dir auch gar nicht erklären warum, aber ich finde das spricht mich total an. #00:17:35-9#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:17:37-0#

Sebastian Eisenbürger: Also abgesehen davon, dass du total gut aussiehst natürlich (lacht). #00:17:40-6#

Lydia Wilmsen: Und das ist morgens früh am Bodensee. #00:17:43-9#

Sebastian Eisenbürger: Ok. #00:17:44-9#

Lydia Wilmsen: Nicht gephotoshopt. Ne, das ist total ja, das Natur macht einfach viel. Also ich würde sagen Natur für uns Menschen ist auch ne sehr schön. Ich verbinde viel mit Natur. Ich bin gerne in der Natur. Könnte ich auch jetzt in letzter Zeit wieder öfters sein. Ich glaube das gibt dem Menschen sehr viel, das zu sehen, auch das grün. Das ist einfach ja, es ist einfach schön. #00:18:06-7#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ne von daher tatsächlich tust du schon genau das richtige, wie du es tust. Du hast die Kanäle, die eher auf einen Menschen fokussiert sind. Also Facebook das ist ja ganz klassisch ist ein soziales Medium. Da geht es darum, dass Personen miteinander sich austauschen. Und du nutzt nicht die Kanäle, die eher anonym sind, die eher generisch sind. Google AdWords wäre so eins. #00:18:29-3#

Lydia Wilmsen: Ok. #00:18:30-4#

Sebastian Eisenbürger: Von daher passt das aus meiner Sicht. #00:18:32-6#

Lydia Wilmsen: Ja. Ja, ich fahre auch ganz gut damit. Also sagen wir mal auf Facebook treiben sich natürlich auch viele herum, viele Menschen, mit denen ich selber in Kontakt bin ne, auch in meinem Alter. Und die, ich nutze es ja selber auch. Ich trage mich da auch öfters mal für Sachen ein, die ich interessant finde ne, und arbeite teilweise bin ich da auch schon an Leute gekommen, mit denen ich gearbeitet habe, also ne mit denen ich für mich gearbeitet habe meine ich jetzt, also nicht Klienten für mich. Insofern ich für mich ist es halt auch positiv belegt ne. Ich glaube ich hatte ja von dir auch schon gehört positives Marketing, dass viele ja auch einfach mit Marketing was sehr negatives verbinden. Und für mich ist das einfach schon, ich weiß, das ist Werbung von jemand, aber ich klicke gerne drauf, weil ich habe das Gefühl da gibt es Mehrwert für mich. Und deswegen hole ich mir den. Und wenn es dann mal so ist, dass es nicht meinen Erwartungen entspricht, dann melde ich mich halt wieder ab. Da geht die Welt nicht unter, oder ich muss jetzt da nicht losschimpfen über die böse Welt. Aber ne, ich ziehe auch sehr, sehr viel Mehrwert draus. Und das ist ja auch das, was ich geben möchte, was ich mit meinen Sachen, die ich zum Beispiel da bewerbe, wo ich ja wahnsinnig viel Arbeit und Herzblut reinstecke und das ja Menschen auch dienen soll. Und das ist genau so positiv. #00:19:45-1#

Sebastian Eisenbürger: Ich glaube du nutzt so die richtigen Quellen. Es ist selten, dass man, dass ich so was höre tatsächlich. Aber lass uns mal über dich reden. Wie gehst du mit Marketing um, wenn du einem Plakat, einem Banner und Fernsehwerbung begegnest? #00:19:57-4#

Lydia Wilmsen: Also Fernsehwerbung sehe ich quasi nie, weil ich selber keinen Fernseher habe und dem auch eher kritisch gegenüberstehe. Wenn ich das mal sehe ne zum Beispiel bei Fußball irgendwie EM, oder irgendwas anderes mal hier, was es gibt, was ab und zu hier bei uns noch geguckt wird. Tatort oder irgendwie, obwohl da kommt ja gar keine Werbung, keine Ahnung. Wenn ich irgendwie mal was kurz sehe, wenn ich woanders bin, bin ich halt immer mega erschlagen. Also ich finde das sehr, sehr negativ. Also ich weiß das auch ne Werbung gezielter drauf angelegt wird auf, sagen wir mal, eher negative Sachen in einem Menschen zu implantieren. Also alleine wenn man sich die Ernährung anschaut, was da den Leuten irgendwie verpflanzt wird, was die jetzt da ne die sofort ihr Popcorn, oder ihre Cola trinken müssen, um irgendwie nett vor dem Fernseher zu sitzen, und weil ich halt auch weiß, dass damit natürlich die Kleinen kaputtgehen. Also aus der Familie mein Vater war ganz lange Verkäufer und kennt halt ganz, ganz viele Betriebe auch von innen. Der weiß zum Beispiel jetzt ein Beispiel kleine Brauerei und ganz viele müssen zu machen, aber nicht, weil sie irgendwie nichts Gutes herstellen, sondern weil halt einfach durch das Marketing nur noch, was weiß ich, die fünf größten Biermarken bekannt sind und die werden gekauft. Und alles andere geht halt irgendwie den Bach runter. Also das ist so, was mich auch so ein bisschen bei diesen großen Werbekanälen auch halt traurig macht, würde ich auch so sagen, dass einfach die, die ganz, ganz viel Geld da reinstecken da immer präsent sind, diese Marken halt einfach dann extrem in den Vordergrund kommen und viele dann aus den Kanälen dann rausfallen. Und, wie gesagt, sonst Fernsehwerbung bei mir gar nicht. Im Internet, das nervt natürlich schon. Also wir hatten ja eben, dass man da immer alles Mögliche wegklicken muss. Aber man fängt es auch an so ein bisschen zu übersehen. Also ich rege mich da jetzt nicht drüber auf, oder sagen wir mal, ich nutze es nicht, um mir meinen Tag zu versauen. Aber ich merke schon, dass es die gewalte, dass man wirklich sehr, man muss sich selber sehr, sehr fokussieren, um sich nicht ablenken zu lassen davon und wirklich (…) Und man weiß natürlich nicht wie viel, wenn man sich mit Hypnose und so weiter beschäftigt hat, dass man natürlich trotzdem davon beeinflusst wird. Also das ist schon so ein Punkt, wo ich sage, da müssen wir noch gucken, so wie es die nächsten Jahre weitergeht, was wir da in uns reinlassen an Informationen, was uns, was aber auch auf unbewusster Ebene geschieht. #00:22:10-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:22:10-2#

Lydia Wilmsen: Also ich sehe es auch, ich sehe auch eine Gefahr dran, sagen wir mal so, ohne mich jetzt dadrauf zu versteifen und zu sagen: „Meine Güte“, irgendwie jeden Tag mich drüber aufzuregen. #00:22:17-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ne, ich sehe es genauso wie du, mit einer Ausnahme. Ich hätte jetzt tatsächlich weniger ein Problem damit diese Konkurrenzsituation irgendwie negativ, oder ich finde das nicht negativ, dass Unternehmen Fernsehwerbung machen und dadurch eine größere Präsenz kriegen als kleinere Unternehmen. Da tatsächlich, bin ich der Meinung, haben kleinere Unternehmen ihre Hausaufgaben nicht gemacht, weil sie nicht verstehen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt Marketing zu betreiben, und es einfach ist die Großen anzugreifen von wegen: „Wir können uns das nicht leisten, also seid ihr schuld, dass wir keinen Erfolg haben.“ Aber das ja, müssen wir halt auch nicht drüber diskutieren. Das ist meine Meinung. Was mich interessieren würde noch: Das heißt du stehst dem ganzen Thema kritisch gegenüber und nutzt Marketing für dein Unternehmen. Tust du bewusst dann die Dinge anders, als du sie wahrnimmst, also tust du bewusst nicht das, was du als nervig empfindest? #00:23:09-6#

Lydia Wilmsen: Also, sagen wir mal, meine Intention ist ja schon anders. Ich für mich ist ja nicht die Intention: „Ich will die höchsten Margen erreichen und ich will das höchste Geld bei rausholen, koste es, was es wolle.“ Das ist schon, dass ich sagen würde, also so weit, wie ich mich mit Dingen beschäftigt habe, weiß ich, dass es viele Bereiche gibt, wo genau das stattfindet. Also meine Intention ist schon ganz anders. Und dass es mir ja auch nicht darum geht die Leute quasi einfach so lange zu nerven, bis die einfach nur um nicht mehr genervt zu werden auf „Ok“ klicken, sondern wirklich Mehrwert zu bieten. Also wenn die Menschen das jetzt brauchen können, was ich anzubieten habe, und dann aber schon präsent zu sein, also nicht mich zu verstecken mit den Sachen, was ich habe, sondern für die Leute, die es jetzt wirklich brauchen und auch gerne haben wollen. Also nicht nur die es brauchen, aber eigentlich nichts ne es nicht haben wollen, das gibt es ja auch noch, sondern die, die es brauchen und die es haben wollen, die denen eine Möglichkeit zu geben, mich zu finden, aber ohne Zwang, ohne Druck, ohne was auch immer, ich nerve dich so lange, bis du aufgibst. #00:24:12-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Was hältst du denn von diesen ganzen Unternehmen, die Daten sammeln und man weiß gar nicht warum? Also da gibt es ja Google, Facebook, Microsoft, und so weiter, die da in der Kritik stehen ja Daten zu sammeln, die sie vielleicht gar nicht brauchen, und damit möglicherweise irgendetwas sehr negatives anzustellen. Wie gehst du privat damit um? #00:24:31-8#

Lydia Wilmsen: Ja gut, ich bin ja auf Facebook und ich nutze genau das. Ich nutze ja, dass Facebook Daten sammelt, damit ich gezielt die Menschen ansprechen kann, die ne, ich sage mal, meinem Angebot offen sind. Insofern kann ich jetzt natürlich nicht sagen: „Ich finde das alles mega Scheiße“, wenn ich selber aber davon profitiere. Und, sagen wir mal so, den großen Plan, ich glaube den durchschaut niemand und ich glaube das System hat sich schon so verselbstständigt, also man spricht ja schon davon, dass es, also dass es schon klar ist, dass es eine obere, sagen wir mal, Elitenetage gibt. Man spricht ja von den 60 reichsten Familien auf dieser Welt ne, die so viel Geld haben wie ansonsten irgendwie die restlichen, oder 4 Milliarden andere, also ärmere, Menschen. Also solche Dinge habe ich schon immer im Hinterkopf ne. Also ich weiß bewusst, ich gebe meine Daten ab und ich weiß damit, dass man da, also (…) Wie sagt man? Also ich habe ein gewisses, ich weiß, dass man damit ganz viel Scheiße machen kann. Und ich weiß auch, dass ich, wenn ich zu konsequent in eine bestimmte Richtung gehe, zum Beispiel auch mich sehr einsetzen würde für irgendwas, was nicht so linien-, oder systemtreu ist, so nenne ich es mal, dass ich mich da auch selber mit in Gefahr bringen würde. Aber das ist zum Beispiel momentan nicht mein Weg ne. Mir geht es ja darum Menschen zu befähigen, oder Menschen zu unterstützen. Und mein, ich bin nicht auf Kampf oder Widerstand gegen das System gepolt momentan. Deswegen sehe ich mich jetzt persönlich gerade nicht gefährdet. Aber ich weiß, dass da natürlich Daten gesammelt werden, die natürlich auch zum Negativen verwendet werden können. Das tangiert mich momentan von meiner Ausrichtung im eigenen Leben nicht so stark. Kann man das verstehen? #00:26:09-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ja, du siehst das kritisch, aber du setzt ja die positiven Aspekte davon für dich ein. #00:26:14-4#

Lydia Wilmsen: Ja. #00:26:15-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ne, ich sehe das ganz genauso. Also ich glaube auch tatsächlich gar nicht, dass es einen großen Plan dahinter gibt. Das wird oft gesagt. Ich glaube nicht, dass es einen Menschen gibt, oder eine Gruppe von Menschen gibt, die überhaupt damit umgehen können, also rein vom Know-how her damit umgehen können mit so großen Datenmengen. Ich kriege das täglich mit in meiner Beratung, die ich mache, mit wirklich richtig großen Unternehmen mit mehreren 10.000 Mitarbeitern vor welchen Problemen die stehen. An so was denkt man gar nicht, wenn man da von außen drauf schaut und sich überlegt: „Ok, da sind jetzt irgendwie, keine Ahnung, ein paar 100, oder ein paar 1000 Leute, die sich mit Marketing, mit Daten beschäftigen.“ Das ist Wahnsinn, also man erschrickt dann regelrecht, wenn man feststellt: „Ok, was damit haben die ein Problem? Und damit kommen die nicht weiter?“ Weil einfach die Struktur so groß ist, weil es noch gar keine Systeme gibt, die damit vernünftig umgehen können. Die mag es geben in Einzelfällen. Aber auch da glaube ich nicht, dass Systeme in der Lage sind mit diesen Datenmengen heute umzugehen. Es wird noch ein paar Jahrzehnte dauern. Und dann ist die Frage, ob damit wirklich was Negatives passiert, oder was Positives. Also ich sehe heute, dass wir ganz, ganz viele eben ganz viele Vorteile dadurch haben, dass wir so viele Daten zur Verfügung haben. Das sind nicht zwangsläufig immer nur Personendaten. Also wir wissen wie das Wetter wird in zwei Wochen zum Beispiel, weil wir Daten haben, aus denen wir das lesen können. Wir wissen wo und wann ein Erdbeben kommen könnte, und so weiter, und so weiter. Also das sind alles positive Aspekte, die diese Technik mitbringt. Und, was mir auch immer wichtig ist zu sagen: „Daten sind ein Werkzeug wie jedes andere auch.“ Das kann zum Guten und zum nicht so Guten verwenden. Das ist eben die Frage des Verwenders und das macht das Werkzeug nicht schlecht. #00:27:50-2#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). Genau, so würde ich es auch sehen. Auf jeden Fall. Aber es ist halt immer die Frage: „Wer bekommt welche Daten in die Hände?“ Und natürlich, ich habe, das hatte ich ja vorhin auch angesprochen, dass ich sagen würde: „Das System hat sich auf eine gewisse Art und Weise verselbstständigt ne.“ Es ist nicht mehr in dem Sinne kontrollierbar. Es gibt aber natürlich, also was man jetzt zum Beispiel schon sagen kann: „Die Technik, jetzt nicht nur Marketing, sondern aber das teilweise auch, aber Technik, die in die falschen Hände gerät, von vielleicht einer mini kleinen Minderheit aber, sagen wi r mal, verheerende Ausmaße haben kann.“ Das würde ich schon sagen ist mir Daten genauso. Wenn bestimmte Daten in die falschen Hände kommen, kannst du damit einfach ungleich riesiger, oder größere, Auswirkungen auch in die negative Richtung bewirken, wie vielleicht noch vor 500 Jahren, oder was weiß ich, auch vor 100 Jahren. Also das ist so, was ich halt sehe, aber es ist nicht mein Fokus. Mir ist das alles klar, aber mein Fokus ist auch, was du gesagt hast, so weit sind wir jetzt noch gar nicht, aber vielleicht in 100 Jahren, dass wir vielleicht schon so eine entwickelte Menschheit haben, also wirklich auch, sagen wir mal, Bewusstseinsentwicklung, dass das einfach erstarkt diese, sagen wir mal, Menschen, die sich damit auseinandersetzen und in eine positive Richtung irgendwie gehen. So ist meine Vision dabei. #00:29:03-2#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Ja, da sind wir tatsächlich wieder komplett auf einer Wellenlinie, auf einer Wellenlänge. Ich sehe das ganz genauso. Klar mag es die Möglichkeit geben, dass irgendwann irgendwelche Menschen irgendwelche blöden Sachen anstellen. Die gab es vor ein paar zehn Jahren auch. Da ist es auch passiert. Es gibt auch, weiß ich nicht, irgendwelche Möglichkeiten. Es gibt die Atombombe, die auch nicht in die falsche Hände geräten darf, Hände geraten darf. Natürlich. Aber ich finde es macht überhaupt keinen Sinn sich jetzt jeden Tag drüber Gedanken zu machen „was wäre wenn?“ #00:29:28-2#

Lydia Wilmsen: Ja. #00:29:29-1#

Sebastian Eisenbürger: Die Sachen sind, wie sie sind. Momentan sind sie, aus meiner Sicht, recht positiv und ich glaube dran, dass es positiv weitergeht. #00:29:35-3#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:29:36-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Da glaube ich tatsächlich an das Gute im Menschen, auch was Daten betrifft. #00:29:41-8#

Lydia Wilmsen: Ja. #00:29:42-4#

Sebastian Eisenbürger: Prima. Zum Abschluss: Hast du irgendwie noch einen Tipp, einen Satz, etwas, was du den Zuhörern hier mitgeben magst, über dich, dein Business, vielleicht das Marketing? #00:29:53-3#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). Einen Tipp. Ay, ay, ay. Ja, also für mich schon immer wieder, was auch in meinem Leben, also dieses was ich mit Intuition beschrieben habe, oder vielleicht auch dieses aus dem Herzen raus leben, das ist vielleicht beim Marketing liegt das einem erst mal fern, aber ich glaube, wenn man so da dran geht, dass man wirklich was geben möchte, natürlich auch empfangen kann, aber auch vor allem was geben dienen möchte, mit dem, was man tut, dann ist das alles dann läuft das Marketing egal wie. Dann kann man auch theoretisch gar keine Onlinepräsenz haben und trotzdem kommen die Leute. Also dieses, ich glaube so ein tiefes Vertrauen in so in das größere Ganze und ein ja aus dem Herzen heraus leben. Tut mir leid, das ist jetzt so ein bisschen spirituell geworden. Das ist kein so ein Marketing Kalauer. Aber auch, also genau, ich habe dieses Wort „beseelen“, also ich verwende das auch bei mir, also irgendwas beseelt es. Alles, was man irgendwie beseelt tut, seine Seele mit rein gibt, und das macht auch das Marketing wieder menschlich, wenn man da ne mit dem ganzen Herzen, mit der Seele, mit seinem ganzen Wesen, oder du hast auch von Authentizität gesprochen, wenn man mit damit rangeht, dann kann man eigentlich nicht viel falsch machen, also auf der großen Ebene nicht viel falsch machen. #00:31:07-5#

Sebastian Eisenbürger: Perfekt. Sehr schön gesagt. Ich habe den Begriff beseelt noch nie in dem Zusammenhang verwendet tatsächlich, aber er passt (lacht). #00:31:13-5#

Lydia Wilmsen: Mhm (bejahend). #00:31:14-9#

Sebastian Eisenbürger: Vielen, vielen Dank dafür. Ja. Und auch vielen Dank, dass du jetzt hier diese zwei Episoden da warst, dass wir das Gespräch geführt haben. Es war total interessant dich kennenzulernen, bisschen herauszufinden, wie du zu den Themen stehst, Marketing, Daten und so weiter. Ja, erzähl doch mal, wie man dich erreichen kann, wenn man dich sucht, wenn man sich mit den Themen beschäftigt Berufung und ja. Was kann man tun? #00:31:36-1#

Lydia Wilmsen: Ja, man findet mich Online unter www.LydiaWilmsen.de und auch bei Facebook. Ich denke mal, dass du auch ne irgendwo was verlinken wirst. #00:31:46-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:31:47-3#

Lydia Wilmsen: Oder? #00:31:47-9#

Sebastian Eisenbürger: Gerne. #00:31:48-4#

Lydia Wilmsen: Weil das ist schwierig jetzt hier eine Facebookadresse noch mitzugeben. Genau. Auf den sozialen Medien, auf den verschiedenen Kanälen, findet man mich auch. #00:31:57-0#

Sebastian Eisenbürger: Wunderbar. Dann nochmal herzlichen Dank. Und (…) #00:32:01-0#

Lydia Wilmsen: Ja, ich danke dir und war echt ganz toll und sehr bereichernd auch hier mit dir zu sprechen. #00:32:05-9#

Sebastian Eisenbürger: Das gebe ich dir gerne zurück. Und dir, lieber Zuhörer, dir danke ich auch, dass du solange zugehört hast und möchte dich bitten bei iTunes die Sterne zu bewerten, also mich mit Sternen zu bewerten, und noch einen Kommentar zu hinterlassen, wo du reinschreiben kannst, was dir gut gefallen hat, was dir vielleicht nicht so gut gefallen hat, was ich verbessern kann, und ob es irgendwelche Themen gibt, die du hier im Podcast zukünftig hören willst. Dann sage ich „Tschüss“ an der Stelle und bis zur nächsten Episode. Macht es gut! #00:32:30-6#

 

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