#31: Marketing & Entspannung – Teil 1 (Johannes Metzger im Gespräch)

#31: Marketing & Entspannung – Teil 1 (Johannes Metzger im Gespräch)

Wenn einer entspannt ist, dann Johannes Metzger.

Johannes ist Entspannungscoach und gleichzeitig ein ganz besonderer Mensch. Gemeinsam mit einigen anderen treffen wir uns einmal im Monat zu unserer Mastermind-Runde und unterstützen uns gegenseitig in unserer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Dabei lernen wir eine ganze Menge voneinander und entwickeln uns alle wahnsinnig schnell weiter.

Und nun zum Inhalt 😉

Johannes und ich philosophieren über die Wichtigkeit von Entspannung im Alltag und (vielleicht vor allem) im Berufsleben.

Sein Motto lautet „Es gibt nichts zu verbessern, nur zu entscheiden wer du sein willst“. Möchtest du verstehen, was das bedeutet? Und möchtest du erfahren, warum Entspannung dabei eine wichtige Voraussetzung für gelungene und erfolgreiche Kommunikation im Marketing ist? Dann sei gespannt und lausche unserem Gespräch über Marketing und Entspannung.

Falls du mehr Entspannung in deinem Leben möchtest, dann besuche Johannes Webseite unter http://www.entspanntbeidir.de/


Transkription: Marketing & Entspannung – Gespräch mit Johannes Metzger Teil 1

Sebastian Eisenbürger: Was hat Marketing mit Entspannung zu tun? #00:00:02-6#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen im Podcast für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und heute sitze ich hier mit Johannes. Johannes ist Entspannungs- und Bewusstseinstrainer. Hallo Johannes. #00:00:21-7#

Johannes Metzger: Hi. Grüß dich. #00:00:22-8#

Sebastian Eisenbürger: Cool. Schön, dass wir hier sitzen können, bei dir Zuhause. #00:00:25-1#

Johannes Metzger: Ja. #00:00:25-6#

Sebastian Eisenbürger: Wie geht es dir? #00:00:26-3#

Johannes Metzger: Gut, sehr gut. Wetter ist nochmal umgeschlagen. Wir haben zwischendurch Sonnenschein. Es ist ja mit dem Ausblick immer wunderschön. #00:00:33-7#

Sebastian Eisenbürger: Richtig. Du wohnst absolut traumhaft hier oben auf dem Berg von Stuttgart, wie auch immer er heißt. Ich habe es vergessen. #00:00:39-7#

Johannes Metzger: (unv.) #00:00:40-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja, es ist toll hier. Also Weinberge, Stadt, Wald. Viel mehr kann es nicht geben. #00:00:46-6#

Johannes Metzger: Ja, alles sichtbar. #00:00:47-8#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Gut für Entspannung, oder? #00:00:49-1#

Johannes Metzger: Ja, absolut. Absolut. #00:00:51-1#

Sebastian Eisenbürger: Du bist Entspannungs- und Bewusstseinstrainer. So, was ist das? Was kann ich mir drunter vorstellen? #00:00:57-5#

Johannes Metzger: Entspannungs- und Bewusstseinstrainer? Ich helfe Leuten dabei, oder ich begleite Leute dabei, entspannt zu werden und ihren Alltag zu meistern, weil ich glaube, dass wir, wenn wir entspannt sind, unsere größten Potentiale leben, und auch nur da. Also das heißt nicht, dass nicht zwischendurch ein bisschen Aufregung dabei sein darf, nur bei den meisten Menschen ist der Entspannungspart meistens sehr, sehr vernachlässigt. Also das heißt ich kann das Ganze auch Messen mit einer HRV-Messung. #00:01:28-2#

Sebastian Eisenbürger: Was ist das? #00:01:28-9#

Johannes Metzger: Eine HRV-Messung ist im Prinzip eine Herzvariabilitätsmessung. Also das heißt da kann ich den Herzschlag checken, kann ihn messen, und das Gerät sagt mir dann, beziehungsweise ich kann das Ganze auswerten und dann finde ich heraus, wo denn das körperliche Stresslevel liegt. Ja, weil der ist meistens weit abweichend von dem, was die Leute sagen. Also kurzes Beispiel irgendwie: Wir nennen ihn Daniel. Daniel kommt zu mir. Ich frage ihn: „Hey Daniel, wie entspannt bist du auf einer Skala von 1 bis 10.“ Dann sagt Daniel ganz oft so was wie: „Hmm ja du, heute war ganz gut. Im Job war nicht ganz so stressig wie sonst. Familie war auch ok, hat mich in Ruhe gelassen heute. Und ja, ich dürfte so bei einer 6 von 10 liegen.“ Und dann messe ich die Leute und dann habe ich halt ganz, ganz oft eine -3, oder so was in die Richtung, also das heißt ein Herzfrequenzalter von 70, 80, 90 bei einem 30-jährigen. #00:02:25-4#

Sebastian Eisenbürger: Wahnsinn. Das heißt das gefühlte, oder die gefühlte Entspannung, ist von der messbaren Entspannung dann weit entfernt. #00:02:30-6#

Johannes Metzger: Exakt. Genau. Und mein Job ist eben dieses Gefühl mit dem Körpergefühl sozusagen wieder in Einklang zu bringen. Also das heißt nicht, dass ich ein Gegner von Stress bin, oder so was in die Richtung. Überhaupt nicht. Das hat auch seinen Nutzen. Nur darf ich mitkriegen und darf dementsprechend Methoden kennen, um weiterhin ja mein Potential leben zu können, weil wenn ich in einem Stresslevel bin, den ich nicht merke, also die ganze Zeit bei -3 bin, obwohl ich glaube: „Ich bin bei einer 6 von 10“, dann kann ich niemals das Potential leben, was wirklich passieren würde bei einer 6 von 10, oder sogar bei einer 10 von 10. #00:03:06-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend), das stimmt wohl. #00:03:07-7#

Johannes Metzger: Genau. Und das tue ich. #00:03:09-4#

Sebastian Eisenbürger: Ok, jetzt mach es für mich so ein bisschen greifbarer, was man alt Entspannungs- und Bewusstseinstrainer tut. Wie wird man das? Wie kamst du dazu? #00:03:16-6#

Johannes Metzger: Wie wird man das? Das ist eine spannende Frage. (lacht) Weiß ich selber nicht genau. Es ist im Prinzip der Part, der überall mit drin war. Also ich habe eine Laufbahn hinter mir, die völlig unterschiedlich war. Also das heißt ich habe alles gemacht von, ich bin ausgebildeter Mediengestalter. Ich habe eine Fotografenausbildung angefangen. Ich habe den Heilpraktiker angefangen gehabt. Ich habe Sekretär gemacht. Ich bin Gesundheitstrainer. Ach was, ach alles Mögliche. Ich war im Fitnessbereich lange tätig, habe da dann auch Ernährungsberatung und solche Geschichten gemacht, Stoffwechsel. Und war die meiste Zeit in allen Jobs immer in irgendeiner Form in Kommunikation mit Menschen. #00:04:00-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:04:01-2#

Johannes Metzger: Und habe dann selber auch ganz viele andere Ausbildungen gemacht, Richtung Coaching dann weiter. Und habe dann mich hingesetzt und mich gefragt: „Ok, was war denn der Schnitt, beziehungsweise das, was immer in allen Gesprächen, in allem, was ich gemacht habe bisher, mit drin war.“ Und habe dann auch Leute befragt und habe geguckt: „Was ist denn das, was euch auffällt? Was ist das, was ich immer mache?“ Und dann kam halt häufig die Antwort: „Ja, entspannte Stimme, die einen immer wieder zurückholt.“ Und selbst wenn ich nichts sage, die Leute kommen, werden ruhiger. Also sie kommen wieder zurück zu sich, sobald sie bei mir, oder mit mir sind, dann in den nächsten Fällen. Und ja, den Part habe ich dann rausgegriffen, habe gesagt: „Ja, wenn ich das schon kann von Natur aus sozusagen, wäre es schön mein berufliches Gerüst da drumrum zu bauen.“ Und das ist dann das, was ich gemacht habe. Also ich habe weitere Ausbildungen gemacht, auch Richtung Hypnose und NLP und ganz, ganz viele unterschiedliche Sachen, Kommunikation, und habe mir das dann so zusammengestrickt sozusagen. Und habe dann mich hingesetzt und geguckt: „Ok, womit kann ich das greifbar machen, was ich da tue?“ #00:05:13-1#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:05:13-6#

Johannes Metzger: Weil einfach nur zu sagen: „Hey, du bist entspannter, wenn du bei mir sitzt“, ist so ein bisschen aus der Luft gegriffen und lässt sich recht schlecht verkaufen. Und dementsprechend habe ich diesen HRV-Scanner für mich entdeckt und ja kann halt über den unglaublich gut den Stresslevel mit dem biologischen Herzfrequenzalter nachweisen, kann damit arbeiten, habe einen Vorher-Nachher-Effekt, den die Leute sehen, fühlen, und der einfach auch medizinisch wissenschaftlich ist ja. #00:05:42-6#

Sebastian Eisenbürger: Kann man denn verallgemeinern, dass tendenziell, oder vielleicht auch grundsätzlich, das gefühlte Stresslevel deutlich höher ist als es (…) #00:05:49-9#

Johannes Metzger: Ja, also es ist bei 90 (…) #00:05:52-3#

Sebastian Eisenbürger: Ist andersrum, dass das gefühlte niedriger als gemessen. So. #00:05:55-4#

Johannes Metzger: Ja, ja. Ja, ist bei 90-95% der Leute so, die bei mir sind. Also ich habe selten jemanden, also lasse es maximal 1 von 10 sein, der ungefähr richtig liegt, und lasse es 1 von 20 sein, der eine höhere Punktzahl hat als 8, oder 7. Also selbst diese, die sich dann richtig schätzen, die liegen dann meistens bei 5-6, so was in der Richtung, also auch die leben nicht ihr volles Potential, auch wenn das Gefühl kongruent ist. Auch da gibt es was zu tun. #00:06:26-5#

Sebastian Eisenbürger: Und die Herzfrequenz ist ein Indikator, oder ist das Mess- (…) Ich weiß nicht. Wie sagt man da? #00:06:33-1#

Johannes Metzger: Ja, das ist ein Indikator. Das ist einfach nur ein Messgerät. Es funktioniert im Prinzip wie ein kleines EKG. Also das heißt das hat man an den Handgelenken, am Ohrläppchen. Ich kann die Herzfrequenz messen. Und es ist so, dass die Herzfrequenz sich verändert pro Atmung. Also das heißt wenn ich einatme wird meine Herzfrequenz im Idealfall schneller. #00:06:55-7#

Sebastian Eisenbürger: Also geht es jetzt um den Puls dabei, also um die Geschwindigkeit der Herzschläge, oder geht es um die (…) Also Frequenz ist für mich so, der die wie die Kurve aussieht. #00:07:03-4#

Johannes Metzger: Genau. Exakt. Es geht um die Frequenz. Also im Prinzip beides. Der Puls spielt natürlich auch eine Rolle. Nur es geht um die Frequenzen in der ganzen Messung letztendlich, wie die reagieren auf die Atmung, auf das System, was passiert. So wenn ich eine gute Herzfrequenz habe, beziehungsweise wenn ich fit bin, entspannt bin und so weiter, dann schlägt und steigen meine Kurven in der Flexibilität unglaublich aus. Das heißt mein Herz ist unglaublich flexibel, weil wir atmen ja auch nicht immer gleich ein. Mal gähne ich. Mal atme ich ein bisschen flacher. Mal atme ich bisschen tiefer. Wenn mein Herz sich auf das Alles perfekt einstellt, dann habe ich eine gesunde Reaktion sozusagen, und damit auch viel Kapazität, weil ob ich jetzt aufstehe, wegrenne, mich hinlege, mein Körper reagiert immer genau auf das, was zu tun ist. Bei gestressten Leuten ist es so, dass sie keinerlei Reaktion, oder wenig Reaktion, haben. Das heißt selbst wenn die einatmen, geht die Herzfrequenz nicht so weit nach oben, wie es normalerweise der Fall wäre, geht auch nicht so weit nach unten, wenn sie wieder ausatmen. Das heißt Sympathikus, Parasympathikus, sagt dem einen oder anderen vielleicht was, reagieren einfach nicht mehr so gut, wie sie könnten. #00:08:15-3#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Magst du die beiden Begriffe kurz erläutern, weil ich weiß es nicht. #00:08:18-8#

Johannes Metzger: Ja, sehr gerne. Der Sympathikus ist sozusagen das Gaspedal, das Antreibende, wenn wir Action haben, wenn wir zum Sport gehen, wenn wir einfach unseren Körper auf Bzzt hochfahren. Ne, der Parasympathikus ist der entspannende Part. Das ist der, bei dem wir runterfahren. Und das lässt sich eben auch schon pro Atemzug messen, weil Sympathikus schaltet, wenn ich einatme, Herzfrequenz wird schneller, antreibend, und Parasympathikus wird langsamer, ist dann die Bremse, wo das Herz wieder langsamer wird. Und daran kann ich es messen ja. #00:08:53-1#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Und kann man beschreiben, oder kannst du beschreiben, worin sich die gefühlte Entspannung von der gemessenen Entspannung unterscheidet, also was ist das? Was ist entspannt in dem Fall? #00:09:05-1#

Johannes Metzger: Also entspannt in dem Fall ist ja mehr die Kongruenz sozusagen, also die Gleichheit, die Einheit der beiden Gefühle. Das ist so das, was gefühlt normal ist bei vielen Menschen da draußen. Und normal heißt (…) Also kurzes Beispiel: Wenn ich als Kind auf diese Welt in irgendeiner Form, dann gibt es immer ein schönes Verhältnis zwischen spielen und rumliegen und schlafen. #00:09:33-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:09:33-8#

Johannes Metzger: Sozusagen. Und mit dem Alter kommt immer mehr spielen dazu, und auch immer mehr spielen, was einfach keinen Spaß macht, dazu. #00:09:40-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja, leider. #00:09:41-0#

Johannes Metzger: Leider, ja, bei den meisten. Und es kommt immer mehr Druck dazu. Also das heißt diese Balance wird auf der einen Seite immer stärker, immer stärker, immer stärker. #00:09:51-0#

Sebastian Eisenbürger: Ok. #00:09:51-8#

Johannes Metzger: Ja. Das bedeutet: Der Mensch muss ja da trotzdem funktionieren in irgendeiner Form und der Körper stellt diese Sachen bereit ja. Nur würde er noch besser funktionieren, wenn er diesen Ausgleich in dieser Wippe wieder hat. Das heißt nicht, dass du jetzt dieselbe Zeit schlafen musst, oder so was in die Richtung, das heißt nur, dass er sein System wieder runterbringen darf. Es bedeutet, wenn ich die ganze Zeit, oder immer mehr auf Anschlag arbeite, weil die Pausen nicht mehr mit drin sind, oder Stress habe, oder limitierende Glaubenssätze habe, die in meinem Kopf sind, die mir Stress machen, oder andere Geschichten, dann darf ich da einen Ausgleich zu finden und mit dementsprechend wieder entspannen und sozusagen besinnen. Und wenn dieser Ausgleich nicht täglich stattfindet in irgendeiner Form, also es kann alles sein von „ich nehme ein Bad“, bis hin zu „Ich gehe Fahrrad fahren“, bis hin zu „Ich mache Yoga. Ich meditiere“, dann verschiebt sich die Waage einfach zunehmenst weiter in den meisten Fällen. Und es reichen ganz kleine Übungen, wie ein paar Atemübungen am Tag, irgendwas, womit ich mich aktiv runterfahren kann, um diese Schwingungsebenen im Herz wieder zu erreichen. #00:11:02-9#

Sebastian Eisenbürger: Ok. #00:11:04-1#

Johannes Metzger: Ich hoffe das war. #00:11:04-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich überlege gerade da ein bisschen, aber ich glaube schon, dass ich das verstehe. Also klar, Entspannung, wenn ich drüber nachdenke sind das für mich so klassische Dinge wie eben mich mal auf das Sofa legen, mich mal in die Badewanne legen, mich mit Dingen beschäftigen, die Ruhe erfordern. Entspannung eben. #00:11:22-3#

Johannes Metzger: Ja. #00:11:22-9#

Sebastian Eisenbürger: Und das ist wahrscheinlich auch ein Gleichgewicht irgendwo zwischen körperliche und geistiger Ruhe, nehme ich an. #00:11:29-5#

Johannes Metzger: Ja, würde ich sagen, würde ich sagen. Und das sind auch nur zwei Wege. Also ich bin mittlerweile mehr ein Fan von dieser geistigen Ruhe, die natürlich auch kommt beim Sport, was ich mag. Und es hat in meinen Beobachtungen eine höhere Qualität, wenn die Leute in ihrem Kopf entspannt sind, weil ich ganz viele Menschen da draußen beobachte, die beim Sport in ihrem Kopf genauso weitermache, wie auf der Arbeit sozusagen. Also die können nicht loslassen. Dementsprechend können sie beim Sport auch nicht runterkommen und diesen entspannten Part zuschalten, sondern das ist weiterhin geht es auf die Schippe von Stress, von aktiv, von Bam, Bam, Bam, Bam, Bam. #00:12:08-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:12:09-1#

Johannes Metzger: Entspannen heißt wirklich den Kopf runterfahren, zu mir kommen, entspannt sein und wirklich auch Zeit haben für so ein paar Dinge. #00:12:18-7#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Also Stress ist ja Druck irgendwo in einer Art und Weise. Und für mich ist das, für mich persönlich jetzt, das Gegenteil von Druck ist Spaß, also Dinge einfach tun, weil man sie gerade tun möchte. #00:12:31-4#

Johannes Metzger: Ja. #00:12:31-9#

Sebastian Eisenbürger: Wäre jetzt so für mich die Formel dahinter: „Tue Dinge, die Spaß machen, und du bist entspannt.“ Kann man das so einfach runterbrechen. #00:12:37-5#

Johannes Metzger: Ich bin bei dir, absolut. Ja. #00:12:39-4#

Sebastian Eisenbürger: Ok, das ist cool. #00:12:40-3#

Johannes Metzger: Ja, absolut. Und es ist auch das, was ich immer in die Coachings so ein Stück weit mit einbeziehe. Das darf Spaß machen. Es darf einfach sein. Es darf, das Leben darf, also es gibt für alles Lösungen auf dieser Welt. Für alles. Und, wie gesagt, ich bin kein Fan davon sich jetzt jeden Tag zwei Stunden hinzusetzen, um zu meditieren, um immer bei sich zu sein. Das ist völliger Quatsch. Das darf rauf und runter gehen. Ich darf nur schauen, dass dementsprechender Ausgleich einfach da ist. Also einfach mal Aktivitäten machen, wo ich nicht denken muss. Irgendwo auf einen Berg hochspazieren. #00:13:08-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:13:09-4#

Johannes Metzger: Irgendwas tun wie: „Ich bade jetzt eine Stunde lang. Ich lasse mir Zeit bei Briefe verschicken“, oder sonstigem. Also auch die mentale Einstellung spielt da eine Rolle, deswegen auch Bewusstseinstrainer. Bei den meisten Leuten, meisten Menschen da draußen, sich gar nicht bewusst ist, also genau so, wie ihr Stresslevel ihnen nicht bewusst ist, ist ihnen ganz oft nicht bewusst, dass auch Auto fahren Stress macht, selbst wenn sie sich nicht über andere aufregen. Nur wenn sie das gleichzeitig tun ist da eine Aktivität drin für den Körper, die ist immens. Und es ist die Frage, ob die sein muss. Also ich habe es mir abgewöhnt beim Autofahren zu schimpfen. #00:13:44-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich habe mir, ich versuche mir gerade abzugewöhnen Auto zu fahren überhaupt aus diesem Grund. #00:13:49-3#

Johannes Metzger: Ok. #00:13:49-7#

Sebastian Eisenbürger: Und fahre recht viel mit der Bahn. Aber das ist auch ein interessanter Punkt für mich. Ich bin persönlich der Meinung, dass ich sehr entspannt lebe und ja, Dinge tue, die mich entspannen und ich rege mich eigentlich nicht, oder fast nie über Dinge auf. Kommt schon mal vor. Wenn ich es vergleiche, mit den Dingen, die ich früher hatte, über die ich mich früher aufgeregt habe, dann sind das Welten. Aber dennoch bin ich überzeugt davon, dass ich Sachen mache, die mich trotzdem ja stressen, ich weiß nicht, ob es das richtige Wort ist, aber die meiner Entspannung nicht förderlich sind irgendwo. Und ich weiß nicht, welche das sind. Ich spüre halt nur irgendwann am Ende des Tages: Heute muss wieder was gewesen sein. #00:14:25-0#

Johannes Metzger: Mhm (bejahend). #00:14:25-6#

Sebastian Eisenbürger: Das hat, das war nicht entspannend für mich, weil ich merke abends dann so eine Unruhe, so eine innere, so eine Anspannung und ja. Ich spüre das einfach. Ich kann das gar nicht genau beschreiben. #00:14:37-2#

Johannes Metzger: Mhm (bejahend). #00:14:38-1#

Sebastian Eisenbürger: Gibt es so was tatsächlich, also dass man wirklich Stress erlebt, oder Unruhe, oder Nicht-Entspannung, die man gar nicht bewusst mitbekommt? #00:14:47-0#

Johannes Metzger: Ja, na klar. Ja, absolut. Das ist ja genau das Thema. Das ist ja genau das, was ich mache, dem Menschen das bewusst zu machen und gemeinsam herauszufinden: „Was ist es denn für dein Einzelnen?“ Also praktisch was für den einen Stress bedeutet, weiß nicht, Manager, zehn Stunden Job und dann gehe noch nach Hause und muss da was machen, ist für den anderen die reine Freude und er ist total entspannt. Also das heißt er muss irgendwie eine andere Strategie haben, als der andere Mensch, der unentspannt ist. Sind aber beides die gleichen Aufgaben. #00:15:17-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:15:18-4#

Johannes Metzger: Das heißt es ist letztendlich immer nur ein rausfinden. Und da bist du, glaube ich, schon auf dem richtigen Weg, das einfach wahrzunehmen. Viele Menschen nehmen das ja gar nicht wahr. Das ist nur als allgemeiner Druck wahrgenommen. Und dann zu gucken: „Ok, wo habe ich denn in dem Alltag diesen Stress gehabt?“ Oder: „Was ist denn der Gedanke, der mir unangenehme Gefühle macht? Was ist das, was mir ein schlechtes ja, ein schlechtes Gefühl macht in dem Moment?“, und dann auf die Suche zu gehen, um das dann zu verändern. Und oftmals brauche ich gar nicht so weit gehen, weil es reicht, wenn mir der bewusst ist, dann kann ich den unter Umständen schon bei vielen Menschen verändern. #00:15:56-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ok. Was konkret tust du? Wie machst du es, dass sich irgendwas verändert, und dass Menschen feststellen, oder dass Menschen bewusst wird, dass da Dinge sind, die sie vorher nicht kannten? #00:16:06-9#

Johannes Metzger: Ich gehe im Prinzip automatisch Bilder von Welt durch sozusagen, und bin immer ganz, ganz stark bei ja meinen Coachees, das heißt im Beobachten selber. Kommen da Themen, die sie ärgern? Kommen da Themen, die sie reizen? Kommen da Themen, die und so weiter und so fort. Und das passiert automatisch im Gespräch. Und die meisten Menschen kommen ja mit etwas, mit einer Vorstellung von: „Ich bin unentspannt in dem und dem Part.“ Oder: „Ich würde gerne einfach mal meinen Stresslevel bemessen.“ Und innerhalb von kürzester Zeit, meistens fünf bis zehn Minuten, erzählen mir die Leute das von sich, weil die wissen das. Sie wissen das alle. Es läuft nur mittlerweile auf einer unterbewussteren Schiene. Das ist genau das gleiche wie: Lege jemanden einen Obstsalat vor auf den Tisch und nebendran eine Pizza, und der wird dir sagen können, was davon gesund und was nicht so gesund ist. #00:17:07-3#

Sebastian Eisenbürger: Klar, aber was er isst heißt das noch lange nicht. #00:17:09-7#

Johannes Metzger: Exakt. Genau. Und letztendlich ist es das Bewusstmachen nochmal, um dann das Verhalten zu dieser Sache zu verändern, beziehungsweise dahin zu gehen, wo die Leute auch hin wollen, mehr Kapazität zu haben, mehr Entspannung im Alltag zu haben, mehr (…) #00:17:25-8#

Sebastian Eisenbürger: Hat das Ganze noch andere Vorteile als jetzt ganz klassischerweise weniger Stress? Ich meine das ist ja offensichtlich, dass das ein Vorteil ist. #00:17:31-8#

Johannes Metzger: Ja klar. Also gesundheitlich riesen Vorteil. Die Leute werden weniger krank. Ein gutes Stressmanagement, gute Strategien im Alltag zu haben, wo ich mich auch immer wieder runterfahren kann mega, also das hilft einfach ungemein. Weitere Vorteile: Konzentrierteres arbeiten in jeglicher Form. Also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber seitdem du entspannter bist, vermute ich, dass du wesentlich effektiver bist, in dem was du tust, oder? #00:18:00-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja vielleicht. Habe ich mich noch nie gefragt, wenn ich ehrlich bin. Ja, ich habe tatsächlich das Gefühl, dass ich meinen in den offensichtlichen Dingen, die ich tue, entspannter bin, aber dass es halt wirklich Dinge gibt, die mir im Kopf rumgehen, die mir auch unbewusst im Kopf rumgehen, die dazu führen, dass ich eben nicht so entspannt bin, wie ich sein könnte. Wenn du jetzt eben mich nach diesem Level fragen würdest, mit dem Wissen, dass ich heute habe, würde ich tatsächlich sagen: „Ich bin vielleicht bei 6 von 10.“ #00:18:30-0#

Johannes Metzger: Mhm (bejahend). #00:18:30-5#

Sebastian Eisenbürger: Vor vier Monaten hätte ich geschätzt: „Ich bin vielleicht bei 3 von 10“, also deutlich besser. #00:18:35-6#

Johannes Metzger: Ok. #00:18:36-2#

Sebastian Eisenbürger: Also das ist ja sehr subjektives Empfinden jetzt. Keine Ahnung, ob das stimmt. Aber wenn ich vergleiche, mit dem, wie ich halt mal war vor ein zwei Jahren, da war das halt, da war ich, das ging gar nicht. Da war ich ein anderer Mensch als jetzt. #00:18:47-8#

Johannes Metzger: Ja. #00:18:48-3#

Sebastian Eisenbürger: Was das Thema Entspannung und Stress betrifft, also war auch ein anderes Level einfach normal für mich. #00:18:53-4#

Johannes Metzger: Ja. #00:18:54-4#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Hat das, hat der Begriff Positivität irgendetwas damit zu tun, was du machst? #00:19:02-9#

Johannes Metzger: Ja, na klar. Absolut. Also jetzt komme ich zu den limitierenden Glaubenssätzen, die ich vorhin schon mal erwähnt habe. Also limitierende Glaubenssätze, vielleicht ganz kurz, sind Glaubensstrukturen in meinem Kopf, die ich glaube, das in der Welt wahr sind so zu sein. #00:19:17-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:19:17-6#

Johannes Metzger: Die können entweder förderlich sein für mein Leben, oder nicht förderlich sein für mein Leben, also limitierend, oder fördern. Und ganz viele Menschen haben da auch einen Stressfaktor mit dabei. Und, was war die Frage noch gleich? (lacht) Scheiße. #00:19:36-2#

Sebastian Eisenbürger: Positivität und Entspannung, wo der Zusammenhang da liegt, bei dem, was du tust. #00:19:40-6#

Johannes Metzger: Wo die positive Geschichte liegt. Ja genau. Ah, Glaubenssätze. Und da auch wieder die Sachen anders beleuchten zu können, also positiv beleuchten zu können. Also wie du vorhin gesagt hast: „Wenn die Leute Spaß haben, wenn die Menschen Freude haben, bei dem, was sie tun, dann gibt es da keinen Stress mehr.“ Dann sind wir da, wo wir sind. Also da eine Einfachheit reinzubringen in die Problematiken, die die Leute mitbringen. Das bedeutet: Wenn jemand mit einem Problem kommt einfach reicht oftmals schon einfach ein Brainstorming zu machen mit neuen Lösungsansätzen: „Und schau mal, könntest du es nicht auch so sehen, und so, und so, und so, und so.“ Und ich bringe da immer unglaublich viel Positivität mit rein. Also es gibt immer eine Lösung für alle Geschichten dieser Welt, in meinem Bild. Und dementsprechend gibt es auch immer eine Lösung für alles. Und dementsprechend gehe ich da mit viel, mit sehr, sehr viel Positivität ran und habe dementsprechend selber unglaublich viel Spaß, weil es immer Bergauf geht. Es geht immer einen Schritt weiter. Es geht immer weiter voran. Es ist nie ein Stehenbleiben. Es ist nie ein Rückschritt. Also auch egal, was wir erleben. Also auch dieser Stressfaktor, den die Leute haben, der gehört ja bis jetzt dazu. #00:20:51-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:20:52-2#

Johannes Metzger: Nur die Frage: „Wer wollen Sie sein? Was wollen Sie jetzt anders erleben?“ Wenn sie die Entscheidung treffen, dass sie mehr Lebensqualität haben wollen, dann sind sie bei mir absolut richtig. Wenn nicht, ist es auch vollkommen in Ordnung. #00:21:04-1#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Ja, ich weiß nicht, mich, also mir bedeutet das extrem viel das Thema, weil ich weiß, dass ich da auch noch irgendwo in einem Prozess drinstecke, der noch lange nicht zu Ende ist, aber schon ganz schön, immerhin schon ein paar Monate, vielleicht sogar Jahre, hinter sich hat und schon auch einiges an Fortschritt gebracht hat. #00:21:22-0#

Johannes Metzger: Wir können mal eine Messung machen, wenn du Lust hast. #00:21:24-4#

Sebastian Eisenbürger: Wir können sehr gerne eine Messung machen. Keine Ahnung. Ja, lass uns eine Messung machen. #00:21:27-6#

Johannes Metzger: Ob du richtig schätzt (lacht). Cool. #00:21:30-3#

Sebastian Eisenbürger: Wie lange dauert das? Also kann man, gibt es da irgendwie Erfahrungswerte, dass man sagt, keine Ahnung, jemand kommt zu dir und der ist nach so und so viel Sitzungen, so und so viel Monaten, Wochen, was auch immer, entspannt. Gibst das, ist der überhaupt definiert, der Begriff „entspannt“, oder ist das einfach nur das die Gleichheit von Messung und Schätzung? #00:21:49-3#

Johannes Metzger: Also für mich ist es natürlich auf der einen Seite die Gleichung von Messung und Schätzung auf der einen Seite, und auf der anderen Seite, dass die Menschen in ihrem Leben, in der Qualität ihres Lebens, einen guten Schritt vorwärts machen. Also selbst, wenn sie sich richtig schätzen, das ist ja nur ein Bewusstmacher, ist da in 100% der Fällen Potential nach oben. Und dann ist die Frage, ob sie es machen wollen, oder nicht. Und der zweite Teil der Frage, ich vergesse immer die Fragen gerade. Unglaublich. #00:22:24-6#

Sebastian Eisenbürger: Im Grunde wollte ich drauf hinaus: Wenn jemand sich entscheidet zu dir zu kommen, oder sich mit dem Thema zu beschäftigen, kann er sich auf irgendwas einstellen dabei? Wie lange dauert das? Was bedeutet das? Was muss er tun? Muss er irgendwas mitbringen? Muss er irgendwas wissen? #00:22:37-5#

Johannes Metzger: Oh man. Ja. Im Prinzip kann man das nicht sagen, also nicht wirklich. Ich habe Leute da, die mit zwei Coachings ihren Entspannungslevel unglaublich hoch gelegt haben und ihre Problematiken gelöst hatten, weil nur ein Impuls notwendig war. Mit anderen Leuten arbeite ich regelmäßig über Monate hinweg. Mit anderen Leuten arbeite ich drei vier Mal. Es kommt ganz drauf an. Einen Impuls kann ich zu jeder Zeit mitgeben, weil die Leute ja mit einem speziellen Problem in der Regel kommen, das ich natürlich dann behandeln kann. Aber die meisten anderen Sachen liegen ja eine Ebene tiefer im Unterbewusstsein. Und die brauchen manchmal eine gewisse Zeit, um hochzukommen, einer nach dem anderen, manchmal auch nicht. Wie gesagt, manchmal reichen (…) Also wir sind ja alle komplett unterschiedlich. Jeder hat seine eigenen Themen. Jeder hat sein eigenes Leben. Jeder hat seine eigenen Geschichten. Wie gesagt: „Der eine Manager, der gestresst ist in einer Situation, handelt einfach nur anders, ist sich dessen anders bewusst, als der, der das Gleiche macht und entspannt ist.“ Nur der wird woanders in irgendeiner Form ein Thema haben. Also das heißt wir sind ja alle auf einem Weg. Und dementsprechend sind die Themen auch so unterschiedlich, also das ist völlig unterschiedlich an Zeit und Intensität. #00:23:52-3#

Sebastian Eisenbürger: Sind es denn klassischerweise solche Klienten, die du hast, also so diese typischen, sage ich mal, Stresspatienten, um es mal so zu nennen, also Manager, Führungskräfte, diejenigen, die einfach viel arbeiten, viel Verantwortung tragen? #00:24:02-3#

Johannes Metzger: Ja auch. Also das mache ich in den Firmencoachings und Vorträgen, Impulsvorträgen. Und ansonsten hatte ich bisher eigentlich mehr Privatkunden, die ganz unterschiedlich, ganz unterschiedliche Themen hatten. Da war alles dabei. Da war alles dabei, von der Hausfrau bis hin zum Manager, über den Arzt, der vor mir sitzt, über ja, den klassischen Mann, der einfach sein Leben bisschen besser gestalten mag. Ganz unterschiedlich. Also auch durch dieses bewusst werden, die Impulse, die ich geben kann, auch Leute, die mittlerweile gar kein Thema mehr mit Stress haben, sondern ihre Probleme im Hintergrund lösen wollen, ihre Sichtweisen von Welt verändern wollen, um die Lebensqualität zu erhöhen. Also ganz unterschiedlich. Und ja, die meisten klar kommen am Anfang wegen Stress. #00:25:04-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Das heißt aber auch jetzt mal, um mal die erste Brücke hin zum Marketing zu schlagen: Das, was du bedienst, sind Menschen mit Stress, und nicht, oder weniger Menschen, die eine Entspannung suchen. #00:25:15-9#

Johannes Metzger: Ja. Genau. Also so ist die Zielgruppendefinition würde ich sagen, ja. Und letztendlich beides, weil ich kann sowohl Menschen die Techniken beibringen, wie sie entspannter werden und noch mehr bei sich sind, als auch Stressregulatoren. #00:25:32-4#

Sebastian Eisenbürger: Ist das unterschiedlich? #00:25:34-4#

Johannes Metzger: Ja, würde ich schon sagen, weil, also das ist ja der Unterschied zwischen: Die Leute, die sich schon richtig schätzen und die Entspannungswerkzeuge noch schon haben sozusagen, denen bringe ich gefühlt nicht nochmal mehr Entspannung bei. Nur bei denen kann ich trotzdem die Themen angehen, die sie noch haben. #00:25:52-0#

Sebastian Eisenbürger: Habe es verstanden. Also im ersten Schritt geht es darum überhaupt erst mal den Wert zu erreichen, den man sich fühlt, dass quasi die Herzfrequenz sich dem annähert, und im zweiten Schritt geht es darum diese einfach zu optimieren. #00:26:03-0#

Johannes Metzger: Exakt, genau. Schön zusammengefasst. Ich hätte es nicht besser ausdrücken können (lacht). #00:26:07-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:26:09-2#

Johannes Metzger: Ja, manchmal fehlen die genauen Beschreibungen. #00:26:12-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja deswegen sitzen wir ja hier zu Zweit. #00:26:14-1#

Johannes Metzger: Ja, das ist gut. #00:26:14-9#

Sebastian Eisenbürger: Prima. #00:26:15-9#

Johannes Metzger: Sehr schön. #00:26:16-5#

Sebastian Eisenbürger: Gibt es irgendetwas, was du, weiß nicht, noch hinzufügen magst, was da noch dazugehört, was wichtig zu wissen ist? #00:26:23-0#

Johannes Metzger: Ja. Also ich, vielleicht an der Stelle mein Lieblingsspruch, der überall auf meiner Webseite und meinen Visitenkarten zu finden ist, den ich sehr, sehr liebe und der genau das ausdrückt, was ich mache letztendlich. Und zwar heißt der: „Es gibt nichts zu verbessern, nur zu entscheiden, wer du sein willst“, weil es genau das in meinem Fall immer bedeutet. Egal, wer vor mir sitzt, der ist perfekt, so, wie er ist ja, weil die ganzen Sachen, wie er aufgewachsen ist, oder sie, was für Glaubenssätze mit drin ist, prägen diesen Menschen und das ist die perfekte Gestalt, von dem, was vorher war. #00:27:03-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:27:03-9#

Johannes Metzger: Und der Moment jetzt kann dafür verwendet werden, um sich neu zu entscheiden, zu fragen: „Ok, wer will ich denn sein? Will ich der Manager, oder die Hausfrau, oder was auch immer, sein, die entspannt ist mit dem? Bin ich der oder die, der angenehm rüberkommt bei anderen? Bin ich der oder die …“, und so weiter. Die Fragen des Lebens. Und aus der Richtigkeit der Situation heraus einfach nur die Frage: „Wer willst du sein? Willst du das?“ Und wenn sich Leute verändern möchten, um mehr Lebensqualität zu erlangen, super gerne, sind sie absolut richtig. Und die Menschen, die sagen, ok, sie wollen sich nicht verändern und sie fühlen sich gut so, sie wollen so bleiben, ist auch vollkommen in Ordnung. #00:27:46-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja, also mir ist auch dieser Satz, oder diese Frage besser gesagt, ist auch wirklich der ja das Entscheidende, was dich ausmacht. Wir kennen uns ja schon ein paar Monate, längere Zeit. #00:27:55-9#

Johannes Metzger: Ja. #00:27:56-5#

Sebastian Eisenbürger: Und klar, es gibt einige Coaches, es gibt eine ganze Menge, die sich mit Stress beschäftigen, und auch mit Entspannung vermutlich. Vielleicht gibt es ein paar weniger, die diese Technik einsetzen, die du einsetzt. #00:28:06-8#

Johannes Metzger: Ja. #00:28:07-3#

Sebastian Eisenbürger: Aber ich glaube nicht, dass es jemanden gibt, der das Ganze auf diesen einen Satz aufsetzt. #00:28:12-1#

Johannes Metzger: Ja. Ja, man könnte auch meinen, ich schneide mir damit erst mal selber ins Fleisch, weil wenn es nichts zu verbessern gibt, dann gibt es ja auch nichts zu coachen (lacht) sozusagen. Und letztendlich ist es auch so. Es gibt nichts zu coachen. Es gibt nur Vorschläge zu machen sozusagen, wie es anders laufen könnte. #00:28:30-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Mir wird gerade etwas klar, das ist ganz spannend, weil im Grunde tue ich, oder passiert mir das Gleiche im Marketing. #00:28:36-9#

Johannes Metzger: Mhm (bejahend). #00:28:37-9#

Sebastian Eisenbürger: Ich sage: „Wenn du richtig Marketing machst, dann machst du kein Marketing mehr.“ #00:28:41-0#

Johannes Metzger: Ja. #00:28:41-6#

Sebastian Eisenbürger: Und das ist, ich glaube das ist sehr verwandt, auch wenn es einen ganz anderen Bereich berührt. Aber im Grunde trifft es das total, natürlich. Wenn du Dinge bewusst tust und wenn du davon überzeugt bist, dass du es tust, dann strahlst du das aus. Und diese Ausstrahlung, die bewirkt das Gleiche, was du, wenn du nicht davon überzeugt bist, krampfhaft versuchst über irgendwelche Techniken zu erreichen. #00:29:01-5#

Johannes Metzger: Ja, richtig. Genau. Und dementsprechend auch sind die Leute schon entspannt, wenn sie sich nur neben mich setzen. #00:29:08-5#

Sebastian Eisenbürger: Da kann ich bestätigen. #00:29:10-4#

Johannes Metzger: Weil ich das ausstrahle. Das bin ich. Ich liebe das in diesem State zu sein. Ich mag das auch. Alle Sachen, die ich mache, die Trancen und sonstige Geschichten, ich ja, ich bin einfach gerne bei mir. Und ich glaube das ist auch was, was ich mitgebracht habe auf diese Welt. Das ist nicht alles antrainiert. Irgendwas ist da noch. #00:29:28-6#

Sebastian Eisenbürger: Es kommt bei dir sehr authentisch rüber, was du tust. #00:29:31-7#

Johannes Metzger: Schön, freut mich. #00:29:33-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Bevor ich dich jetzt noch bitte einfach mal kurz zu sagen, wie man dich erreichen kann, gibt es noch irgendeinen kleinen Cliffhanger, den wir mitgeben können zur nächsten Episode? So einen kleinen, einen Ansatz einer Brücke von der Entspannung zum Marketing. #00:29:45-4#

Johannes Metzger: Dadurch, dass wir entspannt alle unsere Kapazitäten leben können, können wir natürlich auch, wenn wir entspannt Marketing machen, all die Kapazitäten dort auch leben und verbreiten, um so einfach wird es uns in jedem Moment fallen. #00:30:02-0#

Sebastian Eisenbürger: Perfekt. Wie kann man dich erreichen? Wie erreicht dich jeder, der uns jetzt zuhört, wenn er dich sucht? #00:30:07-2#

Johannes Metzger: Auf meiner Webseite www.EntspanntBeiDir.de. Da ist alles zu finden, auch den Tagesgedanken-Blog, indem einmal die Woche ein neuer Video-Blogbeitrag kommt zu den Lebensthemen, wie man entspannter mit Situationen umgehen kann, wie man mehr bei sich sein kann, wie man zu sich selbst finden kann. Und ja, da steht eigentlich alles drauf. Podcast wird es zukünftig auch geben. Da freue ich mich schon sehr drauf. #00:30:35-3#

Sebastian Eisenbürger: Perfekt. #00:30:36-0#

Johannes Metzger: Und ja, auch EntspanntBeiDir. Google, Twitter, alles vorhanden, YouTube. Einfach nur EntspanntBeiDir suchen. Alles zusammengeschrieben. #00:30:44-0#

Sebastian Eisenbürger: Dann freue ich mich drauf, dass wir gleich, nächste Episode, über die Zusammenhänge zwischen Entspannung und Marketing sprechen. Und ja, für den Moment vielen, vielen Dank. War sehr, sehr spannend noch mehr zu erfahren von dir. Ich habe ja schon paar Sachen gewusst, aber jetzt wird das Bild noch ein bisschen kompletter, was Johannes betrifft. #00:30:59-2#

Johannes Metzger: Schön. #00:30:59-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und du, lieber Zuhörer, ich finde es total toll, dass du bis hierhin zugehört hast, würde mich total freuen, wenn du eine Bewertung hinterlässt bei iTunes, ein paar Sterne anklickst und in den Kommentaren reinschreibst, was dir gefallen hat, was dir vielleicht nicht so gefallen hat, was ich besser machen kann, und ob es Themen gibt, die dich besonders interessieren. Dann hören wir uns in der nächsten Episode wieder. Bis dann. #00:31:20-6#

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