#16: Marketing & Buchvertrieb – Teil 2 (Christian Wenzel im Gespräch)

#16: Marketing & Buchvertrieb – Teil 2 (Christian Wenzel im Gespräch)

Eigentlich sollte diese Podcast-Episode etwas anders heißen. „Marketing & Gesundheit“ nämlich. Denn Christian Wenzel ist Agenturbetreiber und Marketing-Experte für genau diese Branche.

Mit seiner Agentur hat er sich darauf spezialisiert, Unternehmenn in der Gesundheits-, Fitness- und Ernährungsbranche zu unterstützen.

Wie es zum Titel „Marketing & Buchvertrieb“ kam, das erfährst du in der zweiten Episode mit Christian. Dort lässt er sich detailliert darüber aus, wie moderner Buchvertrieb heutzutage funktioniert. Er erklärt Marketingmaßnahmen, die Funktion von Amazon und Verlagen und gibt eine Menge Tipps und Tricks zur Veröffentlichung und Vermarktung von Büchern – am Beispiel seines Buches „Vegan kochen mit Lupinen“.

Sei gespannt auf zwei superspannende Episoden rund um Gesundheitsmarketing, vegane Ernährung, Bewegung und Buchvertrieb! Viel Spaß 😀

Besuche Christian auf seiner Website http://christian-wenzel.com/

Zu seinem Buch gelangst du hier: http://amzn.to/2cvAAtK


Transkription: Marketing & Buchvertrieb – Gespräch mit Christian Wenzel Teil 2

Sebastian Eisenbürger: Heute wird es ganz spannend. Heute geht es um Marketing im Gesundheitsbereich. #00:00:05-0#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen zum Podcast für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und heute sitze ich wieder da mit dem Christian Wenzel. Er ist Experte für Marketing, ja, speziell im Gesundheitsbereich, hat einige Produkte auch selbst heraus gebracht. Demnächst steht ein Buch an und da wird er heute ein paar Sachen drüber erzählen. Hallo Christian. #00:00:30-9#

Christian Wenzel: Hallo, grüß dich. Schön, dass ich nochmal da sein darf. #00:00:34-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich freue mich total, dass wir heute ein bisschen ins Marketing-Thema einsteigen. Wir haben letztes Mal ganz, ganz viel darüber gesprochen, was du so tust, wo du her kommst, was dir wichtig ist… Magst du kurz zusammen, was das war? Einfach so 2-3 Sätze, wo kommst du her und was tust du und warum ist dir das wichtig? #00:00:47-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja, mein Hintergrund ist ein bisschen so aus meiner Kindheit geboren. Ich hatte dort sehr, sehr viele Allergien und war oft krank. Habe teilweise keine Luft mehr bekommen. Und meine Eltern sind dann immer so an die Nordsee mit mir gefahren, dort, wo das Klima schöner war und da ging es mir dann immer besser. Und heute, ein paar Jahre später, geht es mir so gut wie noch nie. Ich bin absolut gesund. Ich bin immer gesund sozusagen. Es ist für mich die Abwesenheit von Krankheit und, ja. Was habe ich da gemacht die letzten Jahre? Ich habe mich quasi immer wieder selbst optimiert. Habe mich sehr, sehr viel informiert über Gesundheit. Wie kann ich selber besser gesund werden? Wie kriege ich meine Allergien los und wie kann ich auch dabei andere inspirieren, das auch zu tun? Heute spielen einfach Krankheiten, Allergien, alles wirklich eine größere Rolle wie je zuvor. Und mit dem Marketing speziell kann ich eben dort viel, viel mehr Menschen erreichen und auch viel, viel mehr Menschen quasi, ja, in dem Fall von ihren Krankheiten heilen, oder eben ihnen Gutes tun, in dem ich sie inspiriere und motiviere, gesünder zu werden sozusagen. Und das machen wir eben speziell im Online-Marketing. #00:02:08-6#

Sebastian Eisenbürger: Perfekt, danke dir. Ja, lass uns direkt einsteigen. Was tut ihr genau? Also Online-Marketing ist ein sehr weiter Begriff. Was ist das Produkt? Was ist euer Angebot? Und was ist das Bedürfnis des Kunden? #00:02:21-8#

Christian Wenzel: Ja, also wenn wir weiter ausholen ist es so, dass wir unsere Marketing-Agentur seit 2011 gegründet haben. Zuvor war ich bei der Firma Apple, wurde dort ausgebildet in Cupertino. Wir haben dort auch dann hier in Deutschland die allerersten Stores 2008 mit aufgebaut, als Apple nach Deutschland kam. Und da habe ich natürlich sehr viel über die Themen Marketing und vor allem Umgang mit Kunden, Umgang mit Menschen kennenlernen dürfen. Ja, ich durfte noch den Steve Jobs kennenlernen, seine Arbeitsweisen und eben auch wie geht Apple, die erfolgreichste Firma der Welt, und wohl auch nicht mit schlechtem Marketing, wie gehen die damit um? Wie erreichen die ihre Kunden? Warum stehen Kunden vormittags, also am Tag vorher schon vor dem Store und warten die ganze Nacht? Was ist das, was das so unglaublich attraktiv macht. Und diese Erkenntnisse habe ich eben genommen und umgesetzt in unserer eigenen Marketing-Agentur und mit der Zeit haben wir uns dann immer mehr auch dem Hobby der Gesundheit verschrieben. Also das heißt wir sind heute speziell dafür die Branchen Gesundheit, Fitness und Ernährung. Und diesen Kunden können wir ja natürlich ein gezieltes Paket anbieten und vor allem Zielgruppenwissen anbieten, was eben andere nicht haben. #00:03:45-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:03:46-2#

Christian Wenzel: Also das hängt natürlich auch sehr viel an meiner eigenen Person, die mittlerweile ein sehr großes Netzwerk eben Fitness- Ernährungsumfeld hat und dementsprechend natürlich da auch ein großes Hintergrundwissen mitbringt. Das ist schon mal so die Nummer 1, was uns von anderen Agenturen unterscheidet. Und Nummer 2 ist letztlich, dass wir immer versuchen aus der Kundenperspektive zu denken. Ich kann sehr viele Marketing-Agenturen aufzählen, die jetzt beispielsweise, nehmen wir das Produkt „Homepages erstellen“, die wunderbare Homepages erstellen, ja. Die auf dem neuesten Stand sind. Die auf Smartphones funktionieren. Die wie geleckt aussehen und nicht funktionieren. In dem Fall nicht funktionieren, dass sie ihr Ziel nicht erreichen, weil der Besucher erst mal überfrachtet wird mit Informationen, er gar nicht weiß, wo er hinklicken muss, er überhaupt nicht in seinem Bedürfnis abgeholt wurde. Das heißt wir gehen nicht davon aus „Wie muss jetzt so eine Webseite aussehen? Was sind die Wünsche des Kunden?“, also des Kunden unserer Agentur, sondern: Was ist die Motivation? Was ist das Bedürfnis des Endkunden, das der erreichen will? Was ist seine, wenn du es so nennen willst, auch seine Angst? Was ist sein größtes Problem? Dieses große Problem identifizieren wir. Wir finden damit eine Lösung und diese Lösung wird quasi online präsentiert. Und damit habe ich automatisch meine Kunden selektiert, weil die, die das Problem nicht haben, gar nicht erst sich mit uns beschäftigen. Aber die, die das Problem haben, sind 100% affin für meine Botschaft, für meine Produkte. Und dann designen wir die Homepage so, designen wir die ganzen Online-Marketing-Kanäle so, dass sie eben gezielt diesen Kunden ansprechen. #00:05:43-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:05:44-0#

Christian Wenzel: Und das geht quasi mit, für ganz verschiedene Modellen, die wir benutzen und auch verschiedenen Fördermöglichkeiten, so dass auch da die Kosten nicht so hoch sind. #00:05:54-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, spannend. Also genau das ist die Art und Weise wie ich auch arbeite, tatsächlich. Also ich schaue mir an: Was ist das Problem oder das Bedürfnis des Endkunden? Und genau: Wie kann das Bedürfnis befriedigt, das Problem gelöst werden? Und über die Lösung wird ein Pull-Marketing erzeugt. Also weg von diesem klassischen stören und einfach vorzeigen und einfach nur rein in den Kopf, bis es nicht mehr geht, sondern die Lösung ist da. Wer ein Problem hat, die Lösung braucht, der findet sie. #00:06:21-0#

Christian Wenzel: Ja, richtig. Also was mir bei dir noch sehr gut gefällt, dass du eben diesen Slogan hast „positives Marketing“. Und das bringen wir natürlich auch in unsere ganzen Kundenbeziehungen mit ein. Wenn du Homepages von uns siehst oder Marketingbotschafen siehst, dann sind die meistens positiv. Ich rede zum Beispiel auch immer von Gesundheit und nie von Krankheit. Und dementsprechend, ich präsentiere dem Menschen schon die Problemlösung. Er sieht sie schon. Er muss gar nicht den Text lesen. Er sieht sofort „ah, das ist genau das, was ich erreichen möchte.“ Und das in einer positiven Art und Weise, und das ist auch was, was mir bei dir sehr imponiert. Und ich denke das wird auch immer wichtiger in der Zukunft. #00:07:03-0#

Sebastian Eisenbürger: Danke dir. Ja, wird es. Also ich stelle das jetzt fest. Ich mache es auf die Art und Weise jetzt seit 6 Jahren. Damals habe ich eben auch festgestellt: Ok, Marketing klassisch läuft langfristig so nicht weiter, oder ich habe daran geglaubt. Glaube daran immer noch. Und seitdem mache ich es anders. Sehr, sehr erfolgreich auch. Und finde es spannend, dass es immer mehr Agenturen gibt, die auf die Art und Weise denken. Ich habe noch nicht viele getroffen, wenn ich ehrlich bin. Ich bin oft derjenige, der dann hinterher kommt und dann zusammenfegen kann, was da übrig geblieben ist. Ist meistens dann nicht so schön. Und meistens ist es auch bei den Leuten dann nicht so schön, weil ich dann erst mal Überzeugungsarbeit leisten darf, dass Marketing durchaus positiv sein kann. Und leider ist es ja so, dass der Begriff eher negativ besetzt ist heute, sowohl bei den Unternehmen, als auch bei den Verbrauchern, was ja irgendwo herkommt. #00:07:45-7#

Christian Wenzel: Mhm (bejahend). Ja, richtig. #00:07:47-3#

Sebastian Eisenbürger: umso schöner, dass es da Unternehmen gibt, die da einfach anders heran gehen. #00:07:50-5#

Christian Wenzel: Ja, ich wie gesagt finde es ganz wichtig, da (…) Wir denken so oft in unseren Filtern. Und auch Menschen, die ihr Marketing selbst in die Hand nehmen oder Unternehmenslenker, wir sind sofort in unserem eigenen Muster drin. Denken: „Ah, das könnte dem Kunden gut tun, oder das könnte gut sein.“ Und schon machen wir wieder alles so, wie wir es denken. Und da tuts halt immer Not, dass jemand Drittes eben auch mal drüber schaut und aus der Brille, aus der Sicht des Kunden wirklich sieht. #00:08:20-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja, und das ist tatsächlich (…) Oft ist es schwierig, weil große Kunden, oder große Unternehmen, mit denen ich arbeite, auch so nicht denken können, weil sie einfach zu groß sind, zu strukturiert sind. Weil einfach zu viele Menschen schon zu lange den selben Job machen und noch nie gefragt wurde: Wie denkt denn der Kunde? Und das ist sehr, sehr schwierig diese Perspektive zu wechseln. Es ist möglich und ich freue mich, dass ich das tun kann, dass ich das schaffe. Aber es ist tatsächlich eine mega Herausforderung. #00:08:44-6#

Christian Wenzel: Ja. Von daher meinen Respekt (lacht). #00:08:46-4#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ja, danke. Ne, das ist ja das, wofür ich lebe, wofür ich arbeite und das ist mein Ding. Genau das. Ja. Magst du (…) Du hast erzählt du schreibst ein Buch, dass wir das einmal bereden wollen und du hast auch eigene Produkte über deine Agentur. Mich interessiert wie ihr konkret Marketing macht, also was macht ihr tatsächlich? #00:09:05-0#

Christian Wenzel: Also wir haben ein eigenes Produkt in Form von einem großen Online-Magazin. Wir haben ungefähr so 60000-80000 monatliche Besucher auf diesem Blog. Und das ist natürlich auch so ein bisschen so ein Social Proof für all diejenigen, die sagen: „Ok, große Massen können heute nur noch per Advertisement erreicht werden.“ Das sehen wir nicht so. Wir machen für diesen Blog überhaupt kein Advertisement. Wir erreichen alles über das klassische Pull-Marketing. Das heißt wir sind gut gelistet in den Suchmaschinen. Wir sind also da, wenn die Menschen nach unseren Lösungen suchen. Und das schließt quasi unseren ganzen Marketing-Strauß mit ein. Dieses Online-Magazin ist eben eine super optimierte Webseite, inklusive Blog, was wir ebenso dieses Content-Marketing ja heute heißt. Dann nutzen wir natürlich Social Media. Das heißt wir sind dort präsent, wo unsere Kunden, wo unsere Menschen eben auch sind. Wir gesagt schon angesprochen Suchmaschinenoptimierung ranken wir mit guten Keywords, auch Short-Tail-Keywords auf der ersten Seite. Da arbeiten wir auch für unsere Kunden erfolgsbasiert. Das heißt erst, wenn die tatsächlich mit ihrem gewünschten Keywords auf die erste Seite kommen zahlen sie auch was. E-Mail-Marketing ist natürlich ein großes Thema, auch hier dabei. Trägt sich jemand ein bekommt der direkt Auto-Responder, bekommt der direkt, ja, Nachrichten, die ihn bereichern, die ihm sogar gut tun etc. Er wird also nicht da penetriert mit stetiger Werbung etc. Und genau, in diesem Bereich bewegen wir uns und das können wir natürlich auch 1 zu 1 für die Kunden umsetzen, sowohl im B2C-Bereich als im B2B-Bereich und da eben vorwiegend im Gesundheitswesen. Das geht sowohl von Kleinunternehmen, also wir haben Heilpraktiker als Kunden. Wir haben Personal Trainer als Kunden. Das geht dann über Fitnessstudios beispielsweise, die ein bisschen größer sind, aber natürlich eben auch zu größeren Unternehmen, die uns dann für einzelne Leistungen auch buchen. Ne, wenn sie ihre Marketing-Agentur intern haben. Beispielsweise haben wir Tupperware Österreich, nur um mal ein Beispiel zu nennen. Für die machen wir Facebook-Werbung. Ja und da eben zu sagen: „Ok, du kannst Facebook-Ads machen für 2 Cent pro Klick.“ Also wo kriegst du das heute noch hin? Einerseits versuch mal so eine Werbeanzeige aufzusetzen, die so gut konvertiert und andererseits versuch das mal mit Google AdWords, oder mit anderen Maßnahmen. Und das geht halt nur, wenn wir halt tatsächlich den kompletten Zirkus, oder Zyklus sage ich jetzt mal eher, beachten. Nämlich wir wissen, was der Kunde benötigt. Das zeigen wir ihm. Wir stören ihn da nicht dran, weil ersucht das ja und dann klickt er auch drauf. Und somit ist die conversion rate, die click through rate, all diese Begriffe erfüllt und somit bekommen wir natürlich extrem gute Ergebnisse. Und wir arbeiten immer öfter erfolgsbasiert. Also das heißt erst, wenn dann der Erfolg tatsächlich auch da ist darf der Kunde dann eben auch den Energieausgleich machen. #00:12:21-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ja, das finde ich gut tatsächlich, ja. Ja, so arbeite ich tatsächlich bisher nicht, aber einfach nur deshalb, weil noch keiner nach gefragt hat (lacht). #00:12:27-8#

Christian Wenzel: (lacht) #00:12:28-7#

Sebastian Eisenbürger: Aber ist ein spannender Ansatz. #00:12:29-7#

Christian Wenzel: Ja, also gerade im Suchmaschinenoptimierungsbereich kann man das natürlich auch sehr gut messen. Wir haben sehr, sehr viele gerade lokale Unternehmen. Wir arbeiten auch viel für Coaches. Auch, ich sage mal, wir sind nicht nur ausschließlich im Gesundheitsbereich. Es gibt auch Steuerberater, die wir haben, oder halt sehr viele lokale Geschäfte. Und da können wir halt sehr gut messen, wenn zum Beispiel Schuhe München, wenn du mit diesem Keyword auf die Seite 1 kommen willst, erst nach 6 Wochen stetiger Erstseitenpositionierung wird dann eben auch abgerechnet, so dass wir eben dem Kunden auch signalisieren: „Hey, wir haben hier kein one lucky Shot erreicht, sondern du bist hier stetig, nachhaltig haben wir unsere Arbeit getan.“ Und in dieser Zeit, und das ist ja der extreme Benefit, hat der Kunde schon Verkäufe erzielt und damit schon im Optimalfall seinen Einsatz wieder herausgeholt. Und das ist letztlich, in Amerika sagen viele No-Brainer. Du verschwendest einfach gar keinen Gedanken, weil das so gut ist dieses Angebot, dass du es machst. #00:13:34-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, ist echt eine Überlegung wert, ob ich mal sowas auch aufnehmen sollte (lacht). Ich bin bisher eher strategisch unterwegs, also konzeptionell und operative Sachen gebe ich dann weiter. Aber durchaus, das ist eine Überlegung wert. Ich finde das gut. Also ich mag den Gedanken jemanden erst eine Rechnung zu schreiben, wenn der wirklich Erfolg da ist. Also nicht der Erfolg im Sinne von abgeleisteter Arbeit, sondern es ist was passiert. Es hat sich was verändert. #00:13:56-7#

Christian Wenzel: Also richtig. Wir machen das auch in Form von Förderungen, hatte ich im ersten Podcast schon Mal erwähnt. Das heißt Unternehmen, die, egal, wie alt sie schon sind, können wir mit einem Förderprogramm bis zu 50% der Kosten erstatten. Und da ist natürlich sehr viel Beratungsleistung auch mit drin. Das heißt der Unternehmer oder das Unternehmen hat am Ende einen kompletten roten Faden, wie er sein Marketing machen darf sozusagen, dass es erfolgreich ist. Die Wunschkunden sind ganz klar segmentiert. Also ich weiß ganz genau, wen ich anspreche. Wie darf ich ihn ansprechen, dass er eben auch mit uns interagiert? Wo darf ich ihn ansprechen? Was ist meine einmalige, meine einzigartige Positionierung? Warum sollte er also bei uns kaufen? All diese Dinge sind glasklar und der Kunde kann sie dann selber umsetzen, wenn er möchte, oder uns natürlich eben auch auf Erfolgsbasis dann zum Beispiel buchen. Und das auch noch gefördert zu 50%, oder teilweise 80% in den neuen Bundesländern. #00:15:00-7#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Nicht schlecht. Wie groß seid ihr, dass ihr so ein umfangreiches Angebot habt? Wie viele Leute? #00:15:07-3#

Christian Wenzel: Also wir haben einen festen Stamm von 4, wahrscheinlich wenn der Podcast rauskommt 5 Mitarbeitern und haben einen Pool von ungefähr 20 Freelancern, mit denen wir lange Zeit zusammen arbeiten. Da sind halt auch einige Experten dabei, wie beispielsweise ausgebildete Coaches, die eben dann solche Gründungs- oder Beratungen, geförderte Beratungen auch anbieten dürfen. Das heißt hier darfst du schon zertifiziert sein. Und mit den Menschen arbeiten wir eben zusammen und für eigene Umsetzungen beziehungsweise für Umsetzungen des Kunden haben wir eben auch feste Mitarbeiter. #00:15:42-7#

Sebastian Eisenbürger: Alles klar. Dann lass uns mal das Thema weg hin zu dem Buch kommen, dass du gerade schreibst. Erzähl ein bisschen. Worum geht es? #00:15:49-5#

Christian Wenzel: Ja. Also auch da geht es wieder um das Thema Gesundheit. Das Buch richtet sich jetzt weniger im Marketing-Kontext, sondern eher: Wie kann ich mich gesund, vollwertig, auch eiweißreich ernähren? Und das Buch handelt von den Süßlupine. Ist eine ganz, ganz tolle Pflanze, die den meisten unbekannt ist, komischerweise, obwohl sie schon Jahrtausende existiert, die sehr eiweißreich ist. Also wir reden hier von ca. 35% Eiweiß in der Frucht sozusagen, also in dem Samen dieser Süßlupine, bei ungefähr 12 Gramm Kohlenhydraten und unter 10 Gramm Fett. Also das heißt die Makronährstoffe sind hervorragend verteilt und es hat auch sehr viele Mikronährstoffe. Und diese Süßlupine ist halt ein optimaler Ersatz, Fleischersatz. Ein optimaler Tofu-Ersatz auch. Sie ist laktosefrei, glutenfrei, zuckerfrei und garantiert gentechnisch nicht verändert. Und über dieses Thema handelt das Buch, nur um einen ganz großen Überblick zu gewinnen. Und das Buch wird über einen traditionellen Verlag verlegt, also kommt überall in den Buchhandel, was ja schon mal ein super Benefit ist, ein super Gewinn. Viele fragen sich heute: Wie schaffe ich es überhaupt einen Buchverlag zu finden? Auch da können wir beraten sozusagen. Wir haben sehr gute Kontakte. Und zum anderen kümmern wir uns natürlich selbstständig um das Online-Marketing, denn da haben die meisten Buchverlage, sage ich jetzt mal salopp, Nachholbedarf. Und wir haben ebenso unseren eigenen Online-Marketing-Funnel da entwickelt. Dinge, die wir tun, um das Buch natürlicher noch stärker in den Markt zu bringen und noch mehr Kunden zu erreichen. #00:17:36-4#

Sebastian Eisenbürger: Magst du dich da ein bisschen auslassen, wie dieser Funnel aussieht für das Buch? #00:17:39-5#

Christian Wenzel: Ja, sehr gerne. Also zum einen haben wir eben den Vorteil, dass es im Buchhandel ist. Und das alleine reicht nicht. Denn heute ist natürlich eines der größten Buchhändel, wenn nicht der größte, Amazon. #00:17:51-4#

Sebastian Eisenbürger: Richtig. #00:17:52-8#

Christian Wenzel: Und Amazon ist eben auch ein wichtiger Indikator mittlerweile, ob der Buchhandel das Buch in den Handel überhaupt mit aufnimmt, oder eben nachbestellt, oder überhaupt listet sozusagen. Und wenn du heute, das ist schon mal Tipp Nummer 1, wenn du heute versuchst ein Buch zu schreiben, oder einen Buchverlag finden möchtest, dann nimm dir vor, dass du schon mal eine große Reichweite online mitbringst, weil immer mehr Buchverlage gehen dahin zu sagen: „Hast du selber ein großes Netzwerk? Hast du selber eine große Reichweite? Wir brauchen dich auch für die Vermarktung!“ Also das ist Tipp Nummer 1. Schau dir rechtzeitig vorher an, welche Online-Marketing-Kanäle kannst du selber nutzen, aufbauen, für die Vermarktung des Buches. Konkrete Beispiele wären dein XING-Profil, dein Facebook-Profil. Vielleicht magst du gerne vor der Kamera stehen, dein YouTube-Profil. Also all das, was du tun kannst, um Reichweite aufzubauen, um dein Netzwerk zu vergrößern. Das ist Nummer 1. Wenn du natürlich ein Unternehmen hast und da das auch streuen kannst nochmal, umso besser.
Nummer 2 ist dann besonderer Fokus auf dem Thema Amazon. Das heißt wie schnell schaffst du es, dass bei Amazon sehr viele Rezensionen zum einen, und sehr viele Verkäufe erzielt werden. Denn dadurch erschaffst du quasi eine Art Kreislauf und Amazon beginnt für dich zu werben. Das klingt jetzt paradox, ist aber so, denn Amazon arbeitet natürlich eben auch mit Re-Targeting. Das heißt wenn jemand mal auf deiner Buchseite bei Amazon gewesen ist und dann nicht kauft, oder irgendwas ein ähnliches Thema gesucht hat, und dein Buch aber nicht gefunden hat, dann schlägt Amazon dich beispielsweise in deren Newsletter, auf Facebook, auf verschiedenen Anzeigen im Displaynetwork vor. #00:19:51-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:19:52-0#

Christian Wenzel: Aber das macht Amazon natürlich nur, wenn sie wissen: Dein Buch verkauft sich gut. #00:19:56-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja klar. #00:19:57-5#

Christian Wenzel: So, das heißt um diese Signs of Trust, also um diese Reputation zu bekommen, brauchst du viel Rezensionen, die natürlich auch im optimalen Fall zwischen 4 bis 5 Sternen liegen. Und du brauchst am Anfang sehr viele Verkäufe. Das heißt unsere Strategie ist darauf ausgerichtet wirklich viel Traffic auf Amazon zu leiten, gerade schon am Anfang.
Tipp Nummer 3 ist, wir haben dazu ein sogenanntes Launch-team ins Leben gerufen und dieses Launch-Team besteht aus starken Befürwörtern für unser Thema und natürlich auch aus unserem Netzwerk. Es sind also Leute, die sind uns wohlgesonnen. Das sind Freunde. Die kennen uns. Und die sagen: „Ich möchte dich gerne dabei unterstützen.“ Und was machen wir dazu? Wir geben denen exklusiven Content im Gegenzug. Das heißt wir sagen: „Du darfst schon vorher, in dem Fall, Auszüge aus dem Buch lesen. Du darfst mir mich persönlich jede Frage stellen, und das umsonst und zwar auch nachts um 2 Uhr, wenn du lustig bist. Und was können wir noch für dich tun?“ Also wir kümmern uns intensiv um diese Gruppe und im Gegenzug geben sie uns eben dann eine Rezension und kaufen natürlich im optimalen Falle auch das Buch dann. Ja, und je größer diese Launch-Team-Gruppe ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit eben auch, dass du gerade am Anfang da Leute hast, die dich unterstützen. Und das ist sehr wichtig. Die erste Woche ist mit entscheidend in diesem Prozess. Das heißt wie schnell schaffst du es zum Beispiel auf 50 gut Rezensionen zu kommen? Auf dreistellige Verkaufszahlen, oder vierstellige Verkaufszahlen zu kommen? Und da eben dann den Funnel hinzubauen. Also das Launch-Team ist quasi eine Variante von dem.
Eine andere Variante, die wir sehr stark machen, sind auf Multiplikatoren natürlich zu gehen. #00:21:53-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:21:53-9#

Christian Wenzel: Ne, das heißt also hier haben wir, du kannst es auch Affiliate nennen, wobei wir beim im Buchbereich nicht viel Affiliate geben können, außer das Buch wird über den Verlag selber dann verkauft. Dort haben wir tatsächlich dann ausgehandelt 15-30%. Aber wir schreiben zum Beispiel sehr viele (…) wir geben Interviews für andere Blogs. Wir sind (…) wir treten in Podcasts auf als Gast-Speaker. Wir sind in verschiedenen YouTube-Videos, die sich mit dem Thema Ernährung, Fitness, Gesundheit beschäftigen. Wir drehen unser eigenes Promotion-Video. Also auch das vielleicht ein Tipp von Tim Ferriss, der ja so auch ein Guru ist im Thema Buchvermarktung: Wenn du die Ressourcen hast, und die müssen auch gar nicht groß sein, dreh dein eigenes Video. #00:22:46-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:22:47-2#

Christian Wenzel: Das hat ihn quasi nochmal von All-Time, also wenn man den kompletten Amazon-Verkaufsrang aller Bücher nimmt, dann hat ihn das, da war er schon bei 350, auf Platz 350 von allen Hundertausenden Büchern, oder Millionen Büchern dort. Und dieses Promotional-Video hat ihn dann nochmal um 100% nach vorne katapultiert, also mit 150, Platz 150 war er dann eben. Also das ist Tipp Nummer 4, Promotion-Video, beziehungsweise sehr stark mit Multiplikatoren agieren. Und wir gehen da auch sehr stark externe, beziehungsweise offline Multiplikatoren an. Also wir suchen uns die besten Zeitschriften raus, die über dieses Thema berichten können. Schicken Rezensionsexemplare. Also das ganze Thema, dieser ganze Funnel beginnt ungefähr 3 Monate im Voraus, bevor das Buch offiziell erscheint. Und das ist natürlich dann auch dann vorher schon eingestellt in Amazon. Es ist gelistet, all diese Dinge. Und arbeiten dann eben auch sehr stark mit Multiplikatoren. Was wir jetzt zusätzlich machen an Content ist natürlich unseren eigenen Blog, unsere eigene Newsletter-Liste damit zu füttern. Aber auch hier nicht pull-mäßig, also das wir sagen: „Hey, da ist unser neues Buch. Das ist das Beste, was auf dem Markt ist. Kauft dir das unbedingt!“ Auf keinen Fall. Wir gehen auch hier wieder ganz selektiv vor. Wir schreiben zwei, maximal drei Artikel für unseren Blog selber über dieses Buch. Mehr penetrieren wir die Zielgruppe damit nicht, sondern geben da einfach auch nochmal hochwertiges Wissen preis, geben Premium-Content preis und schauen eben, dass wir da einfach wirklich Content providen. #00:24:34-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ok. #00:24:35-6#

Christian Wenzel: Und machen jetzt auch unseren eigenen Podcast. Also das kann ich dich nur beglückwünschen. Ich glaube Podcasts einer der wesentlichen Treiber auch die nächsten Jahre, was das Marketing angeht, weil das auch Pull-Marketing par excellence ist. Der Mensch sucht dich genau dann, wenn er sich mit deinem Thema beschäftigt und findet dich dort auf einem auditiven Kanal, wo man normalerweise unterwegs ist in der Regel, wo er eigentlich keine Zeit hat zu konsumieren. Und dort konsumiert er dich dann auch noch. Also das heißt unser eigener Podcast geht dann damit auch an den Start. Und somit haben wir einen großen Strauß an Möglichkeiten, um diesen Funnel eben auch gut zu bespielen. #00:25:20-6#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Vielen Dank. Das heißt eine Menge Content (lacht). #00:25:22-8#

Christian Wenzel: (lacht) Ja, ja. #00:25:24-0#

Sebastian Eisenbürger: Aber es war total nachvollziehbar. Ja, vielen Dank dafür. Ich glaube es lässt sich auch gut auf andere Bereiche transformieren. #00:25:29-7#

Christian Wenzel: Definitiv. #00:25:31-1#

Sebastian Eisenbürger: Klar, dieses Amazon-Special. Ich kenne das auch. Ich komme tatsächlich aus dem Verlagswesen ursprünglich. Habe eine Ausbildung zum Verlagskaufmann gemacht vor (…) ist schon ein paar Jahre her. Und, ja. Zum einen weiß ich aber, die Online-Affinität von Verlagen, das ist so eine Sache. Und natürlich die Besonderheit von Amazon, die irgendwann in den Markt geprescht kamen und einiges verändert haben. Aber Veränderung ist gut. #00:25:53-1#

Christian Wenzel: Definitiv. Also bei Amazon haben wir sogar ein spezielles Programm. Wir arbeiten da auch mit Algorithmen. Das heißt wir können herausfinden (…) Wenn du weißt, in welcher Kategorie dein Buch vermarktet wird, oder gelistet wird, dann suchen wir die 100 Top-Bücher automatisiert aus dieser Kategorie, also die 100 Bestseller sozusagen und analysieren die. Auf was gehen die, auf was legen die Wert? Vor allem auch auf was legen die Rezensenten Wert? Also das heißt: Was sollte in diesem Buch, in dieser Kategorie schon vorkommen, dass es eben auch gut bewertet und gut verkauft wird. Und das selektieren wir automatisch. Wir selektieren daraus automatische Keyword-Sets. Und wir geben dem Kunden damit etwas an die Hand, was er sonst nirgendswo bekommt, nämlich automatisch das Wissen, was mein Wunschkunde, was mein Leser in dem Fall, benötigt, was er haben möchte und was er lesen möchte, dass er dieses Buch kauft. #00:26:57-7#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Das ist interessant. Das heißt ist das noch ein weiteres Angebot von euch dann? #00:27:01-6#

Christian Wenzel: Das ist ein weiteres Angebot und es spielt auch so ein bisschen in die immer neue Kategorie Amazon-SEO hinein, was auch immer größer wird und wo viele auch behaupten Amazon ist die neue Suchmaschine, zumindest Produkt-Suchmaschine. #00:27:17-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich glaube das wird nicht behauptet, das ist tatsächlich so. Also da gibt es Auswertungen drüber, Studien drüber, wo beobachtet wird, was wo gesucht wird. Und tatsächlich ist das so. Ich sehe das auch kritisch tatsächlich einem Anbieter das Prädikat Produkt-Suchmaschine zu geben. Aber es kommt nicht von ungefähr. #00:27:35-8#

Christian Wenzel: Ja, definitiv. #00:27:37-5#

Sebastian Eisenbürger: Also Amazon, die wissen, was sie da tun und machen das auch auf eine gute Art und Weise. Ja. Sie sind da. Und der Kunde darf damit umgehen. Ja, ich finde es deshalb so spannend, weil ich Unternehmen treffe in meiner Beratung, die da sehr, sehr zwiegespalten sind. Also die einen sind total pro, die anderen sind total dagegen. Finde ich sehr, sehr spannend, beide Standpunkte zu verstehen erst mal und dann zu erklären, aus meiner Sicht der Dinge zu erklären und, ja, am Ende für mich siegt der Kunde, wie du es vorhin auch ausgedrückt hast. Und der Kunde mag Amazon, weil es viele Faktoren gibt, die einfach dafür sprechen dort einzukaufen und nicht irgendwo anders. Das ist einfach so. #00:28:11-7#

Christian Wenzel: Also wie gesagt, es geht immer darum, zu gucken: Wo ist mein Wunschkunde? Aber auch hier wieder, sehen wir wieder bei dem Thema: Was mag ich selbst als Anbieter und gehe ich deshalb nicht zu Amazon, obwohl meine Wunschkunden dort sind? #00:28:26-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:28:27-0#

Christian Wenzel: Und dann entgeht mir natürlich auch einiges. Und das gilt es eben rauszufinden sozusagen. Und dann, ich sage jetzt nicht, dass Amazon für alles das Beste ist. Das ist eben in dem Buch-Bereich ein gutes Beispiel. Aber die Mechanismen, die Steps, dieser Launch-Plan, ist anzuwenden auf alles Mögliche. Du kannst ihn auf deinen Podcast anwenden. Wenn du einen neuen Podcast rausbringst. Auch hier dasselbe mit iTunes. iTunes listet dich unter Neuigkeiten, unter Top-Rankings etc., wenn du gewisse Mechanismen bedienst. #00:28:59-5#

Sebastian Eisenbürger: Ich denke da ist es genauso. Viele Bewertungen und viele Abonnements in kurzer Zeit spricht dafür, dass du auf die „neu und beliebt“-Seite kommst und dann geht es von selbst weiter. #00:29:09-5#

Christian Wenzel: Genau richtig. #00:29:10-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Sehr spannend. Ich würde gerne die verbleibende Zeit, die wir noch haben, die wir schon eigentlich nicht mehr haben, egal, gern nutzen, um bisschen von dir noch zu erfahren: Wie gehst du persönlich als Mensch mit Marketing um? Was tust du, wenn du irgendwo Werbung siehst? Wie gefällt dir das? Gefällt dir das nicht? Gefällt dir das gut? Erzähl ein bisschen darüber. #00:29:25-6#

Christian Wenzel: Ja. Also ich selbst werde schon öfter inspiriert durch gute Werbung. Sagen wir das mal so. Ich schaue gar kein TV. Also TV, Radio etc., das ist mir zu starr. Da kann ich selber nicht selektieren: Was möchte ich sehen? Das ist natürlich sehr gut, was jetzt sagen wir mal auch die ganzen Social Medien machen, und auch Google mehr und mehr mit da macht und Amazon sehr gut beherrscht ist, auf die Bedürfnisse des Kunden, dadurch, dass die einfach so viele Daten haben, wertlegen und dann die gezielte Werbung ausspielen, die auch für mich öfters sehr interessant ist. Und dann freue ich mich natürlich über einen neuen Input. Also das heißt ich gehe mit Werbung, versuche ich zumindest, sehr transparent, sehr neutral umzugehen. Manches nervt, klar. Wenn es einfach auch zu aggressiv ist. Und das empfehle ich auch jedem Plattformbetreiber, jedem Unternehmen, oder jedem, der einen Blog hat, oder sowas: Klatsch nicht deine ganze Webseite zu mit diesen ganzen Werbungen. Also bring ich mal so das Negativbeispiel Sport1.de, auch wenn ich mir jetzt damit ein paar Feinde mache. Auf Sport1.de, ich komme zu nichts anderem außer Werbung zu sehen. Ja, also. Wer das mal gerne ausprobieren möchte schaltet mal seinen AdBlocker aus im Browser und browst mal eine dieser Seiten an. Und das ist wirklich schon zu penetrant. Also von daher immer schön zu schauen: Ist das jetzt wirklich ein großer Mehrwert für meine Wunschgruppe, dass ich dort vertreten bin, vor allem mit Pull-Werbung, ne, also mit Advertisement, oder eben nicht? Und wenn die Werbung so gut gemacht ist, dann habe ich auch nichts gegen Pull-Marketing, aber in der Regel #00:31:06-1#

Sebastian Eisenbürger: Push-Marketing meinst du. #00:31:07-7#

Christian Wenzel: Push, ja. Also quasi eben Advertisement. Aber in der Regel bin ich eher ein Fan von richtig Wissen transferieren, richtig Content-Marketing, dieses Buzzword richtig machen. Und da können eben auch solche Sachen wie „5 Uhr Videos“ mit reingehören, weil dadurch schaffst du Win-Win-Win-Situationen. #00:31:29-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja, genau. #00:31:30-5#

Christian Wenzel: Und das ist das, was wir haben wollen. Und das noch verbunden mit deinem positiven Attitude sage ich jetzt mal ist doch perfekt. Dann hast du einen sehr guten Mix. #00:31:40-0#

Sebastian Eisenbürger: Prima, perfekt. Du hast positives Marketing verstanden (lacht). #00:31:43-2#

Christian Wenzel: (lacht) Ja. Ja, ich bin selber ein sehr positiver Mensch. Wie schon gesagt ich rede über die positiven Dinge und lasse die negativen weg. Deshalb schaue ich auch kein TV etc., weil, ja. #00:31:56-3#

Sebastian Eisenbürger: Ich auch. Seit 5 Jahren habe ich da meinem Fernseher den Rücken zugedreht, ja. Super. Dann ganz herzlichen Dank. Du hast eine Menge Insights gegeben in deinem Buch-Launch. Ich glaube da lässt sich einiges rausnehmen. Auch sonst haben wir viel erfahren darüber, wie du Marketing treibst, was ihr tut in der Agentur, mit welchen Kunden ihr arbeitet, wie das ganze läuft. Vielen, vielen Dank dafür. War wirklich, ja, total hilfreich das zu hören. #00:32:18-9#

Christian Wenzel: Ja. #00:32:19-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Bin gespannt, was draus wird aus dem Buch. #00:32:22-7#

Christian Wenzel: Ja, vielen Dank. #00:32:24-2#

Sebastian Eisenbürger: Vielleicht hören wir uns ja nochmal im Podcast. Also ich fände es cool, vielleicht in ein paar Monaten nochmal drüber zu reden, wie das mit dem Launch gelaufen ist, ob das so war, wie du es dir vorgestellt hast. #00:32:32-7#

Christian Wenzel: Da bin ich auf jeden Fall dabei. Wie ich schon erwähnt arbeiten wir erfolgsbasiert. Und auch dann kann ich natürlich auch meinen Erfolg mitteilen sozusagen und dann eben auch jedem schwarz auf weiß sagen, was funktioniert hat und wie nicht. Und, ja, wenn Fragen da sind, einfach melden. Ich bin da, ne. Also ich bin sehr gerne verfügbar. #00:32:52-7#

Sebastian Eisenbürger: Sehr cool. Zum Schluss darfst du nochmal die Webseite raushauen von eurer Agentur oder von dir, wie du magst. #00:32:57-2#

Christian Wenzel: Ja, also du findest in der Regel alles über mich auf www.Christian-Wenzel.com und dort findest du dann auch die Verlinkungen zur Agentur, zu unserem Online-Magazin, zur Beratung, überall. Also gehe einfach auf diese Seite. #00:33:12-9#

Sebastian Eisenbürger: Prima. Dann nochmal abschließend vielen, vielen Dank und dann hören wir uns irgendwann wieder. #00:33:17-3#

Christian Wenzel: Ich danke dir, bis bald. #00:33:19-3#

Sebastian Eisenbürger: Und bei dir, lieber Zuhörer, möchte ich mich ganz arg bedanken, dass du bis hierher zugehört hast. Falls du die erste Episode noch nicht gehört hast mit Christian, dann mach das am besten jetzt direkt. Da erfahren wir eine ganze Menge, was er macht, wo er herkommt und was ihm wichtig ist. Und ich würde dich bitten bei iTunes reinzuschauen, wenn dir der Podcast gefallen hat und mir ein paar Bewertungen zu hinterlassen, die Sterne anzuklicken und einen Kommentar zu schreiben, damit ich weiß, was ich in Zukunft noch besser machen kann, was dir gut gefällt, ja, und was in Zukunft noch anders werden darf. Dann mache es gut. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! #00:33:47-7#

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