#44: Marketing & Impulse – Teil 2 (Claudia Münster im Gespräch)

#44: Marketing & Impulse – Teil 2 (Claudia Münster im Gespräch)

Unternehmerin und Coach?

Verkäuferin von Rohrverbindungsteilen und Impulsgeberin?!?

Das passt nun wirklich nicht – oder doch? 😉

Claudia Münster hat für sich selbst das unvorstellbare möglich gemacht.

Wie das alles zusammenpasst und was genau eine Impulsgeberin ist,  bespreche ich in diesem Podcast mit der wundervollen Claudia Münster.

Du findest Claudia Münster bei Facebook und unter www.claudiamuenster.de


Transkription: Marketing & Impulse – Gespräch mit Claudia Münster Teil 2

Sebastian Eisenbürger: Heute im Podcast für positives Marketing geht es weiter mit Claudia Münster: Coach, Unternehmerin und Impulsgeberin. #00:00:07-7#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen zum Podcast für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und letztes Mal haben wir angefangen mit Claudia Münster zu sprechen. Sie ist Coach, Unternehmerin und Impulsgeberin. Hi Claudia. #00:00:28-9#

Claudia Münster: Hi Sebastian, hallo. #00:00:31-5#

Sebastian Eisenbürger: Wie geht es dir? #00:00:32-2#

Claudia Münster: Perfekt. #00:00:33-8#

Sebastian Eisenbürger: Das klingt total gut. Magst du mal in zwei drei Worten zusammenfassen, was du als Coach, Unternehmer und Impulsgeberin so machst den ganzen Tag? #00:00:42-8#

Claudia Münster: Also als Coach bin ich unterwegs Leute glücklich erfolgreich und erfolgreich glücklich zu machen, also wirklich, dass sie mit ihrem Leben einfach zufriedener sind, was auch immer ihr Ziel ist. Also und auch einfach zu vermitteln: „Du bist der Boss in deinem Leben.“ Und als Unternehmerin bin ich Geschäftsführerin in einem Handelsunternehmen, das mir und meinem Mann gehört. Das betreibe ich gemeinsam mit ihm, genau wie das Coaching. Und da geht es um was ganz anderes, Rohrverbindungsteile, aber tatsächlich habe ich das, ebenso wie die Impulsgebung, alles miteinander verbunden. Hat einen Moment gedauert, bis ich begriffen habe, dass es funktioniert, aber ich versuche jetzt einfach meine Vision von Geschäfte machen, von arbeiten, von sich selbst verwirklichen, überall stringent durchzuziehen. Und ja, das ist so mein Leben. #00:01:46-0#

Sebastian Eisenbürger: Sehr schön, spannend. Ja, mehr dazu gibt es in der Episode von letzter Woche. Heute reden wir ein bisschen drüber, was Marketing für dich bedeutet und wie du Marketing betreibst. Ich glaube das wird sehr, sehr spannend, gerade wenn wir über die drei Bereiche reden, ja und wie du es selbst empfindest, wenn du als an dich als Privatperson denkst. Lass uns mal anfangen: Was machst du konkret für Marketing, vielleicht für das Coaching? Was tust du da? #00:02:09-5#

Claudia Münster: Da bin ich primär mit dem Blog unterwegs. Dieser Blog ist das Herzstück meiner Marketingaktivitäten als Coach, also da ist wirklich meine ganze Seele drin, weil ich versuche mit den Geschichten, mit den Themen, die ich dort aufgreife, einfach Menschen zu erreichen, die das Gefühl haben: „Oah, die hat in meine Seele geguckt.“ Und genau so ist auch das Feedback. Also wirklich zu vermitteln: Du bist nicht alleine, mit dem, was dir da gerade passiert, was du empfindest. Genau an den gleichen Themen strugglen wir alle: Familie, Beziehung, Job, dies und das. Und also das ist mein Haupt Marketing Tool. Im Coaching Bereich plus Facebook. Da habe ich eine Fanseite und den privaten Account, das ist halt auch sehr präsent, und ich snapchate. #00:03:07-9#

Sebastian Eisenbürger: Ok. #00:03:08-8#

Claudia Münster: Das ist für den Coaching Bereich, die drei Sachen. #00:03:12-1#

Sebastian Eisenbürger: Da bist du ja schon echt innovativ unterwegs. #00:03:15-0#

Claudia Münster: (lacht) Danke. #00:03:17-3#

Sebastian Eisenbürger: Ok, und als Unternehmerin, was für Marketing macht ihr da? #00:03:20-9#

Claudia Münster: Da haben wir auch eine Facebookseite, ist allerdings relativ uneffektiv, also unsere Fanzahl dümpelt seit Jahren auf dem gleichen Level, mit kleinen Ausschlägen nach oben mal. Das ist einfach: Unsere Klientel bewegt sich dort nicht, aber die haben wir halt trotzdem, weil sie wird noch dahinkommen, auch die Klientel. Da bewegen wir uns primär auf LinkedIn und XING, plus dass wir da auch einen Blog haben. #00:03:47-7#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Und, ich meine, wie kommen eure Kunden klassischerweise zu euch? Wahrscheinlich eher über die Offlinewelt, oder, weil sie die Produkte brauchen, die ihr herstellt? #00:03:56-8#

Claudia Münster: Genau. Das geht über die Offlinewelt. Also das ist halt, man muss sich das vielleicht so vorstellen: Wir sind jetzt nicht ein Kunde, ein Lieferant für kleine Mengen, sondern wir liefern große, wirklich große Mengen aus, containerweise. Und dann kennen die Leute uns einfach, genauso wie wir die Kunden kennen, und da ist es wirklich viel Empfehlungsmarketing einfach. Du hast dann einen Ruf am Markt und die Leuten kennen dich einfach. Es gibt bestimmt welche, die nicht bei uns kaufen, aber die kennen uns. Also da es weniger um bekannt machen, sondern darum, dass die Leute sagen: „Das Produkt ist austauschbar und warum sollte ich dann zu LPC gehen?“ Und das ist halt der Punkt, wo wir dann unseren Fächer ausbrieten. #00:04:46-1#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Habt ihr, also das heißt um Neukunden kümmert ihr euch eigentlich gar nicht im Unternehmen. #00:04:51-4#

Claudia Münster: Doch, doch, doch, doch. Sonst hätten wir einen Stillstand. Doch, total. Das ist, wenn du kannst ins Ausland gehen. Du kannst an versuchen Kunden zu bekommen, die bislang fest auf einen anderen Lieferanten fokussiert waren. Du kannst, oder wir versuchen, in vielleicht noch ein bisschen andere Bereiche zu gehen. Das ist oberste Prämisse Neukundengewinnung. Also da, wir haben auch ein strenges Qualitätsmanagementsystem. Da wird auch jedes Jahr genau definiert, wie viele Neukunden gewonnen werden müssen. #00:05:29-7#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Ist das dann ganz klassisch mit Vertrieb, das heißt dass Menschen umherreisen und auf Messen gehen, Veranstaltungen gehen? #00:05:36-4#

Claudia Münster: Nein. Das hatte ich ja letztes Mal schon erzählt: Wir sind ein kleiner Betrieb. Wir sind zu viert. Darum gibt es keine Trennung zwischen Vertrieb und uns jetzt sozusagen. Sowohl ich, als auch mein Mann, wir sind jede Woche eigentlich unterwegs und ein zwei Tage bei Kunden, weil, kannst dir vorstellen, also bei Geschäften von so einer großen Volumina geht es auch monetär um große Beträge und da ist einfach die direkte Kommunikation super wichtig. Also Dinge, die jetzt nicht konkret darum gehen um den einen Auftrag, sondern miteinander im Gespräch zu sein, zwischen den Zeilen zu hören ne, wo ist der Kunde, da hat (…) Wie geht es deiner Familie? Was treibt den um? Also einfach wirklich eine Beziehung zu haben, super wichtig. Ohne geht es nicht. #00:06:33-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich wollte ein bisschen drauf hinaus, wie ihr an eure Neukunden gelangt, weil das ist immer tatsächlich so eine große Hürde, vor der viele stehen, deswegen wird auch sehr, sehr häufig, wenn man eben über nicht den klassischen Vertriebsapparat verfügt, werden neue Medien ausprobiert, das klappt oft nicht, und dann stehen bei mir eben oft irgendwelche Unternehmen auf der Matte und fragen mich: „Hier, was kann ich denn machen, um an neue Kunden zu kommen?“ Deswegen hatte ich gedacht, ich kriege von dir einen Tipp, den ich, oder was heißt ich, ich meine unsere Zuhörer kriegen ja einen Tipp: Was können wir denn tun, um eben ohne große Vertriebsmannschaft an neue Kunden zu kommen? #00:07:06-1#

Claudia Münster: Das kannst du haben, und tatsächlich ist, so simpel es ist, dranbleiben. Also es ist: Ich möchte nicht der Spammer sein, den die wegdrücken, und ich studiere meine potentiellen Kunden. Ich versuche Informationen zu sammeln, und versuche dann irgendwann einfach eine Atmosphäre zu haben, dass sie sagen: „Ok, mit der Frau Münster trinke ich mal einen Kaffee.“ Und ich bleibe dann auch zehn Mal in Kontakt, über eineinhalb Jahre und bekomme noch keinen Auftrag, und ich weiß aber immer noch, wie der Sohn heißt, weil es mich interessiert. #00:07:47-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:07:48-5#

Claudia Münster: Da gehe ich diverse Wege. Beispielsweise habe ich jetzt gerade gestern einen Termin bekommen bei einem wirklich sehr interessant, bei einer sehr interessanten Firma, an die du über E-Mail Marketing überhaupt nicht rankommst. Dem habe ich einfach über XING geschrieben, habe mir sehr viel Mühe gegeben, habe auch wirklich den richtigen Ton getroffen. Also ich bin komplett auf den Kunden ausgerichtet, den potentiellen, und überlege einfach: „Wie möchte der jetzt angesprochen werden?“ Und dann ziehe ich das durch, also und dann treffe ich mich mit denen auf Messen und höre einfach, und rede einfach, trinke einen Wein, trinke einen Kaffee und nerve nicht und bleibe dran. Und da geht jeder Weg, ob mich jetzt einer Mal vorstellt (…) Also ich entscheide ja am Anfang: „Ok, da ist ein Bedarf.“ Und dann geht es jetzt letztendlich nur noch darum, dass ich uns als LPC interessant mache für den Bedarf. Und da habe ich sehr viel Geduld, Durchhaltevermögen und sehr viel Kundenfokussierung. Und damit funktioniert es. #00:08:53-9#

Sebastian Eisenbürger: Genau darauf wollte ich hinaus, nämlich das ist der entscheidende Punkt, den ich auch jedem mitgebe: Im Grunde geht es nämlich um den einen Kunden, den ich erreichen möchte, und nicht um die große Masse. Und das ist tatsächlich so oft das Missverständnis, dass man, dass gerade auch kleinere Unternehmen, die sich mit dem Thema Marketing noch nicht so wirklich beschäftigt haben, dann rausgehen und die Vorstellung haben: Ok, sie haben jetzt ein Produkt. Und jetzt kriegen sie irgendwie die 1000 Kunden, die sie gerne hätten, um eben das Produkt profitabel zu machen, und zwar das geht jetzt ganz schnell über eine Marketingmaßnahme. Und dann kommt da die Ernüchterung, wenn es dann rauskommt, dass es eben dann nicht so einfach geht, dass jeder Einzelne, wenn es denn 1000 sind, dieser 1000 behandelt werden möchte. Man darf sich jeden einzeln anschauen. Vor allem, der Punkt ist ja: In der Regel sind nicht alle 1000 interessant, sondern da ist ein ziemlich großer Streuverlust drin, und du hast vielleicht nur noch 300, die wirklich interessant sind. Und von den 300 sind es vielleicht 100, die richtig interessant sind. Wenn du von diesen 100 20 kriegst, dann bist du schon gut. Und an diese 20 ranzukommen, also wirklich auch auszufiltern: „Welche sind die richtig interessanten Kunden?“, und sich um die 20 zu kümmern. Wie du sagst, ein persönliches Interesse dran haben, einfach: Wer ist das? Welche Menschen stecken dahinter? Was tun die? Wie arbeiten die? Warum arbeiten die so, wie sie arbeiten? Was kommt da raus und was brauchen sie? Wenn man die Bedürfnisse erkennt, die diese 20 Kunden haben, und wenn man die Probleme erkennt, die sich vielleicht haben, und die kriegt man auch raus, wenn man einfach offen spricht, dann ist es recht einfach zu sagen: „Schau mal, du hast das Bedürfnis und dieses Problem. Ich habe hier die Lösung und ich glaube, dass sie genau auf den Problem und dein Bedürfnis passt.“ Und da gibt es noch ein paar kaufmännische Dinge, die zu bereden sind, aber in der Regel ist das Geschäft dann gemacht. Wenn man sich persönlich riechen kann, sage ich mal, wenn man gut kann miteinander, und wenn am Ende der Preis stimmt, dann war es das. Und das mal 20 und dann hat schon was ganz schön was erreicht. #00:10:49-6#

Claudia Münster: Ganz genau. Ich glaube, was da auch (…) Also beispielsweise habe ich im letzten Jahr, bei uns gibt es auch manchmal so Jahresaufträge, den habe ich verloren über den Preis. Ja, da gibt es nicht viel zu reden ne, also jeder hat so seinen Preis, den er machen kann, und irgendwann tut es auch weh und macht keinen Spaß mehr, aber dennoch habe ich da an sehr, sehr hoher Stelle um ein Last Order Gespräch gebeten. Es hat wirklich fünf Monate gedauert, bis dieser Termin zustande kam. Und zu keinem Zeitpunkt habe ich irgendwie jämmerlich getan. Das ist, glaube ich, auch wichtig: Bloß nicht jämmerlich tun und bloß nicht beleidigt tun. Und, also jetzt (…) Das hört sich so an, als wenn man sich verstellen soll. Ne, auch wirklich so empfinden. Und beispielsweise war dann dieses Gespräch auch so effektiv, weil ich einfach verstanden habe, warum dieser Kunde in dem Fall halt platzieren musste zum günstigeren Preis. Ich konnte es verstehen und konnte nur sagen: „Ok ja. Musstest du so machen.“ Und da war es dann aber so: Beim nächsten Mal war ich wieder dran, weil der auch wirklich in dem Gespräch also vermittelt hat, und mich hat spüren lassen, dass er es so angenehm fand, dass ich da nicht stand und gesagt habe: „Aber wir sind doch die besten. Und den Preis, den der andere macht, das kann doch gar nicht stimmen. Und die Qualität“, ne. Ich habe einfach: „Ok, ich verstehe, dass du es so machen musstest.“ Und das dieses (…) Die Leute wollen nicht zugeschwallt werden, und die wollen auch nicht das Gefühl vermittelt bekommen, dass sie zu blöd seien ein gutes Geschäft zu machen, nur weil sie dich nicht nehmen. Und damit fahre ich eigentlich ganz gut, wenn ich die Leute einfach ernst nehme. Das hat auch was mit Respekt zu tun. #00:12:33-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich wollte gerade sagen: Du hast letztes Mal den Begriff „Wertschätzung“ genannt. Das ist auch etwas, was aus meiner Sicht sehr, sehr häufig sehr, sehr zu kurz kommt. Gerade wenn Unternehmen mit Unternehmen arbeiten, was ja faktisch nie passiert, es arbeiten immer Menschen mit Menschen, aber so auf dem Papier sieht es so aus, als würden Unternehmen mit Unternehmen arbeiten, und zwischen Unternehmen existiert oft keine Wertschätzung. Das sind einfach zwei Gerüste, die irgendwo aufeinanderprallen, oder wo irgendwelche Briefe aufeinanderprallen und irgendwelche Konstrukte, die Null Wertschätzung haben. Da geht es tatsächlich nur um den Preis. Da geht es irgendwie (…) Ja, es geht einfach nur um irgendwelche Bedingungen, vielleicht auch AGBs, keine Ahnung. Wertschätzung passiert dann, sobald Menschen ins Spiel kommen. Und das interessante ist, das erlebe ich auch ganz, ganz häufig: Sobald Menschen ins Spiel kommen und sich auf Augenhöhe unterhalten und tatsächlich Interesse dran haben, ein Problem zu lösen, oder zwei Probleme zu lösen, nämlich der eine hat ein Problem, weil er ein Produkt braucht, und der andere hat ein Problem, weil er ein Produkt verkaufen möchte, und wenn diese beiden das Problem lösen können, da ist alles andere zweitrangig plötzlich. Dann ist der Preis nicht mehr so wichtig. Klar spielt der eine Rolle, aber das ist nicht mehr das wichtigste Kriterium, genauso wenig wie irgendwelche Vertragsbedingungen. Das ergibt sich dann alles meist. Wenn man sich in die Augen schauen kann und das Gefühl hat: „Ok, das macht Sinn, dass wir zusammen arbeiten“, dann ergibt sich alles andere fast von selbst. #00:13:54-1#

Claudia Münster: Ja. Absolut. Absolut. #00:13:59-2#

Sebastian Eisenbürger: Sehr spannend. Und ich finde, ich habe es schon mal gesagt, ich finde es total schön, dass du diese Inhalte, die du im Coaching anwendest, eben auch in Unternehmen trägst. Das passiert viel zu selten. Es passiert immer mehr, meiner Erfahrung nach. Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich damit, aber dennoch: Insgesamt sind es viel zu wenige. Ich würde gerne zurück zum Marketing kommen. #00:14:19-4#

Claudia Münster: Genau. #00:14:21-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Mich interessiert, wie du persönlich als einfach als Frau, als Claudia, Marketing empfindest, wenn du irgendwie durch die Welt läufst und die Augen aufmachst. Wie gefällt dir das, was du siehst? #00:14:33-0#

Claudia Münster: Ich bin da kein gutes Beispiel, weil ich bin voll empfänglich für Werbung und Marketing. Also wenn du mir einen wunderbaren Lippenstift mit den richtigen Bildern und der richtigen Musik präsentierst, dann kaufe ich den. Und da glaube ich: „Das tut mir auch richtig gut.“ Also ich bin ein gutes Opfer, also gerade jetzt im Kleinkonsumgüterbereich. Grundsätzlich, also jetzt auf einem anderen Niveau mal bezogen, ist es ganz furchtbar, wie du zugeschwallt wirst und wie wirklich keiner guckt, was du möchtest, sondern dir nur gesagt wird: „Hier ist mein Produkt XY und das kann das, und das, und das, und das. Und wenn du das kaufst, dann ist alles gut.“ Du selber denkst du: „Die Mail mache ich weg. Den Fernseher schalte ich aus.“ Also das gefällt mir nicht so schön, außer eben Lippenstift, die Schuhe und so. (unv.) #00:15:38-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Also ich bin da inzwischen sehr, ja ich sehe kaum noch was, was auch interessant ist: Ich als Marketingberater schaue keine Werbung an. Ich lese keine Werbe-E-Mails, kaum jedenfalls. Ich habe einen AdBlocker installiert und gucke auch keine Werbung an, die mir in den Briefkasten reinflattert. Und warum tue ich das nicht? Weil sie mir nicht gefällt, ganz einfach. Versteht kaum jemand, mit dem ich darüber spreche. Aber ist einfach so. Aber ist spannend, also das heißt du spürst, dass du empfänglich bist dafür, aber an sich nervt dich die Vielfalt, und dass es, dass sie da ist. #00:16:13-3#

Claudia Münster: Also ich muss es wirklich zweiteilen. Wenn zum Beispiel irgendein Getränkehersteller Weihnachten einen riesen Truck durch die Winterlandschaft laufen lässt, mit der passenden Musik, dann macht das auch was mit mir. Das ist aber auch dann (…) Also es gibt Werbung, jetzt auch gerade im Film, die wirklich gut gemacht ist, aber da geht es ja letztendlich (…) Die haben das ja verlassen. Die sagen ja nicht: „Das Getränk XY macht das und das positives mit dir.“ Die sind vollkommen da raus und komplett in den Bereich gegangen Erinnerungen, Emotionen so. Und damit arbeiten die dann und das funktioniert, bei mir das eine, bei dem anderen das andere. Aber dieses klassische, ich weiß gar nicht, wie man das nennt, also dieses wie ein Lehrer in der Schule frontal Marketing wirklich, wo noch deine Produktvorteile, oder Dienstleistungsvorteile, aneinander so rausballern, oder auf einer Landing Page 3000 Mal sagen, dass du der beste Coach bist, das ermüdet eher und stößt ab, weil du irgendwie als Konsument, als Kunde, ich bin halt dann eben so, das Gefühl habe: „Man, irgendwie entspann dich mal.“ Und also ich fühle mich da nicht abgeholt, nee. #00:17:37-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ja genau das ist ja das, oder die Idee, des positiven Marketings, nicht dieses störende immer irgendwo was unterbrechen müssen, irgendjemanden wo rausziehen und dann mit viel Energie in die paar Sekunden Aufmerksamkeit, die dann da sind, sondern eben einfach da sein, Inhalte liefern, verstehen, auf welche Art und Weise eben Probleme gelöst werden, Bedürfnisse gestillt werden, und an diesen Stellen, wo das passiert, einfach sein und seine Lösung präsentieren. Dann funktioniert das. Und dann ist Marketing plötzlich kein Marketing mehr, sondern es ist einfach da. Dann wird es nicht mehr als Marketing wahrgenommen. #00:18:12-0#

Claudia Münster: Ja. Ganz genau. #00:18:14-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Aber spannend deine Meinung dazu. Und spannend, dass du so empfänglich bist. #00:18:20-1#

Claudia Münster: Ja. Da kann ich echt nichts dafür. Das ist in meiner Familie. Das wissen auch alle. Meine kleinste, oder jüngste Tochter, die lacht schon immer darüber, und mein Mann, also weil das geht bei mir wirklich oh Gott, dann ist da dieser Lippenstift und ich muss den haben und ansonsten geht es gar nicht bei mir, aber bei solchen Sachen ok. Aber das ist dann auch, das also ich gönne mir da die Empfänglichkeit. Auch Marketing, das brauche ich nicht in Frage stellen, das macht mich dann einfach glücklich, dass ich mir das kaufe, solange ich irgendwie ansonsten noch die sieben Sinne, oder sechs Sinne beieinander habe ist das alles ok. Aber ich muss es eingestehen, es ist so. #00:18:58-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja (unv.), alles in Ordnung, also solange du dich nicht irgendwo im Nachhinein schlecht behandelst fühlst, übers Ohr gehauen fühlst, oder ein schlechtes Produkt hast (…) #00:19:07-7#

Claudia Münster: Überhaupt nicht. Ich fühle mich toll und, ich glaube, die Produzenten fühlen sich auch richtig gut (lacht). #00:19:12-4#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Alles klar. Dann wissen jetzt alle Lippenstifthersteller, wie sie in Zukunft ihren Lippenstift an die Frau bringen (lacht). #00:19:21-5#

Claudia Münster: Ja. #00:19:22-4#

Sebastian Eisenbürger: Schauen einmal, wer Claudia Münster und dann ja gibt es eine neue Persona für dieses Produkt. #00:19:27-9#

Claudia Münster: (lacht) Ja, ja. Genau. #00:19:30-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ist interessant. Beschäftigst du dich privat, oder beruflich, mit Marketingtrends, oder ist das mehr so ein Thema für dich, was so nebenher läuft, was halt mitgemacht wird, und was irgendwie bedient wird? #00:19:41-1#

Claudia Münster: Doch, doch. Das versuche ich schon. Also (…) #00:19:45-3#

Sebastian Eisenbürger: Also du hast Snapchat genannt vorhin. #00:19:48-5#

Claudia Münster: Bitte? Snapchat ja. Snapchat. Snapchat ist die Zukunft. Also ich kann mir nicht vorstellen jetzt im Handelsbereich, dass es in den nächsten zwei Jahren kommen wird, aber je moderner die Branche, oder desto, sagen wir mal wie beim Coaching oder so, je menschlicher, oder zwischenmenschlicher, umso mehr wird es da kommen, weil: Ich lasse Menschen in mein Wohnzimmer. Ich nehme die mit auf einen Hundespaziergang und die können gucken, wie ich meinen Salat mache. Die können sehen, wie ich vor, wenn ich denn mal einen Speakerauftrag kriege, wie ich normal vor dem Auftrag bin. Das ist eine sehr vertrauensvolle Pull Marketing wirklich beste Toll. Und jetzt, um auf deine Frage mit den Trends zurückzukommen: Ich gucke schon so Sachen nach und mich faszinieren auch diese moderne Technik, wie eben Inbound Marketing, Pull Marketing, also so und da versuche schon ganz stark das so durchzuziehen, wirklich zu gucken: Was würde jetzt den Kunden (…) Was will der eigentlich hören? Was (…), also nicht im Sinne von ich sage, was er hören will, sondern: Was interessiert den und wie kann ich irgendwas produzieren, dass der sagt: „Boah, da gehe ich mal zu LPC, oder so ClaudiaMuenster auf die Seite. Das ist richtig gut. Genau das wollte ich gerade wissen.“ Und von daher beschäftige ich mich mit den Trends, um die mir im Moment auch sehr gut gefallen. #00:21:16-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, wobei Inbound Marketing sicher kein Trend ist und Pull Marketing auch nicht. Das wird schon immer so gemacht. Das ist auch interessant, das macht sich auch keiner bewusst: Seit es Marketing gibt hat diese Marketingform schon immer den Vorrang gehabt. Erst als die Massenmedien kamen ist es so ein bisschen in den Hintergrund geraten. Aber wenn du an die frühesten Marketingformen denkst, weißt du, welche das waren? #00:21:40-8#

Claudia Münster: Ne, erzähl mal. #00:21:41-7#

Sebastian Eisenbürger: Das ist so dieses Tante Emma Prinzip, das schon ganz, ganz, ganz früh stattgefunden hat, dass es eine Person, eine Frau, oder einen Mann, gab, die einen Laden hatte in einem Dorf, und diese Person kannte alle im Dorf. Die kannte die Geschichte. Die kannte die Beziehungen. Die kannte die Berufe. Die kannte die ganzen Menschen. So. Das heißt es war das quasi das CRM-System in Person. Was man heute CRM-System nennt. So. Und was da passiert ist: Da wurden keine Flyer gedruckt. Da wurden keine E-Mails verschickt. Da wurde auch nicht irgendwie Menschen durch die Welt geschickt, um irgendwie über Produkte zu informieren. Nein, die Menschen kamen in den Laden, weil sie ein Problem hatten. Sie brauchten irgendwas, oder weil sie das Bedürfnis hatten irgendwas zu haben. Und dann war Tante Emma dort und hat gesagt: „Ok, ich weiß, wer du bist und ich kenne dich gut. Da ist noch ein anderes Produkt. Nimm das mit. Ich weiß, du brauchst das die Woche.“ Wofür auch immer. Das ist Pull Marketing. Das ist Inbound Marketing. Ich hole die Leute in mein Geschäft und erzähle ihnen, was sie brauchen, nicht um ihnen jetzt möglichst viel zu verkaufen, oder nicht nur, um ihnen möglichst viel zu verkaufen, sondern in erster Linie, um tatsächlich nachhaltig für Zufriedenheit zu sorgen, und dafür zu sorgen, dass sie eben Probleme gelöst bekommen und einfach ja ihr Bedürfnis gestillt kriegen. Und das funktioniert nachhaltig viel, viel besser, als wenn ich jetzt irgendwie ja einmal, keine Ahnung, dieses super sonder Special Angebot mit aufdrücke, was am Ende gar nicht so gut funktioniert und den Kunden nachhaltig unzufrieden macht, dass er vielleicht tatsächlich ein Dorf weiter geht, oder fährt, um das nächste Mal dort einzukaufen. Das ist das Prinzip vom klassischen Pull Marketing. Und das ist schon uralt. #00:23:12-6#

Claudia Münster: Da habe ich ja voll was gelernt. Ich habe Tante Emma noch nie so gesehen, aber stimmt, du hast natürlich recht. #00:23:18-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und heute gibt es Tante Emma im Form von Software (lacht). #00:23:20-9#

Claudia Münster: (Lacht) Ja, genau. #00:23:23-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ne tatsächlich: Erst im letzten Jahrhundert war das so, dass die Massenmedien aufkamen, und dann ging es darum, oder dann war die Möglichkeit, die technische Möglichkeit da eben massenhaft Menschen mit irgendwelchen Botschaften zu beschicken. Da wurden Flyer irgendwie aus Flugzeugen gestreut. Da gab es das Fernsehen. Da gab es das Radio. Da wurden eben Botschaften gesendet, natürlich immer eine Botschaft an alle, weil alles andere ging auch nicht technisch, und im Grunde das zieht sich bis heute durch. Heute gibt es andere Techniken, neuere Software, aber auch heute ist es so, das merke ich in fast jeden Projekt: Da werden Software angeschafft für sechsstellige, siebenstellige Beträge, und vorher, bevor man das tut, ist man sich eigentlich darüber im Klaren: „Was will man eigentlich erreichen?“ Da gibt es ein Projekt, das dauert ein halbes Jahr, vielleicht ein Jahr, vielleicht noch länger, und dann wird diese Software implementiert. Und innerhalb dieses Zeitraumes verschwimmt total die Idee: „Warum tut man das überhaupt?“ Und nach dem Projekt was man nur: „Man hatte so einen großen Kaufen Geld investiert. Jetzt will man auch alles nutzen, was diese Software bietet“, ganz unabhängig davon, was ich ursprünglich wollte. Und dann wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Dann wird jetzt einzelne Feature ausgenutzt bis zum geht nicht mehr. Und das sehe ich als riesengroßes Problem. Also Problem Nummer 1, dass man vergisst: Warum tut man so etwas überhaupt? Problem Nummer 2: Dass es Agenturen gibt und Anbieter gibt, die einfach auch ohne überhaupt das Kundenbedürfnis abzuprüfen Software verkaufen, die sehr, sehr teuer ist, die sehr, sehr kompliziert zu implementieren ist, und was dafür sorgt, was natürlich diese Agenturen reich macht, aber das sorgt dafür, dass das eigentliche Warum total verloren geht. Und am Ende sind die Verbraucher die Leidtragenden. (Hundebellen) Oh, du hast einen Hund. #00:24:57-4#

Claudia Münster: Das ist der Buddy. (lacht) (unv.) #00:24:59-9#

Sebastian Eisenbürger: Kein Problem, gibt es ein Interview zu dritt gleich (lacht). #00:25:02-9#

Claudia Münster: (lacht) Ja. #00:25:04-1#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Und am Ende führt das eben dazu, dass Verbraucher die Leidtragenden sind, die auf unterschiedlichem Wege immer mehr Botschaften kriegen. Ja ich bin gespannt, was aus Snapchat und WhatsApp und was es alles gibt wird, wenn eine Soft (…) Ich glaube, dass es nichts Gutes wird, wenn ich ehrlich bin. Das sind Kanäle, die gerade genutzt werden, weil dort kein Marketing stattfindet. Da wollen Menschen kein Marketing. Sobald es dazu kommt, wie bei Facebook, da wird es irgendwie so ein, keine Ahnung, so einen extra Stream geben, den man abonnieren kann, da wird es auch Push Möglichkeiten geben, bin ich sicher, das wird wieder in den Hintergrund rücken, dann gibt es ein neues Tool, was dann auf den Markt kommt. Keine Ahnung, was das sein wird. Das wird erst wieder frei sein von Werbung. Da wird es Leute geben, die eben KPIs haben, keine Ahnung, klick-basiert, oder view-basiert, die dafür sorgen, dass dieses Tool dafür genutzt werden kann. Und dann geht das weiter, und weiter, und weiter. So war es immer, so wird es immer sein. Das heißt nicht, dass man das nicht auch positiv einsetzen kann, also genau, wie man E-Mail Marketing positiv einsetzen kann im Vergleich zu dem klassischen Spam, oder Newsletter Marketing, kann man auch WhatsApp und Snapchat positiv nutzen, aber es wird dennoch missbraucht werden. Da bin ich überzeugt von. #00:26:08-7#

Claudia Münster: Ja, natürlich, denn das, was möglich ist, wird auch gemacht werden, also es gehen nicht eben alle immer positiv dran. Und ich glaube so mit deinem Ansatz mit dem positiven Marketing, das ist sehr wichtig und es wird auch mehr werden, aber es wird natürlich auch das traditionelle zuspammen weitergeben. #00:26:28-4#

Sebastian Eisenbürger: Richtig, wobei da werden immer mehr Techniken entwickelt. Das ist ja, das ist der eigentliche Grund, weswegen ich überhaupt auf die Idee gekommen bin mich mit dieser Art von Marketing zu beschäftigen, weil damals, das war ist jetzt sechs Jahre her, ich festgestellt habe, dass Verbraucher immer mehr Techniken einsetzen, um eben dem Marketing, dem klassischen Marketing aus dem Weg zu gehen, eben durch AdBlocker, durch Spamfilter, durch Streaming-Dienste und so weiter. Und da wurde mir erst klar: Da läuft was schief bei uns in der Marketingwelt. Ja. Aber von daher: Es wird immer so weitergehen. Das glaube ich schon. Ich glaube nicht, dass die Unternehmer alle mit einem Schlag das verstehen werden. Und das ist gut für mich. So verdiene ich mein Geld. (…) #00:27:04-8#

Claudia Münster: (lacht) Ganz genau. Ja wunderbar. #00:27:08-8#

Sebastian Eisenbürger: Hast du zum Abschluss noch einen Satz, etwas, was du uns mitgeben magst, was dir total wichtig ist, egal ob aus dem Bereich Coaching, aus deinem Unternehmen, oder woher. Ist auch egal, ob zum Marketing, oder zum Coaching Thema. Hast du irgendwas, was dir wichtig ist? #00:27:24-3#

Claudia Münster: Ja, das habe ich. Und zwar habe ich das gestern Morgen erst gehört zum wiederholten Male und es hat mich so angesprochen. Das ist von Oprah Winfrey in ihrem „letter to a younger self“. Also das schreibt sie halt einen Brief an ihr früheres Ich und es ist ein sehr langer Brief, sehr emotional, aber der die Quintessenz ist: „Relax. Everything is gonna be alright girl.“ Und das finde ich ganz, ganz schön, denn das fasst auch für mich so gibt eine gewisse Haltung wieder, dass man ach sich nicht ganz so viele Sorgen machen, weil es wird alles irgendwie in Ordnung kommen und es ist dein Leben. Und ob es beim Marketing ist, oder im Privatleben, oder im Job, also einfach ein bisschen entspannen, weniger Krampf, mehr Freude. Ja. #00:28:20-8#

Sebastian Eisenbürger: Da fällt mir noch eine Sache ein. Damit nehme ich dir jetzt zwar diesen letzten Satz ein bisschen weg, aber das ist mir gerade wichtig. Ich habe das ist ein Video gesehen bei Facebook, vielleicht kennst du das auch, da geht es eben um das Thema Sorgen machen, wo einer die Frage stellt: „Hast du ein Problem? Nein? Dann ist gut. Hast du ein Problem ja?“ – dann die zweite Frage: „Kannst du was daran ändern? Nein? Na dann ist doch gut. Kannst du was daran ändern ja? Na dann ist es doch gut.“ #00:28:50-1#

Claudia Münster: Ja, genau. Absolut. Das ist einfach so ein bisschen einen Schritt zurücktreten. Und wenn man das schafft, dann geht es dir besser. Also das ist ja das, wann wir alle kranken im Kopf, und immer den Kopf einschalten und drehen, drehen, drehen, überlegen und planen und machen und tun, und einfach sagen: „Es wird schon, wird schon.“

Sebastian Eisenbürger: Ja, und (…) #00:29:13-3#

Claudia Münster: Auch und auch im Marketing: Probiere es halt einfach aus und es kommt an, oder es kommt nicht an. Du kriegst ein Feedback, du justierst nach und hörst dir an, wie es den Kunden gefällt und machst es nächstes Mal besser, wenn es nicht ganz angekommen ist. #00:29:28-4#

Sebastian Eisenbürger: Und, ich glaube, du hast was sehr, sehr kluges gesagt gerade: Bei aller Geschwindigkeit, die wir haben, bei allen Schritten, die wir nach vorne gehen, ist es sehr, sehr oft sehr, sehr schlau auch mal bewusst einen Schritt zurückzugehen, das nicht als Rückschritt zu betrachten, sondern eben als Möglichkeit mal die Perspektive zu wechseln und Dinge anders zu machen. #00:29:44-0#

Claudia Münster: Ja. Ganz genau. Großes Endwort, ja (lacht). #00:29:48-0#

Sebastian Eisenbürger: Vielen, vielen Dank, liebe Claudia. Das war echt toll mit dir zu sprechen. #00:29:52-1#

Claudia Münster: Ich danke dir. Es hat mir Spaß gemacht Sebastian. #00:29:54-2#

Sebastian Eisenbürger: Mir auch. Du hast ganz, ganz viele Inhalte gebracht. Es war wirklich ja hat mich begeistert, was du erzählt hast, sowohl das letzte Mal, als auch jetzt. Bedanke mich ganz, ganz herzlich bei dir. Ja, und bei dir, lieber Zuhörer, möchte ich mich bedanken, dass du bis hierhin zugehört hast und würde mich total freuen, wenn du mir eine Bewertung hinterlässt, sowohl in Form von Sternen bei iTunes, als auch in Form von Kommentaren. Es hilft mir total, wenn ich weiß, was ganz gut klappt bei mir im Podcast, wo es vielleicht bisschen hackt, was ich besser machen, und auch welche Themen dich beschäftigen, einfach damit ich weiß: „Das sind Themen, die bewegen dich“, dann kann ich die aufnehmen und in den nächsten Episoden behandeln. Da sage ich: „Tschüss!“, und bis zur nächsten Episode. Macht es gut. #00:30:33-9#

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