#51: Marketing & Bewegung – Teil 2 (Beatrice Drach im Gespräch)

#51: Marketing & Bewegung – Teil 2 (Beatrice Drach im Gespräch)

Bei Beatrice steht Bewegung ganz hoch im Kurs. Sie unterstützt Menschen dabei, wieder in körperliche Bewegung zu kommen.

Dabei hat Beatrice eine ganz spannende Vergangenheit, in die sie uns in den beiden Episoden mitnimmt.

Und natürlich kommt Marketing nicht zu kurz!

Beatrice erreichst du auf ihrer Webseite unter http://www.beatrice-drach.com/ und über Facebook: https://www.facebook.com/beatricedrachmitspasszumehrfitness/

Ich wünsche dir viel Spaß mit 2 Episoden Beatrice Drach! 🙂


Transkription: Marketing & Bewegung – Gespräch mit Beatrice Drach Teil 2

Sebastian Eisenbürger: Heute geht es wieder um Marketing und Bewegung. #00:00:04-7#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen im Podcast für positives Marketing. ich bin Sebastian Eisenbürger und schon in der letzten Woche rede ich mit der Beatrice Drach, der Bewegungsexpertin aus Wien. Wenn du nicht mehr genau weißt, oder wenn du es noch nicht angehört hast, dann würde ich dich bitten: Gehe doch einfach zu der letzten Episode von letzter Woche und höre dir an, worüber wir gesprochen haben. Da erzählt Beatrice einiges darüber, was sie tut, warum sie das macht, ja, und warum das auch ganz funktioniert. Es war ganz spannend, denn wir sind da schon ein bisschen ins Marketing eingestiegen. Und jetzt per Skype, Beatrice, geht es dir gut? #00:00:42-3#

Beatrice Drach: Ja, danke, geht mir sehr gut. Und dir? #00:00:44-5#

Sebastian Eisenbürger: Prima. Auch. Ich finde es total cool mit dir zu sprechen. Und du hast mich schon ein bisschen heiß gemacht letztes Mal, als es um das, ja, wir sind ja schon ein bisschen ins Marketing eingestiegen. Du hast erzählt, dass du einmal lokal ganz gut zu tun hast, dadurch, dass dein Mann Mediziner ist, du bei ihm auf seiner Praxiswebseite mit auftauchst und dass sein Name ein bisschen auch auf dich mit abstrahlt, so dass da viele Leute kommen, die, ja auch so einen gesundheitlichen Aspekt heraus mehr Bewegung machen möchten. Und über Wien hinaus, Österreich hinaus, hast du deine eigene Marke, ja, über die auch Leute auf dich zukommen. #00:01:20-6#

Beatrice Drach: Genau. #00:01:21-7#

Sebastian Eisenbürger: Und am Ende der letzten Episode hast du erzählt, wie wir dich erreichen können und hast da ein paar Kanäle genannt. Würdest du gerade nochmal sagen, welche das sind? #00:01:29-0#

Beatrice Drach: Also über meine Homepage. Und auf dieser Homepage habe ich noch zwei Unterseiten. Eine Seite ist Outdoor Fitness Wien, also die ist wirklich regional. Das sind Outdoor Trainings, die ich in Wien stattfinde, die in Wien stattfinden. Und eine Unterseite die ist für Hundebesitzer, Fitness mit Hund. Und dann gibt es von mir einen YouTube Kanal. Dann gibt es von mir eine Facebookgruppe. Dann gibt es mich auf Facebook auf meiner Fanpage. Und dann gibt es eine zweite Facebookgruppe von mir. Das habe ich ja ganz vergessen zu erwähnen. #00:02:06-8#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ok. #00:02:08-1#

Beatrice Drach: Und dann bin ich auch noch seit einiger Zeit auf Instagram sehr aktiv ja. #00:02:16-0#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Dann lass uns mal kurz bei Instagram einsteigen, weil das teste ich auch gerade. Wie sind deine Erfahrungen? #00:02:21-0#

Beatrice Drach: Extrem gut. Also ich habe mich lange gegen Instagram gewehrt, weil ich mir gedacht habe oh, noch einen Kanal zu bedienen, das muss ja nicht sein. Aber mich haben einige Freundinnen in Wien drauf gebracht, die gesagt haben: „Wow, so Bilder, gerade mit Fitness, das ist doch ganz fein und inspirierend. Probiere das doch einmal aus.“ Und ich bin ziemlich reingekippt in das Instagram. Also ich hatte ziemlich schnell Leute, die gefolgt haben und die liken und habe es auch verbunden mit meiner Fanpage und immer wieder Bilder, die ich halt dann auf Instagram poste, aber direkt auch und parallel dazu, die gleich auf meine Fanpage gehen. Ja. #00:02:58-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, ist spannend. Also ich habe dieselbe Erfahrung gemacht und mache sie gerade. Ich habe mich auch ganz lange dagegen gewehrt, weil es gibt ja Facebook und da kann man auch Bilder hochladen. Warum jetzt eben noch was Neues? Und finde auch total spannend, dass es ganz anders funktioniert von der Mechanik her, dass es dort viel mehr um das taggen geht von den einzelnen Bildern. Ja, und das auch Interaktion dort möglich ist, eine andere als bei Facebook finde ich. Und ich finde es schöner, weil es eben nur Bilder gibt irgendwie. Weiß auch nicht. Mir gefällt das bei Instagram persönlich sogar inzwischen besser als bei Facebook, weil es dort so total bunt ist und ganz viele Nachrichten dort über meine Timeline laufen, die für mich nur mehr oder weniger relevant sind. #00:03:36-9#

Beatrice Drach: Und es sind, es ist ganz interessant, es sind ganz viele Leute, die auf Facebook gar nicht mehr vertreten sind, oder auf Facebook eher sehr passiv sind, auf Instagram sehr aktiv. #00:03:48-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Das stimmt. #00:03:51-2#

Beatrice Drach: Das habe ich auch schon festgestellt. Und das finde ich auch sehr, sehr interessant. #00:03:55-5#

Sebastian Eisenbürger: Und jetzt nochmal zu dem ganzen anderen bunten Strauß von Kanälen, die du bedienst. Das sind ja wirklich eine ganze Menge. #00:04:01-4#

Beatrice Drach: Mhm (bejahend). #00:04:02-5#

Sebastian Eisenbürger: Warum machst du das? #00:04:04-1#

Beatrice Drach: (lacht) Warum mache ich das eigentlich, ja? Um Aufmerksamkeit mit meiner Arbeit zu erregen. Ich habe meine Seite. Also wenn du auf meine Seiten gehst, dann wird dir relativ schnell pink entgegenleuchten. Ich habe alles in pink gehalten und bin irgendwie bekannt als Pink Lady, oder die Pink Fitness Lady. #00:04:28-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ok. #00:04:30-3#

Beatrice Drach: Und das bringt mir ziemliche Bekanntheit muss ich sagen, ja, weil Leute mich taggen, wenn sie irgendwelche lustigen Dinge auf in pink sehen und dann sagen: „Beatrice Drach, wäre das nicht etwas für dich?“ #00:04:43-7#

Sebastian Eisenbürger: Ok, das ist ja spannend (lacht). #00:04:46-3#

Beatrice Drach: Eigentlich irrsinnig gut durchgesetzt ja. Ich muss dazu sagen, vielleicht wenn ich das kurz ausholen darf: Ich habe pink jetzt nicht nur gewählt, weil das halt eine schöne Farbe für blonde Frauen ist und den Barbie Status hat, sondern weil ich hier den Zusammenhang mit der Arbeit meines Mannes, oder unserer gemeinsamen Arbeit sehe. Das geht halt sehr viel um Krebspatienten und hier vor allem um viele Brustkrebspatienten. Und hier ist die Farbe pink die Farbe von der pink Schleife, die du sicher kennst, das pink. #00:05:19-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:05:20-1#

Beatrice Drach: Und ich wollte immer diesen Bezug haben, dass ich auch für Tumorpatienten da bin und auch hier bin, um diese Stigmatisierung von Krebs aufzuheben ja. Und ich finde das kann man ganz charmant machen, indem man einfach eine Farbe so ein bisschen mit branded und nicht nur auf die Krankheit bezieht, sondern auch auf die positiven Dinge des Lebens. Und das ist halt Bewegung einfach. Ja. #00:05:44-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja, spannend. Sehr subtil. #00:05:46-3#

Beatrice Drach: Ja. Ich habe da auch letztes Jahr drüber einen Artikel geschrieben, weil jeder hat halt pink nur mit (…) also pink ist eine Farbe, die unheimlich polarisiert. Und ich habe dann einen Artikel drüber geschrieben, warum pink, warum ich die Farbe pink gewählt habe. Und es hat unheimlich viele Kommentare dazu gegeben. Viele haben mich drauf angesprochen, weil ihnen das dann erst klar wurde, wofür das eigentlich steht. Ja, dass es schon sehr bewusst gewählt worden ist und nicht nur, weil ich als Kind gerne Barbiepuppen gespielt habe. #00:06:14-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja, und du wirst lachen: Meine erste, oder was, meine erste große Webseite, die ist auch tendenziell in pink gehalten. Also jetzt nicht in knallpink, sondern da geht es eben den Kontrast schwarz pink. #00:06:24-1#

Beatrice Drach: Ja. #00:06:25-3#

Sebastian Eisenbürger: Ich habe mich damals ein bisschen mit Farbpsychologie beschäftigt und das war ganz interessant. Also gerade da wurde der Kontrast schwarz pink, der ist geht sehr ins mystische, so ein bisschen zauberermäßig. Und das war so der Touch, dem ich dem ganzen mitgeben wollte. Ich finde das sehr spannend. #00:06:42-0#

Beatrice Drach: Ja, die Farbe ist auch sehr stark. Also die fällt ja auf, weil sie nicht so lieblich ist wie rosa, sondern viel mehr eben so ein bisschen knallt. Ja, und das wollte ich eigentlich damit auch erreichen. #00:06:55-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Nutzt du die ganzen Kanäle, die du hast, auch wirklich ausgeglichen? Hast du so Lieblingskanäle? Und die Gruppen, die du hast, kannst du auch noch mit drauf eingehen. #00:07:05-8#

Beatrice Drach: Ich nutze Facebook wirklich, wirklich ganz, ganz intensiv, ja. Also ich plane vor. Ich stelle wirklich, wirklich viel auf Facebook. Und ich habe festgestellt, dass ich vor allem über mein privates Profil unheimlich viele Kunden bekomme, weil hier geht es eben um diesen Punkt, der ist (…) also ich poste kein Essen und auch nichts wirkliches privates, sondern ich poste sehr, sehr viel meinen Sport und vor allem den Sport, den ich mit meinem Mann gemeinsam mache, also das Laufen, oder eben wenn ich mit Kunden TRX mache, oder alleine TRX mache, oder Pilates. Und ich habe das Feedback von den Leuten bekommen, dass das eben das authentische für sie ist, dass ich nicht nur einfach sage: „Ok, ich mache dich fit“, sondern dass ich halt selber wirklich sehr, sehr viel in Bewegung bin und dass ich selber sehr, sehr viel im Freien bin. #00:08:00-1#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Also das ist spannend. Da glaube ich, gehe ich davon aus, dass den Leuten, die über Facebook auf dich zukommen deinen Namen schon kennen vorher, oder du empfohlen wurdest. Wie kommt denn jemand überhaupt auf dich, auf den Namen? Ist das über Empfehlung? Ist das wo ganz anders her? #00:08:15-5#

Beatrice Drach: Du meinst wie sie auf meinen Namen kommen, dass sie sich auf Facebook befreunden mit mir? #00:08:19-9#

Sebastian Eisenbürger: Genau, genau. #00:08:21-2#

Beatrice Drach: Ich glaube ich bin in sehr, sehr vielen Gruppen. Also ich bin in sehr, sehr vielen Onlinegruppen und da auch immer wieder aktiv und da eben auch durch meine Farbe irgendwie sehr gebranded. Und da scheinen, also ich kriege pro Tag ich weiß nicht wie viele Anfragen an Leuten, die wo ich dann sehe, die sind mit mir in Gruppen gemeinsam. Und einige haue ich dann auch gleich wieder raus, weil die halt irgendwie so gleich nach dem Annahme annehmen gleich ihre Einladung zur Gruppe schicken. Also die sind dann auch gleich wieder weg. Aber die, die sich gut benehmen, die dürfen bleiben, und ja. #00:08:57-8#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Ja, die kenne ich tatsächlich auch. Das heißt es ist schon die Facebookpräsenz mal über den Profil hinaus, das es, ja, das dir Kunden schafft. #00:09:07-6#

Beatrice Drach: Ja, definitiv. #00:09:09-1#

Sebastian Eisenbürger: Und was für Kunden sind das, sorry, welchen Gruppen sind das, in denen dann deine zukünftigen Kunden unterwegs sind? Sind das Sportgruppen? Sind das andere Gruppen? #00:09:17-3#

Beatrice Drach: Ah, das ist lustig. Also eher weniger aus Sport, also aus Sportgruppen sind das wenn dann nur die Läufer, die dadrüber kommen, weil ich natürlich auch in einigen dieser Laufgruppen bin. Aber das ist halt eher sehr lokal hier in Wien. Es sind eher vor allem Damen aus ganz anderen Onlinegruppen ja, die mit Sport gar nichts zu tun haben. #00:09:40-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:09:42-1#

Beatrice Drach: Die dann sagen: „Ah, das finde ich aber interessant, was du machst und finde das sympathisch. Und was bietest du denn an und was könnten wir denn tun?“ #00:09:50-9#

Sebastian Eisenbürger: Das ist ein super spannender Punkt gerade. Ich glaube daran, dass das auch wirklich für viele eine Chance sein kann, denn die meisten im Bereich Beratung, Coaching, viele Experten, die tummeln sich in Gruppen von ihresgleichen, sage ich mal. Oder tummeln sich da, wo sich alle tummeln. Es ist doch viel intelligenter, zumindest glaube ich das, dass wenn ich in einer Gruppe bin, wo ich der einzige bin mit dieser Expertise, dass ich da viel mehr auffalle. Also ich merke das ganz stark. Ich bin sehr, sehr wenig in Marketinggruppen unterwegs. Und zufällig dieser Podcast funktioniert auch ganz genau so. Ich rede jetzt mit dir als Bewegungsexpertin, weil du ja erst mal überhaupt nichts mit Marketing zu tun hast, also zumindest nicht auf den ersten Blick. Du machst Marketing, da kommen wir ja gleich drauf. Und das ist glaube ich das, was den großen Mehrwert von so großen sozialen Netzwerken mit sich bringt: Der Einzige, oder einer von wenigen zu sein, in einem großen Pool von Menschen, zu denen man eine Gemeinsamkeit hat, und dennoch ein bisschen heraussticht. #00:10:50-7#

Beatrice Drach: Ja. Also es gibt natürlich in den Gruppen dann schon immer wieder Leute, die sich auch mit Bewegung beschäftigen. Klar, ich bin ja nicht alleine auf der Welt. Ist auch gut so, weil es gibt genügend Leute, die bewegt werden können. Aber, ja, ich versuche auch in den Gruppen wirklich immer Hilfestellungen zu geben und dadurch fällt man schon auf, wenn du wirklich aktiv mit Leuten in Interaktionen bist und nicht nur so ein stiller User, der nur dann halt irgendwie plump eine Werbung reinstellt. Das kommt glaube ich einfach nicht gut. #00:11:25-4#

Sebastian Eisenbürger: Bin ich völlig bei dir. Das heißt du bist wirklich fachlich aktiv dann in diesen Gruppen. Das heißt auch in einer Gruppe, die jetzt mit Sport nichts zu tun hat, da geht es um irgendeine Ernährungsfrage vielleicht nebenher, dann bist du diejenige, die da fachlichen Input liefert, auf eine nette Art und Weise. #00:11:37-0#

Beatrice Drach: Ja, es kommt schon immer wieder vor, ja. Und es ist auch ganz lustig, dass mich dann halt Leute oft wo antaggen, ja, und sagen: „Kannst du uns da nicht deinen Input geben? Was hältst du davon?“ Und das mache ich dann auch. Und das so glaube ich hat man eine gute Möglichkeit seine Expertise zu zeigen. #00:11:55-7#

Sebastian Eisenbürger: Ja, definitiv. Ja, sehr, sehr cool, finde ich. Also da haben wir schon ein ganz, ganz wichtiges Marketinginstrument von dir, was glaube ich auch vielen, die jetzt hier zuhören, einfach hilft. Es ist so naheliegend und so einfach und doch irgendwie so anders, weil es macht kaum jemand. Es ist ganz klassisch, ich rede immer wieder mit Kunden drüber, die Messen besuchen, also ganz normale, große Messen, die überall stattfinden. Die treffen sich immer auf denselben Messen. So jetzt war gerade die CeBIT. Da sind alle Softwareanbieter auf dieser Messe, wo alle Softwareanbieter sind. So, warum geht denn nicht einmal ein Softwareanbieter hin und besucht die, weiß ich nicht, die Segelbootmesse in Konstanz, wenn es die gibt. Da wäre er der einzige und jeder, der ein Segelboot baut, oder verkauft, der hat auch Interesse an Software. Und wenn dort nur ein einziger Softwarenabieter ist, dem würde die Bude eingerannt werden. Also passiert aus irgendwelchen Gründen nicht, oder nur ganz selten. #00:12:47-8#

Beatrice Drach: Ja, komisch. Ich verstehe es nicht. Aber ja, hat sich noch nicht durchgesprochen vielleicht. #00:12:55-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich bin da dabei (lacht). Ja. Was machst du noch für ein Marketing? Jetzt haben wir über Facebook gesprochen ganz arg. Gibt es noch andere Dinge die du tust im Marketing? #00:13:05-6#

Beatrice Drach: Was tue ich denn noch im Marketing? Ich schreibe immer wieder mal Blogartikel. Nicht so regelmäßig wie ich es gerne machen würde, aber da komme ich oft einfach nicht dazu. Und ich bin so jemand, da muss die Muse mich gerade küssen und dann schreibe ich einfach total gerne und dann küsst sie mich nicht und dann schreibe ich nicht. #00:13:30-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:13:31-5#

Beatrice Drach: Da bin ich einfach nicht so ganz konsequent, aber ich denke mir, es soll auch von mir heraus kommen, ja. Ich möchte mich da nicht so einengen lassen. #00:13:39-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:13:41-1#

Beatrice Drach: Genau so ist es bei einem Newsletter, dann könnte ich auch regelmäßiger schreiben. Aber mich selber nervt es so wahnsinnig, wenn man so viele Newsletter bekommt, ja. Und dadurch schreibe ich nur dann, wenn ich meiner Meinung nach sage ich was zu sagen habe. Und ja. Das ist halt mein Zugang dazu. Ich weiß nicht, ob er richtig ist, aber ich habe beschlossen: Ich muss mich wohlfühlen bei der ganzen Sache. Ich mag mich nicht von dem leiten lassen, was alle machen. #00:14:07-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja, du bist schon auf dem richtigen Weg. Das ist ja schon mal ein Schritt, den die meisten nicht tun. Die meisten Fragen sich nicht: Würde mich mein eigener Content nerven und wie oft schicke ich das eigentlich raus? Und es gibt da noch andere Möglichkeiten. Und dazu habe ich ja Webseiten und Artikel, wie E-Mail Marketing anders geht. Wenn du alleine den Begriff Newsletter weglässt, dann verschwindet in deinem Kopf und im Kopf deiner Kunden, oder Empfänger, von dem Newsletter, eine ganze Menge negative Assoziation. #00:14:34-1#

Beatrice Drach: Das stimmt, ja, das hast du recht, ja. #00:14:37-0#

Sebastian Eisenbürger: Also nenne das Ding einfach Infomail oder Infobrief, oder wie auch immer. Oder gibt ihm irgendwann einen anderen Namen. Meine Freitagsmail. Ich weiß es nicht. da gibt es viele Möglichkeiten, die nicht so negativ aufgeladen sind wie der Begriff Newsletter, weil der impliziert immer hier „nervt“ und „braucht ja keiner“, haben wir eh (…) #00:14:55-7#

Beatrice Drach: Man impliziert einfach so ein bisschen was nerviges ja an einem. #00:14:59-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Fällt mir ein, ich glaube das war Globetrotter, die haben vor vielen, vielen Jahren schon aufgehört ihren Katalog Katalog zu nennen, und haben den dann Handbuch genannt. #00:15:08-2#

Beatrice Drach: Ah, ok. Auch nett, ja. #00:15:10-2#

Sebastian Eisenbürger: Und plötzlich haben sie den Katalog verkauft für 5 Euro, oder 5 DM damals. #00:15:14-4#

Beatrice Drach: Ja, es ist halt interessant, wie wir Menschen ticken und ja. #00:15:19-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ist es. Wo wir gerade da sind, ich finde es total spannend von dir zu hören: Wie gehst du denn privat mit Marketing um? Du hast da schon mal angedeutet Newsletter bekommst du viele. Wie ist es mit, weiß nicht, bist du eine von denen, die den Briefkastenaufkleber haben „Keine Werbung“? Wenn ja, warum? Ok, ja. #00:15:35-5#

Beatrice Drach: Ja, habe ich. Also wir haben hier zwei Standorte. Wir haben eine Privatwohnung und wir haben eine Praxis in der Nähe hier. Ich finde es einfach nervig ja, weil es wird zugemüllt bis oben hin und ich sehe dann eigentlich die Sachen nicht mehr, die ich brauche, also unsere Rechnungen, weil wenn du die nicht zahlst, dann drehen sie dir den Strom ab, ja. Und es ist mir schon einmal fast passiert, weil ich das irgendwie, weil es wo reingerutscht ist. #00:16:00-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich weiß, was du meinst. #00:16:02-5#

Beatrice Drach: Ja, genau. Das ist wirklich ein bisschen unangenehm. Und ich bin auch jemand der nicht sehr viel fern sieht, um das auch gleich dazu zu sagen, vermutlich, weil wir faktisch unsere Freizeit im Freien verbringen und da sieht man einfach nicht sehr viel fern. #00:16:20-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Bin ich auch komplett bei dir. Also wir gehören auch zu denen, die gerne mit einem Wohnmobil unterwegs sind. Wir haben jetzt ein neues gekauft letztes Jahr und der Verkäufer wollte uns nicht glauben, dass wir keinen Fernseher wollen und keine Satellitenanlage für 3000€. #00:16:34-9#

Beatrice Drach: Ja. #00:16:36-1#

Sebastian Eisenbürger: Brauchen wir einfach nicht. Wollen wir auch nicht. Und, ja. Wir stellen immer wieder fest, wenn wir da unterwegs sind auf so einem Stellplatz, es sind wirklich die einzigen, die dann um 7 noch draußen sitzen und der Rest sitzt dann drinnen vor so einer Glotze, obwohl draußen noch schönes Wetter ist. #00:16:47-1#

Beatrice Drach: Ja, es ist einfach so, so traurig, ja. Und gerade wenn Frühling, oder, eigentlich ist die Jahreszeit ja egal, ja. Einfach du kriegst draußen mit, wie der Verlauf der Jahreszeiten ist. Und du lernst ja auch im Freien bei Bewegung wirklich immer wieder neue Leute kennen. Also wir haben einen Hund. Und alleine als Hundebesitzer lernt man ja so viele neue Leute kennen. Und spannende Menschen, ja. Das kann man gar nicht glauben. Und ich habe wirklich, also du wirst es mir nicht glauben: Ich bekomme immer wieder Kunden dadurch, wenn ich mit dem Hund Gassi gehe im Park, weil die Leute mich fragen, was ich da mache, weil ich mein Schlingenseil oft mithabe und der Hund ist angeleint und wir trainieren. Und es kommen Leute vorbei und fragen, was das ist und wie sie mich erreichen können und ob sie das mal ausprobieren dürfen. Ist doch gesund, oder? Und ich habe mein eigenes Marketing draußen gemacht. #00:17:40-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja, und da unterstützt du wieder mich, wenn ich es immer sage: Das beste Marketing ist gar kein Marketing. Du bist einfach, wie du bist. Du präsentierst dich. Du strahlst immer etwas aus. Und das sorgt dafür, dass die richtigen Leute auf dich zukommen, egal wann und wo. #00:17:53-4#

Beatrice Drach: Ja. Das sehe ich eben auch so. Und was ich jetzt auch vorhabe zu machen, ist, ich brauche ein neues Auto und möchte mir so einen kleinen Cinquecento leasen und den möchte ich mit meinem Logo bekleben und mit dem ein bisschen herumfahren, ja. #00:18:15-5#

Sebastian Eisenbürger: Ok (lacht). #00:18:18-2#

Beatrice Drach: Weil ich ja doch sehr viel zu den Laufveranstaltungen fahre und da ist es doch immer ganz gut ein Auto dann zu haben, wenn du verschwitzt bist, dass du dich einmal umziehen kannst, ja. Und manche Trainings sind ja halt auch außerhalb von dort, wo ich wohne. Und ich denke, dass so ein Auto, das halt eben auch mit diesen pink Beklebungen ist oder so, also das fällt mir zum Beispiel auf ja. Ich schaue wirklich drauf, wenn bei einem Auto eine Webseite drauf steht. Das finde ich dann immer irgendwie ganz spannend, wenn dann steht, was die Person macht. #00:18:47-1#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Interessant. Ich sehe es tatsächlich ein bisschen anders und ich verstehe dich dennoch. Ich finde immer cool, wenn auf dem Auto etwas anderes drauf ist, was man nicht erwartet. Das ist ja sehr subjektiv. #00:19:01-5#

Beatrice Drach: Mhm (bejahend). #00:19:02-8#

Sebastian Eisenbürger: Ich gehöre, also bin ganz ehrlich, ich will dich damit jetzt nicht angreifen oder so, wenn ich eine Webseite auf einem Auto sehe, dann frage ich mich: Wer gibt denn bitte während der Fahrt eine Webseite ein irgendwo, um eine Webseite aufzurufen. Und du hast natürlich recht. Das Auto steht auch mal irgendwo rum. Und (…) #00:19:18-5#

Beatrice Drach: Ja. Es geht einfach hauptsächlich um das Stehen bei mir, ja. #00:19:20-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ich finde es immer cool, wenn da irgendwelche anderen Sachen drauf sind. #00:19:24-5#

Beatrice Drach: Na ja, es sind meine Logos drauf. Und ich meine es ist mein Name. Den kannst du dir dann schon alleine merken, ja, weil das ist Drach jetzt wie Drache ohne E. Das ist schon etwas, das du dir relativ leicht merken kannst. Es ist ja ein Name, der einfach ist und wo du, wenn du den Namen eingibst, sowieso eben sehr schnell zuerst auf meinen Mann kommst, weil der eben viele Publikationen hat, und dann tauche ich sowieso gleich mit auf. Und mit spekuliere ich jetzt auch mit dem Auto. #00:19:49-2#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Ich würde dein Gesicht hernehmen. Also zum einen siehst du total gut aus, und du machst das in riesengroß auf dein Auto drauf. Das würde auffallen. #00:19:57-4#

Beatrice Drach: (lacht) Da habe ich doch ein bisschen Scheu davor. #00:20:01-7#

Sebastian Eisenbürger: Das ist wieder anders. Das würde auffallen. #00:20:04-2#

Beatrice Drach: Aber dann bleibt man vielleicht ewig jung und schön. Das kann ich so retuschieren (lacht). #00:20:08-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja, zum Beispiel. Das finde ich cool. #00:20:11-2#

Beatrice Drach: Ich möchte das einfach einmal testen, ja, wie das ist, wenn du das stehen hast und die verschiedenen Logos, also von meinen drei Unterfirmen, drauf hast und ob das, ja, es fällt glaube ich schon auf, weil diese kleinen Autos auch auffallen. Und eben die Farbe bei mir ist bei jeden der Logos dieses pink dabei. Ich bin mal gespannt. #00:20:31-4#

Sebastian Eisenbürger: Ich auch. Erzähle irgendwo darüber, dass ich das lesen kann (lacht). #00:20:35-0#

Beatrice Drach: Natürlich (lacht). #00:20:36-7#

Sebastian Eisenbürger: Ne, finde ich echt cool. Eine Frage habe ich noch. Du hattest vorhin, wir sind, gehen wir ein bisschen zurück zu Thema Facebook, gesagt, dass du Tools einsetzt, oder dass du es planst. Und meine Frage: Setzt du Tools ein für die Planung von deinen Facebookposts? Machst du alles selbst? #00:20:49-2#

Beatrice Drach: Nein, weil ich bin ganz altmodisch und mache es fast selber mit dem Facebook Planer. Ja. Ich setze mich hin und plane mit diesem Gratistool halt hier einfach bestimmte Dinge halt vor, mit Bildern oder Veranstaltungen. Und andere Dinge teile ich halt einfach spontan auf der Seite. Ja. Wenn ich irgendwas sehe, vor allem so bewegte Fitnessbilder, und da gibt es ja unheimlich lustige Clips auf Facebook ja, und wenn ich da dann irgendwas dazu schreibe so: „Hey, siehst du, sowas könnten wir nächste Woche auch machen :grins:“, dann macht einer drei Saltos, dann reden die Leute drüber, oder sie taggen sich gegenseitig. Und ich finde es ist eine ganz gute Möglichkeit, um Aufmerksamkeit halt zu erregen. #00:21:35-6#

Sebastian Eisenbürger: Ist es definitiv. Und Facebook mag es natürlich viel lieber, wenn du das über den Facebook Planer planst, als über ein externes Tool. #00:21:43-5#

Beatrice Drach: Ja. #00:21:44-7#

Sebastian Eisenbürger: Da kriegst du da mehr Reichweite. #00:21:45-8#

Beatrice Drach: Ja. #00:21:46-9#

Sebastian Eisenbürger: Cool. Hast du zum Abschluss noch einen Tipp, etwas, was du hier loswerden magst, was du uns mitgeben möchtest von dir, in Richtung Marketing, Bewegung?

Beatrice Drach: Ja. Ich kann nur mitgeben: Sei du selbst deine Marke und sei echt authentisch mit dem, wie du dich im Netz präsentierst, also sei hier wirklich du selbst, ja. Ich habe festgestellt, dass das einfach den großen Erfolg dann bringt ja, wenn du dich nicht verstellst, sondern einfach ungeschminkt so bist, wie du bist. #00:22:19-4#

Sebastian Eisenbürger: Sehr, sehr cool. Ganz meine Meinung und ein perfektes Schlusswort hier für unsere Podcastepisode. Dann danke ich dir ganz, ganz, ganz herzlich für zwei Episoden mit ganz viel Bewegung, mit ganz viel Marketing. Ich fand es wirklich cool. #00:22:33-4#

Beatrice Drach: Dankeschön. #00:22:34-5#

Sebastian Eisenbürger: Und bei dir, lieben Zuhörer, möchte ich mich auch bedanken, dass du hier wieder zugehört hast. Es ist immer ganz toll Feedback zu kriegen von euch bei iTunes. Klickt einfach rein, vergebt ein paar Sterne und gerne auch einen Kommentar, wenn ihr mehr Wissen wollt, wenn ihr Themen habe, die ich im Podcast behandeln kann. Beatrice, mache es gut. Viele Grüße nach Wien. #00:22:53-9#

Beatrice Drach: Danke. #00:22:54-9#

Sebastian Eisenbürger: Und bis zum nächsten Mal. #00:22:55-8#

Beatrice Drach: Tschau! #00:22:57-2#

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Cooooookies!!!! :-D

Wie wäre es, wenn du nicht lesen musst, was du schon kennst? Um dir meine Webseite mit ihrem vollen Funktionsumfang und allen Inhalten zu zeigen, brauche ich deine Erlaubnis "Cookies" setzen zu dürfen. Falls du das nicht möchtest, kein Problem – allerdings funktioniert die Seite dann nicht richtig. Triff deine Wahl.

Triff deine Auswahl, um fortzufahren

Deine Auswahl wurde gespeichert!

Mehr Infos

Mehr Infos

Hier erhältst du noch eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • 👍Alle Cookies zulassen und Seite benutzen.:
    Das sind die Cookies, die u.a. dafür sorgen, dass du keine Inhalte doppelt empfohlen bekommst. (Das sind "Tracking- und Analytische-Cookies".)
  • 🚫Nur zwingend notwendige Cookies zulassen und Seite eingeschränkt benutzen. :
    Oder nur Cookies von dieser Webseite.

Du kannst deine Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Impressum & Datenschutzerklärung. Impressum & Datenschutzerklärung

Zurück