#43: Marketing & Impulse – Teil 1 (Claudia Münster im Gespräch)

#43: Marketing & Impulse – Teil 1 (Claudia Münster im Gespräch)

Unternehmerin und Coach?

Verkäuferin von Rohrverbindungsteilen und Impulsgeberin?!?

Das passt nun wirklich nicht – oder doch? 😉

Claudia Münster hat für sich selbst das unvorstellbare möglich gemacht.

Wie das alles zusammenpasst und was genau eine Impulsgeberin ist,  bespreche ich in diesem Podcast mit der wundervollen Claudia Münster.

Du findest Claudia Münster bei Facebook und unter www.claudiamuenster.de


Transkription: Marketing & Impulse – Gespräch mit Claudia Münster Teil 1

Sebastian Eisenbürger: Heute im Podcast für positives Marketing Claudia Münster, Coach, Unternehmerin und Impulsgeberin. #00:00:06-3#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen im Podcast für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und heute spreche ich mit Claudia Münster. Claudia ist Coach, Unternehmerin und Impulsgeberin. Hallo Claudia. #00:00:27-4#

Claudia Münster: Hallo Sebastian. #00:00:28-8#

Sebastian Eisenbürger: Wie geht es dir? #00:00:29-6#

Claudia Münster: Mir geht es gut. Auch wenn ich hier ziemlich herzliches, aber ich bin froh hier, dass wir zusammen schnacken, wie wir im Norden sagen. #00:00:39-1#

Sebastian Eisenbürger: Das bin ich auch ja. Ich würde jetzt hier nicht schnacken sagen. Ich weiß gar nicht, wie man das hier sagt. Ich bin jetzt hier südlich von Stuttgart, aber komme auch nicht von hier. Ich würde einfach sagen wir sprechen, unterhalten uns und ja. Ja, fehlt mir die Phantasie gerade (lacht). Du bist Coach, Unternehmerin und Impulsgeberin. Unter Coach kann ich mir gerade so was vorstellen. Unternehmer ist ja auch so ein weiter Begriff. Fangen wir mal hinten an mi Impulsgeberin: Was ist das? Was machst du da? #00:01:02-7#

Claudia Münster: Impulsgeberin ist tatsächlich das, mir ist es nicht so wichtig Leute von A nach B zu bringen, sondern mir ist es wichtig, dass ich irgendeinen Impuls gebe, etwas ankratze, und dass die Leute ins überlegen kommen, berührt sind. Also es geht um Berühren, ich möchte Menschen berühren, ob als Unternehmerin in einem absolut normalen Businessbereich, oder eben als Coach. Berühren, Impulse geben zum Nachdenken, zum Wachsen, zum Entwickeln so. Das ist die Impulsgeberin in mir. #00:01:41-8#

Sebastian Eisenbürger: Ok, und in welchem Bereich machst du das? #00:01:45-1#

Claudia Münster: Also als Coach arbeite ich ja in dem Bereich, ja wie soll ich sagen? Mein Thema als Coach ist erfolgreich glücklich zu sein und glücklich erfolgreich zu sein. Also oft haben ja Menschen so die Situation, dass du eigentlich alles hast. Es ist alles irgendwie ganz ok. Ja. Und du spürst aber, dass da eben dann doch noch mehr ist, und du spürst auch, dass dich eine gewisse Schwere immer mal wieder runterzieht und du es, also so, dass du das Gefühl hast, du hättest es nicht in der Hand, wie es dir geht und wie dein Weg so läuft. Und das ist das, was ich als Coach mache. Da unterstütze ich wirklich dabei, dass du schon sehr wohl die Richtung vorgeben kannst, und das auch glücklich zu sein, erfolgreich glücklich zu sein, eine bewusste Entscheidung ist, dass du da sehr viele Anteile hast, dass nicht einfach Dinge passieren. #00:02:45-5#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ok. Und du bist Unternehmerin. Was machst du da? #00:02:50-3#

Claudia Münster: Ich bin Geschäftsführerin in der Firma, die ich zusammen mit meinem Mann habe. Das Coaching Business habe ich übrigens auch zusammen mit meinem Mann, aber diese Firma, die Handelsfirma, wo ich Geschäftsführerin bin, das ist ein Baby von meinem Mann schon, weiß nicht, 30 Jahre oder noch länger am Markt, und das ist ein reines Handelsunternehmen. Wir verkaufen Rohrverbindungsteile. Hat jeder schon mal gesehen. Ist jetzt nicht sehr sexy, aber sehr effizient. Und das ist also wirklich im Handelsbereich. Da haben wir große Mengen und unsere Kunden sind halt Großhändel. Das ist nicht irgendwelche Endverbraucher, die eins zwei Teile holen, sondern da geht es um große Tonnagen. Ja, also zwei scheinbar sehr unterschiedliche Tätigkeiten. #00:03:36-4#

Sebastian Eisenbürger: Du sagst jetzt scheinbar. Ich hätte jetzt auch gefragt. Das sind jetzt drei sehr unterschiedliche Tätigkeiten. Wo ist die Verbindung? #00:03:43-2#

Claudia Münster: Die Verbindung ist einfach die: Ich sagte ja schon, der Handel geht um Rohrverbindungsteile, und tatsächlich habe ich auch einen Moment verbraucht, das Verbindende zu erkennen, aber es geht halt wirklich darum (…) Also das ist schwierig zu erklären. Also ich habe für mich halt zusammenbekommen, dass die Art und Weise wie man mit Menschen umgeht, und auch wie man verkauft und wie man sich am Business präsentiert, immer wieder auf das Gleiche herauskommt. Es geht um Wertschätzung. Auch wenn ich zum Beispiel irgendeinem Menschen einen Flansch verkaufe, oder auch 10.000 Flansche, dann geht es darum, dass ich genau versuche ihm das zu geben, was er haben will, dass ich nicht versuche ihn übers Ohr zu hauen, dass ich gucke: „Wie ist seine Klientel? Wie ist sein Geschäftsmodell?“, dass ich ihn da, dass ich genau dahin gehe. Und das ist das, als Coach und Trainer ist es genau das Gleiche. Ich habe da nicht eine Theorie, wie das zu laufen hat so ein Coaching, oder so eine Weiterentwicklung von einem Menschen, sondern ich sage halt einfach: „Ich möchte mir dir zusammen machen, dass es dir besser geht, dass du in deinem Leben glücklicher bist, auch wenn es mal nicht so super läuft, sondern dass du trotzdem Mechanismen entwickeln kannst und glücklich sein kannst.“ #00:05:12-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:05:13-9#

Claudia Münster: Also von daher die Techniken (…) Oder, sagen wir, der Ansatz ist der Gleiche. Die Techniken sind unterschiedlich und auch die Tätigkeiten, aber der Ansatz ist immer der Gleiche. #00:05:25-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ich finde es spannend, dass du so beide Bereiche quasi in Personalunion abdeckt. Du hast einmal den Bereich Coaching, ich rede hier mit vielen Coaches, die irgendwie ihr Spezialgebiet haben und darin tätig sind und Menschen beraten, ihnen helfen. Du machst das auch. Du machst eben zusätzlich noch, oder du hast zusätzlich noch das Unternehmen, wo du, ich gehe davon aus, auch viel von dem Inhalt mit einbringst, die du als Coach irgendwo weitergibst. #00:05:51-0#

Claudia Münster: Ja. Also das Witziger ist, oder nein es ist gar nicht witzig: Du hast natürlich recht. Das ist mir auch nicht so zugefallen, sondern es war echt schon so ein Weg. Am Anfang habe ich so gedacht: „Ich trenne das total, und wer weiß, dass ich Coaching mache, der soll bloß nicht erfahren, dass ich auch etwas handfestes verkaufe, und wechselseitig. Ja, das geht gar nicht zusammen. Da sind die Leute total irritiert.“ Und ich habe das (…) Ein anderer Coach hat mal so en passant gesagt: „Du musst das zusammenbringen, denn das, was du als Unternehmerin machst ist ja auch letztendlich das, was du vermitteln willst, eben dass du erfolgreich sein kannst, und dass du Elemente (…).“ Also ein Mensch ist ja nicht eindimensional, sondern hat viele Fassetten. Und als ich das dann akzeptiert habe, ja ok, ich habe halt beides und mich interessieren da eben viele Sachen und ich kann das jetzt gar nicht so sauber trennen, da lief es plötzlich viel, viel einfacher. Und jetzt wissen die Leute von der einen Seite auch, dass ich das andere mache. Und ich vermische auch. Also neulich hat mich beispielsweise ein Kunde eben aus dem Handelsbereich angetroffen, wir machen jetzt so ein Video Vlog halt immer, und dann sagt er: „Das hast du in der Coachinggeschichte, das hast du da so mit rübergebracht ne. Schön, schön.“ So. Also das ist da ist ein Bewusstsein dafür da und das ist ok. In dem Moment, als es für mich ok war, war es auch für alle anderen ok. #00:07:27-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, das ist spannend, und den Weg bin ich auch durch, habe ich auch hinter mir, dass ich ja die zwei Bereiche, die ich gemacht habe, ganz andere zwar, aber auch nett getrennt hatte, bis ich verstanden habe: „Das möchte ich gar nicht trennen, muss ich gar nicht trennen, und im Gegenteil: Es ist sogar gut beides zusammenzubringen.“ Bei mir was das eben das Thema Blog und Unternehmensberatung und ich war auch als Geschäftsführer tätig, was ich jetzt nicht mehr bin. Und habe jetzt noch das weitere Thema eben im weitesten Sinne Coaching, aber da ist immer Glück und Wohlbefinden mit in meinem, ja in meine fachlichen Inhalte mit untergebracht, durch das positive Marketing am Ende. Und es klappt so was von gut. Ich bin so begeistert davon, dass es so gut zusammenpasst, und dass die Menschen das hören möchten, und dass immer mehr Unternehmen sich dafür interessieren. Ich finde das total spannend und würde mich jetzt, oder ich finde es gut, dass es wirklich genau so ist, wie es ist, dass beide Themen da zusammengekommen sind. #00:08:20-7#

Claudia Münster: Ja, dann weißt du ja genau, wovon ich rede, dass eben wirklich irgendeine Schere, die man selber im Kopf hat, dass man einfach denkt: „Ah, das geht nicht. Das musst du sauber trennen.“ So sind wir ja auch irgendwie alle konditioniert. Ne, musst du nicht. Kannst du einfach so machen, wie du willst, und tatsächlich sind auch andere Menschen froh, die dann eben: „Oh ja, die macht das auch“, oder der, und also es ist auch eine riesengroße Erleichterung, dass du mal einfach die Schublade beiseite packst und ja. Das ist halt mein Leben und das ist mein Job und einfach sich so annehmen und auch sich erlauben. Es ist ja dein Business, oder mein Business, und wir können es ja so machen, wie wir wollen. Und die, denen das gefällt, die bleiben ja. Die anderen gehen. Von daher ist, ja kann ich gut verstehen, dass das für dich eine Erleichterung war. Ich habe das auch so empfunden. Herrlich. #00:09:10-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja, das sind diese Schranken im Kopf, die man sich selbst auferlegt, und wenn man sie dann durchbrochen hat, ist das wirklich eine riesen Begreifung. War sehr schön das zu spüren. Ja. Du hast davon gesprochen vorhin, oder von deiner Seite erfolgreich und glücklich und andersherum. Was bedeutet Glück und Wohlbefinden für dich? #00:09:28-4#

Claudia Münster: Glücklich zu sein bedeutet für mich (…) Das ist sehr umfassend und überstrapaziert, aber Glück bedeutet für mich, dass du bei dir bist, dass du authentisch bist, und dass du vielleicht auch ein bisschen relaxt bist. Also immer vorausgesetzt: Unser aller Leben ist nicht nur schön, und das zu begreifen. Alles ist ok, so, wie es ist. Es ist kein Drama, wenn Dinge passieren. Gönn dir die Zeit, dass du das fertig machst. Diese ganzen Gefühle haben alle eine Halbwertszeit, aber ich glaube nicht, dass die Welt untergeht. Und zum anderen bedeutet Glück für mich auch wirklich etwas, wo ich aktiv unterstützend eingreifen kann. Ob das jetzt ist, dass ich einfach ins Auto gehe und das Dach aufmache und laute Musik und einfach sage: „Jetzt singe ich mit und ich höre mein Lieblingslied und dann geht es mir besser“, oder ich meditiere, oder ich lache mit Kindern, oder mit meinem Partner. Also wirklich einfach so aus dem Opfermodus rauskommen und einfach sagen: „Hey, das ist mein Leben und ist total in Ordnung so, mit allen Fassetten.“ Und ja, das bedeutet glücklich für mich. #00:10:50-5#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, also ich finde es spannend, dass ich ganz oft dieselben Dinge jetzt höre an dieser Stelle, wenn ich die Frage stelle, nämlich tatsächlich so Meditation ist so eine Sache, und dann tatsächlich bewusst die Dinge tun, von denen ich weiß, dass sie mich glücklich sein, auch wenn ich gerade in einer Situation stecke, die vielleicht nicht so super glücklich ist. Glaubst du, dass es da wirklich eine Verbindung gibt, dass es auch dass es sich gegenseitig bedingt, also durch Meditation wirst du glücklicher, durch gewisse Methoden auch, oder ist das jetzt Zufall, dass ich vielleicht immer mit ähnlichen Menschen spreche? #00:11:18-8#

Claudia Münster: Ja tatsächlich glaube ich, dass das definitiv so ist. Also ich bin ja ein großer Fan von Biochemie. Also beispielsweise ne, wenn ich jetzt neben dir säße und wir würden uns ganz fest drücken, dann ginge es uns besser, Serotonin wird rausgehauen, und genauso wenn ich lächle, also solche Dinge funktionieren einfach. Und bei der Meditation beispielsweise ist es einfach, ja also ich mache das noch nicht so lange, aber ich haue mir dann so Dinger rein, wo eine geführte ist, und wenn der dir dann immer sagt: „Komm wieder zurück zum Atmen“, bla bla bla, dann ist es einfach so, dass du dieses Paniken, was du vielleicht vorher hattest, weil du irgendeine Sorge hast, irgendein Geschäft, was in die Hose gegangen ist, oder so, du kannst halt einen Schritt zurücktreten. Und da, glaube ich, ohne Profi zu sein, wenn man als absoluter Beginner, das ist so ein, dieses Meditieren ist super. Und wenn ich das mal auslasse, dann merke ich das auch sofort, weil ich dann, ja dann machst du ja auch andere Sachen. Du guckst sofort die E-Mails, siehst natürlich auch nicht nur nette, und du bist gleich in so einem Modus, dass du schlechte, oder einfach Rotz in deinen Kopf lässt, der natürlich erledigt werden muss, aber der kommt zuerst rein, also bevor du überhaupt auf Reihe bist und dich fokussieren kannst. Ja. Also, ich glaube, das ist kein Zufall, sondern das hat einfach so einen Effekt, fünf Minuten, zehn Minuten, viertel Stunde, die du dir gibst morgens als allererstes. Ich bin als erstes dran, und dann startest du anders in den Tag. #00:12:54-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, das habe ich auch vor einigen Interviews jemanden gesagt, genau so mache ich das auch. Also ich habe da mein, ja Morgenritual klingt immer so ein bisschen spirituell, also ich mache einfach morgens immer die gleichen Dinge, und da ist eben Meditation auch eine Sache, die mir total wichtig ist. Das ist auch nicht lange, sind nur zehn Minuten, aber das sorgt dafür, dass ich immer mit demselben Level in den Tag starte, dass ich Dinge hinter mir lassen kann, wenn ich schlecht geschlafen habe, oder es mir einfach morgens mal nicht so gut geht, ich vielleicht einfach auch müde bin. Diese zehn Minuten, die helfen mir, und ich mache das auch geführt. Die helfen mir dabei tatsächlich so runterzukommen, so ein bisschen Luft durch den Kopf zu blasen, um es mal so auszudrücken, einfach, weiß nicht, ein bisschen für so neutrale Grundstimmung zu sorgen, und dann kann der Tag losgehen, meistens dann sehr, sehr gut, und ich weiß einfach: „Ja, es wird ein guter Tag werden, einfach weil ich die Voraussetzungen geschaffen habe dafür.“ #00:13:43-9#

Claudia Münster: Und es ist ja auch irgendwie ein total schönes und tolles Gefühl, so ein absolutes Machtgefühl, weil ansonsten bist du ja von den Sachen, die dann morgens direkt kommen abhängig, weiß ich, du kannst auch dich morgens streiten, oder, wie gesagt, eine blöde E-Mail, und so ist es so: Du hast es in der Hand, wie es dir geht. Und das, finde ich, ist, das ist auch so, lässt sich natürlich der vielleicht so ein Stärkekick und ja. Kann ich nur immer empfehlen. Ausprobieren einfach. Ich bin definitiv nicht so esoterisch oder so, aber ich finde es genial. #00:14:25-9#

Sebastian Eisenbürger: Ich auch nicht. Ich habe auch war ein super skeptischer Mensch, was diese ganzen Themen betrifft, ich habe aber für mich entschieden: Ich probiere das alles aus, und zwar auch so aus, dass ich wirklich das eine Zeit lang mache und nach dieser Zeit, also nach vier Wochen in der Regel, feststelle: „Ok, das bringt es nicht, oder das bringt es halt doch.“ Und da bin ich hängengeblieben und genau das, für mich bringt es das. Ja, spannend. Ja. Was mich interessiert: Wenn du jetzt sagst, du bist Impulsgeberin, Coach und Unternehmerin, das klingt sehr viel, alleine vom Umfang her. #00:14:55-9#

Claudia Münster: Mhm (bejahend). #00:14:56-7#

Sebastian Eisenbürger: Wie schaffst du das alles an einem Tag unterzubringen? #00:14:59-5#

Claudia Münster: Das ist eine gute Frage. Das frage ich mich auch manchmal. Also: Mir ist klar, oder mein Plan ist schon irgendwie mehr zu vereinen, beziehungsweise mich irgendwie so auszurichten, dass ich eben nicht einen 48 Stunden Tag brauche, was ich jetzt im Moment manchmal denke. Jetzt ist es natürlich sehr viel, weil ich auch einfach das mit dem Coaching, das habe ich ja (…) Ich habe 2015 die Ausbildung begonnen. Das ist also noch ganz jung. Das spielt jetzt noch nicht so die vordergründige Rolle, aber ich bin halt auch dann sehr ehrgeizig, habe da große Ziele, und von daher bringe ich da die Zeit rein. Also jetzt im Moment arbeite ich ziemlich viel. Aber das hast du bestimmt auch schon 1000 Mal gehört. Bist du überhaupt noch da? #00:15:55-0#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ja, ja. Ich höre dir andächtig zu. #00:15:58-7#

Claudia Münster: Also das Ding ist halt: Diese ganzen Sachen, die ich jetzt für das Impulsgeben und das Coaching mache, kommt mir natürlich überhaupt nicht wie Arbeit vor, sondern ich bin ganz happy. Ich bin happy, wenn ich was schreiben kann, und wenn ich was vorbereitete. Und ich bekomme halt wirklich dann die Energien auch durch gewisse Regelmäßigkeiten, wie in Meditation und, das ist absurd, irgendwie hätte ich es vorher auch nicht so geglaubt, aber zum Beispiel diesen Blog, den ich sehr liebe, den ich mache, wenn ich schreibe dann bin ich so glücklich danach und so, auch wenn das sehr, sehr spät ist abends, weiß nicht wann ich dann um 11 oder so fertig bin, aber dann bin ich nicht erschöpft im Sinne von „boah war das ein anstrengender, langer Tag“, sondern dann bin ich einfach euphorisiert von der Kreativität, die ich ausleben durfte. Und das ist ein Quell der Energie. #00:16:56-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und auch das Gefühl kenne ich sehr gut, dass ich tatsächlich morgens denke: „Ok, das wird so ein Tag, der wird so lala“, und wenn ich dann abends wieder Zuhause bin und mich frage: „Wie war der Tag?“, da geht mir es abends besser als morgens, also habe mehr Energie am Abend als morgens als ich losgegangen bin, einfach weil das, was ich tue, mich wirklich erfüllt und ich das gerne mache, und ich ganz, ganz oft wirklich unmittelbares Feedback kriege, und das sehr, sehr positiv ist. Und das bestärkt mich einfach weiterzumachen und dran zu glauben, dass es das Richtige ist, was ich tue. #00:17:24-6#

Claudia Münster: Ja. Da sprichst du auch einen Punkt an. Das ist natürlich was, wenn ja ein ganz wichtiger Punkt, wenn einfach andere Menschen dich wissen lassen, dass das für die einen Unterschied macht. Deine Arbeit macht einen Unterschied. Und ja dann kriegst du natürlich wieder so einen Energiekick. Das (…) Also man sollte sich ja selber genug sein, also und ich würde es auch machen, wenn das Feedback nicht käme, aber sagen wir es so: „Das Feedback macht es deutlich netter so und angenehmer.“ #00:17:56-8#

Sebastian Eisenbürger: Klar, also jeder Mensch strebt nach Anerkennung, ob er das zugibt, oder nicht. Ich habe mich ja früher habe ich mir das selbst nicht eingestanden. Da dachte ich auch: „Ich motiviere mich selbst und bin da sehr intrinsisch.“ Aber wenn ich ganz, ganz ehrlich zu mir selbst bin: Ich mag das, genauso wie jeder andere Mensch, gesagt zu bekommen, dass das gut ist, was ich tue, und dass das einen Effekt hat, in irgendeiner Art und Weise. Und ich habe auch gelernt, dass ich mir mein Umfeld selbst aussuchen kann, dass ich mir selbst aussuche, mit wem ich mich tagsüber beschäftige, und dass ich, ja dass es in meiner Macht liegt quasi, mich mit Menschen zu beschäftigen, die mich eher nicht so richtig bestärken, weil sie vielleicht das nicht gut finden, weil sie das Thema nicht kennen, weil sie vielleicht so etwas wie Neid empfinden, oder mich einfach nicht mögen, oder ob ich sage: „Ich suche mir die Leute aus, die das gut finden, die was die ähnlich denken, wie ich, die ja in einem ganz anderen Bereich vielleicht arbeiten, aber die das ja, wo man sich gegenseitig bestärken kann.“ Und das bringt unglaublich viel, weil ich habe dann einfach nicht mehr so die Last, wenn ich es mal so ausdrücken soll und ausdrücken kann, mich mit anderen negativen Menschen zu beschäftigen. Es ist in meinem Leben tatsächlich nur noch sehr selten nötig. #00:19:02-4#

Claudia Münster: Mhm (bejahend). Ja, das ist hier so ein Magic Five ne. Das ist (…) #00:19:08-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja, genau wie. #00:19:09-5#

Claudia Münster: Ja, also habe ich kleines, gespaltenes Verhältnis dazu. Also ich habe noch einen Artikel in meiner Pipeline, wo es darum geht, weißt dann baue ich mir ein Haus, ein virtuelles, wo dann Tobi Beck mir morgens Frühstück mit Motivation serviert, und weiß ich, Mara Stix läuft durch den Hintergrund, und ein Yogi macht irgendwie was. Natürlich, also du hast total recht. Man kann da optimieren und man sollte auch gucken. Und man sollte natürlich nicht mit dem letzten, wie Tobi Beck sie nennt, Bewohner reden, aber ich finde zum Beispiel auch, das ist ja auch immer der an, also (…) Ich würde ein bisschen an der Schraube drehen: Die Frage ist ja auch immer: Wer ist sozusagen wertvoll für mich? Muss jeder für sich selbst beantworten. Also beispielsweise, wenn du dann irgendwie Tante Emma nimmst, die dann vielleicht, die sagt nicht total kreative Sachen, die irgendwie dich voranbringen, aber ist eine herzensgute Frau. Und ja, wenn man der dann sagen würde: „Ja tut mir leid, du fällst hinten runter“, das wäre jetzt nicht so mein Ansatz, sondern also ich habe da irgendwie den Ansatz, ich verstehe was du meinst und bin auch bei dir, und definitiv bringen mich positive und kreative Leute weiter, aber ich würde auch die da behalten, die ein großes Herz haben, eine große Seele, und ja also dieser Liebesansatz, also einfach Liebe, gute Menschen. Und die müssen mir dann auch nichts Besonderes erzählen. Die können auch sagen: „Ich finde das alles total komisch.“ Als ich bei meiner Mutter das mit dem Blog versucht habe zu erklären, und ich sagte: „Ha, da sind noch nicht so viele.“ Und sie meint: „Ja, dann machst du das wohl verkehrt, oder niemand klickt darauf.“ Ich musste schlucken. Aber sie versteht davon nichts, aber deshalb ist sie trotzdem ja, finden sie alles gut, was ich mache, aber da musste die das dann wohl mal sagen. Von daher: Magic Five ja, aber modifiziert. #00:21:11-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja, also ich bin da auch bei dir. Ich meine auch nicht, dass ich mich den ganzen Tag mit irgendwelchen Chaka Chaka Mönchen umgeben möchte. Das ist überhaupt nicht mein Ziel. Ich mag es genauso herzensgute, herzliche Menschen in meinem Umfeld zu haben, und die sind für mich genauso positiv, auch wenn sie mir jetzt nicht irgendwie direkt ins Gesicht sagen, wie toll und cool ich bin. Das da reicht mir tatsächlich die Wenigen, die ich da habe. Nein, aber was ich meine, ist: Ich bin nicht mehr gezwungen, das war ich lange, mich mit jedem zu beschäftigen, weil ich beispielsweise das Geld brauchte, oder weil ich das Bedürfnis hatte, auch den Anspruch an mich selbst, mich mit jedem Menschen auseinandersetzen zu müssen. Ich sehe sehr schnell, wenn jemand das Thema, was ich was mir wichtig ist, runtermacht, einfach Grundsatzdiskussionen führt und auch wirklich nach Argumenten sucht, einfach nur um prinzipiell zu sagen: „Das, was du machst, positives Marketing, das ist es nicht“, einfach weil er selbst seit 20 Jahren in eine andere Richtung denkt, in eine andere Richtung arbeitet, und das unvorstellbar für ihn ist, dass jemand kommt und diese Welt ankratzt. Mit diesen Menschen muss ich mich nicht mehr beschäftigen heute. Das meinte ich. #00:22:16-6#

Claudia Münster: Ja klar, da hast du total recht. Das ist Gold wert, wenn man das nicht tun muss, weil es ganz schrecklich ist und natürlich einen runterzieht. #00:22:25-8#

Sebastian Eisenbürger: Nein, und diese fünf tatsächlich, dafür habe ich eine Mastermind Gruppe, wo ich mich einmal im Monat physisch treffe und wir sitzen um einen Tisch herum und erzählen uns gegenseitig, was uns gerade bewegt, was uns wichtig ist, wo unsere Ziele sind, auf welchem Schritt wir gerade sind zu dem Ziel. Wir motivieren wir uns gegenseitig. Wir kritisieren uns gegenseitig. Wir arbeiten einfach gemeinsam dran. Und das sind tatsächlich die Menschen, die mich auch mit bewegen, mich mit entwickeln und mich zu dem machen, was ich heute bin, und auch was ich in Zukunft sein werde. Das ist nochmal eine ganz andere Liga von Menschen. Die sehe ich einmal im Monat. Das ist total gut. Die sehe ich im Alltag nicht. Aber tatsächlich es ist ein Unterschied, ob Bewohner, oder nicht Bewohner. Ich weiß gar nicht, wie die Nicht-Bewohner heißen. #00:23:10-2#

Claudia Münster: Ja cool, die Mastermind ne. Das ist wirklich, macht schon was aus. Ich habe noch keine. Ich habe eine die weltbeste Accountability-Partnerin. Ich hatte so eine Mastermind Gruppe light nenne ich sie immer. Das sind so diese (…) Ich war da bei Coming West. Das ist so eine Pay Gruppe. Und das war auch total klasse für den Anfang, weil mir überhaupt schon die ganzen Begrifflichkeiten, also mir jedenfalls, ganz unbekannt waren, und man einfach zusammen dann montags sich Ziele setzt, am Freitag schaut: „Wo bist du hingekommen?“ Das ja, ein ganz neues Mindset und alles wunderbar, aber dann irgendwann ist auch dann, wie so ein Kind aus dem Kindergarten, wächst du dann da auch raus. Und ja, meine Accountidingens-Partnerin, wie ich immer sage, die habe ich jetzt, meine liebste Tina, und auf die richtige Mastermind Gruppe, da warte ich noch. Oder nein, ich werde die finden irgendwann, wo es dann so passt. Aber da bin ich auch fest von überzeugt, dass das einem richtig nochmal so einen Power Boost gibt. #00:24:19-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Also ich bin da wirklich der Überzeugung, dass es Leben grundsätzlich verändert. Also in unserer Gruppe hat sich das Leben aller grundsätzlich verändert. Das ist, ja das ist schon, das ist wirklich unglaublich, wenn man darüber erzählt. Wir, die dabeigewesen sind, wir schauen uns da regelmäßig an und können es kaum fassen, wo wir heute stehen. Also wir haben ziemlich genau vor einem Jahr gestartet, treffen uns nur einmal im Monat, und es hat sich ja wirklich unglaubliches entwickelt. Was mir in dem Zusammenhang einfällt, diese Erfahrung habe ich vor einem Jahr das erste Mal gemacht, und es ging mir auch recht schnell so, dass ich festgestellt habe: „Ok, genau das ist das. Das wird mir weiterhelfen. Das wird mich total weit bringen“, und seitdem versuche ich diese Idee auch in Unternehmen zu etablieren. Das nenne ich dann nicht Mastermind Gruppe, da hat das einen anderen Namen, also eher so bekanntere, die man dort halt verwendet in dem jeweiligen Unternehmen, aber auch das hat einen unglaublichen Effekt, wenn sich da Mitarbeiter, die an etwas ähnliches glauben, also man kann Task Force nennen in einigen Unternehmen, die zusammensitzen und ein Ziel verfolgen, was ambitioniert ist und wo jeder seinen Beitrag zu leisten kann. Und das funktioniert auch unwahrscheinlich gut. Das hat was mit dem Marketing, was ich sonst normalerweise lehre, oder rüber erzähle, überhaupt nichts zu tun. Aber das ist so ein Learning, das ich gemacht habe eben aus meinem privaten Umfeld, von dem ich jetzt merke, dass es total gut funktioniert, wenn man es eben auch in die Businesswelt überträgt. Ich weiß nicht, ob du damit Erfahrung gemacht hast, ob du dir das vorstellen kannst, auch für dein Unternehmen vielleicht. Meine Empfehlung ist es total. #00:25:44-4#

Claudia Münster: Ich kann mir das total gut vorstellen, weil das ja auch was ist, wo Menschen auch drunter leiden, dieses einfach ja gemeinsam zu sehen, dass es einen Weg gibt sich da zu unterstützen. Wir sind eine kleine Zelle. Wir sind zu viert zusammen, also von daher wir sind jeden Tag eine Mastermind. Das passt also nicht so ganz. Aber ich versuche da halt eben auch da, glaube ich würdest ja nicht jeden Tag Mastermind machen, aber ich versuche schon diese Chance, die wir haben, dass wir so eine kleine Zelle sind, einfach wahrzunehmen, indem ich jeden genau wahrnehme als Mensch und auch gucke, wo der hin will, was die Wünsche sind. Und ob das nun ist, dass einer unserer Mitarbeiter dann studieren wollte und wir das zeitlich und monetär unterstützt haben und einfach mit ihm auch sprechen, wo er hin will, was seine Wünsche sind, solche Sachen, oder auch strategische Gespräche dann einfach, dass man sich zusammensetzt. Es ist sehr einfach bei so einer kleinen Firma, dann kannst du es wirklich beim Brötchen und mit einem Kaffee dich hinsetzen und einfach sagen: „Ok, jetzt haben wir die und die Situation. Was ist unsere Strategie? Wie (…)“, und dann auch wirklich eine Woche später sagen: „Ok, wie hat es funktioniert? Was hat nicht funktioniert? Was braucht es mehr? Was braucht es weniger?“ #00:27:09-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:27:10-4#

Claudia Münster: Aber in der Form, wie du das dann machst, ist natürlich sehr cool so bei Firmen, aber, ich schätze, die werden oft überrascht auch sein, oder sich erst mal bereitstellen müssen, oder? #00:27:20-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich falle da nicht mit der Tür ins Haus. Das ist dann mehr so eine Maßnahme durch die Hintertür. Also ich komme über die Marketingberatung und ich schaffe es meisten in den Workshops, die ich dort mache, ja den Menschen zu erklären, wie man Marketing machen könnte, und dann sind die tatsächlich begeistert. Man spürt, dass es mehr als so ein fachliches Wissen ist, das ich dort vermittle, was dort ankommt, sondern die wollen da wirklich was verändern. Und dann kann man tatsächlich so eine Art Mastermind Gruppe dort etablieren, dass man sagt: „Ok, schaut doch mal, wer ist denn noch aus eurer Sicht geeignet im Unternehmen? Kennt ihr jemand, mit dem ihr gerne zusammenarbeitet, der ähnlich denkt, ja der einfach daran glaubt, dass mehr passieren, als das, was man sich normalerweise vornimmt?“ Und dass man sich dann regelmäßig trifft, einmal im Monat eben, und einfach an diesem Thema arbeitet, drüber spricht, und so quasi neben dem beruflichen Alltag, den man jeden Tag hat, einfach an diesen Dingen arbeitet. Und das funktioniert. Habe es noch nicht sehr oft verprobt, aber da, wo ich es verprobt habe in Unternehmen ist es wirklich interessant. Ich hole da regelmäßig mir Feedback ein alle paar Monate, und die Leute sind echt begeistert, weil ganz andere Dinge erarbeitet werden können. #00:28:28-4#

Claudia Münster: Der Wahnsinn ne? Es ist wirklich, wirklich interessant. Das müsste eigentlich ja auch anderweitig möglich sein ne, normal zusammen arbeiten, aber also dieses Commitment das und das Bewusstsein, wie du da rangehst, und dass du wirklich Ziele definierst, dich verpflichtest, aber alles so eben mit einem warmen, herzlichen, wertschätzenden Umgang, macht echt einen Unterschied. Toll. Super. #00:28:58-5#

Sebastian Eisenbürger: Definitiv. Jetzt sind wir schon fast am Ende dieser Episode. Wir reden ja demnächst weiter über das Thema Marketing bisschen intensiver, und bevor wir zum Schluss kommen, möchte ich gerne bitten, was mich total interessiert, bisschen zu erzählen, was das Thema Coaching, Impuls geben, für einen Impact hatte und vielleicht noch hat auf dein Unternehmen. #00:29:17-1#

Claudia Münster: Das einen riesigen. Also, was ich schon eingangs sagte, eben dieses Verbindende hat mich da auf das nächste Level gebracht, weil es jetzt beispielsweise so ist, dass ich einfach gewisse Denkstrukturen verlasse. Also vorgestern habe ich gerade mit einem Konkurrenten, also mit einem direkten Wettbewerber, gesprochen über eine Thematik und habe eben zu eingeladen zum Interview auf unseren Vlog einfach, weil ich gedacht habe: „Ach, der kann bestimmt was Nettes erzählen.“ Also dieses (…) Und der war ganz begeistert, und aber auch überrascht, und das ist dieser Ansatz: „Gib doch einfach mal den Impuls rein. Guck mal, was dann passiert und habe da nicht Hemmungen.“ Und das ist eben wirklich (…) Funktioniert in beide Richtungen. Genauso funktioniert auch so in die Coaching Richtung das Unternehmerische. Also als Unternehmerin bin ich sehr klar strukturiert. Da hast du dein Outlook, dein Pultordner, deinen (unv. #00:30:26-7# ). Und der schreibt: „Ich muss abends sauber sein.“ Das ist manchmal so auf der Coachingebene, ich will nicht global, wie sagt man, verallgemeinern, aber das ist schon manchmal so ein bisschen sanfter alles ein bisschen, oder softer, also Timelines sind nicht so verpflichtend. Das ist bei mir anders und davon profitiere ich auch eben für meine Tätigkeiten hier, wenn ich dann eben sage: „Das und das liefere ich an dem und dem Tag ab“, dann liefere ich das auch ab. Und also ja, die Verbindung macht es mir einfach leichter und passt prima, ständig. Und je mehr ich es mache, umso mehr sehe ich: „Ach, guck mal, da passt es auch noch und dort auch noch.“ Also es ist never ending. #00:31:13-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:31:14-6#

Claudia Münster: Wir haben jetzt beispielsweise, genau das kann ich noch erzählen, wir haben beispielsweise auch die Idee, dass wir jetzt für unsere Firma ein, wie sagt man denn, einen Onlinekurs erstellen wollen, wie die, unsere Ware beziehen wir zu einem großen Teil aus Asien, wie man selber importieren kann. Wie man also diese Stolpersteine überwinden kann. Im ersten Moment, ein Kollege hat mir gesagt: „Bist du verrückt? Dann machen wir ja ne, dann nehmen wir ja unser eigenes Geschäft wegnehmen.“ Tun wir nicht. Das ist für ganz andere gedacht. Und tatsächlich denke ich auch ein bisschen weiter. In 20 Jahren wird es das Geschäftsmodell, was wir machen, gar nicht mehr geben. Also Industrie 4.0 und so weiter. Aber da versuche, also das hätte ich vor zwei Jahren noch nicht gedacht, aber jetzt denke ich es halt: „Wie kannst du da anderen Leuten bei helfen?“, und selber natürlich auch profitieren, klar. Aber das ist alles wird miteinander verbunden, wie die Rohrverbindungsteile. Es passt alles ineinander. #00:32:18-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ich finde das so was von den richtigen Weg genau so vorzugehen, nicht mit dem eigenen Wissen irgendwie hinter den Berg zu halten, gerade, weiß nicht, also jeder, der das wirklich will, der kriegt auch heute schon raus, wie er seine Ware aus Asien importiert. Ich habe da auch jahrelang gemacht, habe da auch produziert und das Zeug importiert und dann hier verkauft. Das es ist keine Raketenwissenschaft, aber klar: Warum keinen Videokurs machen? Du sparst Leuten Zeit. Leute sind dir dankbar dafür. Sie werden dafür etwas bezahlen, einfach durch die Zeit, die sie sparen, spart es eben Geld. Warum das nicht nutzen? Ich finde es auch total richtig. Ja. #00:32:51-7#

Claudia Münster: Ja, von das ist dann (…) So habe ich irgendwie dann im Laufe der Zeit, ich habe das immer mehr, dass ich sehe: „Das gehört alles zusammen.“ Und nein, meine Liebe, du musst es nicht trennen. Du kannst alles zusammen leben und ja, letztendlich sind irgendwie auch Geschäftsleute ja nicht groß anders. Also alle wollen natürlich, dass es ihnen gut geht. Alle wollen gute Geschäfte machen, gut überleben und alle wollen glücklich sein. Die Ziele sind alle die gleichen, nur mit auf anderen Geschäftsfeldern. Die große Trennung, die ich am Anfang empfunden habe, ist da gar nicht. Und das ist ein riesen Learning. Und ich finde da auch ganz toll, dass ich eben einfach in diesem, ich arbeite ja in so einem super männerdominierten Bereich, die sind alle total freundlich und keiner hat je gesagt: „Oh die Münster, die ist ja jetzt total verrückt“, sondern ne, das finden sie gut. Dann höre ich auch so Sachen: „Ja, das sind dann vielleicht die, die am Ende gewinnen.“ Also (…) #00:33:51-3#

Sebastian Eisenbürger: Richtig. Genau das ist das ja. #00:33:53-2#

Claudia Münster: Das ich gehe da also Authentizität ist der höchste Wert irgendwie für mich beim Arbeiten, und den gehe ich. Und Feedback ist nur gut. #00:34:06-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:34:08-2#

Claudia Münster: Fühle mich happy. #00:34:09-3#

Sebastian Eisenbürger: Das wäre jetzt auch die erste Episode gewesen, glaube ich, in der das Wort Authentizität nicht vorgekommen wäre, hättest du es jetzt nicht noch gesagt. #00:34:15-4#

Claudia Münster: Ja. #00:34:17-7#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Vielen, vielen Dank dir. Lass uns an dieser Stelle einen Break machen. Ich würde auch am liebsten jetzt noch mit dir über Industrie 4.0 sprechen, aber das passt hier gar nicht her. Ich bedanke mich ganz herzlich dafür, dass du uns ja hast teilhaben lassen an deinem Weg, an deinem Leben, an den Dingen, die du tust, einfach an auch daran, wie du es machst, was dir wichtig ist, ganz, ganz lieben Dank dafür. #00:34:36-9#

Claudia Münster: Ich danke dir, dass du mich eingeladen hast. Hat mir total Spaß gemacht dich überhaupt erstens kennenzulernen, und auch dieses Gespräch. War sehr schön und spannend. Danke. #00:34:45-4#

Sebastian Eisenbürger: Bitteschön. Das gebe ich total gerne zurück. Und wir reden ja bald weiter über das Thema Marketing. Das wird auch total spannend werden, gerade eben auch in deiner Dreier-Rolle, wie du das da tust. Bin ich gespannt drauf. Ja, und bei dir, lieben Zuhörer, möchte ich mich auch bedanken, dass du bis hierher zugehört hast und würde mich total freuen, wenn du mir ein paar Bewertungssterne bei iTunes hinterlässt und vielleicht auch einen Kommentar, wo du reinschreibst, was dir gefallen hat, was dir vielleicht nicht so gut gefallen hat, wo ich mich verbessern, und ob es Themen gibt, die dich interessieren würden, interessieren für meinen Podcast, was ich einfach mal aufnehmen kann als Inhalt. Dann sage ich: „Tschüss!“, bis zur nächsten Episode. Macht es gut! #00:35:22-3#

 

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