#36: Marketing & Stil – Teil 1 (Frau Maier im Gespräch)

#36: Marketing & Stil – Teil 1 (Frau Maier im Gespräch)

Marketing und Stil – zwei Domänen, die mal so gar nichts miteinander zu tun haben. Oder doch? 😉

Katharina von „Frau Maier – moderne Stilberatung“ hilft Menschen dabei, gut auszusehen – ich helfe Menschen dabei, gut über Produkte und Services zu kommunizieren.

Beide sind wir darin tätig, persönliche Stile zu entwickeln und gekonnt umzusetzen.

Und die Gründe, weswegen Menschen auf uns zukommen, sind ebenfalls sehr ähnlich.

Gar nicht so unterschiedlich. 🙂

Zurück zu Katharina: Sie arbeitet mit ihren Kunden daran, das Gespür für gutes Aussehen (zurück) zu entwickeln. Unsere Garderobe darf sich genauso mit uns entwickeln.

Kein Stil bleibt für immer. Stile lassen sich prima je nach Situation verändern – wichtig ist dabei immer, sich jedoch nicht verkleidet zu fühlen.

Und ich oute mich im Podcast, was meinen Modegeschmack und über meine Art, mir neue Klamotten zu besorgen.

Du findest Katharina unter http://www.moderne-stilberatung.de/ bei Facebook unter https://www.facebook.com/FrauMaierPS/. Schau auch unbedingt in ihren Blog: http://www.moderne-stilberatung.de/wow-blog/


Transkription: Marketing & Stil – Gespräch mit Frau Maier Teil 1

Sebastian Eisenbürger: Heute erfahren wir, was Marketing mit Stilberatung zu tun hat. #00:00:03-9#

Sebastian Eisenbürger: Herzlich Willkommen im Podcast für positives Marketing. Mein Name ist Sebastian Eisenbürger und heute sitze ich hier mit Katharina von Frau Maier – moderne Stilberatung. Hallo Katharina. #00:00:22-2#

Katharina Maier: Hallo Sebastian. #00:00:23-5#

Sebastian Eisenbürger: Ich freue mich total, dass ich heute bei dir Zuhause sitzen darf, mit perfektem Blick auf den Bodensee. Es ist richtig schön hier. Dankeschön. #00:00:30-2#

Katharina Maier: Ja, ich freue mich, dass du da bist. Ich bin ganz gespannt auf unsere Zeit zusammen jetzt. #00:00:34-4#

Sebastian Eisenbürger: Das bin ich auch tatsächlich. Stilberatung und Marketing hat aber auf den ersten Blick vielleicht nicht so viel miteinander zu tun. Aber ich glaube, wir kriegen da einen ganz guten Draht zusammenfassen hin. #00:00:42-2#

Katharina Maier: Ja, ich glaube auch. #00:00:43-5#

Sebastian Eisenbürger: Jetzt erzähl erst mal, was du überhaupt machst. Was ist Stilberatung? #00:00:46-2#

Katharina Maier: Ich unterstütze meine Kundinnen und Kunden dabei, gut auszusehen und sich so richtig wohlzufühlen in der zweiten Haut. Das heißt ich gehe mit meinen Kunden durch ihre Kleiderschränke, wir gehen gemeinsam einkaufen. Ich zeige ihnen, wie sie was kombinieren können. Und das ganze mache ich sowohl klassisch vor Ort, als auch Online. #00:01:08-1#

Sebastian Eisenbürger: Online heißt dann per Skype, oder über irgendein Tool? #00:01:12-8#

Katharina Maier: Ganz genauso. Wir treffen uns auf Skype. Ich habe im Vorfeld ein paar Bilder bekommen, Fragebogen wurde beantwortet und ja, dann erzählen meine Kunden mir, wo der Schuh sozusagen drückt. Und ich überlege mir: „Was passt zu der Person?“ Mache dann Vorschläge in Form von PDF, schicke die durch und die besprechen wir dann wieder. Und so entwickeln wir Stück für Stück den persönlichen Stil, ohne dass wir tatsächlich zusammen ins Geschäft gehen. Und das funktioniert super gut. Ich bin selbst, wenn ich ganz ehrlich bin, sehr überrascht. Ich habe vor einem Jahr mit der Onlineberatung angefangen und hatte bis dahin auch so den Glaubenssatz: „Man muss doch gemeinsam vor Ort sein und sich begegnen“, und das ist nicht so. Es ist auch über die modernen Informationstechnologien total gut möglich, jemanden vollwertig zu beraten, ohne ihn je live getroffen zu haben. #00:02:10-2#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Für Männer und Frauen? #00:02:11-8#

Katharina Maier: Für Männer und Frauen, wobei Männer die Onlineberatung weniger in Anspruch nehmen. Das ist, ich würde sagen, zu 95% ein Frauenthema. In der klassischen Beratung habe ich etwa 75% Damen, 25% Herren. #00:02:29-3#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Magst du ein bisschen erzählen, wir das abläuft, also mit welchem Problem kommt jemand zu dir, der sehr unzufrieden ist mit seinem Outfit, oder weil er einfach nicht weiß, was zu ihm passt? #00:02:37-7#

Katharina Maier: Genau, beides sind ganz, ganz wichtige Gründe. Es ist Unzufriedenheit. Es ist Unsicherheit. Es ist zum Teil auch eine Überforderung. Viele Geschäfte hängen heute sehr voll. In zwei Wochen hängt was anderes drin als heute. Die Trends drehen sehr schnell und es findet eine große Verunsicherung statt. Und damit natürlich auch geht Wohlgefühl flöten und Selbstsicherheit und Lebensqualität. Und die Menschen, die zu mir kommen, sind an einem Punkt, wo sie alleine nicht mehr weiterkommen, also ihnen fehlen die Ideen. Sie wissen nicht mehr, was zu ihnen passt, was sie gut kleidet, was auch zu ihren Anlässen passt, je nachdem, ob beruflich, oder privat. Und dann komme ich ins Spiel. Und bei mir, das Ziel meiner Arbeit ist es nicht irgendwelche 500 Regeln zu verbreiten, sondern ich arbeite mit meinen Kunden daran, dass sie das Gespür wiederbekommen, dass sie den Blick wiederbekommen, dass sie (…) Ich gebe im Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Ja, ich gebe einen Teil von meinem Talent, was ich habe, an mein Gegenüber weiter, so dass sie nach der gemeinsamen Beratung eben auch selber wieder die richtigen Sachen finden können. Und ich rege an einfach auch mal wieder Neues auszuprobieren. Wir Menschen sind so Gewohnheitstiere, die oft so zum Selben greifen. Und das führt irgendwann automatisch eben auch zu Langeweile. Und als Menschen entwickeln wir uns ja stetig weiter in unserem Leben, und da darf unsere Garderobe mit hinterherkommen. Und die Sachen, die wir vielleicht vor zehn Jahren toll fanden, passen heute nicht mehr zu uns. Und dann ist es wichtig zu wissen: „Was ist es, was denn heute zu mir passt?“ Und das ist mein Job. #00:04:21-8#

Sebastian Eisenbürger: Ja, sehr spannend. Ich finde mich da ein bisschen wieder teilweise tatsächlich auch, weil mir bis vor ein paar Jahren meine Garderobe auch ziemlich egal war und ich tatsächlich viele, oder viele ähnliche Sachen hatte, um mir es einfach auch leichter zu machen, weil ich wusste ja, was einigermaßen vernünftig aussieht. Und dann habe ich einfach immer dieselben, oder ähnliche Sachen, gekauft. Inzwischen mache ich das anders. Ich weiß nicht, was du davon hältst. Kann sein, dass du ganz kritisch dazu stehst, zu Created Shopping. #00:04:44-2#

Katharina Maier: Ja, erzähl. #00:04:45-7#

Sebastian Eisenbürger: Modomoto, oder so. Ich bin da jetzt glaube seit vier Jahren Kunde, weil ich den Geschäftsführer ganz gut kenne. #00:04:51-1#

Katharina Maier: Cool. #00:04:51-4#

Sebastian Eisenbürger: Und das hat auch so bisschen mein äußerliches Leben verändert. Ich muss feststellen, dass bei mir haben es tatsächlich so welche Kommentare gebracht, dass ich, was ich früher nie kannte, dass Menschen sich geäußert haben, zu dem, was ich anziehe, wie ich aussehe, wie ich wirke, und dass mir das da Sicherheit gegeben hat, in welche Richtung ich auch so gucke, wenn ich jetzt nicht irgendwie nur dort meine Klamotten beziehe. #00:05:13-2#

Katharina Maier: Ja. #00:05:13-7#

Sebastian Eisenbürger: Wie stehst du dazu? Ist ja eigentlich Konkurrenz oder zu dir? #00:05:16-4#

Katharina Maier: Nein. Also Konkurrenz ganz ehrlich kenne ich keine. Jemand, der zu Modomoto geht, ist bei mir wahrscheinlich sowieso falsch aufgehoben, weil es sind zwei unterschiedliche Ansätze, auch wenn sie von der Sache her ähnlich sind, ist es doch einfach nochmal ein intensiveres Erlebnis mit mir zusammen. Und wenn du das nicht brauchst, finde ich es super, Modomoto zu nutzen, weil du ja schon, sage mal, einen ähnlichen Service bekommst. Du musst dich nicht selber drum kümmern. Du musst dir nicht selber die Gedanken machen. Die macht sich jemand anders. Und du bekommst ein Paket nach Hause, kannst anprobieren, und kannst sagen: „Ja. Nein. Passt. Passt nicht.“ Und von dem her: „Wer heilt, hat recht.“ (lacht) Und wenn es für dich funktioniert, finde ich es super. Ich finde es klasse, dass es solche Angebote gibt. Gibt ja von unterschiedlichen Anbietern auch. Und ich bin der festen Meinung, dass jeder Topf den passenden Deckel findet und für die einen bin das ich, oder es ist eine andere Stilberaterin, und für den nächsten ist es Modomoto, Outfittery, oder wie sie alle heißen. #00:06:32-3#

Sebastian Eisenbürger: Ja, sehr schöne Einstellung, die du da hast. Die finde ich gut tatsächlich, weil ich sehe es auch so. Es gibt wenig, es gibt keine Konkurrenz. Es gibt nur unterschiedliche Ansätze, ja und unterschiedliche Menschen, die zu unterschiedlichen Menschen am Ende. #00:06:44-3#

Katharina Maier: Genau. Und ich, das wichtige finde ich, vielleicht ist das hochgegriffen, aber mein Wunsch wäre es, dass Menschen sich einfach wohlfühlen in ihrer Kleidung, in ihrer Garderobe. Und je mehr Menschen sich wohlfühlen, desto schöner, im wahrsten Sinne des Wortes, wird unsere Erde, und desto besser geht es allen. Und es sind ja manchmal die Kleinigkeiten, die das große Ganze ausmachen. Und darum geht es doch. #00:07:12-6#

Sebastian Eisenbürger: Sehe ich ganz genauso, ja. Erzähl mal ein bisschen, wie du dahin kamst. Wie wird man Stilberater? #00:07:18-9#

Katharina Maier: Ja, wie wird man Stilberaterin? Ich glaube da kann man Ausbildungen machen. Ich weiß es nicht, weil mein Weg war ein anderer. Ich bin von Beruf gelernte Damenschneiderin. Ich habe parallel zu meiner Schulausbildung eine Ausbildung als Damenschneiderin gemacht. Das lief damals ab der 10. Klasse nachmittags und nach dem Abitur dann noch ein halbes Jahr länger in den Werkstätten. Und ich war schon immer fasziniert, also auch im Kindergarten schon, von Mode, von Aussehen, von Haaren, von Fingernägeln, von allen, was so dazugehört. Mich faszinieren Menschen, und ihre Silhouette, ihre ja ihr menschlicher Körper und die Kleidung dazu. Und ich wollte diese Damenschneiderlehrer machen, weil ich dachte. „Vielleicht gehe ich mal in die Mode“, aber irgendwie habe ich es in die Modebranche nie geschafft. „Zum Glück“, sage ich heute. Ich habe dann nach der Damenschneiderausbildung einige Jahre im Ausland verbracht, bis ich dann endlich angefangen habe BWL zu studieren, so ein bisschen was vernünftiges, wo ich aber auch ganz bewusst mich für BWL entschieden habe, weil es schon auch die Möglichkeiten relativ offen hält. Und mein Studium hat mir auch Spaß gemacht. Wider Erwarten war es auch, habe ich super gut abgeschlossen und bin dann in der Werbebranche gelandet, das heißt ich war Werbeleiterin bei einem großen deutschen Küchenhersteller, bin dann auf Agenturseite gewechselt und hatte da einen tollen Job. Ich hatte innerhalb von neun Monaten Prokura für die Agentur. Ich hatte einen riesen Geschäftswagen. Und das war alles gut und recht. Nur es war halt ein Job ja. Es war nicht meine Erfüllung. Und ich habe, oder bin mit anderen Menschen schon immer zum Einkaufen gegangen. Ja, also sämtliche Lebenspartner kamen mit einer anderen Garderobe in unsere Beziehung, als sie wieder verlassen haben, im positiven Sinne. Und auch für meine Eltern, für Freunde und so. Und das war für mich so ein Talent, was kein wirklich war, weil das ist ja quasi normal, dass man so was kann. #00:09:36-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja. #00:09:36-7#

Katharina Maier: Und irgendwann war es nicht mehr normal. Da kamen auch dann fremde Leute, also aus dem erweiterten Bekanntenkreis, und haben mich gefragt: „Hey, hättest du nicht auch mal Lust mit mir einkaufen zu gehen, oder meinen Kleiderschrank durchzuschauen.“ Und dann dachte ich mir: „Hmm ja klar, kann ich ja mal machen.“ Und so entwickelte sich aus einmal auf einmal aus diesem Gott gegebenen Talent ein Beruf. Und heute weiß ich, dass es meine Berufung ist und ich mit dem, was ich tue, zu 150% erfüllt bin. Also meine Tätigkeit bringt mein Herz zum Singen. Das macht mich glücklich. Alles drumherum auch, sagen wir mal, Pflichttätigkeiten wie Buchhaltung, die ich alles selber mache, ist vollkommen ok, weil ich weiß, warum ich es tue. Und ja, so habe ich mich dann 2012 selbstständig gemacht als Stilberaterin. Damals gab es nur die klassische Beratung vor Ort. Inzwischen gibt es Vorträge. Es gibt Webinare im Internet. Es gibt das „Online Stil Coaching“, wo wir uns eben über Skype treffen. Und aktuell ist in der Entstehung ein Online Stilfinder Programm, was im Herbst an den Start gehen wird. Es wird so eine Art Selbstlernprogramm sein für Menschen, die ihren Stil wiederfinden möchten, wiederentdecken möchten. Und das ist auch sehr spannend, weil ich hätte mir, als ich angefangen habe, nie gedacht, dass mein Business auch so stark zum Beispiel in die Onlinewelt reinreichen kann. #00:11:23-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). Ja, finde ich sehr spannend. Ist das auch wirklich Fachwissen dann, was du vermittelst, oder geht es, wie erkläre ich das, geht es mehr so, ist es mehr so eine Empfindung, etwas passt zueinander, oder ist das wirklich ein Wissen, irgendwie „Farbe X passt zur Farbe Y und das Material X zu Material Y“ vielleicht? #00:11:40-3#

Katharina Maier: Das steht im Hintergrund. Also es gehört natürlich mit dazu, aber mir geht es mehr darum, den Menschen tatsächlich wie ich es beschrieben habe, auch dieses Gefühl und den Blick wieder zu geben, weil dieses Wissen, dass jetzt diese Farben zueinander passen und diese Farben nicht zueinander passen, verunsichern ein Stück weit auch wieder, weil wir uns an Regeln halten müssen, weil wir uns an Regeln halten müssen, die wir unter Umständen eben auswendig lernen müssen, also das ist so dieses schulische. Wenn ich aus meinem Gefühl heraus entscheiden kann, ob diese oder jene Farbe zusammenpasst, dann ist das was anderes, hat es eine andere Qualität. Also ich mache es mal an einem Beispiel: Rot und Pink passt eigentlich nicht zusammen. Und es passt doch zusammen, wenn es richtig kombiniert und richtig getragen wird, von der richtigen Person. Ja, also das heißt von einer Person, die auch bereit ist, das zu tragen. Jemand, der sagt: „Pink und Rot, um Gottes Willen!“, an dem wird Pink und Rot nie gut aussehen zusammen. #00:12:48-7#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ist klar, was du meinst. Ja. #00:12:50-5#

Katharina Maier: Und darum geht es. Mir geht es nicht drum ein theoretisches Wissen zu vermitteln. In manchen Bereichen gehört es ein Stück weit mit dazu, also gerade was Passformen angeht, wenn es drum ausgeht Silhouetten auszugleichen ja. Jemand hat eine stark Hüfte, oder eine starke Schulterpartie, dann kann man das mit gewissen Tricks einfach ausgleichen. Und ja, dafür brauche ich ein theoretisches Wissen. Aber auch dieses theoretische Wissen geht irgendwann in ein Gespür über, und jemand steht dann im Geschäft und greift automatisch zu den richtigen Sachen, weil es ein Wissen ist, was dann in Fleisch und Blut übergegangen ist. #00:13:29-9#

Sebastian Eisenbürger: Also Ziel ist eher nicht mehr darüber nachzudenken von wegen: „Was ziehe ich mir jetzt da raus?“, sondern tatsächlich dann intuitiv auf die richtigen Dinge, auf die richtigen Kleidungsstücke zuzugeben (…) #00:13:39-7#

Katharina Maier: Ganz genauso. Ja. #00:13:41-9#

Sebastian Eisenbürger: (…) Ok. Sehr gut. #00:13:43-2#

Katharina Maier: Ja. #00:13:43-8#

Sebastian Eisenbürger: Was mich total interessiert, ist (…) nochmal einen Schritt zurück. Wie war das damals, als du dich entschieden hast aus deiner tollen Angestelltentätigkeit mit riesen Geschäftswagen, rauszugehen und dich selbstständig zu machen? Also ich kenne das ja aus eigener Erfahrung und das, ich habe da ganz, ganz lange für gebraucht. #00:13:59-7#

Katharina Maier: Ich habe nicht lange gebraucht (lacht). #00:14:01-6#

Sebastian Eisenbürger: (lacht) Ok. #00:14:02-3#

Katharina Maier: Als die Idee da war, also ich hatte davor eine andere Geschäftsidee. Ich wusste: „Ich muss was verändern in meinem Leben.“ Das war klar, weil ich einfach unglücklich war. Und ich hatte eine andere tolle Geschäftsidee und da habe ich mich auch irre schwer getan ja. Ich habe geplant und überlegt und schlussendlich habe ich mich nie in dieser Tätigkeit gesehen. Als dann dieser Geistesblitz kam zum Thema Stilberatung, da war alles klar. Es war alles, es gab nichts mehr zu diskutieren. Und es war damals, es war so Mitte Mai. Ich habe dann, bin mit meinem Mann in Urlaub gefahren zwei Wochen. Wir haben darüber gesprochen. Ich habe es ihm erzählt. Und als ich es ihm erzählt habe, hat er sofort gesagt: „Mach das!“ Also auch er hat schon bei der ersten Erzählung gemerkt: „Das ist was anderes als die andere Geschichte.“ Ich habe dann eben nochmal zwei Wochen drüber nachgedacht im Urlaub. Ich bin zurückgekommen. Ich habe meinem Chef bescheid gesagt, dass ich gehen möchte. Und hatte eigentlich dann auf Dezember hin meinen Ausstieg angekündigt. Als klar war, dass ich gehen wollte, hat es nicht mehr richtig funktioniert und dann bin ich schlussendlich im Juli, Juni-Juli bin ich gegangen. #00:15:25-8#

Sebastian Eisenbürger: Ok, also wirklich sehr, sehr schnell. #00:15:27-4#

Katharina Maier: Und dann ging es los. Genau. Und dann hatte ich eine Facebookseite bevor ich eine Webseite hatte. Und ja, und dann kam das eine zum anderen. Ich hatte auch direkt Kunden und hatte einen tollen Start. Und ja, es war schon, also jetzt aus finanzieller Sicht her, noch eine andere Nummer als natürlich in der Werbeagentur. Und das war mir egal. (lacht) Also weil ich einfach dieses Gefühl der Sicherheit hatte, dass ich genau am richtigen Platz bin. Und alles andere ja kommt automatisch hinterher. #00:16:14-6#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Aber genau diesen Gedanken, dafür habe ich lange gebraucht, zu verstehen, dass es egal ist und darauf zu vertrauen, dass das richtige passieren wird. Ich hatte so dieses Sicherheitsbedenken auf der einen Seite, wobei ich mir schon vertraut habe und wusste: „Wenn ich das anpacke, wird das funktionieren“, und so einen gewissen Bequemlichkeitsfaktor. Der kam auch dazu. Ich hatte damals eine richtig gute Position, hatte vier Minuten zu Fuß von Haus ins Büro und ja habe eine Menge Leute, die für mich gearbeitet haben. Also eine sehr, sehr komfortable Situation. Aber ich habe halt gemerkt, dass es inhaltlich nicht das ist, was ich machen möchte, und dass es sich auch wirklich eher in die andere Richtung entwickelt, aber habe tatsächlich eben aus diesen Sicherheitsaspekten, aus dieser Bequemlichkeit heraus ja drei vier Monate mit mir gehadert und habe da viele Gespräche gebraucht, bin auch sehr vielen Menschen dankbar, die mich da bestärkt haben, diese Entscheidung dann zu treffen für mich, tatsächlich ähnlich wie bei dir dann wirklich zu sagen: „Ok, Ende.“ Das war dann nicht so schnell, wie bei dir. Ich habe dann noch, ich glaube, acht Monate dort gearbeitet, einfach weil ich auch nicht wollte, dass es so einen abrupten Wechsel gibt, sondern dass das sehr organisch gehen kann. Hat total gut funktioniert. Und bin jetzt mega dankbar. Und gerade was das Thema Sicherheit betrifft, also finanziell geht es mir jetzt besser als nie zuvor. Bequemlichkeit, die habe ich überwunden (lacht). Es ist nicht mehr so bequem wie es damals war. Ich muss aber sagen: „Ich bin dankbar, dass es nicht mehr so bequem ist, wie es damals war.“ Man, oder ich, kann so viele Dinge tun. Ich erlebe so viel. Ich komme so viel rum. Jetzt lernen wir uns kennen. Und das hätte ich, das wär einfach nicht passiert früher. Da wäre ich zur Arbeit gegangen, wäre abends nach Hause gegangen und hätte mich dann mit irgendwelchen Sachen beschäftigt, Büchern, meinem Blog und so weiter, und das Tag für Tag. Und da ist mein Leben jetzt durchaus aufregender, spannender, macht mehr Spaß. Es erfüllt mich mehr. #00:17:57-1#

Katharina Maier: Ich glaube es kommt natürlich auch immer drauf an, aus welcher Position du kommst. Also bei mir, ich kann schon sagen, dass mein Leben in den Jahren vor 2012, 2009-2010 in einer echten Sackgasse war. Also ich habe mich sinnlos gefühlt. Und ich dachte mir so: „Wenn das jetzt echt mein Leben sein soll, und ich auch so mein Job, was ich ja jeden Tag so viele Stunden mache, dann macht mir das keinen Spaß. Also dann so will ich das nicht haben.“ Und ich hatte nur gar keine, ich hatte (…) Ich wusste nicht, wo es hingehen könnte. Und diese andere Geschäftsidee, die ich hatte, die war mit so vielen Schwierigkeiten verbunden. Ich hätte dafür viel Geld gebraucht, Kredite, Maschinen, etc. pp. Ja, das war mir alles, davor hatte ich Angst. Ja. Und deswegen war ich in einer ganz, ganz für mich schlimmen Spirale, wo ich nicht kein Land wirklich gesehen habe. Und als dann eben diese Stilberatung auf einmal da war, da veränderte sich einfach mit einem Schlag alles. Ja. Und, ich glaube, durch dieses intensive richtige Gefühl, konnte ich diese schnelle Entscheidung treffen. Ja. Und es ist jeder auch anders und jeder geht seinen Weg, der zu ihm, oder zu ihr, passt. #00:19:31-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Ich finde das spannend. Also du hast recht, jeder ist anders, aber dennoch: Viele Wege gleichen sich doch auch. Ich höre auch ganz, ganz oft, bei mir war das tatsächlich ganz genauso. Ich hatte auch diesen Tiefpunkt. Ich habe nach diesem Tiefpunkt noch ein halbes Jahr gebraucht, um auch für mich herauszufinden, dass das ein Tiefpunkt war. War auch ganz interessant. Aber es ist spannend, dass man tatsächlich dieses ja so ein Problem hat, das auch spürt, und dann nach Lösungen sucht. Weiß nicht, ob du drüber reden magst, war das bei dir so ein wirklich so ein krampfhaftes Suchen danach, oder war das einfach so, dass du es halt irgendwann auch aufgegeben hast und dann kam die Lösung, weil das war nämlich bei mir der Fall. Das fand ich auch sehr, sehr spannend damals, dass ich im Suchen nichts gefunden habe. Erst hinterher, als die weg war. #00:20:12-1#

Katharina Maier: Ich weiß nicht, ob es ein krampfhaftes Suchen war. Ich glaube, ich habe, ich bin eher wie in so einer Art Resignation gegangen. Ja, also ich habe mich einfach auch versucht abzulenken. Ja, ich habe viel Party gemacht, war an den Wochenenden viel unterwegs und habe ja auch viele Sachen gekauft und so. Also ich habe so Ersatzbefriedigungen einfach gesucht. Ja. So war es bei mir. Und dann war es wirklich, es war wie so ein positives Blitzschlag (lacht). Weil damit habe ich nie gerechnet. Also, weißt du, das war nicht mal im Entferntesten auf der Agenda. #00:21:02-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:21:02-8#

Katharina Maier: Und klar, dann war natürlich auch, als ich es dann meinen Eltern erzählt habe und so, so krass haben sie es nicht gesagt, aber ich wusste schon, dass sie dachten, dass ich einen totalen Schuss habe. Ja, also, weißt du, wie kannst du jetzt den VW Touareg aufgeben und die sichere Position, um Stilberaterin zu werden und mit anderen Leuten Klamotten einkaufen zu gehen. Ja, wir leben ja auch in Deutschland, nicht in Amerika, wo Menschen ja schon länger eher bereit in sich zu investieren. Ich glaube wir sind in Deutschland, wir holen da ein Stück weit auf. Und nichts desto trotz ist es noch nicht an der Tagesordnung, dass Menschen jemanden dazuholen, damit es ihnen im Leben besser geht. #00:21:47-0#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:21:47-7#

Katharina Maier: Wir bewegen uns dahin, aber es ist noch nicht an der Tagesordnung. Und umso glücklicher bin ich natürlich heute, dass ich hier sitzen kann und mein Business so großartig aufgebaut habe und meine Mutter neulich zu mir sagte: „Also ich hätte ja nie gedacht“, das hat sie zwar damals nicht gesagt. Sie wollte mich auch nicht entmutigen, aber: „Ich hätte ja nie gedacht, dass das so funktioniert.“ Und ja. #00:22:15-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja, jetzt machst du auch keinen gerade unglücklichen Eindruck (lacht). #00:22:18-4#

Katharina Maier: Ne, das ist richtig. Ich bin heute an einem Punkt in meinem Leben, wo ich sagen kann: „Passt.“ Ich bin sehr, sehr glücklich und sehr zufrieden und erfüllt, mit dem, was ich tue, mit dem Menschen, die mir auf dem Weg jetzt auch begegnet sind. Ich habe so viele bereichernde Bekanntschaften gemacht in den letzten Jahren. Und ja, und das bedeutet auch nicht, dass ich jetzt jeden Tag tirilierend durch die Wohnung schwebe. Natürlich gibt es Tage, die sind besser, und andere, die sind noch besser. Und, ich glaube, das gehört zum Leben ein Stück weit auch dazu. #00:22:57-4#

Sebastian Eisenbürger: Ja, ganz bestimmt sogar (lacht). #00:22:59-5#

Katharina Maier: Ja. #00:23:00-6#

Sebastian Eisenbürger: Ich habe letztens einen netten Spruch gelesen. Ich weiß nicht mehr genau, wie er ging, aber Inhalt war der, dass viele Menschen sich beschweren über die Steine, die im Weg legen, auf dem Weg, und dass es sehr, sehr, oder dass es sehr viel vereinfacht, wenn man sich bewusst macht, dass diese Steine der Weg des Lebens sind. Und das fand ich auch total spannend, weil ich das auch ganz oft habe und mich im Geiste beschwere: „Ok, jetzt passiert wieder das, jetzt passiert wieder das, passiert wieder das.“ Und wenn ich dann zurückdenke: In meiner Historie, es sind so viele Sachen immer passiert, aber die haben dann wiederrum dazu geführt, dass andere Sachen passiert sind und die richtig gut waren, dass ich jetzt eigentlich dankbar bin, auch über Phasen, die nicht richtig gut sind, weil dann lerne ich auch wieder zu schätzen. #00:23:39-1#

Katharina Maier: Ja. #00:23:39-7#

Sebastian Eisenbürger: Wie ist es denn, wenn es richtig gut ist? #00:23:41-6#

Katharina Maier: Genauso sehe ich es auch. Also wäre ich damals nicht wirklich in meiner Sackgasse gelandet, dann hätte ich ja nie den Änderungsdrang verspürt. Dann wäre ja nichts passiert ja, weil wenn alles so vor sich hin plätschert und eigentlich ganz ok ist, dann verändern die wenigstens ja was. Also manchmal braucht es diesen Schlag auf den Kopf, damit was Neues entsteht und damit man aufwacht. Und ja, als ich in der Situation damals steckte, hätte ich mir auch gewünscht, dass sie nicht da ist. Nur sie hat ja dazu geführt, dass ich heute hier so sitzen kann, wie ich hier sitze. Und das ist großartig. Und vor ein paar Jahren hätte ich mir nicht gedacht, dass so ein Leben für mich drin ist. Ja, dass es das überhaupt gibt, also auch privat mit Partnerschaft und Familie und Beruf, weißt du, dass alles so zusammenspielen kann. Das war 2009 nicht in meiner Vorstellungskraft. #00:24:45-1#

Sebastian Eisenbürger: Ja, kann ich echt gut nachvollziehen. Und da ist auch spannend: Ich glaube man braucht tatsächlich, es braucht diesen Schlag, wie du es genannt hast. Ich glaube ohne geht es nicht. Also ich komme ja aus der IT. Da sagt man: „Never change a running system.“ Solange es gut läuft wird keiner irgendwo was ändern wollen. Es gibt einfach das Bedürfnis nicht: „Da ist was zu ändern.“ Erst, wenn irgendwo ein Problem ist, und das stelle ich jetzt auch im täglichen Leben fest: Wenn ich mit meinen Kunden im Marketing arbeite, ich werde meistens gerufen, wenn es irgendwo eine Eskalation gibt in irgendeinem Bereich. Irgendwas funktioniert nicht mehr. Und dann ist es meistens ein riesengroßes Drama, weil Eskalation, das klingt erst mal so super negativ. Und ich komme da rein und erzähle den Leuten erst mal, dass sie sich freuen können, dass es eine Eskalation gab, denn das ist die Chance nach vorne zu schauen und konstruktiv irgendwas anders anzufassen und wirklich gemeinsam neu an diesem Strang zu ziehen. Auch wenn da mehrere Dienstleister da im Boot sind und die alle an einem Tisch sitzen und sich nicht mehr angucken können, oder weiß ich nicht, schon vielleicht Monate irgendwelche Streitgespräche geführt worden sind, ist es toll zu sehen (…) Also die sind auch ein bisschen müde inzwischen und haben auch keine Lust mehr, ist es dann toll zu sehen, wenn ich es schaffe, und da bin ich ein bisschen stolz drauf tatsächlich, dass die nach so ein paar Tagen, oder vielleicht auch mehrere Wochen, sich wieder in die Augen gucken, festgestellt haben: „Ok, es ist doch das eine, wo wir gemeinsam dran arbeiten, nämlich daran unsere Kunden glücklich zu machen.“ Und dass es dann Wege gibt, ein neues Verständnis gibt, und alle dankbar sind, dass diese Eskalation stattgefunden hat, das es eine Chance war eben Dinge in Frage zu stellen und ja sich neu zu ordnen. #00:26:06-2#

Katharina Maier: Ja. #00:26:06-7#

Sebastian Eisenbürger: Ich finde das braucht es tatsächlich. Ich habe noch keinen kennengelernt, der von sich sagt, oder der das glaubhaft rüberbringt, dass es ihm total gut geht, und der nicht an so einer Situation stand mal. #00:26:17-0#

Katharina Maier: Mhm (bejahend). #00:26:17-5#

Sebastian Eisenbürger: Aber da kann ich mich irren. Das ist meine Erfahrung bisher. Momentan glaube ich das. #00:26:21-3#

Katharina Maier: Vielleicht findest du die Person ja, mal schauen (lacht). #00:26:24-5#

Sebastian Eisenbürger: Wer weiß. Darf sich melden, wenn sie hier zuhört gerade. #00:26:27-7#

Katharina Maier: Ok. Ich mag noch ein bisschen drüber sprechen, was dir wichtig ist. Du hast ein bisschen das erzählt, was du anders macht als andere Stilberater, dass es dir nicht so auf das Fachwissen ankommt, nicht so auf die 500 Regeln ankommt, sondern mehr eben auf das Empfinden. Ist es das, was du anders machst, oder gibt es noch andere Dinge? Ich kann mir vorstellen, ich weiß es nicht, ich bin ja kein Kunde von dir, dass Menschen von dir mehr kriegen als diese klassische, was weiß ich jetzt, Anberatung. #00:26:54-0#

Katharina Maier: Ja, absolut. Ich war vorgestern mit einer Kundin in Konstanz einkaufen, und sie sagte zu mir: „Also sie machen“, mit den meisten Kunden duze ich mich, aber wir beide siezen uns, was auch irgendwie noch schön ist, mal anders ist, und: „Sie machen ja so viel mehr.“ Also wir hatten unseren zweiten Termin. Ich war Anfang, oder im Frühjahr schon mal bei ihr, und dann jetzt drei Monate später nochmal zum Einkaufen, und: „Sie machen ja so viel mehr als Kleidung. Sie haben schon meine Seele berührt.“ (lacht) Und ja, weil ein wichtiger Fokus einfach meiner Arbeit auch ist, das innere wieder herzustellen und da Unterstützung zu geben. Und ich glaube das, was mich ausmacht, ist, dass (…) Ich glaube, dass jeder Mensch einzigartig ist und individuell. Und deswegen werfe ich auch nicht so gerne mit diesen 500 Regeln um mich herum, weil deine Regeln sind andere als die von Peter und die von Klaus. Und deswegen ist es so ein individuelles Thema. Und dadurch, dass ich zum Glück an dem Punkt bin, wo ich meinen Weg gefunden habe, wo ich zu 100% hinter dem stehe, was ich tue und wer ich bin, ist das auch das, was ich meinen Kunden ein Stück weit mitgebe. Also so auch diese Sicherheit, dass es genau richtig ist, so wie mein Gegenüber ist ja. Also aufhören mit dem zweifeln, oder mit dem kritisieren. Wir sind, wir leben ja in so einer medial geprägten Gesellschaft, gerade Frauen, die ständig bombardiert werden mit irgendwelchen Photoshop-Models. #00:28:42-2#

Sebastian Eisenbürger: Mhm (bejahend). #00:28:42-8#

Katharina Maier: Und man selber steht dann vor dem Spiegel und denkt: „Oh man, Mist. So sehe ich ja gar nicht aus.“ Ja, das Model auf dem Plakat auch nicht, weil da hat ein Grafiker nachgeholfen. Und deswegen ist, glaube ich, schon auch das, was meine Arbeit ausmacht, dass es zurück zu dir geht, also so zu diesem „Ja!“ vor dem Spiegel und „Ja!“ zu sich selbst zu sagen und das anzunehmen, wie es ist, weil es ist genau richtig. #00:29:17-0#

Sebastian Eisenbürger: Ja, und das nimmt dir auch total ab. Also du bist halt wirklich auch eine Person, die das gar nicht groß erklären muss. Ich weiß nicht, dir schaut man in die Augen und dann sieht man: Du hast das geschafft. Du bringst das mit. Und, ich glaube, jeder Satz, den du sagst, egal was da jetzt, was du konkret sagst ja, bringt denjenigen in die richtige Richtung. #00:29:33-4#

Katharina Maier: Oh schön. (lacht) Danke. Danke, das freut mich ja. Das freut mich im außen dann eben auch dieses Feedback zu bekommen, weil ich spüre das in mir. Und ich wünsche mir natürlich auch, dass mein Gegenüber das so wahrnimmt. Und deswegen, wenn es bei dir auch so ankommt, dann freut mich das riesig. #00:29:51-6#

Sebastian Eisenbürger: Total. Also bei mir auf jeden Fall. #00:29:53-3#

Katharina Maier: Schön. #00:29:53-9#

Sebastian Eisenbürger: Ich finde du strahlst das total aus und ja, ich finde es total schön mir dir zu reden tatsächlich, weil es was unglaublich positives mit sich bringt. Finde ich wirklich. #00:30:03-8#

Katharina Maier: (lacht) Dankeschön. #00:30:04-8#

Sebastian Eisenbürger: In der nächsten Episode erzählen wir bisschen über Marketing. Magst du jetzt noch einen letzten Satz loswerden zu dir, was dir besonders wichtig ist an dieser Stelle hier? #00:30:14-7#

Katharina Maier: Für die Zuhörer? #00:30:16-2#

Sebastian Eisenbürger: Ja. Oder für mich. Oder und für mich. #00:30:20-2#

Katharina Maier: (lacht). Ja, für diejenigen, die vielleicht so ein bisschen zweifeln manchmal, wenn sie morgens aufstehen, die möchte ich ermuntern einfach mal auszutesten, wie das ist, vor dem Spiegel zu stehen und einfach zu sagen: „Ja, du bist genau richtig, so, wie du bist.“ Oder wenn du in der Ich-Form mit dir sprichst dann: „Ja, ich bin genau richtig, so wie ich bin.“ Ich habe auf meinem Weg der Veränderung ganz, ganz viel durch Affirmationen geübt. Also ich hatte an einem Punkt meine ganze Wohnung vollgehängt mit Zetteln. Überall stand was Schönes drauf, eine schöne Message an mich, oder mein Unterbewusstsein. Und ich kann echt sagen: „Das funktioniert.“ Und die Kraft liegt in der Wiederholung. Also wenn du morgen vor dem Spiegel stehst, oder nachher gleich, dann sage doch einfach mal wieder „Ja!“ zu dir (lacht). #00:31:12-7#

Sebastian Eisenbürger: Das haben wir tatsächlich auch bei uns. Das ganze Haus hängt voll mit kleinen Zetteln. Sehr, sehr schön. #00:31:18-0#

Katharina Maier: Klasse. #00:31:18-5#

Sebastian Eisenbürger: Dann möchte ich mich ganz herzlich bei dir bedanken. Das war total schön mit dir zu reden. Total cool auch zu erfahren, was du tust, was du anders machst, wo du herkommst. Es ist total spannend für mich, dass es immer wieder so Berührungspunkte gibt zwischen meiner Geschichte und ja jetzt hier deiner Geschichte. Ich finde es echt berührend, spannend und freue mich drauf, was wir dann gleich über das Thema Marketing erzählen. #00:31:38-0#

Katharina Maier: Ja, ich bin auch gespannt. Vielen Dank Sebastian. #00:31:41-1#

Sebastian Eisenbürger: Ok. Und bei dir, lieben Zuhörer, möchte ich mich bedanken, dass du bist hierhin zugehört hast und fände es total schön, wenn du mir bei iTunes eine Bewertung hinterlässt. Klicke einfach die Sterne an und hinterlasse einen kurzen Text, damit ich rausfinde, was dir besonders gut gefällt, ob es Dinge gibt, die dir nicht so gut gefallen, was ich besser machen kann, und ob es ein Thema gibt, das dich besonders bewegt, dass ich das in meinem Podcast mit aufnehmen kann. Dann hören wir uns nächste Woche wieder. Bis dann. Tschüss! #00:32:04-7#

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