#34: Marketing & Klartext – Teil 1 (Elke Dola im Gespräch)

#34: Marketing & Klartext – Teil 1 (Elke Dola im Gespräch)

Elke ist Wirksamkeitstrainerin und Mindset-Ninja. Sie beschäftigt sich mit Schlagfertigkeit und schreibt auf ihrem Blog Quovadix.de über „Wirk-Stoffe“, die uns helfen, besser mit (unangenehmen) Situationen zurecht zu kommen.

In ihrer sehr persönlichen Geschichte berichtet Elke, wie sie nach einem Unfall mit einem Sattelschlepper ihr Leben in den Griff nahm und die Selbstwirksamkeit für sich entdeckte.

Mit leisem Ton zur Führungsposition“ bringt sie uns in ihrem sechsteiligen Podcast.

Am 11. und 12.03 spricht sie auf dem Impulstag 2017.

Und hier redet Elke zwei Episoden lang Klartext. Viel Spaß beim Zuhören! 🙂


Transkription: Marketing & Klartext – Gespräch mit Elke Dola Teil 1

Sebastian Eisenbürger: Heute sprechen wir Klartext im Marketing. #00:00:03-4#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcastepisode für den Podcast für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und heute spreche ich mit Elke, Elke Dola. Sie ist Klartextsprecherin und diejenige, die sich alle drei Jahre neu erfindet. Hallo Elke. #00:00:26-7#

Elke Dola: Hallo Sebastian. Hallo Community. #00:00:30-3#

Sebastian Eisenbürger: Wie geht es dir? #00:00:31-7#

Elke Dola: Mir geht es gut. Ich bin sehr aufgeregt, weil ich zum Podcast eingeladen bin, aber ich nutze die Aufregung gleich, kanalisiere die und mache sie positiv. #00:00:41-3#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Ich glaube es gibt keinen Grund aufgeregt zu sein und ja. Wir reden einfach. #00:00:47-8#

Elke Dola: Gut. #00:00:49-3#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Elke, ich würde gerne ein zwei Sätze zu dir sagen, bevor ich dich bitte, ein bisschen was über dich selbst zu erzählen. Nämlich du bist die Person, die mich, glaube, am längsten, zumindest was ich merke, am längsten verfolgt, um es mal so auszudrücken. Das heißt glaube wir hatten ungefähr vor einem Jahr den ersten Kontakt. Damals war ich noch unter meinem Pseudonym unterwegs, habe meinen Blog gerade gestartet und hatte so ja, kann man sagen Fan, ich weiß nicht genau. Jedenfalls die Elke, die mir meine ganzen Beiträge gelikt hat, mit der ich ab und zu bei Facebook geschrieben hatte und das hat mir tatsächlich viel bedeutet, weil es ja einfach so ein bisschen einen bei der Stange hält. Und auch, wenn es wenige Leute sind, und auch wenn es nur du tatsächlich als einzige warst, die permanent dabei gewesen ist, fand ich das ziemlich cool, weil es mir tatsächlich ein bisschen ja das Feedback gegeben hat, was ich damals gebraucht habe. Umso schöner finde ich, dass wir jetzt in dem Podcast, der jetzt ein Jahr später erscheint, einfach drüber sprechen, wer du bist, was du tust, und ja was du im Marketing für Botschaften hast. Und ich glaube du hast eine ganze Menge als Klartextsprecherin. Aber jetzt genug der Vorrede. Jetzt würde ich dich bitten: Erzähl einmal selbst über dich. Wo du herkommst. Wer du bist. Ja, wie hast du dich dahin entwickelt zu dem, wer du heute bist? #00:01:56-1#

Elke Dola: Ja, das ist immer schwierig zu sagen. Wie bin ich das geworden? Wie habe ich mich entwickelt? Also ich habe einen Blog gestartet, den Quovadix Blog, auch erst vor zwei Jahren. Ich bin also an sich auch noch ein Frischling, und bin auf meinem Quovadix Blog unterwegs als Mindset-Ninja. Mindset-Ninja deswegen, weil ich der Meinung bin, dass jeder Mensch souverän wirken kann, wenn er weiß wie. Und ich verändere sehr gerne das Mindset eines jeden Menschen von „traue ich mich nicht“ hin zu „ich werde es machen“. Ja, und wie ich mich entwickelt habe, ich glaube Sebastian, wie alle von uns bin ich durch etliche Täler gewandert und habe auch viele Höhenmeter gemacht und bin auch immer wieder hingefallen. Aber das ist ganz gut so, weil ich konnte so eine Menge lernen, zum Beispiel „Nein“ zu sagen, oder wenn ich „Ja“ sage, dass ich es dann auch so meine und niemand anderes Schuld an etwas ist, wenn es nicht klappt, außer mir. Ja, und ich habe auf dem Weg zum, die zwei Jahre, in denen ich jetzt blogge, glaube ich, habe ich mehr gelernt, als in den letzten zehn Jahren im 3D-Leben. #00:03:06-1#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ok. #00:03:07-3#

Elke Dola: So habe ich mich entwickelt zum Klartextsprecher. Der Hintergrund war: Ich habe am zweiten Weihnachtstag vor zwei Jahren alleine Zuhause gesessen, weil mein Sohn ist zu seiner Freundin gefahren, meine beste Hälfte war kurz nicht da. Und das war die halbe Stunde, in der ich beschlossen habe: „Ich mache meinen Blog. Ich will endlich auch mal meine Meinung sagen.“ Ja, und das habe ich von Anfang an dann sehr stümperhaft gemacht, weil ich überhaupt nicht wusste, wie es funktioniert. Was ist ein Blog? Was macht man damit? Und bin sage und schreibe ein Jahr später auf die Idee gestoßen worden, dass man mit einem Blog Geld verdienen kann. Bis heute hat sich mir nicht erschlossen wie, aber ich bin, ich habe eine relativ große Community schon im Hintergrund, die mich halt als Klartextsprecher kennengelernt hat, weil ich mal sehr deutlich sage, was ich gerade denke, was ich will und was ich meine, aber ohne jemanden auf den Schlips zu treten. Also ich vertrete wirklich meine Meinung und haue nicht die von anderen kaputt. #00:04:12-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:04:13-3#

Elke Dola: So kam das, dass ich jetzt irgendwie die Mindset-Ninja geworden bin. #00:04:18-2#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Was machst du da inhaltlich? Du hast jetzt nur geschrieben, du schreibst einen Blog. Und du hast auch noch Schwierigkeiten das Ganze zu Monetarisieren, auch wenn das so nach einem Ziel von dir scheint. Worum geht es denn da inhaltlich? #00:04:29-8#

Elke Dola: Na ich habe gar nicht die Schwierigkeit, das zu Monetarisieren, weil das war gar nie mein Ziel. Also inhaltlich ist es so, dass ich Wirksamkeits-Trainerin bin für Körpersprache, Rhetorik, für Präsentationstechniken und für Präsenz und auch für Schlagfertigkeit. Und das mache ich ja jetzt auch schon seit 25 Jahren. Allerdings war das immer Offline ne. Also ich habe Seminare gegeben, war so als Dozentin unterwegs und als Coach eben. Und ja, irgendwie als ich den Blog gestartet hatte, war es auch gar nicht mein Ziel über mein Business zu reden, oder über das, was ich am liebsten mache, aber das hat sich wirklich dann alles so ergeben. Und die Inhalte auf meinem Blog heute sind, der hat sich natürlich in den zwei Jahren auch nur sage und schreibe vier Mal verändert. #00:05:20-6#

Sebastian Eisenbürger: Ok. #00:05:21-9#

Elke Dola: Es ist zwar immer inhaltlich war es immer auf diese Themen abgestimmt, aber bis ich so raus hatte, wie es funktioniert, ich habe mich also erst in diesem Jahr im Sommer dann auch ganz klar positioniert als Wirksamkeits-Trainerin. Und auf dem Blog geht es überwiegend darum, dass ich halt Blogartikel darüber schreibe: „Wie kannst du deine Wirksamkeit erhöhen?“ Und dabei spielt für mich Marketing und natürlich auch eine ganz große Rolle. Oder wie ich mich zum Beispiel, wie man Charisma auf Facebook übertragen kann? Wie sich das übertragen lässt, und ob es sich überhaupt übertragen lässt. Und was du für dich tun kannst, und für deine Positionierung und für dein Marketing, um positiv aufzufallen und dran zu bleiben. Das sind so meine Lieblingsthemen, die sich seltsamerweise auch immer mehr mit Marketing beschäftigen, was auch (…) Ich habe zwar mal Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit studiert, aber in dem Job nie gearbeitet. #00:06:22-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:06:23-2#

Elke Dola: Es ist schon so ein Herzensthema von mir und das wird jetzt auch irgendwie immer deutlicher, wenn mein Marketing auch ganz was anderes natürlich beschreibt als deins ne. Aber trotzdem ist es ein faszinierendes Thema, und ich glaube, dass ja, ich glaube genau wie du, dass Marketing einfach alles ist und das Wichtigste. #00:06:41-9#

Sebastian Eisenbürger: Ok, das glaube ich. Ich bin gespannt. #00:06:46-8#

Elke Dola: Ja, ich denke, also du bist ja schon sehr heißblütig, wenn es um positives Marketing geht, oder kennengelernt habe ich dich, glaube ich, mit dem Slogan „ehrliches Marketing“. Und das hatte mich auch damals sofort gefangen, weil alleine diese Bezeichnung „ehrliches Marketing“ habe ich gedacht: „Jawohl, das ist das, was ich suche.“ Und so bin ich dann halt auf dich aufmerksam geworden und halt auch drangeblieben ne. #00:07:10-8#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Nicht schlecht. Ja, ob wir da gleicher Meinung sind, lass uns das in der nächsten Episode bisschen mal klären. Ich glaube tatsächlich, dass wir da gar nicht so weit weg sind, was das Marketing betrifft. Ich bin habe nur vorhin gestutzt, weil du sagtest: „Ich habe bisher nicht ganz erschlossen, wie eine Monetarisierung funktioniert des Blogs“, daher bin ich davon ausgegangen, dass du das als Ziel hattest. Und das ist es nicht, aber, ich meine, du lebst ja von irgendwas, wenn es der Blog nicht ist. #00:07:34-9#

Elke Dola: Ich habe nicht dagegen ne. Wenn es klappt, wenn es über einen Blog klappt und ich vielleicht auch über meine Akademieseite ein paar skalierbare Produkte veräußere, ich habe da überhaupt nichts dagegen. Mein Ziel ist es schon aus der 9 to 5 Falle rauszukommen. Das stimmt schon. #00:07:53-1#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:07:54-0#

Elke Dola: Aber ob das über einen Blog passiert, es wäre schön. #00:07:59-1#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Also es kann funktionieren. Da bin ich das beste Beispiel tatsächlich. #00:08:04-7#

Elke Dola: Genau. #00:08:06-0#

Sebastian Eisenbürger: Was ich oft denke, und jetzt sind wir wieder bei Marketing, ist: Was bei mir nicht funktionieren würde, und ich glaube bei vielen anderen auch nicht, ist diese direkte Monetarisierung, dass ich irgendein Produkt anbiete, dass ich Werbung mache in meinem Blog, vielleicht auch Links einbette, und darüber Geld verdiene. Das daran glaube ich persönlich nicht, zumindest nicht in erster Linie. Aber woran ich glaube, ist, dass ich einen Nutzen generiere, dass ich für Relevanz sorge, und dafür Menschen auf mich aufmerksam werden, die mich ansprechen zu ihren Problem, und dass diese Probleme dann, dass ich die löse, und dass ich dafür bezahlt werde. Das ist für mich Monetarisierung meines Blogs. #00:08:37-7#

Elke Dola: Dann ist das mein Ziel, ganz genau. So sehe ich das auch. Also nicht ne, wie viele immer propagieren: „Machst du einen Blog, wirst du reich.“ Das glaube ich nicht. Aber ich glaube schon, dass ein gut geführter Blog sehr viel zu deiner Bekanntheit beiträgt und auch Vertrauen aufbaut. Also dieser Blog ist für mich der Beziehungsmacher. #00:08:58-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja definitiv. Definitiv. Dein Blog heißt Quovadix. Weiß gar nicht, ob du es schon erwähnt hattest. Wie kamst du auf den Namen? #00:09:06-1#

Elke Dola: Quovadix ja. Das ist ein Kofferwort aus quo vades, wohin gehst du, und aus Phönix, ja der Typ, der aus der Asche stieg, weil das passt irgendwie zu mir. Ich bin jemand, der sich immer wieder gerne neu erfindet und nach vorne strebt. Und ich habe nichts dagegen, wenn mein Umfeld mitgeht, oder ich mich dann eben verändere, und eben auch meine Werte verändern. Das kommt vor und ich finde es auch gut. Und ja, als ich abends mal darüber nachdachte: „Wie könnte denn ein Blog heißen, oder mein Blog?“, dann kam das irgendwie zu mir. Ich habe dann ein bisschen, ich googel sehr, ich bin ein Wörterfan. Ich sammle auch Wörter, die mir gefallen. Und quo vades hat mir immer schon gefallen. Das finde ich einfach eine schöne Vokalreihenfolge. Und mit Phönix verbindet mich eine ganze Menge, das würde aber hier zu weit führen. Ja, und dann dachte ich: „Ich brauche die beiden Wörter zusammenzulegen.“ #00:10:05-4#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Meine jetzt das, was du machst, das habe ich schon das eine oder andere mal gehört. Was macht dich denn da besonders? Was machst du anders, als die anderen? #00:10:13-2#

Elke Dola: Ja, das ist eine verdammt gute Frage. Ich bin zum Beispiel wenig werblich. Ich haue nicht so richtig auf die Kacke, wenn ich das mal so sagen darf, um auf mich aufmerksam zu machen. Ich glaube was mich auszeichnet, ist das, wie du mich auch kennengelernt hast. Also wenn ich etwas, oder jemanden, sympathisch finde, dann helfe ich. Dann bleibe ich dran, auch wenn es mit meinem Business gar nicht zu tun hat. Ich habe einen großen Faible für Anfänger, für Berufsanfänger, für Bloganfänger, für Social Media i-Männchen. Und ich glaube was mich auszeichnet, ist, dass ich überall helfe, kommentiere, like, mich einbringe, mich engagiere und nicht versuche einen Nutzen für mich daraus zu ziehen, sondern ich mache das ja freiwillig und ohne, dass mich jemand darum bittet, und ich glaube, dass ich das auch in mein Business übertragen kann, weil die meisten Aufträge, die ich in meinem Leben generiert habe, sind nie aus irgendwelchen Vorträgen, oder Seminaren, oder so was, entstanden, sondern durch einen persönlichen Kontakt, wo jemand gesagt hat: „Ich glaube dir das, was du sagst. Ich glaube dir jedes Wort davon.“ Und dann sind die drangeblieben. Und so habe ich Aufträge generiert, die selten etwas (…) Also das Thema, was ich mit diesem anderen Menschen hatte, ging nie um mein Business. Das war immer sehr komisch, dass die Menschen mir offensichtlich zutrauen, die zu motivieren. #00:11:52-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:11:53-1#

Elke Dola: Ich weiß nicht selber, woher das kommt. Ich habe, glaube ich, manchmal einen Display auf meiner Stirn: „Erzähle mir alles.“ (lacht) Ich helfe dir. Wir schaffen das. Und dann läuft das so. #00:12:03-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Das finde ich tatsächlich sehr besonders. Also gerade im Internet, oder in der Bloggerszene, finde ich das bemerkenswert. Die meisten sind tatsächlich ja eher so ein bisschen kurz angebunden, versuchen möglichst auf Masse zu gehen, also eine möglichst große Zielgruppe anzusprechen. Da finde ich es besonders, wenn da jemand kommt, so wie du und sagt: „Im Grunde interessiert mich der Einzelne, der Anfänger ist, der vielleicht irgendwo hängt und seine Schwierigkeiten hat“, und mit dem setzt du dich auseinander. Das finde ich gut. #00:12:27-6#

Elke Dola: Ja. Also diese ganze Reichweitendiskussion interessiert mich nicht wirklich, auch nicht 10.000 Likes. Also ich setze da wirklich und wahrhaftig auf Old School, auf Beziehungen. Und ich suche mir auch wirklich die Leute genau aus, für die ich was machen möchte, und ich sortiere auch aus, für wen ich nichts machen möchte. Da bin ich relativ hart, aber das hat mir so eine gewisse Qualität gebracht in meinen Kontakten. Und das finde ich total gut. #00:12:59-4#

Sebastian Eisenbürger: Da haben wir was gemeinsam. So mache ich das auch. #00:13:00-6#

Elke Dola: Nicht alle finden das gut ne. Also viele finden mich deswegen auch total doof. #00:13:04-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja, aber ich finde, das ist tatsächlich der einzige Weg, wie du nachhaltig das tust, was du willst, also was dir wirklich wichtig ist. Du verkaufst dich nicht. Du machst ja bleibst dir treu einfach. Cool. #00:13:15-5#

Elke Dola: Und sich selbst treu bleiben, das hat für mich was mit Positionierung zu tun, und das heißt ganz oft eben auch: „Du musst auf irgendeinen Auftrag verzichten.“ Aber das kann ich. Das mache ich dann. #00:13:27-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und wie tust du es tatsächlich dann jeden Morgen dafür aufzustehen? Du hast gesagt nach zwei Jahren wärst du dankbar, wenn dein Blog sich ein bisschen in ja monetäre Energie verwandeln würde. Was hält dich da wirklich dabei bei der Stange? was motiviert dich? #00:13:44-8#

Elke Dola: (lacht) Was mich motiviert, das ist eine gute Frage. Ich motiviere mich gar nicht. Ich werde motiviert von meinen eigenen Zielen, von meinen Wünschen, von meiner unbändigen Gier nach neuem Wissen, von Menschen, oder Büchern. Ich bin also wirklich, ich fresse Bücher. Und ich glaube, das Wichtigste ist: „Ich interessiere mich sogar für die Dinge, die mich nicht interessieren.“ Das heißt diese Sache: „Das lese ich nicht. Das interessiert mich nicht“, gibt es für mich nicht. Oder: „Das Thema interessiert mich nicht, da beschäftige ich mich nicht mit“, das gibt es für mich einfach nicht. Und so habe ich natürlich jeden Tag so viel Motivation, dass ich dauernd unter Spannung stehe und auch sehr viel Abwechslung habe. Ich kann dir sagen, was mich demotiviert, und das wäre Stagnation, so Gleichförmigkeit, ewig gleiche Abläufe. So routiniertes Verhalten ne. #00:14:40-5#

Sebastian Eisenbürger: Aber kannst du mir mal erklären, was du meinst mit, alles interessiert dich, oder, du beschäftigst dich mit allem, was dir so über den Weg läuft? #00:14:46-3#

Elke Dola: Ja. Ich kenne unheimlich viele Menschen, wenn ich, also ich habe ja noch einen Vollzeitjob. Ich sage immer: „Leider.“ Da treffe ich auch ganz viele Kollegen, die sagen: „Oh, auf Facebook ne, das ist ganz gefährlich. Interessiert mich nicht.“ Oder: „Ne, Bücher lese ich nicht. Interessiert mich nicht.“ So was gibt es alles nicht für mich. Oder wenn, mein Sohn kam letztens und hat mir die ganze Nacht lang eine Dokumentation gezeigt über die tektonischen Platten. #00:15:13-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:15:14-1#

Elke Dola: Jetzt kann ich nicht sagen, dass mich das jemals vorher schon mal interessiert hat. Ja. Das wäre jetzt echt gelogen. Aber als er mir so springend davon berichtete, was es da alles zu sehen und zu sagen gibt, dann habe ich mich auch als er weg war die restliche Nacht einfach damit beschäftigt, nicht weil ich jetzt plötzlich Tektonischer-Platten-Verschiebungs-Fan bin, sondern weil es da etwas gab, wo ich nichts drüber wusste. Und das kann ich nicht leiden. #00:15:39-6#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Ok, da bin ich anders tatsächlich. Aber sehr spannend. Also ich habe tatsächlich dann die Sache, dass mich das nicht interessiert und ich mich eher dazu zwingen muss. Aber, ich glaube, was du meinst, oder wie ich dich verstehe, ist es für mich eher Neugierde, die du hast. #00:15:53-3#

Elke Dola: Ja. #00:15:54-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:15:55-5#

Elke Dola: Ja, Neugierde auf Leben und auf Lebensmodelle, auf Menschen, die anders sind. Damit meine ich nicht besser, oder schlechter. Ich meine wirklich anders. Ja, das ist es. #00:16:06-2#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Das ist spannend ja. Alles klar. Wenn du jetzt schon von Lebensmodellen spricht: Hast du da irgendwie ein spezielles für dich gefunden? was tust du eben, dass du ja dein Wohlbefinden oben hältst, dass es dir jeden Tag gut geht? #00:16:19-2#

Elke Dola: Was tue ich dafür? Ich versuche mich relativ gesund zu ernähren. Das gelingt mir nicht immer, weil ich bin Süßigkeitenfan. Ich mache gelegentlich Sport. Glück und Wohlbefinden. Ja, das ist schwierig. Also meine kleine Familie macht mich in jedem Fall glücklich, weil da habe ich diesen nötigen Rückhalt, den ich brauche. Keiner versucht bei uns den anderen zu verändern. Macken werden hier mal lustig ausgelebt, was natürlich auch mal zu Spannungen und Reibereien führt, aber das brauchen wir wohl alle. #00:16:52-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:16:53-7#

Elke Dola: Ich glaube mein Credo könnte man wirklich damit beschreiben: „Ich versuche niemanden zu verändern.“ Und ich kann es auch nicht leiden, wenn man mich verändern will. Also ich bin über diesen Punkt hinweg, wo ich versuche, so zu sein, wie derjenige mich gerade haben will, mit dem ich jetzt im Moment zusammen bin. Ich glaube das war das wichtigste für mich, was ich für mein Wohlbefinden tun konnte, mich davon frei zu machen, wie jemand mich gerne hätte. #00:17:21-1#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:17:22-1#

Elke Dola: Ich bin so, wie ich bin, mit allen Macken und ich kenne auch meine Fehler. Und ich verspreche dir: „Ich mag nicht alle davon“, aber ich habe die, und die gehören irgendwie zu mir. Und das ist so und das, möchte ich, dass es angenommen wird und das klappt ganz gut. #00:17:39-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:17:41-0#

Elke Dola: Manche Leuten müssen auch gehen, die damit gar nicht klarkommen, oder mit denen ich nicht klarkomme, so Energievampire zum Beispiel. Da bin ich dann sehr konsequent, was natürlich auch nicht jeder toll findet. #00:17:52-9#

Sebastian Eisenbürger: Das kann ich verstehen. Magst du drüber erzählen, wie du dahin gekommen bist? Also ich kenne das von mir selbst und von vielen anderen, die tatsächlich ganz, ganz lange Zeit möglichst vielen Menschen in ihrem Umfeld ja alles recht machen und ihr Leben danach ausrichten ja, um möglichst einfach durch das Leben zu gehen. Ich habe das selbst getan jahrelang. Wie war das bei dir? Wie hast du es geschafft eben zu verstehen, dass es da noch mehr gibt, dass es dir besser geht, wenn du dich ein bisschen mehr um dich selbst kümmerst? #00:18:18-7#

Elke Dola: Das war ein verdammt harter Weg und da werde ich jetzt vielleicht auch zu intim. Du kannst das ja rausschneiden am Ende. #00:18:25-4#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Schauen wir mal. #00:18:27-0#

Elke Dola: Mein erstes, vielleicht wichtigstes, Lebensereignis war mit elf Jahren, bin ich von einem Sattelschlepper überfahren worden. Der ist mir über den Bauch gefahren. #00:18:36-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:18:37-3#

Elke Dola: Und dabei habe ich, hatte mir das rechte Bein zu 70% abgehackt. Und ich lag dann zwei Jahre in einer Unfallklinik mit 27 OPs in zwei Jahren und bin entlassen worden mit den Worten: „Du wirst nie laufen können. Du wirst nie eine zwischenmenschliche Beziehung haben können und auch nie Schwanger werden können.“ Und da habe ich zum ersten Mal in mir etwas gespürt, was ganz laut schrie und gesagt hat: „Das wollen wir doch erst mal sehen.“ Und da habe ich, glaube ich, zum ersten Mal gemerkt: „Das, was andere Menschen mir erzählen, muss ich nicht für wahre Münze nehmen. Ich muss jetzt nicht danach leben, was andere Menschen, auch wenn es Ärzte sind, in die Welt setzen.“ #00:19:21-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:19:22-5#

Elke Dola: Ja, und du kannst dir vorstellen, danach passiert natürlich so eine Zeit in der Schule wirst du erst mal ausgelacht. Kinder sind ja relativ grausam. Ich war dann der Krüppel plötzlich. #00:19:30-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Und wie alt warst du da? #00:19:32-1#

Elke Dola: 11, also entlassen worden bin ich dann mit 13. #00:19:35-1#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:19:35-7#

Elke Dola: Und ich musste dann jedes Jahr, wenn andere Kinder Ferien hatten, in die Klinik zu einer neuen OP und bin also immer wieder rausgekommen, also erst mit Rollstuhl, danach mit so einem Gehwagen, dann auf Krücken. Ja, und irgendwann durch ganz, ganz, ganz viel Disziplin, die man, glaube ich, nur als Kind aufbringt, war ich halt wieder da ja. Also ich habe beide Beine dran. Ich kann laufen. Ich kann Spagat. Ich habe einen (unv. #00:20:02-1# ) und lebe natürlich mit etlichen Narben am Körper, ok, aber auch die gehören zu mir. Und dann wirst du schon automatisch ein anderer Mensch, weil wenn, also ich, du erlebst das zum Beispiel in der Pubertät geht es nur um Aussehen eines Menschen. Und da bin ich auch nicht anders als jeder. #00:20:23-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:20:24-6#

Elke Dola: Also ich gucke auch, ob da ein Schneckchen ist. Ist schon klar. Aber ich war es halt nicht durch diese ganzen Narben, die ein bisschen aussehen wie Verbrennungen auf dem Bauch und auf dem Oberschenkel, war ich jetzt natürlich nie so der „Wow“-Effekt am Strand, oder so. Das heißt ich habe Strand und Schwimmbad und so was alles gemieden. Und das habe ich allerdings bis heute noch nicht abgelegt, da schäme ich mich immer noch für. Aber ich schäme mich nicht mehr dafür, dass es mir passiert ist. #00:20:50-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:20:51-3#

Elke Dola: Gebe auch niemanden die Schuld. Ich war nie Schuld an dem Unfall. Ich bin auch auf niemanden böse. Das ist mein Päckchen und das habe ich mitbekommen. Und was danach alles passierte war gewaltig und ich bin da durchgekommen. Ich bin allerdings leider dadurch damals vollkommen schüchtern geworden, vollkommen ruhig, leise, zurückhaltend. Ich habe mich nie, ich habe nie auf mich aufmerksam gemacht und war immer froh, wenn ich so hinterste Reihe verschwinden konnte, bis dann mal ein Chef zu mir sagte: „Du musst präsenter werden. Man nimmt dich nicht wahr. Du machst und tust alles. Du machst deine Sache gut. Aber wir wissen nicht, warst du auf der Weihnachtsfeier dabei, oder nicht?“ #00:21:31-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:21:32-4#

Elke Dola: Oh, da habe ich das erste Mal gedacht: „Hilfe. Das ist eigentlich auch nicht, was du willst.“ Und fing an mich damit zu beschäftigen: „Wie kann man denn präsenter werden?“ Ich kannte natürlich auch so Partychecker, die egal, wo die auflaufen, einfach da sind und drin sind und alles tummelt sich um diese Leute, aber ich war das nicht. Und dann fing ich an mich mit dem Thema zu beschäftigen „Wirksamkeit“. Kann man eigentlich selbstbewusst und stark wirken, wenn man innen drin ganz klein und schwach und unsicher ist? Und ich habe festgestellt: „Jo, kannst du.“ Dafür muss man sich natürlich immer wieder seinen Ängsten stellen. Das habe ich gemacht. Ich habe dann tatsächlich mich im Beruf gemeldet, wenn es darum ging: „Wer möchte denn einen kleinen Vortrag halten? Wer möchte denn die Quartalszahlen präsentieren?“, war ich immer die Erste, die vorsichtig gesagt hat: „Ich.“ Einfach nur, weil ich mich dieser Sache stellen wollte. Und was soll ich dir sagen, irgendwann kam dann einer meiner Professoren auf mich zu und fragte, ob ich für ihn bei der VHS einen Kurs leiten könne, er würde Vater werden und es kann jeden Moment so weit sein und er hätte doch abends eine Schulung. Habe ich ganz spontan gesagt: „Mache ich.“ #00:22:46-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:22:46-6#

Elke Dola: Bin dann an diesem Abend zur VHS gefahren, wusste nicht, was ich dort tun sollte. Ich kann zwar das Thema, sonst nichts. Wusste nicht, wer da sitzt. Und an dem Abend bin ich zur Rampensau geworden (lacht). Ich kam dann dermaßen aufgehypt nach Hause, und ich weiß noch genau, wie ich Zuhause gesagt habe: „Was muss ich tun, damit ich das mein Leben lang machen kann?“ #00:23:10-9#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:23:11-8#

Elke Dola: Damit begann eigentlich dieser Weg Wirksamkeit und rausgehen, also so tun, als wärst du ein extrovertierter Mensch, obwohl du in Wirklichkeit introvertiert bist. Das ist nämlich bis heute so geblieben, dass mich alle, egal, wo ich hinkomme, immer wahrnehmen als: „Boah, musst die Elke einladen, dann kommt die Stimmung.“ Und das stimmt nie, weil ich immer ganz still bin. #00:23:35-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:23:37-1#

Elke Dola: Aber wenn es drauf ankommt, dann kann ich eben, und dann bin ich auch gerne mal die Rampensau. So kam das. #00:23:43-1#

Sebastian Eisenbürger: Krasse Geschichte. (lacht) Jetzt ist es zu spät. Ja, vielen Dank. Ich bin echt beeindruckt. Also einerseits eine krasse Sache ja. was hast du eine traumatische Vergangenheit, die dir wahrscheinlich das gegeben hat, was du heute bist vermutlich. #00:24:01-6#

Elke Dola: Ja, das stimmt. #00:24:03-7#

Sebastian Eisenbürger: Ich weiß nicht, wie das klingt für dich, so gesehen ist es ja, gut ist es nicht, aber es hat dich zu dem gemacht, der du bist. Und ich finde es beeindruckend. #00:24:12-7#

Elke Dola: Doch ich bin dankbar dafür, und ich weiß, dass (…) Die Sache an sich ist natürlich nicht gut. Es ist nicht gut, wenn jemanden so was passiert. Ja. Aber ich glaube ganz fest dadran, dass es einen Grund hat, dass es mir passiert ist. Ich habe da so eine ganz kindliche Wahrnehmung. Ich glaube, dass, wie soll ich ihn nennen, die höhere Macht, der liebe Gott, das Schicksal, wer auch immer, hat mir das Päckchen gegeben, weil ich es tragen konnte. #00:24:35-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:24:36-5#

Elke Dola: Und das habe ich gut gemacht. So. Und deswegen bin ich fast dankbar dafür, dass es nicht jemanden widerfahren ist, der damit nicht umgehen kann und vielleicht wirklich hätte nie wieder laufen können. Also es hat den richtigen getroffen. Alles ist gut gegangen. Danke. #00:24:51-8#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Also ich finde die Geschichte echt krass und du solltest dir überlegen, ob du sie nicht doch schon, dass du es noch ein zweites oder drittes Mal erzählst, weil ich finde sie sehr, sehr inspirierend. Du zeigst Menschen, ja dass man aus jeder Situation, jeder noch so schlimmen Situation, ja sich positiv entwickeln kann. Oder wenn du zurückschaust, ich glaube du hast eine Menge Erfahrungen, die ganz, ganz vielen fehlen. #00:25:10-9#

Elke Dola: Habe ich so noch nie gesehen, aber ich werde drüber nachdenken. #00:25:17-2#

Sebastian Eisenbürger: Ich will dich nicht drängen. Das ist nur meine Meinung tatsächlich. #00:25:20-5#

Elke Dola: Ja. #00:25:21-1#

Sebastian Eisenbürger: Also ich bin da jedenfalls sehr, sehr dankbar, dass du sie jetzt hier erzählt hast. Ich finde das wirklich beeindruckend und finde es schön, solche Dinge auch über Menschen zu wissen, weil sich dadurch eine ganze Menge erschließt. Und, ich glaube, das geht jetzt nicht nur mir so. Kann ja sein, dass noch andere Menschen das hier hören, früher oder später. #00:25:39-7#

Elke Dola: Ich werde dann damit leben, ja. Vielleicht war jetzt auch der Zeitpunkt, wo es raus wollte. Ok. #00:25:47-0#

Sebastian Eisenbürger: Vielleicht passt das jetzt ganz gut zum Anschluss jetzt hier. Du hast mir von einem Inspirationstag erzählt, an dem du teilnimmst. #00:25:54-1#

Elke Dola: Ja. Ja, ich gehöre ja zum Team Christina Emmer seit Sommer diesen Jahres, das heißt ich mache da so ein bisschen ja Redaktionsplanung und Hintergrund. Und so hat sich das dann ergeben, dass ich gefragt wurde, ob ich denn nicht auf dem (…) Ne, das hat sich gar nicht, ich wurde gar nicht gefragt. Es hat sich ergeben, wir sprachen darüber, dass der Inspirationstag ist und ich wurde gefragt, ob ich auch dahin komme. #00:26:23-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:26:24-3#

Elke Dola: Und dann habe ich gesagt: „Ich will es versuchen. Ich möchte schon wirklich gerne mal dabei sein.“ Und dann sagte die Christina in diesem Skype Gespräch: „Ja, du bist doch immer so inspirierend. Du kannst dann doch mal was über Social Media 4.0 erzählen.“ Dann habe ich herzlich gelacht und sie meinte: „Doch. Also so wie du zum Social Media gekommen bist, das sollte die Welt eigentlich hören“, weil sie kennt da noch eine Geschichte von mir, die auf einem Barken in Bonn passiert ist, wo ich dann erste Mal erzählte, wie ich zum bloggen kam. Und sie meinte, dass sollte ich dann da auf dem Inspirationscamp als Vortrag mal darlegen. Ja. Und jetzt weiß du ja, dass ich mich diesen Ängsten stelle, und habe ihr dann gesagt: „Mache ich. Ich bin dabei. Ich mache das.“ Und auf diesem Inspirationstag war letztes Mal war der Vladislav Melnik dabei, die Melanie Mittermaier, die Katharina Boersch. Ja, nächstes Mal wird der Gordon Schönwälder dabei sein. Da freue ich mich auch drauf, dass ich den nochmal live wiedersehe. Den habe ich auch auf den Barken in Bonn getroffen. Der wird auch einen Vortrag halten. Und die Christina natürlich wird die Keynote sprechen. Ja, und da werde ich mich nochmal dieser Aufgabe stellen müssen. Und jetzt kreuzte gerade mein Gehirn, was du gesagt hast. Vielleicht ist diese Geschichte von mir dann das Entrée. Könnte sein. #00:27:45-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ich will dich jetzt nicht nochmal in die Richtung drängen, aber ich fände es eine gute Idee tatsächlich. Und ich werde mir diesen Termin mal aufschreiben. Wann ist der? Hast du das gerade parat? #00:27:55-8#

Elke Dola: Ich glaube das war der 11.03., glaube ich, 11. oder 17.03. in 2017. #00:28:02-8#

Sebastian Eisenbürger: Alles klar. #00:28:03-7#

Elke Dola: Kann ich dir aber nochmal genau sagen. #00:28:06-2#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Ja, wir müssen bisschen offiziell Werbung dafür machen. Ok. 11.03.2017. Wenn das nicht stimmt, dann werde ich das hier irgendwo ergänzen, oder das irgendwo anmerken. Ja, ich werde versuchen, da zu sein auf jeden Fall. Finde das spannend. #00:28:17-8#

Elke Dola: Das wird spannend. #00:28:19-7#

Sebastian Eisenbürger: Abgesehen davon haben wir uns auch noch nicht persönlich getroffen und das wäre ja mal die Gelegenheit. #00:28:23-5#

Elke Dola: Ganz genau. Das werden zwei tolle Tage. Das ist eine klasse Location. Und ich kenne ja einige, oder viele Leute, die jetzt schon die da sind und du würdest da ganz hervorragend reinpassen. Es wäre also wirklich eine Ehre, wenn du uns da besuchen kämst. #00:28:38-0#

Sebastian Eisenbürger: Danke, danke. Ich werde es tatsächlich versuchen. Meine Frau hat Geburtstag am 12., aber möglicherweise schaffen wir das, das zusammen in München zu feiern. Wer weiß. #00:28:46-3#

Elke Dola: Wir feiern rein, in München. #00:28:47-9#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ok. So, wir sind schon am Ende unserer ersten Episode angekommen. Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos von der Geschichte, die du erzählt hast. Das war wirklich toll. Bin ich dir super, super dankbar. Magst du nochmal erwähnen, wie die Menschen, die sich jetzt auch für dich interessieren, dich erreichen können. Du hast eine Facebookseite. Du hast eine Webseite, Quovadix.de, glaube ich. #00:29:09-0#

Elke Dola: Punkt de, mhm (bejahend). www.quovadix.de. Und auf Facebook bin ich auch unter Elke Dola, oder Quovadix, zu finden. Genau. Ich habe sogar, das weißt du vielleicht gar nicht, ich habe sogar mal einen Podcast gestartet. #00:29:21-8#

Sebastian Eisenbürger: Tatsächlich das weiß ich nicht. #00:29:23-8#

Elke Dola: Tatsächlich. Aber ob es das, ob es reicht für eine Werbung weiß ich nicht, weil der ist amateurhaft gestartet (lacht). Ja. Da kann man mich also auch hören unter „Mit leisem Ton zur Führungsposition“, heißt der. Vielleicht für den einen oder anderen auch mal ganz interessant, da gebe ich nämlich ganz, ganz viele Insider Tipps. #00:29:48-1#

Sebastian Eisenbürger: Das ist auch ein mega Claim. Da solltest du was dran tun. #00:29:51-5#

Elke Dola: Ich weiß. Ich weiß. Du wirst mir das podcasten dann näherbringen. #00:29:58-8#

Sebastian Eisenbürger: Sehr gerne. Vor allem weil das tatsächlich auch lange Jahre mein Motto war, also jetzt nicht wortwörtlich. Ich habe es ja tatsächlich auch geschafft von, ja von nichts bis zum Geschäftsführer und genau auf diese Art und Weise. Ich habe immer Wert drauf gelegt, dass eben auf eine sehr subtile, leise Art und Weise zu tun, weil ich auch zu der introvertierten Gattung Mensch gehöre. Und von daher fände ich das, finde ich mega, wenn du was draus, oder mehr draus machen würdest. Solltest öfter drüber sprechen. #00:30:27-1#

Elke Dola: Ich werde mir wirklich Mühe geben. Es scheitert bei mir beim Podcasten tatsächlich an der Technik. #00:30:34-3#

Sebastian Eisenbürger: Ich glaube da kann ich dir helfen. #00:30:36-8#

Elke Dola: Ehrlich? #00:30:38-9#

Sebastian Eisenbürger: Lass uns da mal separat drüber sprechen. #00:30:39-6#

Elke Dola: Dann haben wir beide jetzt einen Deal. #00:30:41-2#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Gut, haben wir. Ok, dann machen wir jetzt hier einen Break und machen dann in der nächsten Episode weiter. Da reden wir ein bisschen mehr über das Thema Marketing. Ich glaube Podcast wird da auch eine Rolle spielen dann. Dann ganz, ganz lieben Dank Elke für deine Ehrlichkeit, für deine Offenheit, dafür, dass du uns hast teilhaben lassen an deiner Geschichte, ja und für das, was du tust. Dann hören wir uns bald wieder. #00:30:59-5#

Elke Dola: Sehr gerne. Ich habe zu danken für die Einladung zu dem Interview mit dir. #00:31:03-8#

Sebastian Eisenbürger: Sehr gerne. Und bei dir, lieben Zuhörer, möchte ich mich bedanken, dass du dir das bis hier angehört hast. Würde mich freuen, wenn du die Seiten von der Elke besuchst und mir eine Bewertung bei iTunes hinterlässt, ein paar Sterne anklickst und einen Kommentar schreibst, damit ich weiß, was ich ganz gut mache, was ich vielleicht noch verbessern kann, und ob es irgendwo ein Thema gibt, das dich noch interessiert für meinen Podcast. Dann hören wir uns bald wieder. Bis dann. Tschüss! #00:31:26-7#

Elke Dola: Tschüss! #00:31:27-7#

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