#50: Marketing & Bewegung – Teil 1 (Beatrice Drach im Gespräch)

#50: Marketing & Bewegung – Teil 1 (Beatrice Drach im Gespräch)

Bei Beatrice steht Bewegung ganz hoch im Kurs. Sie unterstützt Menschen dabei, wieder in körperliche Bewegung zu kommen.

Dabei hat Beatrice eine ganz spannende Vergangenheit, in die sie uns in den beiden Episoden mitnimmt.

Und natürlich kommt Marketing nicht zu kurz!

Beatrice erreichst du auf ihrer Webseite unter http://www.beatrice-drach.com/ und über Facebook: https://www.facebook.com/beatricedrachmitspasszumehrfitness/

Ich wünsche dir viel Spaß mit 2 Episoden Beatrice Drach! 🙂

Neue Podcast-Episode online!


Transkription: Marketing & Bewegung – Gespräch mit Beatrice Drach Teil 1

Sebastian Eisenbürger: Marketing und Bewegung. #00:00:02-6#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen im Podcast für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und heute rede ich mit der Beatrice Drach. Beatrice ist Bewegungsexpertin und sitzt in Wien, wenn ich richtig informiert bin und wir sind hier per Skype miteinander verbunden. Hallo Beatrice. #00:00:26-6#

Beatrice Drach: Hallo Sebastian. Liebe Grüße aus Wien. #00:00:29-3#

Sebastian Eisenbürger: Wien war richtig. Ok, gut. Du bist Bewegungsexpertin. Ich würde sagen bevor wir jetzt irgendwo einsteigen, erkläre uns doch mal uns Marketern, die jetzt hier zuhören: Was machst du als Bewegungsexpertin? #00:00:41-5#

Beatrice Drach: Ja, was mache ich als Bewegungsexpertin? Ich bringe Menschen in Bewegung, und zwar erarbeite ich mit meinen Kunden und Kundinnen, welche Form der Bewegung in ihr Leben passt und begleite sie dabei wirklich in Bewegung zu kommen, und zwar mit sehr viel Spaß. Ja, dass die Bewegung wirklich Freude macht und nicht als Qual empfunden wird, ja. #00:01:07-9#

Sebastian Eisenbürger: Jetzt hilf mir mal. Also ich bin jetzt, ich würde dir sagen ich bin Bewegungsmuffel. Nur ich darf mich da ab und zu schon ein bisschen motivieren, wenn ich jetzt das Sofa sehe und meine Turnschuhe sehe, mich Richtung Turnschuhen zu bewegen. Was macht Spaß dadran? Oder wie kriege ich es hin mir da mehr Spaß mit zu vermitteln (lacht)? #00:01:25-7#

Beatrice Drach: (lacht) Was wirklich Spaß dran macht ist, wenn du gelernt hast, dass Bewegung dir gut tut. Und das erarbeite ich mit meinen Kunden heraus. Dieses wunderbare Gefühl, wenn du es geschafft hast, von deiner Coach in deine Sportschuhe zu gehen, dich draußen zu bewegen und nachher unter der Dusche zu stehen. Alleine dieses Gefühl, so imaginär, ist einfach wunderbar, weil du spürst du hast was getan. Deine Muskeln waren aktiv. Du hast Sauerstoff aufgenommen. Und du bist unheimlich stolz auf dich. Und alleine dieses Gefühl erarbeite ich mit meinen Kunden. #00:02:01-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Das heißt tatsächlich, wenn du mit deinen Kunden redest, du redest über dieses Bild am Ende sich in der Dusche stehen zu sehen, diese, ja, das warme Wasser zu genießen, einfach dann ausgepowert zu sein, glücklich zu sein und zufrieden mit sich selbst, dass man gelaufen ist. Das ist cool (lacht). #00:02:17-9#

Beatrice Drach: Ich arbeite sehr viel mit Bildern und mit Gefühlen. Auch sehr viel mit Gesprächen, wo wir in die Kindheit zurückgehen und überlegen, was als Kind Spaß gemacht hat, ja, weil die meisten Kinder bewegen sich gerne. Und man kommt dann immer auf irgendeine Bewegungsform zurück, mit der man eine total positive Assoziation hat. Und auf die baue ich dann meistens auf. Und das funktioniert. #00:02:44-4#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Das habe ich jetzt auch so noch nicht gehört und es klingt jetzt auch spannend. Wenn ich hier so drüber nachdenke, was ich als Kind gerne gemacht habe, muss ich drüber nachdenken. #00:02:54-8#

Beatrice Drach: Zum Beispiel hüpfen, ja. Viele Kinder sind gerne gehüpft. Oder vor allem die Mädchen haben, das wird bei dir wahrscheinlich nicht so gewesen sein, mit diesen Hula Hoop Reifen gearbeitet. Oder haben Gummihüpfchen, kennt man das in Deutschland, wenn du so (…) #00:03:10-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ja. Gummitwist. #00:03:12-1#

Beatrice Drach: Genau. All solche Bewegung (…) Ballspiele, was auch immer, ja. Also wenn wir drüber sprechen kommen wir immer auf etwas rauf, wo der Kunde sagt: „Ja, genau! Das stimmt! Das habe ich gerne gemacht!“ Ja. Und auf das kannst du wieder drauf aufbauen, dass du einfach mit, also an ein positives Gefühl, dass jemand schon kennt, andockst, ja. Und das mit der Dusche ist etwas ähnliches. Ich habe ganz viele Leute, die waren mal aktiv, ja. Aber dann sind die Kinder gekommen, oder ein neuer Job, wo man viel sitzen musste. Und die wünschen sich ja das Gefühl wieder unter der Dusche zu stehen, ja, und zu sagen: „Wow, ich habe was tolles gemacht!“ Ja. Und auch man kann wirklich ganz, ganz viel auf diese in diese Gefühle andocken. Das hat meiner Meinung nach den besten Erfolg bisher gebracht. #00:04:03-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ich finde das richtig spannend. Da jetzt nicht mehr zu viel zu mir, sondern mehr zu dir. Wir arbeitest du mit deinen Kunden? Du hast deine vor Ort Kurse, stelle ich mir gerade so vor. Ist das so, oder ist das 1 to 1 Coaching? #00:04:17-5#

Beatrice Drach: Ja, ich habe in Wien sehr, sehr viele 1 zu 1 Coachings. Ich habe mich hier sehr auf gesunde Wirbelsäule spezialisiert. Und bei allen Bewegungsformen, die ich anbiete, schaue ich halt immer darauf, dass wirklich die Rückengesundheit im Vordergrund steht. Ich habe hier auch Kleingruppentrainings. Und einmal die Woche habe ich in der Früh, um 6:30 Uhr, ein Bootcamp, wo wir laufen und Kraftübungen in einem Park machen. #00:04:46-5#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:04:47-0#

Beatrice Drach: Und es ist auch ganz lustig. Und dann biete ich per Skype 1 zu 1 Coachings an. #00:04:53-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:04:54-7#

Beatrice Drach: Das funktioniert auch sehr, sehr gut. Da geht es gar nicht so darum, dass ich etwas vorturne, sondern vielmehr, dass ich die Damen und Herren berate, welche Bewegungsform in ihr Leben passt und wie sie einen guten Trainingsplan für sich aufbauen können. Nutzt ja nichts, wenn ich dir sage, rein theoretisch solltest du so und so viele Stunden pro Woche aktiv sein und du hast drei kleine Kinder und einen Job, der mehr als 40 Stunden in Anspruch nimmt und einen Fahrtweg von zwei Stunden pro Tag, dann ist das unrealistisch. Ja, und wir müssen einfach schauen, wie wir das bestmöglich in dein Leben packen, dass es dir eben auch noch Spaß macht, ja, und nicht als Qual empfunden wird. #00:05:41-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, ist spannend. Ich habe mich gerade kürzlich mit Thema Motivation beschäftigt und habe gelernt, dass es da tatsächlich nur zwei Gründe gibt, warum wir motiviert sind. Eben, um uns irgendwie zu befriedigen, oder um irgendwelchen Schmerzen aus dem Weg zu gehen. #00:05:55-4#

Beatrice Drach: Genau. Und beides trifft da zu. #00:05:58-6#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Und es passt da tatsächlich ganz gut hier. Und wie ist das bei dir? Das interessiert mich jetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du den ganzen Tag super motiviert bist und es kaum erwarten kannst rauszugehen. Ich meine bei dir regnet es auch mal und hast auch mal einen schlechten Tag. Was machst du bei dir persönlich, um dich da zu motivieren dich zu bewegen, Sport zu machen? Oder ist bei dir das wirklich so positiv belegt, dass du dir nichts Schöneres vorstellen kannst? #00:06:19-9#

Beatrice Drach: Nein, es ist tatsächlich sehr positiv belegt. Ich bin eigentlich eine Läuferin. Und dadurch laufe ich auch im Regen, also oder im Schnee. Wir sind das Ganze, mein Mann ist auch Läufer, und wir sind wirklich das ganze Jahr draußen laufend unterwegs. Aber natürlich habe auch ich diese Momente, wo (lacht) wo es halt kalt ist. Also der Winter war kalt vor allem. Und dann habe ich tatsächlich auch dieses Bild mit dem ich auch mit meinen Kunden arbeite. Es ist wirklich dieses Gefühl, wie gut ich mich fühle, wenn ich draußen war und dann nachher unter der Dusche stehe und auf mich total stolz bin, dass ich das, dass ich mich überwunden habe, weil es macht ja dann Spaß, ja. Also wenn du einmal dich angezogen hast und rausgehst, dann, und du hast die ersten 500 Meter absolviert, dann ist es eh total geil, dass du dich bewegst, ja. Du musst nur diese ersten Minuten überwinden. #00:07:15-1#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, ich bin komplett bei dir. Also ich muss gestehen, bis vor einem halben Jahr habe ich das noch regelmäßig gemacht, war viel laufen. Und jetzt im letzten halben Jahr habe ich tatsächlich sehr, sehr viel gearbeitet und es ging immer mehr so, oder geht immer mehr ins Hintertreffen. Und jetzt war gerade letzte Woche, da hat meine Frau mich motiviert. Eigentlich hatte ich wieder vor meinen Laptop irgendwie vor mich zu stellen, bisschen was zu arbeiten. Sagt sie: „Lass uns kurz rausgehen, laufen.“ Es war gutes Wetter draußen. Und haben wir spontan gesagt: „Ok, machen wir jetzt.“ Und es war gar nicht so lang. Das war eine halbe Stunde, oder so. Und dann tatsächlich, als ich draußen war, wirklich die Sonne gespürt habe, gemerkt habe, dass ich mich wieder bewege und auch diesen, ich weiß nicht, das ist so ein einmaliges Gefühl, das bei mir komplett eingerostet war. Ich habe es nicht mehr vermisst, weil es zu lange her war. Es war so cool zu spüren einfach nur, dass ich mich bewege, diese Agilität. Das, weiß nicht, das ist dann wirklich Freiheit und mega cool. #00:08:02-9#

Beatrice Drach: Es sind ja gewisse Hormone, die einschießen, diese Glückshormone, die beim Sport kommen, eben vor allem beim Laufen. Und die machen ja auch nachweislich Menschen süchtig ja, dass du das immer wieder haben möchtest, ja, weil es einfach so ein Gefühl der Freiheit ist, der Unbeschwertheit, und weil Laufen, ja, in unserer Natur eigentlich drinnen liegt. Wir haben das nur immer wieder schon verlernt, ja, (lacht) weil wir mehr so Sitz-Menschen geworden sind. Aber wir sind eigentlich von Natur aus Bewegungsmenschen. #00:08:38-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ich hätte da gerade eine Frage. Ich glaube die betrifft mich persönlich, vielleicht den einen oder anderen Zuhörer auch, und zwar zum Thema Schuhe, habe ich auch vor einiger Zeit lange, lange mit vielen Leuten diskutiert: Was sind denn die richtigen Schuhe zum Laufen? Für mich habe ich herausgefunden: Es sind so Barfußschuhe, also mit ganz, ganz dünner Sohle, wo ich jede Unebenheit des Bodens spüren kann. Und das, weil es mich dazu bringt mehr auf dem Vorderfuß zu laufen. Wie siehst du das denn als die Bewegungsexpertin? #00:09:03-8#

Beatrice Drach: Das kommt darauf an, was für eine Fuß, also ob du eine Fußfehlstellung hast, oder nicht. Wenn du wirklich ganz gesunde Füße hast und wenn du nicht nach innen oder nach außen knickst, oder keine Senkfüße hast, dann ist das eine gute Alternative, vor allem wenn du nicht sehr lange läufst. Für all jene Personen, und da gehöre ich zum Beispiel auch dazu, die eine Fußfehlstellung haben, würde ich das einfach nicht machen, weil der Fuß dann zu sehr nach innen kippt und einfach dann die Gefahr ist, dass es für die Gelenke gar nicht mehr fein ist. Aber für gesunde Füße, und das spürt man auch relativ schnell, ja, ist es durchaus geeignet. Allerdings sagt man du solltest am Anfang wirklich nur zehn Minuten damit laufen, weil es ist für das Fußgewölbe, also so wie eben Barfuß am Strand zu laufen. Das ist ja auch unheimlich anstrengend, ja. Und man sollte das eher in kleineren Häppchen seinen Fuß dran gewöhnen, denn du kannst einen unheimlichen Muskelkater an der Wade bekommen, weil du einfach so stark deine Muskulatur beanspruchst. #00:10:11-2#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Gut, das habe ich tatsächlich gemacht. Also ich laufe nur noch in Barfußschuhen rum. Auch jetzt gerade im Moment habe ich welche an und für mich gibt es da nichts Besseres. Und ich habe mich noch nie gefragt, ob ich eine Fußfehlstellung habe. Offensichtlich hoffentlich habe ich keine. #00:10:23-2#

Beatrice Drach: Nein, das würdest du sehr schnell merken. Also ich habe Barfußschuhe für das TRX, also das Training mit dem Schlingenseil, weil ich da einfach besser in diesem Seil, also weil ich da einfach drinnen mehr, es ist einfach leichter, als wenn man mit dem ganzen Sportschuh drinnen steht. #00:10:36-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:10:36-7#

Beatrice Drach: Ich weiß aber, ich merke einfach sehr schnell, wenn ich damit gehe, dass mein Fuß nach innen kippt und es fühlt sich am Knie dann nicht gut an Also das kriegt man relativ schnell mit. Und wenn du das jetzt schon länger machst, also glaube mir hätte sich dein Fuß, oder dein Knie gemeldet. #00:10:51-7#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Interessant. Ne, habe ich tatsächlich keine Schwierigkeiten gehabt. #00:10:56-1#

Beatrice Drach: Ja, dann ist es perfekt. Und, weißt du, es ist bei allen Dingen so. Es gibt 100 Studien dafür und 100 dagegen. Aber es ist letztendlich eine ganz individuell Entscheidung, wie du dich damit fühlst. Und alles ist fein, was keine Schmerzen macht, meiner Meinung nach. #00:11:10-5#

Sebastian Eisenbürger: Das ist auch eine gute Einstellung. Ja. Wird viel zu viel diskutiert und zu wenig ausprobiert. #00:11:15-5#

Beatrice Drach: Ja. #00:11:16-7#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Mich würde interessieren: Wie kam es du denn dazu Bewegungsexpertin zu sein? Weil du kommst aus dem Sport hast du gesagt. War das die Hauptmotivation, oder war das noch eine andere irgendwo? #00:11:27-6#

Beatrice Drach: Nein, nein, nein. Ich komme, also ich habe mich immer sehr viel bewegt. Ich habe immer recht viel Ausdauersport gemacht. Aber ich bin nie leistungsmäßig irgendwo aufgefallen und das ich überdurchschnittlich toll bin, ja, sondern einfach so, ich habe mich halt einfach ganz gerne bewegt. Ich komme ursprünglich aus der pharmazeutischen Industrie. #00:11:47-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:11:48-8#

Beatrice Drach: Und habe, ja, habe einfach immer viel mit den Krankheiten zu tun gehabt. Habe dann mit meinem Mann im Krankenhaus gearbeitet. Mein Mann ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Krebspatienten. Und irgendwo ist dann bei mir der Wunsch entstanden mehr mit Patienten zu arbeiten, weil ich gemerkt habe, dass wenn die Patienten mir berichtet haben, dass sie Bewegung machen, dass es ihnen in der Therapie viel besser gegangen ist. #00:12:17-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:12:18-8#

Beatrice Drach: Und dann habe ich mir gedacht: „Ach, das möchte ich eigentlich aufsetzen.“ Ich habe ja schon ziemlich viele Ausbildungen in die Richtung gemacht. Ich möchte es, ja, weiter intensivieren. Und habe mich dann im Laufe der Zeit in dem Bewegungssektor selbstständig gemacht. #00:12:33-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ok. #00:12:35-9#

Beatrice Drach: Also ich habe zuerst mit kranken Leuten gearbeitet und danach bin ich erst zu gesunden gekommen ja. #00:12:41-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich wollte gerade fragen: Ist denn das inhaltlich noch so ähnlich? Also ist der Gesundheitsaspekt, ich meine du hast vorhin von dem Rücken gesprochen, für den das gut tun soll, ist dieser Gesundheitsaspekt immer noch so wichtig, oder ist es der Spaß, ist die Mischung aus allem? #00:12:56-1#

Beatrice Drach: Es ist die Mischung aus allem, aber mein Beweggrund, also bei uns ist Gesundheit Zuhause natürlich immer ein großes Thema durch meinen Mann und durch seine Arbeit und dadurch, dass ich mich also bei ihm in der Praxis auch mit seinen Patienten sehr viel arbeite, ist das bei uns ein großes Thema. Und letztendlich Rückenschmerzen ist halt auch so eine Zivilisationskrankheit ja. #00:13:18-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Das stimmt. #00:13:20-4#

Beatrice Drach: Und ich habe einfach gemerkt bei den vielen, vielen Kunden, die ich habe, und die Vorträge, die ich halte, dass die ersten Punkte, die immer kommen, sind: Ich habe es am Kreuz. Ich kann nicht aufstehen. Das tut mir weh. Und es ist hauptsächlich aus dem Bewegungsmangel heraus ja. Und erst jetzt hatte ich wieder eine Kundin, die gesagt hat: „Siehst du, kaum bewege ich mich sind meine Rückenschmerzen weg.“ #00:13:46-5#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ich habe den Effekt gemerkt bei mir. Also ich bin jetzt seit ungefähr zwei Jahren nur noch im Stehen am Arbeiten, also mein Schreibtisch ist ein Stehschreibtisch, oder ich kann die Höhe verstellen, weil ich tatsächlich auch daherkomme, dass ich ganz arge Rückenprobleme hatte. Mache jetzt seit einem Jahr ungefähr Yoga regelmäßig und stelle fest, dass das nicht nur für mich physisch richtig gut ist, sondern auch psychisch, was ganz anderes mit mir macht, eben weil es mich unfassbar zufriedenstellt, weil ich spüre, dass ich über mich hinauswachsen kann. Alleine die Tatsache im Yoga, dass ich mit meinen Handflächen den Boden berühre bei durchgestreckten Beinen, was völlig undenkbar war vor einem Jahr noch, wo ich knapp bis zum Knie kam. Es sind einfach die Erfolgserlebnisse, die im Sport, ja, es ist Wahnsinn. Ich hätte das auch nie gedacht. Ich habe ja Yoga immer für, ja, bessere Schwangerschaftsgymnastik gehalten, also bevor ich angefangen hatte. Und es ist echt Wahnsinn, was damit möglich ist. #00:14:40-3#

Beatrice Drach: Ja, und es gibt dir diese, also ich finde, wenn du eine bessere Haltung hast ja, dass du auch viel selbstsicherer wirkst mit einer guten Haltung, weil du hast einfach viel mehr Resonanzfläche auch in deinem Brustraum, als wenn du die Schultern so ganz nach vorne fallen lässt. Dann engt man sich ja auch in der Sprache so ein, also man ist dann so eingeengt. Und dieses gerade aufrecht stehen mit einer guten Körperhaltung, und das lernt man ja auch im Yoga, dieses gerade stehen, das macht unheimlich viel mit einem selbst und mit dem gegenüber. Also man tritt ganz anders auf. Ja, und das ist auch so mein Ansatz in der Bewegung. Dieses nicht fit für irgendwelche Leistungen zu werden, sondern fit für den Alltag zu sein. Ja. #00:15:29-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Jetzt würde mich wirklich interessieren: Was für Kunden hast du? Kann man die irgendwie in, ja, in eine Schublade stecken klingt so böse. Was macht die aus? Sind das junge Leute, ältere? Ja. #00:15:41-6#

Beatrice Drach: Das ist ganz lustig. Ich habe unlängst drüber nachgedacht ja. Es sind wirklich zwei Kategorien an Kunden, die ich habe. Das eine sind Läufer, klar, weil ich selber Läuferin bin. Und da zieht man natürlich irgendwo Läufer mal an. Die machen zwar sehr viel Sport, aber sie machen sehr wenig Rumpfstabilitätstraining, weil nur das Laufen im Vordergrund steht. Also das ist der eine Teil meiner Kunden. Und der andere Teil ist auch ganz interessant. Das sind Leute die früher einmal sehr aktiv gewesen sind, sehr viele ehemalige Leistungssportler, die das Leben einfach zum Coach-Potato gemacht hat. #00:16:27-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:16:28-4#

Beatrice Drach: Und die in sich diesen Wunsch spüren, dass sie das geile Gefühl wieder haben, wenn man sich bewegt. Eigentlich sind es diese beiden Hauptkundengruppen, die ich habe. #00:16:40-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Das ist spannend. Und altersmäßig sind die alle unterschiedlich? Oder ist es schon (…) #00:16:47-2#

Beatrice Drach: Ja, ich habe gerade gedacht, dass ich eher, also als ich gestartet habe, dachte ich mir, man zieht hauptsächlich so eine Zielgruppe an so alt, wie man selber ist. Also ich bin Mitte 40. Aber ich habe eine Range von 27 bis 74. #00:17:03-1#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Und warum kommen die zu dir und zu keinem anderen der vielen Menschen, die sich mit Bewegung beschäftigen, oder gehen in ein Fitnessstudio, oder was anderes? #00:17:12-1#

Beatrice Drach: (lacht) Warum kommen sie zu mir? Ich denke sie kommen zu mir, weil ich sehr authentisch bin. Ich lebe einfach selbst dieses fröhliche Sportsgefühl ja, und vor allem diesen Outdoor Sport und dieses fit für das Leben sein. Das kommt bei mir denke ich, also das erzählen sie mir, das kommt einfach rüber, und dass ich ihnen wirklich viel Spaß vermitteln kann. Also wir lachen einfach viel. Wir haben einfach, ja man hat Spaß miteinander. Und es ist diese Stunde mit mir nicht so eine Qualstunde, so „eh, das muss ich jetzt arbeiten“, sondern etwas, wo man zwar weiß, man wird gefordert, weil man ein bisschen über seine Komfortzone geht, aber es tut halt dann auch richtig gut. #00:17:53-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:17:55-0#

Beatrice Drach: Und es ist sicher auch meine fachliche Expertise, weil die Leute einfach wissen, dass ich mich medizinisch sehr, sehr gut auskenne, und dass ich bei vielen Fragestellungen auch zu Beginn meinen Mann hinzuziehe und ihn auch nochmal frage, gerade Personen, die Diabetes haben etc., wo hier seine fachliche Meinung als Arzt eigentlich liegt, wie weit ich die Bewegungsansätze gehen kann. Und das wissen die Leute einfach, dass hier nicht nur mein fachlicher Hintergrund hier ist, sondern dass ich auch noch einen wirklichen Internisten neben mir habe.

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Weil das ist ja spannend, also nutzt du das auch aktiv zu sagen: „Hier, ich bin die Bewegungsexpertin mit dem medizinischen Background, oder mit Sparringspartner, der eben Mediziner ist“, oder ist das mehr Zufall und das wissen halt die, die es wissen, und der Rest lernt das dann kennen? #00:18:42-5#

Beatrice Drach: Nein, das ist unterschiedlich. Also in meinem eigenen Business, also meinem Firmennamen, nein. Da kommen die Leute irgendwie drauf. Wir haben eine Seite für unsere Praxis, wo ich auch aktiv drauf bin. Die Leute, die über die Praxis kommen, die kommen deswegen, weil sie wissen, dass ich mit meinem Mann zusammen arbeite, ja. #00:19:01-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Also das ist ja spannend. Wie wichtig ist der jeweilige Kanal für dich? Wir sind schon mitten im Marketing stelle ich fest. #00:19:08-4#

Beatrice Drach: (lacht) Gleich wichtig, ja. #00:19:14-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:19:15-3#

Beatrice Drach: Also ich mag beides, ja. #00:19:17-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Kommen da auch gleich viele Leute her aus der Praxis und über deine Präsenz? #00:19:23-6#

Beatrice Drach: Schwierig. Es vermischt sich zum Teil. Mein Mann ist auch auf Facebook und viele Leute sehen uns gemeinsam. Und (…) ich weiß es nicht. Kann ich dir nicht sagen. Müsste ich drüber nachdenken. Mehr glaube ich, also ich habe halt natürlich im deutschsprachigen Raum, also außerhalb von Wien, ist es natürlich mein eigener Name, ja. Also da ist es nur über meine Firma. Aber so rund um Wien ist mein Mann doch relativ bekannt in seiner Profession ja. Und durch den Namen alleine wenn man googelt, findet man halt von ihm unheimlich viele Publikationen. Und dadurch ist es halt irgendwie gleich, ja. Der Name glaube ich. #00:20:05-8#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Finde ich spannend. Und wenn wir gerade an der Stelle sind, würde ich sagen wir machen jetzt hier unseren Break, denn es geht dann in der nächsten Episode weiter genau mit unseren Marketingthemen. Ich würde dich bitten wo wir jetzt zum Ende kommen hier: Erzähle doch kurz wie Menschen dich kontaktieren können, deine Webseite. Was können wir tun, wenn wir Beatrice Drach erreichen wollen? #00:20:30-2#

Beatrice Drach: Genau. Wenn man Beatrice Drach erreichen möchte, dann geht man auf www.Beatrice-Drach.com. Das ist meine Hauptwebseite. Und da findet man mich. Und da erfährst du auch über meinen YouTube Kanal. Ich habe einen Kanal, der heißt Fit durchs ganze Jahr. Da sind immer wieder Übungen drin. Da siehst du mich. Und wenn du meinen Namen auf Facebook eingibst, dann kommst du zu meiner Fanpage. Ja. #00:20:58-2#

Sebastian Eisenbürger: Cool. Und da werden wir noch drüber sprechen, über die Kanäle, die du da nutzt. Super. Dann danke ich dir fürs erste ganz, ganz arg und freue mich drauf dann, wenn wir über das Marketing noch mehr ins Detail gehen. #00:21:09-4#

Beatrice Drach: Sehr gerne. #00:21:10-7#

Sebastian Eisenbürger: Super. Und bei dir, lieben Zuhörer, bedanke ich mich auch, dass du bis hierhin zugehört hast und fände es total cool, wenn du mir eine Bewertung gibst bei iTunes, mir einfach schreibst, wie es findest, und ob es irgendwelche Sachen gibt, die hier im Podcast behandelt werden können. Dann hören wir uns nächste Woche wieder. Bis dann. Und Tschüss! #00:21:26-9#

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Cooooookies!!!! :-D

Wie wäre es, wenn du nicht lesen musst, was du schon kennst? Um dir meine Webseite mit ihrem vollen Funktionsumfang und allen Inhalten zu zeigen, brauche ich deine Erlaubnis "Cookies" setzen zu dürfen. Falls du das nicht möchtest, kein Problem – allerdings funktioniert die Seite dann nicht richtig. Triff deine Wahl.

Triff deine Auswahl, um fortzufahren

Deine Auswahl wurde gespeichert!

Mehr Infos

Mehr Infos

Hier erhältst du noch eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • 👍Alle Cookies zulassen und Seite benutzen.:
    Das sind die Cookies, die u.a. dafür sorgen, dass du keine Inhalte doppelt empfohlen bekommst. (Das sind "Tracking- und Analytische-Cookies".)
  • 🚫Nur zwingend notwendige Cookies zulassen und Seite eingeschränkt benutzen. :
    Oder nur Cookies von dieser Webseite.

Du kannst deine Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Impressum & Datenschutzerklärung. Impressum & Datenschutzerklärung

Zurück