#53: Marketing, Podcasting & viel mehr – Teil 2 (Sina Paries im Gespräch)

#53: Marketing, Podcasting & viel mehr – Teil 2 (Sina Paries im Gespräch)

So viel Ehrlichkeit gab es selten in meinen Gesprächen. Über das Podcasting wollten wir sprechen. Eigentlich. Haben wir auch – und über viel, viel mehr! 🙂

Das war ein Ausnahmegespräch, das wir hatten im Hotel am Moritzplatz in Berlin. Sina und ich philosophieren über unser Arbeit, unsere Werte, unsere Vergangenheit, über Podcasting und Marketing.

Es ist schon fast lustig, wie wir von einem Thema zum nächsten springen.

Ich will an dieser Stelle gar nichts verraten – sei gespannt, hör rein und vergiss nicht, dir auch Sinas Podcast anzuhören: https://itunes.apple.com/de/podcast/girlmeetsbusiness-podcast-der-podcast-f%C3%BCr-dein-girlbusiness/id1168415660?mt=2

Sinas Facebookseite „Girl meet Business“ findest du hier: https://www.facebook.com/girlmeetsbusiness/


Transkription: Marketing, Podcasting & viel mehr – Gespräch mit Sina Paries Teil 2

Sebastian Eisenbürger: Marketing und Podcast Teil 2. #00:00:03-1#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen im Podcast für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und schon wie in der letzten Woche sitze ich hier im immer noch selben Hotelzimmer in Berlin am Moritzplatz mit der Sina Paries, die eine ganze Menge erzählt hat, von dem, was sie bisher gemacht hat, über Podcasting und noch vieles mehr und 1000 Dinge drumherum. Und wenn du das nicht gehört hast, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt nochmal zurückzuspringen und die Episode anzuhören, weil das ist war super spannend. Ich bin echt inspiriert und fasziniert und total dankbar, dass Sina da ist und sich die Zeit genommen hat. Schön, dass du wieder da bist und wir jetzt über das Marketing sprechen. #00:00:44-2#

Sina Paries: Ja, danke sehr, weil ich bin wirklich auch wirklich sehr, sehr dankbar, dass ich hier bin. Und die letzte Folge war sehr ich, hast du ja vorher gesagt, sehr (…) Ich bin halt dieses Mädchen, dass man nicht in einen Satz packen kann und multi passionate. Und jetzt wird es an alle da draußen, glaube ich, sehr konkret. Jetzt hauen wir die Tools raus. Jetzt sind es jetzt ja. #00:01:05-9#

Sebastian Eisenbürger: Ja, zwei Anhaltspunkte nehmen wir mit aus der letzten Episode. Das eine war Seitenbacher. #00:01:10-7#

Sina Paries: Seitenbacher. #00:01:13-2#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Du hast erzählt, du kommst ein bisschen aus dem Radio. Da hast du ein paar Dinge getan und Sachen verbrochen, die wir uns jetzt anhören dürfen. Ohne jetzt irgendwie dich verurteilen zu wollen dafür. #00:01:23-6#

Sina Paries: Ich verzeihe mir. Ich wusste es nicht besser. #00:01:26-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:01:27-5#

Sina Paries: Das liebe Radio. #00:01:29-4#

Sebastian Eisenbürger: Wie kam es dazu? #00:01:30-0#

Sina Paries: Wie kam es dazu? Zum Thema Radio ich, ich habe Abi gemacht 2010 und wollte damals Medienwissenschaft studieren. Zum Glück habe ich es nicht gemacht, weil ich hatte damals nicht den NC. Ich habe im Abi damals mein Deutsch Abi verhauen, was für mich das Schlimmste war, weil ich mich so sehr über Leistung definiert habe. #00:01:57-5#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:01:58-4#

Sina Paries: Ah ok, alles gut, oder? Läuft, wir laufen. Und ich war wieder in so einem kleinen Loch. Oh Gott hilfe, was mache ich? Und habe mich, ich habe gesagt: „Ok, ich mache jetzt einfach mal ein Praktikum.“ Es war irgendwie irgendwas mit Medien. Ne so fängt es ja bei vielen an, und bin bei einem saarländischen Radiosender gelandet im Praktikum. #00:02:17-4#

Sebastian Eisenbürger: Aber nicht Radio Salü, oder? #00:02:18-6#

Sina Paries: Doch. #00:02:18-7#

Sebastian Eisenbürger: Kennst du den Frank Hofmann? #00:02:20-7#

Sina Paries: (lacht) Lieber Frank, lieber, natürlich kenne ich Frank. #00:02:24-2#

Sebastian Eisenbürger: Ah, wie cool. #00:02:25-0#

Sina Paries: Genau. Radio Salü. Siehst du. Es schließt sich der Kreis. Das ist doch, nein ist das witzig. Lieber Frank, sei gegrüßt, Frank Hofmann. Ja. Der ist doch, der ist doch aber jetzt woanders. #00:02:37-0#

Sebastian Eisenbürger: Der ist jetzt woanders, ja. #00:02:38-3#

Sina Paries: Und bei dem habe ich Praktikum gemacht bei einem ganz lieben, bei Klaus Dittrich Mittags. Und dann kam das irgendwie, dass da die hatten Probleme mit der Auszubildenden und dann hat die, glaube ich, gekündigt. Und dann hieß es: „Ja Sina, willst du die Ausbildung machen?“ Und ich so: „Puh, why not?“ Und dann hatte ich dann diesen Ausbildungsvertrag. Und dann habe ich mich dann erst mal informiert, was Mediengestalterin Bild und Ton überhaupt ist. Und im Grunde, was ich 2 1/2 Jahre dann gemacht habe, ist, die Eigenwerbung für den Radiosender. Also im Radio selbst läuft ja Werbung, aber der Radiosender muss sich ja irgendwie auch selbst promoten. Das heißt ich war eigentlich dafür verantwortlich, dass sich der Sender brandet und für da (…) Ich sage immer: „Dafür, dass sich das Radio nach Radio anhört.“ Also da läuft ja irgendwie Musik und dann läuft ja zwischendrin irgendwas, Jingles, Promos. #00:03:35-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Habe ich früher auch produziert übrigens. Ist schon lange, lange, lange her. #00:03:38-9#

Sina Paries: Das habe ich gemacht, habe Sprecher gebucht. Und das hat mir auch wirklich Spaß gemacht, bis ich an den Punkt war, als ich gemerkt habe: „Meine Ideen (…)“ Also ich wollte immer kreativ sein, aber ich habe das Gefühl gehabt, ich arbeite nur ab. #00:03:51-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:03:52-5#

Sina Paries: Und dann bin ich halt in die Konzeption, habe Medienkonzeption studiert, in die Strategie, und wollte wirklich am Kernproblem arbeiten. Und na ja, bis dann war der Weg ja jetzt zum irgendwo ganz anders, aber genau, das habe ich gemacht und war dann viel im User Centered Design, habe Design Thinking gemacht. Habe jetzt gerade ein Start-Up unterstützt in der Produktentwicklung. Und genau. Da komme ich so her. Und habe böse, es war nicht Seitenbacher, aber ich habe schon ein paar Sachen gemacht, wo ich sage heute: „Ui, es war notwendig für den Weg, aber Radio ist ja für mich das Beispiel, wie für mich Marketing überhaupt nicht soll, weil wir Menschen (…)“ Also ich habe immer Musik geliebt und deshalb hat mir das so viel Spaß gemacht, weil du bist so in deinem Auto und gehst ab und wirst unterbrochen und es wird dir was aufgezwängt und ne. Mag ich nicht. Mag ich nicht. #00:04:50-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja, mag irgendwie keiner von uns und trotzdem gibt es das. #00:04:54-5#

Sina Paries: Ja. #00:04:55-2#

Sebastian Eisenbürger: Und keiner weiß so richtig warum, weil auch keiner weiß, ob das jetzt erfolgreich ist, oder nicht erfolgreich ist. Es gibt einfach nur diese Reichweiten, mit denen da groß geworben wird und die bezahlt werden, und Budgets auf der anderen Seite, die für irgendwas ausgegeben werden. #00:05:08-4#

Sina Paries: Ja. Und es ist auch die Frage, es ist ja die Frage eigentlich: „Wann ist mein Marketing eigentlich erfolgreich?“ #00:05:17-5#

Sebastian Eisenbürger: Das ist eine gute Frage. #00:05:18-2#

Sina Paries: Das ist eine gute Frage. #00:05:19-8#

Sebastian Eisenbürger: Wann ist überhaupt irgendwas erfolgreich? #00:05:21-0#

Sina Paries: Wann ist überhaupt irgendwas Erfolg? Und das ist erst mal vorweg. Das kann nur jeder für sich selbst definieren. Und ich merke das gerade an meinem Podcast ne. Jetzt kann man ja gucken: Ist der erfolgreich, wenn ich jetzt (…) Ich gucke genau die ganze Zeit auf diese Art Fische. Wir haben hier so einen Fernseher, da sind so Fische in einem Aquarium. Die beruhigen mich auch gerade sehr. #00:05:39-5#

Sebastian Eisenbürger: Ok. #00:05:40-9#

Sina Paries: Ist der jetzt erfolgreich, wenn ich am meisten Podcastdownloads habe? Bin ich jetzt erfolgreich, wenn ich ganz viel Geld verdiene. Ja so definieren ja Leute, dann ist dein Marketing erfolgreich. Und für mich ist persönlich mein Marketing, oder das, was ich tue, ist dann ich finde ich bin erfolgreich, wenn ich andere Menschen erreiche und berühre. Und letztens hat mir eine Hörerin geschrieben, ich fand das so schön, und sie hat gesagt: „Sina, dadurch, dass du du selbst bist, habe ich den Mut, selbst ich selbst zu sein.“ Und ich zum Beispiel definiere den Erfolg meines Podcasts darüber, welche Nachrichten ich erhalte. #00:06:20-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:06:21-1#

Sina Paries: Und so eine Nachricht, wie ich es gerade eben gesagt habe, oder einfach: „Sina, das ist (…)“ Ja, so was wie: „Du hast in mir was ausgelöst.“ Da mal an alle vielleicht Unternehmen, die gerade zuhören: „Bekommt ihr solche Nachrichten?“ #00:06:35-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:06:36-5#

Sina Paries: Bekommt ihr so was? Erreicht ihr wirklich Menschen da draußen? Weil ich sage auch, manche sagen auch, Steve Jobs oder so, die sagen ja auch, die wollen Fans. Ich sage auch: „Ich will keine Fans.“ Ich brauche keine Anerkennung von draußen. Ich will Menschen berühren. Und das ist für mich die Frage, die ich im Marketing mir stelle: „Wie kann ich Menschen berühren, mit dem, was ich nach draußen tragen will?“ Daran ermesse ich meinen Erfolg wirklich. Und das äußert sich dann aber im zweiten Schritt auch irgendwann in den Zahlen. #00:07:10-6#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:07:11-6#

Sina Paries: Das ja habe ich gemerkt. #00:07:13-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ich unterschreibe das alles, was du mir gerade sagst. Wirklich cool. Lass uns doch mal direkt mal dabei bleiben. Du bist selbstständig seit einiger Zeit, nutzt den Podcast als „Marketinginstrument“. Wie machst du, also wie denkst du über Marketing nach, wenn es darum geht, dass du dich präsentierst, das, was du tust, präsentierst? #00:07:35-8#

Sina Paries: Ich sage immer: „Marketing, oder Branding, machen wir immer.“ Aber es ist für mich das, um es mal greifbar zu machen, das, was bei anderen ankommt. Und für mich ist die Marke, die ich habe, ist die Frage: „Was sagen andere über mich, wenn ich den Raum verlasse? Was bleibt da?“ Und ich hatte mal eine Situation in meinem Praxissemester. Ich habe in einer Agentur gearbeitet und dann war ich mal weg. Und dann habe ich die wieder besucht nach einem Jahr und komme dahin, klingle, und da ist eine, ich kenne die gar nicht. Und ich so: „Ich möchte gerne zu Marko.“ Das war mein ehemaliger Chef. „Ich bin die Sina.“ Und dann macht sie mir auf: „Ach du bist Sina. Man von dir habe ich aber schon viel gehört.“ Und das ist Marketing, dieses: „Ich habe von dir aber schon viel gehört“, ist für mich die Frage: „Ja was haben Sie denn von dir gehört?“ Also was ist das, was bei anderen Menschen ankommt. Und wenn wir uns eine Marke anschauen, dann besteht die ja immer aus zwei Teilen, nämlich einmal unserer Markenpersönlichkeit und einmal aus unserem Markenimage. Also die Markenpersönlichkeit ist das, was ich bin, und das andere, das Markenimage, ist das, was beim anderen Menschen ankommt. Und darum geht es ganz oft immer. Wie können wir das Image verbessern? Aber für mich ist nicht die Frage: „Wie können wir das Image verbessern?“, sondern: „Wie schaffen wir es, dass das, was ich bin als Marke so viele Überschneidungsmöglichkeiten mit dem hat, was andere von mir denken und wie andere mich sehen?“ Das ist für mich die Herausforderung im Marketing und generell im Business. Wie kann ich eine Balance in dem schaffen, was ich will, was ich nach draußen geben will, und was andere brauchen? Und das auszubalancieren, sowohl auf mich zu gucken, ohne Ego zu werden, und gleichzeitig auf die anderen zu gucken, ohne mich selbst zu verlieren. Es ist, ich sage für mich ist Marketing, oder Business, ich stelle mir das immer wie eine Beziehung vor. #00:09:43-7#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:09:45-1#

Sina Paries: Das ist wie eine Beziehung. Ich gebe was, ich gebe und ich bekomme. Geben ist immer, ich sage: „Geben ist empfangen. Empfangen ist immer auch geben.“ Und da eine Balance zu finden, das ist super schwierig. Ich glaube jeder, der schon mal in einer Beziehung war, weiß, dass das schwierig ist. Und darum geht es. Sich selbst nicht zu verlieren, sich selbst treu zu bleiben, und trotzdem offen zu sein und dem anderen genau das zu geben, was er braucht. #00:10:09-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Auch da bin ich komplett bei dir. Da gibt es eine nette Episode in meinem Podcast, die heißt Marketing und Liebeskummer. Da geht es nämlich genau darum, dass es da so viele Parallelen gibt. Was passiert immer? Wie fühlen wir uns, wenn wir einen Kunden verlieren? Wie wenn wir eine Beziehung aufgeben. Es gibt da 1000 Parallelen. Das ist super spannend und ich habe es auch erst in dieser Folge begriffen. Ja, total spannend, also wie du Marketing siehst, wie du drüber denkst. Ich sehe es noch ein bisschen krasser, wenn ich ehrlich bin. Es geht um Selbst- und Fremdwahrnehmung, da bin ich ganz bei dir. Ich sage es sind 98% Selbstwahrnehmung und 2% Fremdwahrnehmung. Das kann dazu führen, dass ich komplett falsch liege, mit dem, was ich tue. Nur dann bin ich der Meinung, und vielleicht ist es auch eine komplett falsche Meinung, dann habe ich noch nicht mit den richtigen Leuten kommuniziert. Weil tatsächlich, ich dass stelle ich selbst fest, als ich angefangen habe mit dem, was ich jetzt gerade erzähle, das ist jetzt sieben Jahre her, damals war ich damit allein auf weiter Flur. Keiner wollte mir zuhören. Alle haben sie drüber gelacht. Jeder hat mich für verrückt erklärt. Und es gibt wirklich keinen, also selbst beim privaten Umfeld, will heute noch kaum jemand das wissen, was ich da tue, weil es so anders ist. Und ja, jetzt stellt man, ich sage mal, man fest: Ich verdiene mein Geld damit. Ich kann meine Familie gut ernähren, habe ein Haus gekauft. Also mir geht es gut. Mir geht es verdammt gut. Verdiene einen Haufen Geld damit. Und es scheint ja zu funktionieren. Und das finde ich total schade, dass quasi erst darüber der Beweis erbracht ist, so bei vielen anderen, dass das Ding funktioniert. #00:11:39-5#

Sina Paries: Mhm (bejahend). #00:11:40-4#

Sebastian Eisenbürger: Und das habe ich irgendwann auch für mich verstanden, das ist schon auch ein paar Jahre her, dass es doch irgendwo komplett krank ist, in unserem aller Denken, dass wir erst dann etwas als richtig, oder als erfolgreich markieren, wenn dabei Geld, also wirklich was monetäres bei abfällt. Und ja, fand ich damals ziemlich traurig, wenn ich ehrlich bin. Habe mich so ein bisschen auch in so ein Loch reingestürzt. Jetzt gehe ich damit um und kommuniziere das ganz offen. Das also bin da ganz bei dir, du hast vorhin erzählt: Das Geld, was bei dir jetzt mehr reinkommt, ist so ein positives Nebeneffekt. #00:12:13-3#

Sina Paries: Also hoffentlich bald, also es ist noch nicht, aber… #00:12:15-6#

Sebastian Eisenbürger: Ok. #00:12:16-5#

Sina Paries: Im Grunde an alle: Ich bin gerade pleite, weil ich, es passt auch, ich bin ja gerade am Punkt Null und Neuanfang und da will ich auch für alle hier ganz offen sein. Du hast gesagt vorhin auch im Intro, ich war selbstständig. Das stimmt auch. Ich war aber immer nebenbei selbstständig und ich habe immer von Ersparnissen gelebt. Und habe auch anderen Leuten geholfen durch Konzeptionen Geld zu verdienen. Ich selbst habe es bei mir nie gemacht, weil es gar nicht mein Weg war, also an alle zum offen sein. Und genau, vielleicht gerade, wenn ich darf, an dieses Erfolg-Thema ist ja für mich generell dieses: „Wie messen wir Erfolg?“ Und für mich gibt es da immer diese greifbare Komponente und die nicht greifbare Komponente. Und Geld ist etwas, das ist konkret. Also das ist etwas, wenn da 3000€ liegen, sagen wir mal, dann liegen da 3000€. Das siehst du. Das sehe ich. Da sind wir uns beide drüber einig. Aber alles, was nicht greifbar ist, heißt zum Beispiel Gefühle, heißt wie ich mich fühle, heißt, wie ich gerade gesagt haben, wie viel ich Menschen berühre, das kannst du ja nicht messen, nicht in konkreten Dingen, die du anfassen kannst. Und dann ist nämlich immer der Punkt, wann es schwierig wird, weil (…) Jetzt sind wir eigentlich gerade beim Punkt, wo ich immer sage: „Wissenschaften Spiritualität.“ Nur weil ich etwas wahrnehme, dann heißt das ja nicht, dass du das auch wahrnimmst. Das heißt aber ja nicht, dass es nicht da ist. Und deshalb brauchen wir, glaube ich, auch so Sachen wie Geld und ich sage mal wirklich konkrete Sachen und Zahlen. Ich will gar nicht sagen, dass das schlecht ist. Ich finde das sogar sehr, sehr gut, weil es uns hilft Klarheit zu bekommen, weil es endlich mal einfach ist und wir uns auf was einigen können. Aber es gibt halt noch diese eine andere Seite genau, über was man Erfolg definieren kann. Und du hast gerade eben gesagt dieses 98% Eigenwahrnehmung und 2% Fremdwahrnehmung. Und da bin ich ganz bei dir. Also ich weiß nicht, ob wie die Menschen hier draußen schon mal das Gefühl hatten. Ich habe schon mal Situationen gehabt, alle fanden mich doof und alle fanden es Scheiße, aber ich habe mir gedacht: „Aber ich war ich. Wenigstens war ich ich.“ Und ich ist auch immer dieses, kann ich mir jeden Abend in den Spiegel gucken und sagen: „Ich fand das jetzt richtig.“ Und ob es richtig war, das ist wissen wir nicht, aber kann ich sagen: „Ich bin jetzt der Meinung, dass das für mich das richtige war.“ #00:14:50-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:14:51-0#

Sina Paries: So. Und daran messe ich das. Und das kann auch sein, dass andere nicht damit einverstanden sind. Aber wie du sagst: „Dann sind das nicht meine Menschen.“ Dann sind das nicht die, die dir eigentlich wirklich zuhören sollten ja. #00:15:01-1#

Sebastian Eisenbürger: Da zwei spannende Sachen, die ich da ganz gerne mit anbringen möchte. Du hast das eine, das verbotene Wort gesagt, nämlich (…) #00:15:07-0#

Sina Paries: Oh, Hilfe. #00:15:09-1#

Sebastian Eisenbürger: Nämlich Gefühle. Das ist etwas, was tatsächlich schwierig ist und worüber wir auch eigentlich nicht sprechen sollten. Das heißt es ist jetzt ein Geheimnis und jeder behält das jetzt für sich. Denn tatsächlich, natürlich ist das alles, worum es sich dreht. #00:15:18-9#

Sina Paries: Mhm (bejahend). #00:15:19-5#

Sebastian Eisenbürger: Nur die Sache ist die, das ist meine Erfahrung, an dem Punkt war ich auch schon selbst und stelle fest, dass es ganz, ganz viele Menschen betrifft: „Wir fühlen nichts mehr.“ Wir sind nicht mehr in der Lage wirklich wahrzunehmen: „Wie geht es uns mit etwas?“ Und das ist nicht einfach. Ich habe dafür lange, lange gebraucht, um das wieder zu können. Und es ist super einfach, jetzt für mich, weil ich kann meine Entscheidungen mit der treffen zum Beispiel. Ich muss nicht mehr lange grübeln. Ich habe kein schlechtes Gewissen mehr. Es hat unfassbar viele Vorteile und es fühlt sich noch gut an dazu. #00:15:49-6#

Sina Paries: Ja. Ja. #00:15:51-6#

Sebastian Eisenbürger: Nur das ist wirklich der Punkt, und da bin ich tatsächlich gerade dran für mich herauszufinden: „Wie, oder was ist der Weg, wie ich das Menschen vermittle?“ #00:16:00-1#

Sina Paries: Ja. Und jetzt werden wir sehr ernst, aber das ist mir gerade wirklich wichtig. Die letzten Tage auf der DNX, in der ersten Folge habe ich damit, waren sehr teilweise sehr überfordernd für mich und es kamen Gefühle hoch, die ich absolut nicht wollte, auch mit bei Freundinnen. Und ich habe aber zu der einen gesagt: „Jetzt mal ganz ehrlich. Wir erinnern uns nie an Gedanken. Wir erinnern uns immer nur an Gefühle.“ #00:16:28-1#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:16:28-6#

Sina Paries: Und jetzt, vielleicht gerade mal um ins Marketing zu gehen, um vielleicht eine Strategie zu haben, wie gehe ich denn da ran, ich frage mich zum Beispiel wenn ich eine Podcastfolge aufnehme, oder wenn ich, sagen wir einfach mal, ich habe einen Laden. Wie möchte ich denn, dass sich die Menschen fühlen? Wie fühlen sich denn die Menschen in der Regel, wenn sie zu mir kommen? Da können wir ja Probleme aufschreiben. Aber wie fühlt sich das an und was möchte ich denn, was sie mitnehmen? Und ich nenne das immer: „Was ist der Value, was ich liefere, und was ist der Benefit?“ Und der Value ist immer das Gefühl und das sind immer die ungreifbaren Sachen. Und das auch mal gerne mal definieren und mal aufschreiben. Und im gleichen Moment aber auch zu sagen: „Was sind die konkreten Sachen, die sie in der Hand mitnehmen?“ Das heißt du bekommst jetzt diesen Onlinekurs. Du fühlst danach das und das und das. Aber was du, weiß nicht, Thema Abnehmen, du fühlst dich danach leichter. Du fühlst dich besser. Du fühlst dich fitter. Du hast mehr Energie. Aber das ist ja was, das kann man nicht unbedingt wirklich greifbar Sachen. Aber man kann auch sagen: „Mit dem Kurs nimmst du in einem halben Jahr, ich verspreche es dir, mindestens 10 kg ab.“ Das ist greifbar. Und für sich eine Balance zu finden beim Aufschreiben: „Was sind ungreifbare Sachen, die ich erreichen möchte, die trotzdem da sind? Und was sind, also faktische Sachen, die auch erreicht werden?“ Das habe ich mal aufgeschrieben und das hilft auch, weil ich so ein Gefühlsmensch bin und manchmal nur in dieser „es fühlt sich gut an“ Welt bin. Und das ist auch ganz wichtig. Und wenn wir beides haben, dann haben wir nämlich, dann können wir auch die Kopfmenschen erreichen. Es gibt einfach, ich sage mir auch manchmal: „Was hast du so? Was habe ich denn in der Hand?“ Und nicht, Gefühle sind halt immer Wischiwaschi. Es ist halt einfach so ne. Gefühle sind ne, wie Gefühle halt sind ne. Wissen wir, glaube ich, alle. #00:18:25-1#

Sebastian Eisenbürger: Also ich habe mich seit einem Jahr ganz intensiv genau mit dieser Frage beschäftigt, weil es auch im Marketing super relevant ist. Ich habe da viel, viel gelesen, viele Videos angeschaut, viele Veranstaltungen besucht. Und für mich ist auch eine, ja erst mal Theorie, super plausibel. Es gibt Studien, die nachweisen, wo wir Entscheidungen treffen. Das ist das limbische System, so tief drin bei uns im Kopf. Und das teilt uns mit, auch sehr, sehr früh mit: „Machen wir das, oder machen wir das nicht?“, worum es jetzt gerade geht. Und dann gibt es den Neocortex, der ist so außen an unserem Kopf, der spricht mit uns. Da sind unsere Gedanken. Das ist das Rationale. Und das Problem, das wir haben, was heißt das Problem, das ist so eine Tatsache (…) #00:19:03-7#

Sina Paries: Die Herausforderung. #00:19:04-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja, das ist, ne. Es ist einfach, wir verarschen uns quasi selbst, weil das limbische System, das kann nämlich nicht sprechen. Das heißt die andere Ecke in unserem Kopf, die für unser rationales Denken verantwortlich ist, versucht jetzt uns Gründe zu liefern, für etwas, was wir schon vorher entschieden haben. #00:19:21-0#

Sina Paries: Ja, genau. #00:19:22-0#

Sebastian Eisenbürger: Und das ist nämlich der Punkt, und da sind wir auch bei der letzten Episode hängen geblieben, als es darum ging, wir hatten es von den Hatern, die uns schlechte Kommentare hinterlassen. Genau das ist der richtige Moment, wenn wir feststellen: „Wir zwingen Menschen dazu, sich zu entscheiden.“ Und der Witz ist: „Alle erfolgreichen Marken machen genau das. Die zwingen Menschen dazu, sich zu entscheiden.“ Nicht indem sie jetzt das explizit vorhalten, sondern in dem sie implizit ein Claim präsentieren, ein Design präsentieren, irgendetwas präsentieren. Das löst automatisch eine Entscheidung aus, dafür, oder dagegen. Und wenn der Punkt erreicht ist, ist alles andere total einfach. Denn alle, die sich dagegen entschieden haben, die sind völlig irrelevant für diese Marke. Und die dürfen das auch gerne äußern. Alle, die sich dafür entschieden haben, die brauchen jetzt nur noch diese Facts, diese Benefits, um quasi für sich die Argumente wörtlich sich vorsprechen zu können: „Ok, ich habe mich entschieden, weil das, weil das, weil das.“ Ist faktisch falsch. Ist nachgewiesenderweise falsch. Dennoch braucht es das. Und das finde ich super spannend. Und ich habe letztens in einem Vortrag zwei Beispiele gebracht. Nur mal irgendwelche Beispiele jetzt. Nehmen wir Apple als das Vorzeigebeispiel auf der einen Seite. Auf der anderen Seite nehmen wir Lenovo, anderer Hersteller von Rechnern. Ich habe zwei Webseiten, wie diese Rechner präsentiert werden. Die Apple-Webseite von dem MacBook Pro, und die Lenovo-Webseite, wo sie ihre Laptops verkaufen. Auf der Apple-Webseite ist ein Computer mit einem Claim. Ich habe ihn jetzt nicht mehr im Kopf. Auf der Lenovo-Webseite sind 1000te Computer mit 1000 Filtermöglichkeiten, mit 1000 Preisen, mit allem. Und der Punkt ist, bei Apple entscheiden wir uns in diesem Moment, wo wir die Webseite sehen, dafür oder dagegen. #00:20:58-7#

Sina Paries: Also ich habe einen Apple. #00:21:00-7#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich auch. Bei Lenovo entscheiden wir uns nicht. Da sehen wir nur eine Menge Informationen und nehmen das wahr, checken das ab, ok, haben wir wahrgenommen, und gehen jetzt auf, erst mal vergleichen, schauen nach einem günstigeren Preis. Das heißt da haben wir uns auch schon entschieden, nur wir werden überfrachtet mit Faktoren und Informationen. #00:21:19-2#

Sina Paries: Genau. Und du kennst ihn wahrscheinlich. Genau das macht ja, war ja der Vortrag von Simon Sinek. Kennst du (…) #00:21:26-4#

Sebastian Eisenbürger: Genau. #00:21:26-7#

Sina Paries: Start with why ist (…) #00:21:28-2#

Sebastian Eisenbürger: The golden circle heißt der. #00:21:29-4#

Sina Paries: The golden circle. Ich habe das System sogar für mich ein bisschen noch angewandt. Zeige ich irgendwann. Golden Business Circle heißt das bei mir. Wie Positionierung über Branding in Kommunikation mündet. Und das ist ja genau das. Und ich glaube, ich sage genau, Simon Sinek Golden Circle. Guckt es euch einfach an, weil das können wir jetzt nicht alles erklären. Und für mich ist es auch immer die Balance zu finden zwischen Komplexität und Einfachheit. Ja, wenn du gerade sagst, Lenovo da waren so viele Infos, da wissen, das ist ja auch, da haben wir ja gar keine Priorität. Und ich selbst zum Beispiel, ich spreche ganz gerne. Ich habe einen Podcast. Aber ich bin derzeit zu, ich versuche zum Punkt zu kommen. Das heißt wenn ich eine Aussage treffe, dann rede ich nicht mehr, um dieser das macht zum Beispiel Apple. Wenn du sagst: „Da steht nur ein Claim“. Und das fällt uns total schwer, weil wir wollen uns immer erklären. Aber einfach zu sagen: „Das ist meine Message. Punkt.“ Und dann zeige ich dir. Und das löst dann bei dir was aus. Und diese Message zu finden ist natürlich sehr, sehr schwer. Aber einfach mal zu sagen, ja einfach mal eine Aussage treffen, das fällt, glaube ich, vielen, mir auch noch, ich ja, also ich zumindest ich habe sie noch nicht strategisch definiert meine Aussage, was ich mitgeben möchte, das, glaube ich, fällt vielen, vielen schwer, sich konkret mal zu sagen: „Und das ist meine Meinung und dazu stehe ich“, weil du dich automatisch immer angreifbar machst damit. Aber wir brauchen diese Klarheit. #00:23:07-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Dazu ein Satz noch. Ich finde es braucht nicht diesen einen Satz. Es können auch ganz, ganz viele kurze Sätze sein. Wichtig ist, dass sie in sich abgeschlossen sind. Und ich habe mir da auch noch nicht 1000 Gedanken zu gemacht und sage bei mir immer nur: „Relevanz vor Penetranz. Klasse statt Masse.“ Und da habe ich nicht lange drüber nachgedacht. Das kam mir so ins Gedächtnis, als ich mich vermehrt damit beschäftigt habe. Ja, und bin komplett bei dir. Das braucht das, diese einfache Aussage, zu der wir sagen können: „Passt, oder passt nicht für mich.“ #00:23:32-5#

Sina Paries: Genau. #00:23:33-9#

Sebastian Eisenbürger: Wo kommen wir jetzt her? Ich habe noch irgendwas anderes im Sinn. #00:23:37-7#

Sina Paries: Wir waren bei Apple. Wir waren bei Lenovo. Markenimage (lacht). #00:23:44-0#

Sebastian Eisenbürger: Ich weiß es nicht mehr. Und ist auch nicht wichtig. Genau. Ich wollte nochmal ganz zurück, als wir über Seitenbacher gesprochen haben. #00:23:54-6#

Sina Paries: Seitenbacher. Ich muss das jetzt jedes Mal sagen, wenn du dieses Wort sagst. #00:23:58-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja, und jeder von uns hört, dass du diese Werbung im Kopf hast. Das ist das lustige dabei. #00:24:02-4#

Sina Paries: Bleibt ins Ohr (…) Geht ins Ohr, bleibt im Kopf war das doch. #00:24:05-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ist ja leider so. #00:24:06-5#

Sina Paries: Ja. #00:24:07-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Mich interessiert tatsächlich gerade deine Radiovergangenheit. Das, ich mein, warum das Radio das tut ist klar. Das Radio finanziert sich so und verkauft Werbeplätze gegen Geld. #00:24:19-1#

Sina Paries: Mhm (bejahend). #00:24:20-0#

Sebastian Eisenbürger: Hast du eine Idee, warum tatsächlich Unternehmen nach wie vor an diesen alten Werbeformen festhalten, an dieser klassischen, ja, Gießkannenwerbung, alle das gleiche und alle auf einmal? #00:24:32-0#

Sina Paries: Ich glaube weil wir Menschen generell Veränderungen nicht mögen. Wir Menschen mögen keine Veränderung. Also ich sage mir: „Manchmal handeln wir erst, wenn Alarm schon ist.“ Und das ist auch vielleicht was, was jahrelang gemacht worden ist. Und dann fällt es vielleicht auch einfach mal schwer zu sagen: „Es funktioniert nicht mehr.“ Das ist ja schwer zu sagen: „Wir haben das jetzt jahrelang gemacht, aber es funktioniert nicht mehr.“ Das sich erst mal einzugestehen. Und ich glaube, dass gerade in großen Unternehmen, das ist ja nicht wie bei kleinen Solopreneuren, dass man jetzt mal von heute auf morgen Schnipp macht und dann ändert man das, sondern da ist ja ein riesen Apparat hinten dran. Und ich glaube, dass es einfach unheimlich schwer ist, und dass es auch so ein bisschen, ja es muss ja auch Einsicht sein und vielleicht teilweise wissen sie es vielleicht auch nicht besser, weil es eben immer so gemacht worden ist. Und ja. #00:25:36-6#

Sebastian Eisenbürger: Das würde bedeuten es würde tatsächlich dieser Perspektivwechsel fehlen, um ihnen zu zeigen: „Hier Leute, schaut doch mal, was ihr da macht.“ #00:25:42-7#

Sina Paries: Genau. #00:25:43-3#

Sebastian Eisenbürger: „Wie oft hört ihr denn eure Seitenbacher-Werbung selbst an und geht dann in den Laden und kauft das?“ #00:25:48-3#

Sina Paries: Also es ist, das ist ja generell. Jetzt sind wir vielleicht dann beim Thema Arbeit. Aber in unserer Welt läuft ja was ganz komisches ab, nämlich dass wir so was haben, das nennt sich Arbeit. Und dann haben wir so was, das nennt sich Leben. Und das läuft irgendwie nicht zusammen, sondern unterschiedlich ab. Und auf Arbeit sind wir oftmals, so war es bei mir, nicht so, wie wir wirklich sind. Und deshalb machen wir auch so Sachen, die wir eigentlich gar nicht machen würden. Also es klingt jetzt doof, wie (…) Ja, also mir war immer so: Auf Arbeit gelten andere Regeln als Zuhause. Und deshalb sind wir dann auch in Systemen, wo wir irgendwie, wie du sagst, keiner wird sich dort hinstellen und sagen: „Seitenbacher kaufen wir jetzt mal mit.“ Das wird doch keiner machen. Aber wir alle sind trotzdem in dieser Welt, wo wir Sachen machen, die wir eigentlich nicht machen würden. Und, ich glaube, da ist auch wieder der Punkt zu sagen: „Hey, öffnen wir uns vielleicht und sind auch offen für neue Dinge?“ Weil neue Dinge sind ja erst immer unsicher und davor (…) Wir haben Angst vor Dingen, die wir nicht kennen. Ich stehe jetzt auch gerade an einem Punkt, wo ich sage: „Alles, was war, war schön.“ Ich werfe es komplett über den Haufen. Es geht jetzt in eine neue Richtung für mich, auch beruflich. Ich habe, ich weiß, wo ich hin will, aber ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren wird. Und es kommen Momente, da habe ich dann natürlich total Angst vor. Total. Und, ich glaube, jetzt kommen ja gerade ganz viele so Dinge wie Change Management ne. Das sind ja alles so Buzzwords. Und ich glaube, dass wir jetzt heute auch einer Zeit sind, ich persönlich glaube, wenn man mal über Skills redet: „Was braucht man für diese Welt?“ Und ich persönlich bin der Meinung: „Das größte Skill, was wichtig sein wird, ist der Skill loslassen. Loslassen und flexibel sein.“ Weil unsere Welt, die ändert sich so schnell. Es ist einfach so. Wir können das jetzt nicht mehr abstreiten ja. Also und dieses Loslassen ist unheimlich schwer. #00:27:52-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja, der flexibelste führt, das habe ich mir mal sagen lassen. #00:27:57-6#

Sina Paries: Genau. #00:27:58-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:27:58-7#

Sina Paries: Und so auch im Marketing. #00:28:00-6#

Sebastian Eisenbürger: So auch im Marketing. Ich habe jetzt wieder meinen Gedanken wiedergefunden von vorhin. #00:28:04-8#

Sina Paries: Ok, sehr schön. Siehst du. #00:28:06-7#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Ich würde gerne mal die Beziehung herstellen zwischen B2B und B2C. #00:28:12-5#

Sina Paries: Ja. #00:28:13-5#

Sebastian Eisenbürger: Wir hatten es vorhin von Gefühlen und Apple und ich entscheide mich aufgrund eines Satzes und so weiter und so fort. Funktioniert aus Sicht der Unternehmen gut im B2C-Bereich, also wo Unternehmen mit Verbrauchern kommunizieren. Offensichtlich, zumindest höre ich das immer wieder, geht das im B2B nicht, weil da sitzen ja Einkäufer auf der anderen Seite, die wissen genau, was sie tun und machen das alles sehr strategisch und da ist nichts mit Gefühlen und so. Ich sehe das anders und würde gerne wissen, wie du da siehst. #00:28:40-4#

Sina Paries: Da sind wir ja eigentlich gerade so bisschen bei dem Thema, wo ich gesagt habe. Also das ist ja dieses, ich sage mir: „Im Endeffekt sitzt uns doch immer ein Mensch gegenüber.“ Und ob das jetzt eine andere Firma ist, ist doch eigentlich egal. Eigentlich. Weil wir sind in dieser Welt, in der wir, wenn wir in diese Arbeitswelt, in dieses Businessding kommen, irgendwie anfangen Mauern hochzubauen und irgendwie nicht wir selbst sind. Und ich glaube es funktioniert im B2B. Aber dann muss sich eine Seite trauen, sich zu öffnen. Beispiel: Ich rufe auf dem Finanzamt an und wegen der Steuer. Nicht mein Lieblingsthema. Und im Grunde ist das ja dann gerade eine Business-Beziehung. Aber ich rufe da an, zum Beispiel letztens habe gesagt: „Entschuldigung. Ich glaube, ich habe da einen Fehler gemacht. Können Sie mir helfen?“ Einfach mal offen sagen und fragen: „Können Sie mir helfen?“ Das ist, und da wirklich menschlich sein, Gefühle zeigen. Und dann, ist meine Erfahrung, öffnen sich Menschen immer und wir haben ein tolles Telefonat und ich kriege mein Problem gelöst und du kriegst dein Problem gelöst. Und dieses sich öffnen und verletzlich, was heißt verletzlich, zeigen, einfach mal zulassen. Also auch mal zwischen Geschäftsbeziehungen und man hat ein Projekt und das hat vielleicht nicht geklappt, zu sagen: „Du Sebastian, ganz ehrlich, können wir uns mal hinsetzen. Was ist denn da eigentlich schief gelaufen? Was hat denn da eigentlich nicht funktioniert? Oder was war denn auch mal richtig gut?“ Oder einfach mal: „Was brauchst denn du eigentlich, damit diese Geschäftsbeziehung funktioniert? Was hättest denn du eigentlich gerne, damit es dir gut geht?“ Also diese Frage: „Wie geht es dir?“, die wird ja so floskelhaft heutzutage verwendet. Und ich glaube gerade im Business zu Business einfach zu fragen: „Ja was brauchen Sie denn? Was hätten Sie denn gerne? Was kann ich denn für dich tun?“ Aber was kannst du auch, wie fühle ich mich vor allem auch wohl? Und da wieder eine Kommunikation und eine Konversation zu starten. Ich glaube das hat nichts mit Business zu Business oder Business zu Consumer zu tun, sondern einfach mit der Frage: „Wie weit bin ich denn bereit, ich selbst zu sein, auch im Businesskontext?“ #00:30:50-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ja. Und wieder alles richtig, was du sagst. Nein, es ist, ich finde das auch eher schon immer fast lustig, wenn ich solche Argumente höre. Ich war, wann war das, letzten November auf einer Konferenz, in Frankfurt war das. Und, ich weiß gar nicht mehr den Titel, die größten Fehler im B2B-Commerce habe ich das, glaube ich, genannt, und habe so 30 Punkte genannt und erläutert, um hinterher zu sagen: „Vergesst alle 29 Punkte. Das einzige, was zählt, ist der Mensch. Das ist der kleinste gemeinsame Nenner von allem.“ Und das war total lustig, weil dann kommen direkt die Argumente, warum das alles nicht sein kann. Jedes ernsthafte Unternehmen verhält sich anders als diese klassischen, auch als diese ganzen New Media Unternehmen. Und, was da ganz spannend ist, das ist einfach falsch. Wer sich wirklich mal umschaut und überlegt: „Was nutzen wir denn alles?“ Wir haben gerade über Apple gesprochen. Also ich nutze Apple gerne inzwischen. Ich war da früher ein bisschen anders eingestellt, inzwischen nutze ich es gerne. AirBnB wird mehr von Unternehmen genutzt als von Privatleuten. #00:31:45-6#

Sina Paries: Ach krass, wusste ich gar nicht. #00:31:46-2#

Sebastian Eisenbürger: Und das ist schon mal eine spannende Sache. myTaxi wird mehr von Unternehmen benutzt als von Privatleuten. Das ist eine genauso spannende Sache. Facebook wird mehr von Unternehmen benutzt, also können wir jetzt Google, wir können das jetzt fortführen. Alle Unternehmen, wo wir auf den ersten Blick denken: „Ja, das benutze ich ja privat.“ Das ist richtig. Heißt aber nicht, dass wir das eben nicht auch im Businesskontext nutzen. Weil die Frage stellt sich da gar nicht. Das ist so ins Leben integriert, das ist einfach Blödsinn diese Frage, deswegen stellen sie uns nicht. Und genauso sollten wir uns alle Fragen nicht, oder alle Fragen, die in eine ähnliche Richtung gehen, nicht stellen. Es ergibt einfach keinen Sinn. Auch wenn ich Kopierpapier verkaufe, das war das Beispiel letztens, auch da lässt sich eine Geschichte drumherum erzählen, lässt sich auf eine andere Weise kommunizieren, lässt sich ein Gefühl erzeugen. Auch wenn es um so was blödes wie Kopierpapier geht, oder was auch immer. Und noch ein Beispiel, ich hatte vor kurzem mit einem Hersteller von Sensoren zu tun, die habe ich beraten. Die fragen mich dann auch, das die stellen irgendwie dämliche Sensoren eben her, die irgendwo eingebaut werden, die kein Mensch sieht. Wie lässt sich das denn auf eine andere Weise verkaufen? #00:32:51-4#

Sina Paries: Mhm (bejahend). #00:32:52-5#

Sebastian Eisenbürger: Und da kommt dann die böse Betriebsblindheit dazu. #00:32:54-5#

Sina Paries: Klar, die hat ja jeder. #00:32:56-2#

Sebastian Eisenbürger: Da kommen dann noch die zwei Probleme, die jedes Unternehmen hat, das größer ist, dazu. Nämlich das eine ist: „Ja, wir müssen irgendwie Dividenden ausschütten.“ Und das andere ist: „Wir haben eine Etage drüber. Eigentlich arbeite ich für die und nicht für den Kunden.“ #00:33:06-9#

Sina Paries: Mhm (bejahend). #00:33:07-9#

Sebastian Eisenbürger: Und das führt dazu, dass wir auch nicht offen dafür sind, uns andere Gedanken zu machen, denn oft sind die gar nicht so weit entfernt. Und dann sind wir wieder bei dem Punkt: „Was tut uns am meisten weh, nämlich Veränderung.“ #00:33:18-9#

Sina Paries: Ja, ja, total. #00:33:19-8#

Sebastian Eisenbürger: Und dann sind wir immer da. #00:33:21-8#

Sina Paries: Na ja. Und ich glaube es ist, du hast eben gesagt, so richtig, das, was ich gesagt, ist richtig. Da bin ich, will ich einfach nur kurz sagen: „Das ist, was ich denke und da bin ich auch sehr klar. Ist auch meine Meinung. Aber jeder sieht ja die Welt immer nur durch seine Brille.“ In meiner Welt ist es absolut richtig. Und das hört sich jetzt vielleicht manchmal so ein bisschen heile Welt an und wir müssen einfach nur Mensch sein und dann kommt ja auch dieses Geldthema. Und ich kann immer jede Perspektive auch verstehen. Und sage halt: „Ich habe auch meine Perspektive.“ Und deshalb, glaube ich, ist dieser Podcast ja auch so schön, weil wir einfach sagen können: „Ok, das ist jetzt unsere Perspektive, die wir jetzt einfach mal zu diesem Thema abgeben.“ Genau. Und auch ich bin mir darüber bewusst, dass diese Welt auch mit Geld funktionieren, unsere westliche Welt funktioniert eben über Geld. Und das ist auch ok. Aber ich glaube trotzdem, dass man, ja dass es anders geht, als nur darauf immer sich zu fokussieren, weil ich selbst gemerkt habe, wie geldgetrieben ich bin, und gar nicht so dieses „ich will jetzt ganz reich werden“, sondern jetzt mal jeder ganz ehrlich: Wie viele Entscheidungen triffst du wegen des Geldes? Also ich frage immer mal an alle Angestellten: „Wenn jetzt mal du drei Monate kein Geld bekommen würdest, würdest du deinen Job machen, jeden Tag hingehen, genau das machen, und du kein Geld bekommen würdest?“ Und wir alle machen unheimlich viel nur wegen des Geldes. Und es ist auch total in Ordnung, aber ich habe irgendwann gesagt: „Ne, das kann doch, das kann doch irgendwie nicht sein.“ Und ich habe mich gefragt, wenn ich jetzt da mal, vielleicht auch als Firma: „Was wäre denn, wenn wir die Umsätze hätten? Was wäre denn, wenn wir, wenn da jetzt eine Million lägen? Wir könnten unsere Mitarbeiter bezahlen. Wir würden wir denn dann unsere Firma führen? Wie würden wir denn dann vorgehen?“ Und das habe ich mich auch für mich selbst gefragt. Und als ich das angefangen habe, war vor zwei Wochen die Antwort für mich: Ich will Podcast machen und ich will auf der Bühne stehen. #00:35:28-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:35:29-2#

Sina Paries: Und jetzt werde ich das tun. Und ich habe noch keine Ahnung wie. Und bei mir ist auch gerade das Thema Geld. Und ich werde auch jetzt wahrscheinlich mal einen Job machen, wo ich auch sage: „Das ist jetzt nicht 100% das, was ich machen will und ich mache es nur wegen des Geldes.“ Aber dann weiß ich: „Ich mache es jetzt gerade nur, weil ich Geld zum Leben brauche.“ Und das ist ja auch, also ist auch ok ne. #00:35:49-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und ein bisschen was dazuzulernen. Also es gibt ja schon noch Vorteile. #00:35:52-6#

Sina Paries: Ja. #00:35:53-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Und auch da, in meiner Welt. #00:35:56-1#

Sina Paries: In meiner Welt, in deiner Welt. Genau. Wir alle leben ja unser eigenes Leben. Genau. #00:36:00-4#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Und noch ein Kommentar, ich weiß gar nicht mehr genau, was wir vorhin besprochen hatten. Nur eine Sache, die ich auch jetzt erst kürzlich gelernt habe, und das macht mir persönlich echt zu schaffen, weil es mich, ich glaube es bringt mich unglaublich weiter, nur bin ich auch noch dabei das umzusetzen. Ich wurde gefragt: „Warum machst du diesen Podcast? Warum gehst du auf die Bühne und hältst deine Vorträge? “ Und klar, eigentlich mein Warum, das kenne ich. Ich möchte Marketing nachhaltig verändern in Deutschland. Ich will weg von diesem Störermarketing. #00:36:29-0#

Sina Paries: Mhm (bejahend). #00:36:29-9#

Sebastian Eisenbürger: Und es klappt. Ich bin auf dem Weg und ich glaube dran, dass ich das irgendwann erreichen werde. Nur das ist das, das ist die eine, also quasi mein langfristiges Ziel. Und derjenige hat mir gesagt: „Wenn ich viel, viel, viel kleiner denke: Was ist dann in jedem Moment das, was ich tun möchte?“ Das fand ich super spannend, weil da habe ich noch nie drüber nachgedacht. Und er meinte: „In jedem Moment solltest du dafür sorgen, dass dein Gegenüber, dein Zuhörer, dein Zuschauer, wer auch immer, ein gutes Gefühl hat.“ #00:36:57-7#

Sina Paries: Mhm (bejahend). #00:36:58-3#

Sebastian Eisenbürger: Und das hat in dem Moment unglaubliches angestellt. Ich kann das gar nicht beschreiben. Ich war in diesem Podcast, wir haben gerade gesprochen, und dann war ich quasi sprachlos. Und es ist eine lustige Folge. Ich weiß jetzt gar nicht, welche zuerst veröffentlicht wird, deine, oder diese. Mal schauen, welche da besser passt. Nur das war echt so ein Moment, wo ich mir überlegt habe: „Ok, da ist noch so viel drin, was das bedeutet. Und wenn das tatsächlich mehr Leute wüssten und so handeln würden, wie wäre dann alles?“ #00:37:26-5#

Sina Paries: Ja. #00:37:27-4#

Sebastian Eisenbürger: Also fand ich mega cool. Super einfach und (…) #00:37:30-2#

Sina Paries: Es ist auch simpel. Und da sind wir jetzt auch, auch wenn wir über Marketing reden wollen, sind wir auf Bali und es dieses „der Moment zählt“. Und ich habe auf Bali gelernt zu, ich habe auf Bali zum Beispiel gelernt, zu essen, wenn ich Hunger habe. #00:37:46-4#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:37:47-4#

Sina Paries: Es ist so was ganz simples, aber ich esse, wenn ich Hunger habe. Und das ist auch dieses „im Moment sein“ und genau in dem Moment jedem Mensch ein gutes Gefühl zu geben. Und das jeden Tag immer wieder zu machen. Und wenn ich das regelmäßig mache, das merke ich bei mir, dann wird das automatisch, weil wir ganz oft entweder an der Vergangenheit hängen ja, und nicht loslassen wollen, wir hatten es gerade von den Unternehmen, oder immer schon so in der Zukunft sehr hängen. Aber wirklich mal zu: „Was ist genau jetzt und heute das, was ich tun will und was richtig ist?“ Und das heißt nicht, dass der ganze Tag immer nur Friede Freude Eierkuchen ist, aber auch ich habe für mich gemerkt, dass das unheimlich so wertvoll ist ja. Einfach mal: „Was für ein Gefühl möchte ich diesem anderen Menschen mitgeben?“ Und auch: „Was für Gefühle möchte ich denn eigentlich haben?“ So: „Was sind Gefühle, die ich einfach total liebe und durch was werden diese Gefühle vor allem bei mir ausgelöst?“ Weil ich glaube, am Ende des Tages wollen wir alle die gleichen Gefühle. Wir wollen geliebt werden. Wir wollen anerkannt werden. Wir wollen gehalten werden und wir wollen glücklich sein. Nur die Wege, wie wir alle diese, wie jeder dieses Ziel dieses Gefühls, erreicht, die sind komplett individuell. Aber am Ende des Tages wollen wir alle das Gleiche. #00:39:02-6#

Sebastian Eisenbürger: Finde ich gerade total spannend, weil so intensiv habe ich da noch nicht drüber nachgedacht, weil tatsächlich im Marketing wird ja sehr viel mit Emotionen gesprochen. Die Werbung funktioniert über Emotionen. Nur, jetzt kommt jetzt gerade der Gedanke, und das ist jetzt nur ein Gedanke: Im Grunde verrationalisieren wir das ja schon wieder. Wir nehmen irgendeinen Begriff her, wollen Liebe verkaufen in unserem Produkt, oder wollen Liebe auslösen. Nur was ist das? Wirklich gefühlt hat das bis dahin noch keiner. Da gibt es dieses Wort. Das steht dann irgendwo. Nur was das heißt, weil Emotionen, oder Gefühle, sind Feedback auf irgendwas. Das ist spannend jetzt. #00:39:37-4#

Sina Paries: Ja, und es ist auch dieses (…) Und da sind eigentlich gerade bei der Problematik: Wir versuchen ja Gefühle zu erzeugen durch konkrete Sachen, durch Produkte, durch Message ne. Das ist ja was, weil wenn wir (…) Wir können ja nicht immer komplett unkonkret sein, weil dann sind wir unsicher. Hatten wir ja eben dieses „dann sehe ich nicht, was du fühlst“ und so. Aber, jetzt mal eine doofe Frage: „Wie erkläre ich denn jemanden, was Liebe ist, wenn der noch nie Liebe empfunden hat?“ Das geht nicht. Meiner Meinung nach geht es nicht. Es gibt Dinge, die müssen, die kann unser Kopf nicht. Unser Kopf ist ja auch noch gar nicht so alt, unser Verstand. Und unsere Welt ist so immer im Kopf und ist so geprägt von „wir müssen alles verstehen“, und weil das unser, wie du sagst, es ist ja das, was zu uns spricht, das, was wir erst mal wahrnehmen. Und du sagst auch: „Wir fühlen gar nicht mehr richtig.“ Aber dieses, ja einfach da zu sein und zu gucken: „Was fühle ich denn hier gerade? Was fühlen andere?“ Das ist halt, es tut mir leid, es ist unkonkret. #00:40:45-3#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:40:45-9#

Sina Paries: Es ist unkonkret. Und wir werden es nicht 100% rationalisieren können. Und auch, wenn mir Wissenschaftler sagen, was wenn ich liebe da in meinem Körper abgeht, ich muss es fühlen und ich muss es empfinden. Und das passiert eben auf so vielen unterschiedlichen Ebenen. Und ich glaube auch Marketing, um da jetzt mal die Kurve nochmal zu kratzen, das ist nicht nur ein Kanal, das ist eben alles, das Gesamtbild, wie ein ganzes Unternehmen, und wenn wir mal sagen: „Hinter jedem Unternehmen steht ein Mensch“, ist wie ein ganzer Mensch auf mich wirkt. Und ich bin auch der Meinung: Wir nehmen Menschen eben nicht nur über unseren Kopf wahr und nicht nur über unseren Verstand, sondern wir nehmen unsere Menschen mit allem wahr, was wir haben. Ich sage, ich habe letztens zu jemandem gesagt, ich hatte diesen wunderschönen Moment auf Bali, wo ich irgendwie gedacht habe: „Wie geil ist es eigentlich, dass wir eigentlich, dass wir einen Körper haben?“ Weil über Körper können wir wahrnehmen. Ein Gefühl ist ja immer eine körperliche Reaktion. Und wir haben, wir müssen mehr auf unseren Körper hören. Und das ist, also so ist es für mich halt gerade ganz ja, ja. Und das ist einfach, das merke ich auch gerade, dieses: „Wir werden Gefühle nicht rationalisieren können.“ Egal, wie sehr wir es versuchen, wir werden es nicht schaffen, weil Gefühle sind Gefühle. Und die sind unkonkret. #00:42:01-7#

Sebastian Eisenbürger: Wusstest du, dass der Tastsinn wirklich das der Sinn ist, den wirklich jedes Lebewesen auf der Welt hat? #00:42:07-0#

Sina Paries: Ja. #00:42:07-6#

Sebastian Eisenbürger: Fand ich auch total spannend. Letztens einen drüber gehört und die anderen Menschen glauben, das ist der Sehsinn, oder das Hören wäre das wichtigste. Ohne das Gefühl wären wir nichts. #00:42:15-6#

Sina Paries: Ne. Und dann sind, jetzt werden wir spirituell: Dann ist der Körper nur eine Hülle und da ist halt noch ein bisschen mehr drin, für mich. Und ich bin da auch ganz offen, dass ich, ich glaube daran. Und wir sind mehr als dieser Körper. Und da ist so, so, so, so viel in uns drin. Und unser Körper ist hier und jetzt einfach nur dieses Instrument, über das wir wahrnehmen können, über das wir interagieren können. Und so doof es klingt, auf das Bauchgefühl hören und auf die Intuition, wenn ich dir sage: „Ich treffe alle meine Businessentscheidungen derzeit über Intuition“, dann ist das für manche verrückt. Und ja, einfach dieses richtig, das kann man nicht erklären. Und richtig, das ist total bekloppt. Und richtig, ich habe jetzt gerade fünf Jahre lang studiert und alles gemacht, um Businesskonzepterin zu werden, und ja, ich schmeiße das gerade alles über die Bühne und mache was anderes und gehe in eine neue Richtung, aber es fühlt sich richtig an und dann mache ich das. Und ja, du verstehst das nicht. Aber ich will mein Leben auch nicht verstehen. Ich will mein Leben fühlen. #00:43:22-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Auch da komplette Zustimmung. Und der Gegenüber muss es ja gar nicht verstehen. Wichtig ist, dass du es verstehst. #00:43:29-7#

Sina Paries: Richtig. #00:43:30-3#

Sebastian Eisenbürger: Tja ja. #00:43:32-3#

Sina Paries: Schaffen wir das irgendwann über Marketing zu reden? #00:43:34-6#

Sebastian Eisenbürger: Du, wir reden die ganze Zeit über Marketing. #00:43:35-8#

Sina Paries: Ja, ist ja auch so. #00:43:36-5#

Sebastian Eisenbürger: Ich liebe diese Gespräche. #00:43:37-6#

Sina Paries: Ja, so schön. #00:43:38-8#

Sebastian Eisenbürger: Also du darfst gerne ein bisschen erzählen. Podcast ist ein Instrument, was du nutzt. #00:43:42-6#

Sina Paries: Richtig. #00:43:43-2#

Sebastian Eisenbürger: Du hast ein bisschen erzählt, du hast mal Live Video probiert. #00:43:44-8#

Sina Paries: Mhm (bejahend). #00:43:45-4#

Sebastian Eisenbürger: Was hast du noch schon probiert? Was machst du noch? #00:43:47-2#

Sina Paries: Was habe ich alles schon probiert? Also wir sind ja, beim Marketing gehen wir ja heute immer ganz oft in diese Onlinewelt. Ich würde mal auch kurz überlegen: „Was für Marketingtools kann ich denn auch offline benutzen?“ #00:44:03-1#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:44:03-7#

Sina Paries: Also und ein guter Handschlag hat schon viel bewirkt, wenn wir wieder beim Fühlen sind. Und das ist einfach, was fühlt sich wieder, was fühlt sich für dich richtig an? Also: Ist es gerade Ok jemanden in den Arm zu nehmen? Ist es gerade Ok über gewisse Kanäle zu kommunizieren? Und persönlich habe gemerkt: Auch wenn Instagram Stories derzeit total boomen, und ich die auch cool finde, ich wollte auf Bali dort sein und nicht den ganzen Tag mit dem Handy rumlaufen. Und dann ist das Ok. Und ich persönlich bin ein sehr kommunikativer Mensch und deshalb auch Podcast. Und Facebook finde ich einfach nach wie vor super, weil da sind einfach fast alle. Das ist einfach, das kannst du so gut taggen auch mittlerweile, wo ich sage: „Facebook geht für mich heute an diesem Tag immer.“ So. Aber es ist immer mit was man sich wohlfühlt und dann gibt es kein richtig und kein falsch, weil erst, wenn ich das gefunden habe, womit ich mich gut fühle, erst dann kann ich da wirklich erst Gas geben, weil sonst zwänge ich mich nochmal irgendwie rein und das merkt man, finde ich, immer, wenn das irgendwie nicht, wenn es nicht passt. Ja. #00:45:16-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ja. Und es gibt auch viele Leute, die mich anfragen und dann sage ich denen: „Bleib da, wo du bist. Das ist gut so für dich.“ Und ich, mein Gefühl ist, dass derjenige nicht glücklich wäre mit irgendeiner Art von Onlinemarketing. Der geht auf den Golfplatz, trifft da seine Sparkassenvorstände und macht da seine Deals. #00:45:30-5#

Sina Paries: Und für da auch wirklich, ich habe am Anfang, als ich den Podcast gestartet habe, habe ich irgendwie Facebook gemacht und Instagram und das war alles ein bisschen viel. Habe ich gesagt: „Skippen wir mal nur Instagram.“ Und ich sage: „Lieber eins richtig, als drei Sachen so halb.“ Das wäre so mein Tipp. So dann mal sagen: „Ok, ich mache jetzt, ich bespiele jetzt mal nur den einen Kanal, wenn ich mich damit wohlfühle.“ Und wenn ich da mal irgendwann Routine habe und sage: „Das läuft jetzt“, ne dann macht man, das merkt, irgendwann ist man ja so, dass es Routine ist und es läuft so nebenbei. Du hast vorhin auch erzählt, Podcast, das ist eine Stunde dauert das bei dir. Und dann eben gucken: „Was kann ich denn noch machen? Worauf habe ich denn Lust?“ Und wir haben auch oftmals das Gefühl immer mehr machen zu müssen, habe ich das Gefühl. Immer noch mehr und noch mehr und noch mehr. Und wann ist eigentlich auch der Punkt, wo man sagt: „Du, läuft gerade, ist gut so.“ Und es kommt trotzdem mehr, auch wenn ich gleich viel mache. Das ist übrigens ganz interessant, ein super interessanter Moment auf Bali. Ich habe in den letzten Wochen viel weniger gemacht als vorher, aber es kam sogar mehr Feedback als vorher, also mehr Leute wollten in die Community, mehr Hörer habe ich gekriegt, obwohl ich viel weniger gemacht habe. Und da war ich an dem Punkt: Ja, vielleicht muss es, vielleicht muss es doch wirklich nicht immer so anstrengend sein. Wenn man das findet, was zu einem passt, dann ist es irgendwie easy. Irgendwie läuft dann. Life is easy. #00:46:59-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ich habe für mich auch erkannt, dass es so eine Wellenform ist. Ich mag immer das, was ich gerade nicht hab. Wenn ich gerade echt am Hustlen bin und extrem viel mache, dann sehne ich mich dazu, mal weniger zu tun. Und dann bin ich eine Zeit lang in diesem State, weniger zu tun. #00:47:11-5#

Sina Paries: Und dann will ich auch wieder mehr. Da bin ich jetzt gerade. Ich habe wieder Lust. Ich habe jetzt wieder Lust. Ich habe jetzt drei Monate in der Hängematte gelegen. Jetzt habe ich wieder richtig Lust einmal Gas zu geben. #00:47:19-0#

Sebastian Eisenbürger: Und das auch Ok zu finden, da habe ich auch eine Zeit lang für gebraucht, weil ich immer gedacht habe: „Ok, ist jetzt das richtig, oder ist das andere richtig?“ Und dass beides gehen kann, das war auch cool das zu erfahren. #00:47:28-1#

Sina Paries: Ja. Und da bezüglich das Marketing auch so ne. Also wenn ich total mag ist Ehrenfried Conta Gromberg und auch seine Frau Brigitte. Bei den zwei war ich im Praktikum. Und die haben den Marketing Generator geschrieben für Solopreneure. Und da geht es unter anderem auch um zyklisches Marketing, nämlich nicht immer alle vollballern immer die ganze Zeit, sondern mal zu sagen: „Hey, es gibt mal Hochphasen und mal Tiefphasen. Und vielleicht an Weihnachten machen wir mal ein bisschen mehr und dann einmal wieder ein bisschen weniger.“ Und nicht immer nur diese, dann sind wir wieder nämlich über die ganze Zeit immer pushen, pushen, pushen, pushen, pushen. Du, so viel Content kann, auch wenn wir Content Marketing machen, so viel kann ich gar nicht aufnehmen. Ich muss ja auch irgendwann mal ein bisschen durchatmen. #00:48:13-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Den Namen muss ich mir merken. Kannte ich bisher noch nicht. #00:48:16-6#

Sina Paries: Ja. #00:48:17-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Das mit dem Durchatmen, zwei Sachen dazu. 360° Blick heißt es von allen Seiten. Finde ich auch blödsinnig, weil ein Unternehmen kann niemals eine Person 360° beobachten. Selbst Google kann das nicht, obwohl die schon sehr weit sind. #00:48:32-4#

Sina Paries: Ja. #00:48:33-5#

Sebastian Eisenbürger: Mich interessiert deine Meinung zum Thema Aufmerksamkeit im Marketing. Hast du da eine zu? #00:48:39-5#

Sina Paries: Ja. #00:48:42-6#

Sebastian Eisenbürger: Ich kann auch noch einen Satz dazu sagen. #00:48:43-8#

Sina Paries: Ja, mach. Genau, dann habe ich einen Impuls. #00:48:46-3#

Sebastian Eisenbürger: Ich habe immer mal den Satz gesagt, und das hat auch für eine Menge Empörung gesorgt, das ist: „Die einzige Währung, die zählt im Marketing, ist Aufmerksamkeit.“ #00:48:55-0#

Sina Paries: Mhm (bejahend). #00:48:55-7#

Sebastian Eisenbürger: Dass wir Menschen, in dem wir ihnen was schicken, schon etwas abfordern. Die bezahlen zwar nicht Geld, wenn sie eine E-Mail lesen, oder einen Brief aufmachen, sie bezahlen mit ihrer Zeit. Und von diesem Konto hat jeder gleich viel. Und diejenigen, die Marketing machen, sollten ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass das, was da produziert wird, jemand lesen sollte, und dass das Anerkennung bedeutet, und zwar beiderseitig. Einerseits hat jemand sich die Mühe gemacht einen Content zu erstellen, der eine maximale Relevanz hat, und der Marketingtreibende die Anerkennung dafür hat, da ist jetzt jemand, der widmet mir seine kostbare Zeit und liest das. #00:49:35-1#

Sina Paries: Ja. Total. Und also bin ich voll bei dir. Gary Vaynerchuk sagt das ja auch. #00:49:41-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:49:41-9#

Sina Paries: Ich mag ihn sehr. Er hat ja seinen Stil mit dem Hustle, Hustle, Hustle, wovon ich mich ja gerade so ein bisschen entferne. Aber das Gute an ihm: Er sagt ja: „Das ist mein Stil.“ Er hat nie gesagt: „Ihr müsst alle hustlen“, mal gerade an der Stelle. Gary Vaynerchuk sagt nicht: „Ihr müsst alle hustlen.“ Er sagt nur: „Das mache ich.“ Und er zeigt es. #00:49:59-5#

Sebastian Eisenbürger: Wohingegen, ich habe letztens ein Interview, das war so cool, er sagt: „Bevor du 30 bist, mache einfach nichts. Genieße die Zeit, solange du jung bist und dann hast du noch genug Zeit zum Arbeiten.“ #00:50:07-6#

Sina Paries: Genau. Und dieses Aufmerksamkeit bin ich so bei dir. Und vor allem, um da noch eins drauf zu setzen: „Wie intensiv aufmerksam bist du denn?“ Also nicht nur die Zeit, die geschenkt wird, sondern: „Was glaubst du denn, wie intensiv die Leute deinen Content, oder was auch immer du machst, wie intensiv sind die in dem Moment da?“ Und ich muss sagen, ich weiß jetzt nicht, wie viele Minuten wir jetzt schon gesprochen haben, aber ich nehme an es sind 30 oder mehr, und alleine dass du da draußen gerade 30 Minuten deiner Lebenszeit darin investiert hast, um uns hier zuzuhören, dafür bin ich einfach nur dankbar. Weil das, wie du sagst: „Das bekommst man nicht zurück.“ Zeit, das, also das ist, wir können Geld vermehren, aber wir haben halt eine alle nur diese bestimmte Spanne, die sich die dehnbar ist, und da können wir auch ein bisschen Smoothies trinken, aber wir haben, sage ich mal, im Schnitt, weiß ich nicht, wie viele es sind, 80 Jahre. Wenn wir Glück haben, mit Medizin in meiner Generation sind es vielleicht 120. Aber einfach wieder uns auch mal darüber bewusst zu werden: Wenn mir jemand seine Zeit schenkt, dann ist das gerade das allerkostbarste, was derjenige machen kann. #00:51:22-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:51:23-1#

Sina Paries: Und dafür einfach mal dankbar zu sein und nicht zu sagen: „Eh, mir hört ja keiner zu. Die sind ja alle zu doof.“ Sondern einfach mal: „Ey danke, dass du gerade das kostbarste mir geschenkt hast, was du mir schenken kannst, nämlich deine Zeit und deine Aufmerksamkeit.“ #00:51:38-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:51:39-0#

Sina Paries: Und ich glaube, wenn wir so ein bisschen mehr in diese Richtung denken und wirklich dankbar dafür sind, dann hören wir auch auf nur noch wegen Geld Sachen zu machen. #00:51:48-6#

Sebastian Eisenbürger: Super cool. Das war jetzt das perfekte Schlusswort Sina. Ich danke dir. #00:51:53-9#

Sina Paries: Ich danke dir und allen da draußen. Ja. #00:51:56-5#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Marketing und Podcast und auch vieles, vieles mehr. Ich weiß noch nicht genau, wie ich die Folge nennen werde (lacht). #00:52:01-1#

Sina Paries: Marketing und alles, was dazugehört (lacht). #00:52:03-9#

Sebastian Eisenbürger: Genau. Wir haben ja super viele Themen gestreift und wer weiß, vielleicht geht es ja nochmal ein bisschen mehr zu dem ein oder anderem im Detail. Ich hätte da ganz, ganz viel noch zu sagen. Ich bin sicher du auch. #00:52:16-1#

Sina Paries: Ja. #00:52:16-8#

Sebastian Eisenbürger: Mal schauen. Ja, ich danke auch ganz, ganz herzlich für die Zeit bei dir, dass du hier zugehört hast. Ich finde es einfach nur großartig und zwar jedes Mal wieder. Und noch viel toller ist es eben auch das Feedback zu lesen dann, dass es eben irgendetwas bewirkt, dass es diesen kleinen Impuls gibt, immer diesen einen Satz, der immer ein anderer sein kann, der bei dem einen oder anderem irgendwas auslöst. Das ist so cool und ja. Das ist die Motivation, die mich antreibt. Ich finde es einfach mega einfach. #00:52:43-4#

Sina Paries: Ja. #00:52:44-1#

Sebastian Eisenbürger: Dann nächste Folge geht es weiter. Dann nicht mehr mit der Sina. #00:52:47-9#

Sina Paries: Schade. #00:52:49-0#

Sebastian Eisenbürger: Mal schauen. Wie gesagt, danke bei dir Sina. #00:52:51-4#

Sina Paries: Danke. #00:52:52-0#

Sebastian Eisenbürger: Dass wir uns hier treffen konnten, dass du es möglich gemacht hast. Und dann bis demnächst. Tschüss! #00:52:56-8#

Sina Paries: Ja, danke dir. Tschüss! #00:52:58-9#

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