Positives Marketing BACKSTAGE – Sonderfolge

Positives Marketing BACKSTAGE – Sonderfolge

Vor genau einem Jahr startete dieser Podcast. Seitdem ist vieles passiert. Und es Zeit für etwas Neues. Sei gespannt! 🙂

In dieser Episode – mal ganz ohne Gesprächspartner – nehme ich dich mit auf eine kleine Zeitreise. Du erfährst, warum ich mich überhaupt mit Marketing beschäftige und warum der 01.07. so wichtig für mich ist.

Außerdem erhältst du in dieser Episode 8 Tipps, mit denen du dein Marketing sofort besser machen kannst!

Auf ein weiteres Jahr Positives Marketing!

Dein Sebastian


Transkription: Positives Marketing BACKSTAGE – Sonderfolge

Sebastian Eisenbürger: Hallo und herzlich Willkommen zum Podcast für positives Marketing. Und das ist eine super strange Situation gerade, denn zum einen heut gibt es keinen Gesprächspartner außer mir selbst und meinem Auto, in dem ich gerade sitze. Und das ist das erste Mal, dass ich einen Podcast gleichzeitig auf Video aufnehme. Mache ich nicht einfach so. Zum einen es gibt ganz, ganz, ganz viele Gründe hier, warum das alles heute ein bisschen anders ist. Der erste ist: Hey, es gibt jetzt ein Jahr lang diesen Podcast. Vor einem Jahr ist die erste Episode erschienen. Und seitdem ich so unglaublich viel passiert. Und ich möchte euch in dieser Episode ein bisschen erzählen, wie ich überhaupt dazu kam. Warum überhaupt Podcast. Und warum das ganze überhaupt. So, Nummer 2, Video: Ihr werdet gleich in meiner Geschichte, die ich euch erzähle, hören, dass es mir schwergefallen ist mit dem Podcast. Und nicht nur das. Ich habe davor was anderes gemacht. Das ist mir auch schwergefallen. Und was mir jetzt gerade im Moment super schwerfällt, und schon immer schwergefallen ist, ist das Thema Video. Deswegen, und jetzt kommt eine ganz, ganz, ganz große Ankündigung, der Vorhang wird gelüftet, starte ich jetzt damit, quasi heute, 01.07.2017, mit Videos. Und das ist das allererste Video. Und das erscheint eben jetzt auf beiden Kanälen, nämlich einmal Podcast, Audio, und einmal Video. #00:01:40-0#
Und es fühlt sich gerade ein bisschen komisch an, wenn ihr ehrlich bin. Vielleicht sieht man es mir an, für diejenigen, die das Video sehen. Ich bibbere ein klein bisschen. Ich habe ein bisschen Angst, weil ich nicht weiß, wie es euch gefällt, ob es euch gefällt und ob das genauso gut ankommt wie der Podcast. Von daher, wenn du das jetzt hörst, dann schau mal gerne rein parallel. Es wird auf Facebook zu finden sein. Es ist auf YouTube zu finden. Und wenn du das jetzt siehst und dir denkst: „Eigentlich mag ich den Kerl viel lieber hören und es bringt mir gar nichts den jetzt hier im Auto sitzen zu sehen.“ Dann gerne schalte aus. Gehe auf positives-Marketing.de und schaue nach dieser Podcastepisode und höre sie dir einfach an. #00:02:19-9#
Ja, wie kam es denn eigentlich zu diesem Podcast? Das muss ich ein bisschen zurückgehen. Und zwar ja doch ganz schön weit zurück. Und zwar 20 Jahre zurück, wenn ich ganz ehrlich bin. Nämlich vor 20 Jahren, 1997, war gerade in der Abiturphase und hatte die das große Glück, dass ich mich mit ein bisschen mit Computern und HTML und Webseiten und so beschäftigt habe. Nur ein bisschen. Also ich war jetzt sicher kein Experte. Ich wusste, wovon ich rede und konnte mir die ganzen Sachen anlesen und wusste, wo was steht. Das hat dazu geführt, dass ich, ja, recht schnell so übertrieben, dass ich den einen oder anderen Auftrage gekriegt habe, über das Internet, um für Unternehmen Webseiten zu entwickeln. So. Jetzt wollte ich denen damals nicht erzählen, dass ich noch so jung bin und eigentlich gar nicht weiß, was ich da tue und überhaupt keine Erfahrung habe. Wollte meinen Eltern nicht erzählen, dass ich nebenher ein bisschen Geld verdiene. Und wollte auch in der Schule nicht erzählen, warum ich denn so viel nicht da war. #00:03:21-4#
Ok. Dazu kommt noch, ich hatte gar keinen Computer damals mit Internetzugang, mit den Möglichkeiten, die ich gebraucht habe. Was habe ich gemacht? Ich bin tatsächlich so nach den wichtigen Schulstunden, ich sage mal jetzt so, das hat Sportunterricht betroffen, das hat den Religionsunterricht betroffen, vielleicht noch Musik, wobei ich da ganz gerne war, weil ich da ganz gut war, so diese nicht ganz so wichtigen Stunden habe ich gerne mal ausfallen lassen und bin in Mainz, da bin ich nämlich zur Schule gegangen, und bin in Mainz zum Saturn gegangen und zu der Saturnfiliale. Das war nämlich der einzige Laden der einzige Laden dort, der damals, ja, einen internetfähigen Computer hatte, ausgestellt hatte. Also das war so ein Rechner, so ein PC, mit AOL. Das lief da damals. Und über Mittag war da nicht so viel los. Und so habe ich mich dahin gestellt und habe da gearbeitet. Tja, und das klingt jetzt ein bisschen komisch und ich habe mich damals auch ein bisschen komisch gefühlt. Tatsächlich hat es niemand gemerkt, und wenn es jemand gemerkt hat, mich hat keiner drauf angesprochen. Ich konnte tatsächlich dort mehrere Tage die Woche über den Mittag mehrere Stunden verbringen und im Internet sein und arbeiten, Webseiten entwickeln. #00:04:25-8#
Und das hat dazu geführt, dass ich irgendwann dachte, ich war Musiker, oder also habe halt nebenher Musik gemacht und auch eigene Lieder geschrieben und so, dass ich mir irgendwann dachte: Ok, jetzt kann ich das. Und jetzt verdiene ich sogar ein bisschen Geld damit. Und andere Unternehmen, oder Unternehmen, finden das gut, was ich da mache. Da könnte ich doch auch anfangen für mich selbst so bisschen Internet zu betreiben, nenne ich das mal. Eine Webseite zur Verfügung zu stellen. Mal zu schauen: Was passiert denn, wenn es eine Webseite gibt, wo ich Musik zum Download anbiete? Und das war ganz spannend, denn tatsächlich gab es damals noch gar nichts. Also ich hatte einfach keine Ahnung. Damals gab es statische Webseiten, wenn du dich ein bisschen auskennst. Also es gab wirklich nur HTML. Es gab noch nicht mal PHP. CSS war in den Anfängen. Es gab einfach Webseiten. Und ich habe damals eine Webseite gebaut, eine statische, und habe da meine Lieder geschrieben. Habe ein bisschen was dazu geschrieben, wie ich dazu kam, warum ich Musik mache, was die einzelnen Titel für mich bedeuten und warum ich sie geschrieben habe. Und habe sie zum Download angeboten. Also Download heißt draufklicken und im Browser abspielen. Das ging damals schon. Oder eben herunterladen und lokal speichern, dann anhören. Habe sie quasi verschenkt. Und, jetzt es wird eine lange Geschichte, befürchte ich. Nur wir haben ja Zeit. Podcast geht ja ein bisschen länger. #00:05:47-2#
habe da so die erste Luft geschnüffelt, was es bedeutet, Geld zu verdienen und was es bedeutet Marketing zu machen, Online Marketing zu machen. Habe ich damals nicht so genannt. Ich wusste gar nicht, dass es das gibt und wusste gar nicht, dass es Begriffe dafür gibt. Und habe dann auch irgendwann wieder aufgehört mich damit zu beschäftigen. Ich war dann als Musiker professionell unterwegs. Habe damit ein bisschen Geld verdient. Habe dann ein paar Jahre lang mein Tonstudio betrieben. Natürlich habe ich auch da eine Webseite entwickelt und Onlinepräsenzen gebaut für Musiker, die wir betreut haben. Und hatte dann die Herausforderung gesucht tatsächlich, weil ich habe ein bisschen rumstudiert. Gelernt habe ich nicht wirklich was. Mein Abitur war schlecht. War fast aberkannt. Habe es fast aberkannt bekommen, nachdem ich so viele Stunden gefehlt habe. War nicht ganz easy damals. Und habe dann die Herausforderung gesucht und wollte eine Berufsausbildung machen. #00:06:33-8#
Denn, ja, privat ist einiges passiert. Ich habe geheiratet. Wir wollten irgendwann Kinder haben. Wollten irgendwann ein Haus kaufen. Wollte irgendwann mal einen Job haben, wo ich finanziell ein bisschen anders dastehe, als ich noch damals dastand. Und so habe ich ganz, ganz klassisch eine Ausbildung machen wollen, eine kaufmännische Ausbildung. Und was lag näher damals, oder was lag ferner, als das bei einem Musikverlag zu tun. Also bin ich zum Musikverlag bei uns in Mainz. Schott Music, falls es der eine oder andere kennt. Das ist so, ja, traditioneller Musikverlag. Hatte eine Ausbildung zum Verlagskaufmann gemacht. Und bin nach der Ausbildung dageblieben und habe noch, ich weiß gar nicht, wie lang war das, zwei Jahre oder so, noch eine Zeit damit verbracht, dort, ja, auch im weitesten Sinne digital Business zu machen. Wusste keiner damals, dass es so heißt. Es ging um Datenpflege. Um die Erstellung von irgendwelchen Stammdaten, Verwaltungssystem. Heute unter dem Namen PIM bekannt, Product Information Management System. Und habe sehr, sehr viel gelernt, was ich damals gar nicht zu schätzen wusste, weil tatsächlich ich wusste gar nicht: Wofür brauche ich das überhaupt und ist es überhaupt wichtig? Und habe keine (…) habe das nicht verallgemeinern können. Und erst viel, viel später habe ich gelernt, wie wichtig es ist, aus den Dingen, die ich im täglichen Leben erfahre, meine Schlüssel zu ziehen und für mich herauszufinden: Was bedeutet das denn für mich, auch in ganz anderen Bereichen? #00:07:52-7#
Und hier vielleicht der erste Hinweis, für dich, der mir hier gerade zuhört: Du machst jeden Tag Erfahrungen mit allen möglichen. Du hast jeden Tag Erfolge. Vielleicht hast du auch jeden Tag den einen oder anderen Misserfolg. Nur schau immer: Was bedeutet das denn für andere Lebensbereiche? Was kannst du daraus verallgemeinern? Was kannst du mitnehmen? Welche Erkenntnisse verwendest du, um irgendwo etwas daraus zu nutzen und es irgendwie umzusetzen? Und das geht so, so, so oft. Und oft, jedenfalls, was mich betrifft, ich vergesse es so häufig. #00:08:23-4#
Ja. Habe also damals PIM-Systeme kennengelernt. War danach ein bisschen selbstständig und habe angefangen mich mit Marketing zu beschäftigen, also tatsächlich mit der Frage: Wie schaffen es denn Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen, an den Mann zu bringen, an die Frau zu bringen? Und ich habe angefangen Unternehmen zu beraten. Ich wusste wie Webseiten gebaut werden. Ich wusste wie Systeme angebunden werden. Ich habe IT verstanden. Und war so in der Lage, ja, für viele Unternehmen Dinge zu liefern, Dinge zu bieten, die dort einfach noch damals nicht existiert haben. Der Bedarf war da. Der Bedarf ist gewachsen. Es gab niemanden bei den Leuten im Haus, bei einem Unternehmen im Haus, die das abdecken konnten und so haben sie mich beauftragt, das waren immer nur ganz winzig kleine Projekte, um ihnen zu helfen, um Templates anzuwenden, um über Marketing zu sprechen, einfach darüber: Wie können Unternehmen mit dem Internet Kunden ansprechen, potentielle Kunden ansprechen, Interessenten ansprechen. Und es war super spannend, weil ich ja, ich habe überhaupt keine Ausbildung im Marketing, also bis heute nicht, und hatte auch damals keinerlei Ausbildung, was Informatik und so betrifft und habe tatsächlich das getan, von dem ich glaubte, dass es das Richtige ist. #00:09:37-1#
Und da ist jetzt der zweite Hinweis drin. Ich höre immer wieder, ja fast jeden Tag, wenn ich Workshops halte, Seminare halte, wenn ich irgendwo unterwegs bin und Dinge erzähle, kommt das Feedback: Ja, das was du erzählst ist ja schön und gut. Ich glaube das auch. Nur ich kann das ja gar nicht anwenden, weil da fehlt mir so viel Wissen. Habe ich nicht gelernt. Habe ich nicht studiert. Habe ich nie probiert. Und ich weiß auch nicht wo dieser Glaubenssatz herkommt. Warum glauben wir Menschen denn, dass wir für alles, was wir tun, eine Ausbildung brauchen? Ein Studium brauchen? Kommt das alles nur daher, weil unsere Eltern das auch geglaubt haben, weil das so sein muss in unserer Gesellschaft? Ich mein wir tun so viele Dinge, für die wir keinen Führerschein haben. Ich sage mal Kinder kriegen wäre so ein Beispiel. Ich wüsste nicht wer das professionell gelernt hat. Trotzdem tut es jeder. Vielleicht zu viele. Weiß ich nicht genau. Nur es gibt so viele Situationen, wo unsere Intuition gefragt ist. Wo unser gesunder Menschenverstand gefragt ist. Geld anlegen. Niemand bringt uns das bei. Wir müssen das nach bestem Wissen und Gewissen tun und haben, ja, müssen drauf vertrauen, dass Leute, denen wir unser Geld anvertrauen, dass die das richtig machen. Es gibt so viele Bereiche. Mit Menschen sprechen. Vor Leuten stehen. Das sind Dinge, die lernen wir nicht, obwohl das vielleicht Dinge wären, für die es Sinn machen würde da eine Ausbildung zu kriegen. #00:10:57-3#
Ok, was mir wichtig ist: Hört auf daran zu denken, dass ihr alles, was ihr tut, gelernt haben müsst. Tatsächlich, ich bin so froh, dass ich keine Marketingausbildung gemacht habe. Hätte ich eine Marketingausbildung gemacht, hätte ich vielleicht Dinge geglaubt, die mir heute total hinderlich wären. Tatsächlich profitiere ich davon, dass ich so viel Erfahrung gemacht habe, dass ich in viele Fettnäpfchen getreten bin, dass ich einfach so oft gescheitert bin, dass ich zwangsläufig so unglaublich viel gelernt habe in den 20 Jahren, die ich das jetzt mache, dass ich so viel weitergeben kann davon. Das macht mich auch so dankbar, dass ich das alles quasi on the job hands on gelernt habe, oder wie man dazu sagen möchte. Ich habe es einfach probiert und gemacht und daraus gelernt. Von daher: Macht doch einfach mal. Lasst euch nicht erzählen, dass die Dinge immer so schwierig sind. Alles das, was irgendein Mensch schafft, das schaffst auch du. Das schafft dein Unternehmen. Das schafft jeder. Es braucht nur den Willen, das zu tun und ein bisschen Zeit und Engagement, sich damit zu beschäftigen und einfach zu probieren. Probieren, hinfallen, aufstehen. Probieren, hinfallen, aufstehen, bis es nicht mehr hinfällt. Bis du dastehst und nach vorne schaust und siehst: „Ok, irgendwie hat das, was ich jetzt gerade probiert habe, funktioniert.“ #00:12:05-1#
Ok. Bin bisschen abgeschwiffen gerade. Habt ihr gemerkt wohl. Ich bin stehengeblieben in der Zeit, als ich Unternehmensberater war für Marketing. Das war so 2007 bis 2010. Parallel habe ich einen Onlineshop aufgebaut für Medizinprodukte. Und das lief auch ziemlich gut. Hatte auch super viel gelernt. Habe da alles gemacht von E-Mails beantwortet, über Päckchen gepackt, über Onlineshop Artikel gepflegt, bis hin zu System angebunden, mir Strategien überlegt: Wie kann ich noch besser meine Interessenten, meine Kunden, ansprechen? Wie kann ich mehr Streuverluste vermeiden? Wie schaffe ich es Relevanz zu erzeugen? Und tatsächlich waren das die Fragen, die ich mir damals gestellt habe, die mich irgendwann dazu geführt haben zu der Frage: Wir begegnen jeden Tag so vielen Werbebotschafen, sei es über das Fernsehen, über das Radio, wenn wir die Augen aufmachen und durch die Welt laufen, auf Plakatwänden, Aufstellern, Bahnhöfen, in Zügen, in Busen, überall, wir kommen überhaupt nicht drumrum, wenn wir den Computer einschalten, in unseren E-Mails, auf Internetseiten, überall begegnen wir Marketing und Werbung. Im Briefkasten. Es ist überall. Auf Autos. Also wir kommen quasi, wir kommen nicht vorbei. Und habe mich gefragt: Warum gibt es das? #00:13:18-0#
Und habe tatsächlich mich ein bisschen theoretisch damit beschäftigt. Das war so 2010. Spannend war, ich habe damals als Podiumsgast an einer Diskussion teilgenommen bei einer Konferenz und habe die Frage gestellt bekommen: „Sebastian, wie können wir dem Trend der AdBlocker begegnen?“ Und, ja, die Menschen, die mich gefragt haben, haben von mir Tipps erwartet, wie sie technisch, oder rechtlich, oder wie auch immer AdBlocker umgehen können. Und in dem Moment, wie ich da saß, auf der Bühne, ich habe dieses Gefühl immer noch (…) ich habe mich gefühlt wie „irgendwas läuft hier doch gewaltig schief.“ Irgendwas stimmt doch hier überhaupt nicht. Und konnte da tatsächlich auch keine Antwort drauf geben, war ich ein bisschen sprachlos, war nicht mein bester Auftritt. Und ab diesem Moment habe ich beschlossen: Ok, so geht das mit dem Marketing bei uns nicht weiter. Und habe angefangen tatsächlich Strategien zu entwickeln, oder die Strategien, die ich für mich damals ausprobiert hatte, zu systematisieren. Ich habe Systeme entwickelt, wie Marketing noch funktioniert. Und wenn ihr diesen Podcast schon paar Mal gehört hast, ein paar Folgen kennst, dann wirst du wissen, was ich damit meine. #00:14:26-1#
So. 2010 haben wir. Da war der Zeitpunkt, wo ich mir dachte: Ok, ich rede mit so vielen Leuten und die haben so viel Ahnung. Achtung, Achtung, Glaubenssatz. Ich siehe Hinweis Nummer 2. Wäre ja toll, wenn ich auch ein bisschen mehr Ahnung hätte. Jetzt gar nicht im Hinblick auf Marketing, sondern im Hinblick auf IT. Damals war es so: Systeme wurden immer mächtiger. Es gab Software für alles Mögliche und Unternehmen haben auch angefragt: „Hier, wir haben dieses System, ein CRM System. Wir haben ein CMS System. Wir haben ein eCommerce System und ein ERP System und ein, was gibt es noch, PIM System. Wie setzen wir das so ein, dass wir irgendwie erfolgreich Werbung machen können?“ Und ich konnte mir was damit, ich konnte was damit anfangen, als ich mir habe erklären lassen, was denn diese ganzen Systeme machen. Und meine Tipps haben dann aufgehört damit, dass ich denen ein Konzept gegeben habe und ihnen erzählt habe: „Ok, ich kann mit eurem System nichts anfangen, nur ganz grundsätzlich läuft das so.“ Und tatsächlich wollte ich diese Lücke schließen. Habe mich entschieden damals berufsbegleitend zu studieren. Habe einen Bachelor gemacht in Wirtschaftsinformatik an der FOM. Ist sehr, sehr, sehr zu empfehlen, wenn dir ein Thema wirklich wichtig ist und du mehr willst als ein klassisches Fernstudium. Nämlich an der FOM ist es so, das war, ja, Präsenzstudium an Abenden. Ich glaube Mittwoch bis Freitag war das immer. Jeden Abend, jede Woche. Mit Klausuren schreiben. Mit Vorlesungen besuchen. Mit Hausarbeiten schreiben. Präsentationen machen. Und all dem, was für ein Studium so notwendig ist. #00:15:52-4#
Ich habe so unfassbar viel gelernt. Es gab so viele Sachen, die mich überhaupt nicht interessiert haben. Nur das, was mich interessiert hat, das hat mich echt gefesselt und ich war so begeistert, dass ich die Theorien und die Systeme, die ich bis dahin entwickelt hatte, nun endlich mit IT Wissen untermuttern, untermuttern, unterfüttern konnte, untermauern wollte ich sagen, unterfüttern untermauern konnte. Und habe eine Software entwickelt. Habe ein Softwarestack entwickelt, wie Unternehmen in der Lage waren damals automatisiertes Marketing zu betreiben. Und es ist auch gar nicht mehr relevant, aber inzwischen gibt es Systeme, die das viel besser machen, nur ich habe damit angefangen damals mir wirklich die Gedanken zu machen: Was brauchen Unternehmen denn wirklich? Und zwar ganzheitlich. Vom ersten Schritt bis zum letzten Schritt, um so ein Projekt von vorne bis hinten komplett umzusetzen. #00:16:37-1#
Und da ging es los. Das hat sich tatsächlich rumgesprochen und ich habe immer mehr und mehr und mehr Anfragen gekriegt. Ich habe Null Marketing für mich selbst gemacht. Das heißt keiner wusste, dass ich existiere, außer den Unternehmen, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Und tatsächlich lief das alles über Empfehlung. Das heißt ich hatte ein kurzes so ein Projekt. Das waren immer so drei bis fünf Tage, gar nichts großes und das Unternehmen hat mich weiterempfohlen. Und dann kam das nächste Projekt und das nächste Projekt. Und so lief das ganz gut, dass ich wirklich ein paar Jahre lang ziemlich gut davon leben konnte, nebenberuflich wohlgemerkt. Ich habe hauptberuflich meinen Onlineshop betrieben. Und hatte irgendwann das Problem, dass ich sehr, sehr viele Anfragen bekam, die ich immer auf dieselbe Art und Weise beantworten musste. #00:17:20-3#
Jetzt komm Hinweis Nummer 3. Und ich habe mir überlegt: Was kann ich denn tun, um mir da ein bisschen Zeit zu sparen? Wie kann ich damit umgehen, dass Leute immer dieselben Fragen stellen? Ich hatte tatsächlich gar keine Webseite mit irgendeiner FAQ Liste. Das war mein erster Gedanke. Lass mich doch, lass doch eine Webseite bauen, die häufigsten Fragen beantworten und schauen, dass ich meine Leute, meine Kunden, Interessenten, darüber abhole. Nun war es damals so, dass ich, ja, ich hatte, wenn ich ehrlich bin, keine Lust eine Webseite zu bauen. Ich habe für ganz viele Unternehmen Webseiten entwickelt, Content Management Systeme eingeführt und wollte das gar nicht machen. Ich wollte was Neues probieren. Und das ist jetzt der 3. Hinweis der kommt: Macht was Neues! Macht mal irgendwas anders und irgendwas Neues. Vertestet im Zweifel an euch selbst irgendeine neue Idee, die ihr habt, die ihr vielleicht schon vor längerer Zeit hattet, nie umsetzen konntet. Probiert es aus und nimmt ein eigenes Projekt her und setzt diese Idee um. #00:18:16-3#
Und das habe ich gemacht. Das war dann vor zwei Jahren jetzt, 2015. Also die Idee hatte ich schon ein bisschen früher und 2015 hatte ich sie denn umgesetzt. Ich wollte einen Blog starten. Und ich hatte immer einen riesen Respekt vor Blogs, denn ein Blog ist anders als eine Webseite. Dort sind Artikel geschrieben, die sehr hochwertig sind, die Probleme lösen, die sehr umfangreich sind, die gut recherchiert sind und, vor allem, die regelmäßig neu erscheinen. Das heißt es heißt eben nicht eine Webseite aufzusetzen mit irgendwie fünf Menüpunkten, die lassen sich aufrufen und da sind dann fünf Inhaltsseiten dahinter. Nein. Ein Blog ist eine Artikelsammlung, die permanent anwächst. #00:18:56-8#
Ich habe ein halbes Jahr gebraucht mich davon selbst zu überzeugen, oder die Entscheidung für mich zu treffen: Ok, das ist es, was ich machen möchte. Ich will mich damit beschäftigen und den Blog machen. Habe mich informiert. Habe ein halbes Jahr lang gelesen, recherchiert, auch angefangen Podcasts zu hören damals zu dem Thema, um einfach für mich rauszufinden: Wie geht das? Ich hatte bis dahin die Idee Blog im Kopf. Und irgendwie hatte ich Lust drauf. Nur tatsächlich (…) ich habe, ja, noch einiges an Inhalten gebraucht, bis ich mich selbst davon überzeugen konnte: Ok, das mache ich jetzt. Habe mir ein Ziel gesetzt. Ich wollte drei Artikel pro Woche schreiben. Also Artikel heißt Artikel mit 1500 bis 2000 Wörtern. Und will das so aufsetzen, dass ich darin alle Fragen beantworte, oder die Fragen beantworte, die ich üblicherweise gestellt bekomme, bevor es irgendwo zu einem Projekt oder einem Auftrag kommt. Und habe angefangen und habe glaube ich, wie viel waren das am Anfang, drei Artikel geschrieben mit den meinen wichtigsten, ja, im Grunde mit meinen Werten. Was ist mir wichtig, wenn ich arbeite, wenn ich ein Projekt mache? Worauf kommt es mir an? Das war gar nicht so fachlich. Das war tatsächlich mehr: Was ist mir wichtig, wenn ich arbeite? Und was sind meine Überzeugen? Das sind meine Sätze wie „Relevanz statt Penetranz“, „Klasse statt Masse“ und so weiter. Das waren damals die Claims in meinen ersten Artikeln, die ich da ausführlich erklärt habe. #00:20:20-3#
Und es war ganz lustig. Ich habe diesen Blog gestartet und habe die Domain damals immer weitergegeben per Mail als ich Anfragen bekam und habe so meine Interessenten über den Blog, ja, quasi mit mir in Verbindung gebracht. Und jeder, das war der Plan damals, jeder, den das mehr interessiert, also jedem, der mehr wissen wollte, als das, was im Blog steht, der sollte dann wieder auf mich zukommen. Habe ich gemacht. Habe das zum 01.07.2015 live gestellt. War der Blog da. marketing-automation-blog.com heißt der Gute. Und der ist auch noch online. Und dann bin ich in Urlaub gefahren. Dachte mir: „Ok, das Ding ist live. Ich habe ein paar Kunden hingelotst und wenn ich Glück habe, dann finden das die zwei drei, denen ich das geschrieben habe, gut, und die geben mir einen Auftrag daraufhin.“ #00:21:05-9#
Eine Randnotiz noch: Ich war damals Geschäftsführer von einem Unternehmen, das ich aufgebaut hatte, also dem Onlineshop, den ich betrieben hatte. Und hatte die Absprache mit dem Vorstand, für den ich gearbeitet hatte, dass ich meinen Namen, also meinen Namen, ja, meinen echten Namen, hier nicht ins Spiel bringe. Einfach, weil nicht der Eindruck erweckt werden sollte, dass ich als Geschäftsführer noch andere Sachen nebenher mache. Also war für mich völlig ok. Habe ich verstanden. Habe ich gemacht. Und habe mir, habe das Pseudonym wieder zum Leben erweckt, was ich, ja, damals 18 Jahre davor benutzt hatte als Schüler, Student, als, ja, damals noch Azubi, um meine Projekte damals zu bestreiten. Und es war total lustig. Das heißt diesen Namen gab es eigentlich gar nicht. Es gab keine Biographie dazu. Es gab keine Geschichte. Wenn du ihn gegoogelt hast damals, hast du nichts gefunden, außer den zwei drei Forenbeiträgen und den Inhalten, die ich damals zur Verfügung gestellt hatte. #00:22:08-2#
Und ich bin in den Urlaub gefahren. meine Webseite war live. Autor war nicht ich, sondern mein Pseudonym. Und wir waren fünf Wochen in Frankreich, ohne Internet, mit dem Wohnmobil. Und ich habe Artikel geschrieben in Frankreich. Ich habe drei Artikel pro Woche geschrieben, quasi für die Konserve, um sie anschließend zu veröffentlichen. Habe mich sonst nicht um diese Seite gekümmert. Habe Urlaub gemacht. Kam zurück. Habe Artikel veröffentlicht. Und als ich über die Grenze war mit dem Auto habe ich gesehen: Ok, da war die eine oder andere Anfrage in meinem E-Mail Postfach. Und da war auch die eine oder andere Nachricht auf meiner Mailbox. Irgendwas ist passiert. #00:22:46-6#
Und tatsächlich war es so. Ich weiß nicht mehr, wie viele das waren. Das waren so 30, ja mehr als 30 Anfragen, konkrete Anfragen, die ich gekriegt habe von Leuten, von denen ich vorher nie gehört habe, die auf meinen Blog aufmerksam geworden sind. Über Google. Das heißt Google hat meinen Blog indiziert. Menschen haben Probleme formuliert bei Google. Haben auf meinem Blog die Lösung gefunden und wollten mehr wissen. Hat mich total geflasht, weil das gar nicht mein erstes Ansinnen war, als ich mit diesem Blog gestartet bin. Ich wollte tatsächlich meinen Leuten, die mich kontaktiert haben, eine Möglichkeit bieten, mehr zu erfahren. #00:23:25-3#
Und dann ist mir tatsächlich klargeworden: Ok. Blog hat ein viel größeres Potential, als ich bis dahin dachte. Und ich habe angefangen noch mehr zu recherchieren. Was heißt es suchmaschinenoptimierte Inhalte zu schreiben? Hinweis Nummer 4 kommt jetzt. Was heißt es nämlich suchmaschinenoptimierte Inhalte zu schreiben? Das heißt nicht mehr oder weniger als kundenorientierte Inhalte zu schreiben. Und das ist im Grunde super einfach dieser Gedanke. Das heißt du brauchst keine teure Agentur beschäftigen, die dann deine Inhalte SEO optimiert, für Suchmaschinen optimiert, denn was hat denn Google im Sinn? Google will die besten Lösungen bieten für seine Kunden, also für die Leute, die Google benutzen, für dich und mich. Und wie macht Google das? Google stellt fest welche Seiten werden denn angeklickt. Auf welchen Seiten hält sich welcher User wie lange auf. Und welche Seiten werden wie häufig wie schnell wieder geschlossen. Das weiß Google, weil die allermeisten Seiten Google Analytics integriert haben als Webanalyse. Und so kann Google gute Rückschlüsse ziehen, wie der User sich verhält auf welcher Webseite. #00:24:28-6#
So. Ich habe also angefangen konkret Inhalte zu schreiben für den User. Das heißt ich habe recherchiert: Welche Probleme sind denn relevant? Und wenn du die Überschriften anschaust in meinem Blog, wie gesagt marketing-automation-blog, da findest du den, wenn du dir die Überschriften anschaust, das sind die Überschriften, die total relevant sind. Damals relevant waren, zum Großteil jetzt noch relevant sind. Damals ist die Software aufgekommen, in Amerika damals noch, die ich jetzt immer noch uneingeschränkt empfehle, wenn es um Marketing Automation geht. Die heißt Mautic. Ich habe den ersten, umfassenden Artikel zu Mautic geschrieben in Deutschland und bin damit auf Nummer 1 gewesen bei Google. Es hat mir einen unglaublichen Traffic gebracht. Es bringt mir nach wie vor unglaublichen Traffic. Und so habe ich es geschafft eine Menge Interessenten auf meinen Blog zu ziehen. Und es kamen nicht nur Interessenten, die mich beauftragen wollten. Es kamen auch Medienpartner sage ich mal, Zeitschriften, Verlage auf mich zu, die über meinen Blog gestolpert sind und gesehen haben, aufgrund der Inhalte: Ok, der Mensch scheint was auf dem Kasten zu haben, den fragen wir mal an. Und so habe ich Gastartikel geschrieben für Springer. Ich habe an einem Buch mitgeschrieben, eCommerce Compendium. Es kamen ganz, ganz viele Kooperationen zustande, auch Interviews, die ich gegeben habe, für Podcasts, Gastartikel in anderen Blogs, die einfach aufgrund meiner Inhalte zustande kamen. #00:25:52-8#
Und jetzt kommt der nächste Hinweis, ich glaube Nummer 5 ist das jetzt. Dein Name ist völlig irrelevant. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Hätte ich nie geglaubt. Nur es war so lustig zu sehen. Wenn du mal schaust auf der Seite vom Springer Verlag, da findest du tatsächlich Artikel von mir, die unter meinem Pseudonym geschrieben wurden. Das heißt das ist eine Person, ein Pseudonym, da findest du nichts bei Google außer meinen Blog und den Inhalten, die damit zusammenhängen. Und dennoch hat es als Kompetenz ausgereicht für den Springer, dass meine Inhalte so gut sind, wie sie sind. Das heißt der Name, um den viele so einen riesen, riesen Geschrei machen, der ist tatsächlich nicht so relevant, wie wir denken. Die Biographie, die ist nicht irrelevant, nur sie ist nicht so wichtig. Sie ist nicht so wichtig, wie wir alle Glauben. Unsere Geschichte, irgendwann ist es nicht mehr wichtig. Inhalte überzeugt. Das war mein extremes Learning damals und hat mich unfassbar motiviert einfach die Dinge weiterzumachen, die ich gemacht habe. #00:26:59-5#
Und so habe ich ein Jahr lang gebloggt. Ich habe ein halbes Jahr lang wirklich jede Woche drei Artikel veröffentlicht. Habe einen 30-teiligen E-Mail Kurs gemacht. So lernst du E-Mail Marketing von 0 auf 100. Der läuft nach wie vor mega gut. Ich habe unfassbar viele Zugriffe auf meinen Blog. Inzwischen schreibe ich keine neuen Artikel mehr. Ich habe ein paar Entwürfe. Mal gucken, ob ich die mal zu Ende schreibe. Es war super spannend zu sehen, was in diesem einem Jahr passiert ist. #00:27:25-5#
So. Dann war es so, mein Blog geht über Marketing Automation: Ich habe 2015 angefangen, aufgrund ein paar privater Sachen, in zwei drei Sätzen auch noch dazu: Ich habe 2014 alle Ziele erreicht, die ich mir bis dato gesetzt hatte. Ich habe ein Haus gekauft, habe eine super Familie, zwei Kinder, bin mega glücklich verheiratet. Ich war Geschäftsführer, hatte einen Haufen Mitarbeiter. Habe drei Minuten von meiner Arbeitsstelle ins Büro gehabt. Es war alles traumhaft. Es war wirklich perfekt. Nur ich hatte meine Ziele erreicht. Und so blöd das jetzt klingt und so unglaubwürdig das jetzt ist vielleicht für den einen oder anderen: Ich fand es super frustrierend, weil danach war für mich nichts mehr da. #00:28:09-0#
Und was dazu kam: Ich habe in dieser Zeit, in diesen zehn Jahren, in der ich diese Ziele erarbeitet habe, 30 kg Gewicht zugenommen und mir einen Tinnitus erarbeitet. Und habe tatsächlich dann vom Sommer 2014 bis Weihnachten 2014 überhaupt nicht gewusst, was mache ich und was tue ich. Das war in der Zeit, bevor ich wusste überhaupt, dass ich mich mit bloggen mal beschäftige und habe mich daraufhin entschieden zu bloggen. Und habe Ende 2014, das war kurz vor Weihnachten, entschieden. Ich weiß es noch wie heute. Ich sitze auf dem Sofa, habe schon fast die ganze Packung Lebkuchen, das sind diese Aldi Lebkuchen, die kennst du bestimmt, diese Sterne und Herzen und (unv. #00:28:51-1# ) sind das, habe fast die ganze Packung in mich reingestopft und halte das letzte Herz so vor mich und schaue das an und wollte das gerade essen, wo irgendwo eine Stimme in mir sagt: „Ok, das ist es jetzt nicht mehr.“ Und habe das Herz zurückgelegt und entschieden: In einem halben Jahr von da aus, von Weinachten 2014 aus, da siehst du gut aus. Und zwar so gut, dass du dich bauchfrei an den Strand traust und dich wirklich wohlfühlst. Ich wollte in einem halben Jahr ein bisschen was abnehmen, nämlich diese 30 kg. #00:29:22-7#
Tatsächlich habe ich es geschafft. Und das jetzt nur am Rande. In dem Zusammenhang habe ich viel, viel, viel mitbekommen, was es denn noch so gibt im Leben, außer den klassischen Zielen: Mein Haus, meine Frau, meine Familie, mein Job, mein Geld und weiß ich nicht, was noch alles. Ich habe mich damit beschäftigt: Was kann ich für mich noch tun? Wie kann ich mich persönlich entwickeln, um einfach noch mehr vom Leben zu haben, als das, was ich bis dahin erreicht hatte? #00:29:45-1#
Und so kam ich dazu 2015 mich zusätzlich zu diesen Marketingthemen, Marketing Automation, was bis dahin so mein Faible war, mich mit Themen zu beschäftigen, die sehr, sehr tief gingen. Ich habe mir ganz, ganz viele Videos bei YouTube angeschaut. Ganz, ganz viele Bücher gelesen. Habe ganz, ganz viele Leute kennengelernt und mich habe tiefe Gespräche führt, über Themen, die ich bis dahin noch nicht geführt hatte, nämlich: Was kann es noch geben im Leben außer diesen klassischen Zielen? #00:30:10-1#
Und habe mir überlegt: Das ist so cool. Das hilft mir persönlich so unglaublich weiter. Ich habe damit 30 kg Gewicht verloren. Ich habe ganz andere Leute kennengelernt. Habe mich super weiterentwickelt. Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden. Wie kann ich diese Leidenschaft, die sich damals geformt hat, verbinden mit meinen Marketingthemen? Und bin dann Ostern 2016, das heißt mein Blog lief von Sommer 2015 bis Sommer 2016, der läuft immer noch, aber bis dahin habe ich ihn aktiv gepflegt. Habe dann gegen Ostern 2016 für mich rausgefunden, was es ist, wie ich beides verbinde. Und dann habe ich, ja, positives Marketing erfunden. #00:30:53-0#
Wieder Konzepte geschrieben. Wieder Systeme entwickelt, wie Marketing anders geht. Ich habe im Grunde eine Stufe draufgesetzt, auf das, was ich damals, ja, mit Marketing Automation gemacht habe. Habe das ganze sehr philosophisch, sehr psychologisch, betrachtet und ein ganz anderes Methodenset entwickelt. Und habe dann die Situation gehabt, ich hatte dazu ein paar Seminare, Workshops und so weiter, habe also mir Feedback eingeholt, und habe festgestellt: Ok, das stößt auf Relevanz. Das ist ein super wichtiges Thema und da möchte ich mehr mit machen. #00:31:23-3#
Blog hatte ich schon. Und wollte wieder was Neues probieren. War quasi an derselben Situation wie ein Jahr vorher. Es gibt so ein Thema, nämlich das Thema Podcast, und das fasziniert mich unglaublich. Ich habe selbst Podcasts gehört. Hatte auch schon an einem Podcast mitgewirkt. Und dachte: Ok, da machen wir doch einen Marketing Podcast. Zu dem Zeitpunkt gab es auch noch nicht wirklich, es gab eins zwei Marketing Podcasts, und ich wollte einen Marketing Podcast machen und habe angefangen. #00:31:52-2#
Ich habe vieles ausprobiert. Ich habe dann gegen Ostern, oder gegen Mai war das, überlegt: Ich mache ein paar Folgen solo und versuche dann ein paar Interviews zu machen. Probieren, wie sich das anfühlt. Und dann schaue ich und mache das irgendwie weiter, mit den Erfahrungen, die ich bis dahin gemacht habe. Und tatsächlich war das so ein bisschen sperrig, wie es angefangen hat. Du darfst dir mal meine ersten Episoden anhören. Die ersten beiden habe ich alleine aufgenommen. Inhalt finde ich mega gut, ich persönlich jetzt. Ich hoffe du kannst dem auch was abgewinnen. #00:32:21-4#
Nur es hat sich für mich nicht so gut angefühlt, wie jetzt das Schreiben von Artikeln. Das konnte ich so nebenher machen. Da habe ich mich an meinen Rechner gesetzt im Garten. War ganz entspannt und habe mich wirklich relaxt hingesetzt, ein Glas Wein nebendran, manchmal ein Glas Wasser nebendran, und habe geschrieben bis tief in die Nacht. #00:32:39-6#
In meinem Podcast geht es ja darum zwischen 20 und 40 Minuten am Stück ein Thema zu besprechen. Und tatsächlich ich und das Mikrofon, wir beide alleine, haben uns da nicht wirklich wohlgefühlt. Und so habe ich dann die ersten Interviews gemacht. Die waren tatsächlich noch Interviews. Ich stelle eine Frage, die vorbereitet ist. Mein Gegenüber beantwortet diese Frage. Und wir gehen zur nächsten Frage über. Du darfst dir mal die nächsten, also ich glaube Folge 3, 4, vielleicht auch die 5., also da war das noch, habe ich tatsächlich Interviews geführt. #00:33:11-4#
Da habe ich mir überlegt: Hmm, was mache ich jetzt aus den Erfahrungen? Das kam alles ganz gut an. Ich hatte echt gute Zugriffszahlen. Habe auch gute Kommentare gekriegt. Nur irgendwie das war es auch nicht. Es war viel zu formalisiert. Und habe dann überlegt: Ok, wie wäre es tatsächlich mal aus dem Interview mehr ein Gespräch zu machen. Das Gespräch, das hat eine gewisse Richtung, hat auch ein Ziel, hat auch einen roten Faden, dennoch ist es kein Interview, wo eine Frage nach der anderen kommt, wo alles vorbereitet ist, und, ja, das wollte ich probieren. #00:33:44-3#
Habe es probiert und es war megamäßig cool. Hatte dann die Herausforderung, dass ich mitten im Gespräch gemerkt habe, das war so nach 20 Minuten, einer halben Stunde, weiß ich nicht mehr genau, dass noch so viel zu sagen ist und wir erst, ja, angefangen haben. Und dann habe ich quasi spontan im Gespräch entschieden: Ok, hier machen wir einfach zwei Episoden draus. #00:34:06-2#
Und das war ein ziemlich cooler versuch, denn da habe ich für mich einen mega Effekt entdeckt. Hinweis Nummer 6: Ich habe so einen Cliffhanger aus Versehen entwickelt. Und zwar habe ich dann hat sich rausgestellt, wir haben in der ersten Episode, die erste halbe Stunde, mit den Themen meines Gesprächspartners verbracht. Das heißt, ja, er hat erzählt: Wie kam er denn dazu, wo er jetzt ist? Was ist ihm wichtig? Womit beschäftigt er sich den ganzen Tag? Was sind so seine Herausforderungen? Und in der zweiten Episode ging es dann um Marketing. Was hat mein Gesprächspartner für ein Gefühl beim Marketing? Wie sieht er das ganze privat als Mensch? Was für ein Marketing setzt er selbst ein, um sich und seine Dienstleistung, seinen Service, seine Angebote und Produkte, was auch immer, an den Mann, an die Frau, zu bringen. Und so haben wir im zweiten Teil eben über Marketing gesprochen. #00:34:57-5#
Natürlich haben wir das im ersten Teil angekündigt. So ist ein super cooler Cliffhanger entstanden, so dass ich recht schnell entschieden habe: Ok, das mache ich jetzt in Zukunft immer so. Und bis auf ein paar wenige Ausnahmen habe ich das durchgezogen. es gibt tatsächlich dann pro Gesprächspartner zwei Episoden, die immer so ähnlich ablaufen. Das Gespräch ist immer anders. Es sind immer andere Fragen, immer andere Themen, und immer andere Schwerpunkte. Am Ende geht es immer über Marketing und das Thema meines Gesprächspartners. #00:35:25-3#
Und jetzt kommt der nächste Hinweis: Versuch doch mal auf so Effekte zu stoßen. Hinterfragt doch mal, was ihr da gerade tut, und ihr werdet feststellen: Ganz oft gibt es dafür schon irgendeinen Fachbegriff und andere beraten andere Unternehmen genau das einzuführen. Und es passiert tatsächlich häufiger, als wir denken, dass wir das tun und einfach nicht wissen, dass wir das tun. Eben genau so einen Cliffhanger entwickeln. #00:35:48-1#
Und das nächste ist, da ist der nächste Hinweis, ich glaube jetzt sind wir bei 7. Hinweis Nummer 7: Schau doch mal, dass du versuchst, Gesprächspartner zu finden, die nicht aus deinem Segment sind. Tatsächlich war das so, das war dann, ich glaube das war im August, das heißt ich habe die ersten Episoden produziert, die ersten Interviews gemacht und habe mein Konzept gefunden, mit dem Gesprächspartner zu arbeiten, also nicht mit dem Interviewpartner, also Gespräche zu führen und das in zwei Episoden zu tun, und wusste dann gar nicht: Mit wem mache ich das überhaupt? Ich habe so meine Wunschkontakte „abgearbeitet“ und hatte das Glück damals in einer Mastermind Gruppe zu sein. Das heißt wir waren eine Gruppe von Menschen, die sich regelmäßig trifft und die Themen bespricht, die für jeden einzelnen als nächstes anstehen. Und wir beraten und da gegenseitig, haben uns damals gegenseitig beraten, wie der Einzelne dieses Ziel erreichen kann. Hinweis Nummer 7: Finde eine Mastermind Gruppe. Du kannst sie nennen, wie du willst. Am Ende geht es darum, sich gegenseitig zu unterstützen, gegenseitig ernsthaftes, ehrliches Feedback zu geben und dafür zu sorgen, dass alle anderen ihre Ziele erreichen. Das bedeutet jeder gibt irgendwo so ein Commitment ab, sich wirklich dranzusetzen und das zu tun, was er zugesagt hat, oder was er in Aussicht gestellt hat. Das heißt, Betrug ist das falsche Wort, aber es entsteht eine gewisse Verpflichtung der Gruppe gegenüber, das zu erreichen, was man sich vorgenommen hat. Und das ist ein mega Push. #00:37:17-3#
Und diese Gruppe hat mir den Hinweis gegeben, ganz konkret, was Melanie Mittermaier, liebe Melanie, ich danke dir so unglaublich. Du bist ein Schatz und ich liebe dich dafür. Und Melanie hat mir ganz, ganz viele Kontakte genannt. Das waren bestimmt 15 bis 20 Leute, die ich bis dahin nicht kannte, die ich angeschrieben habe mit der Reverenz von der Melanie, und gefragt habe: „Hier, hast du nicht Lust mit mir mal einen Podcast aufzunehmen, über dein Thema zu sprechen und gemeinsam mit mir irgendwie über Marketing zu plaudern?“ Und tatsächlich, ich glaube es gab nicht einen einzigen, der nicht mitmachen wollte. #00:37:53-6#
Und so habe ich erstens super viele Leute kennengelernt, die ich vorher nicht kannte. Ich habe zweitens ganz, ganz viele neue Zielgruppen für mich erarbeitet. Nämlich, Hinweis Nummer 8: Integriere Zielgruppen, mit denen du erst mal gar nichts zu tun hast, an die du gar nicht denkst. Mit denen du überhaupt nichts am Hut hast. Das hat bei mir mit dem Podcast extrem gut funktioniert. Durch den Gesprächspartner, der immer ein anderer war. Wenn du meine Folgen kennst, weißt du, dass ich Folgen habe, da geht es um Geld, da geht es um das Leben, da geht es um Entspannung, da geht es um die Liebe, da geht es um Liebeskummer, da geht es um Pädagogik, um ganz, ganz, ganz viele unterschiedliche Themen. Das bedeutet meine Episoden hören die Leute, die meinen Podcast sowieso hören. Also meine „Fans“. Und die Episoden hören die Leute, die ein Verhältnis zu meinem Gesprächspartner haben, also dessen, oder deren, Fans. #00:38:49-0#
Und das heißt meine Zielgruppe erweitert sich immer weiter. Ich mag den Begriff Zielgruppe überhaupt nicht. Ich mag den gar nicht benutzen. Mir fällt nur gerade kein besserer ein an der Stelle. Ich habe einfach mehr Menschen erreicht und, ja, die Leute, die durch meinen Gesprächspartner auf mich gekommen sind, die haben gemerkt: Ok, Marketing ist ja irgendwo doch relevant für mich, und haben angefangen sich mit meinen Themen zu beschäftigen. #00:39:12-3#
Super cool. Und natürlich auch gegenseitig. Das heißt meine „Fans“, den Begriff, ich finde den auch nicht so toll, haben sich plötzlich auch mit den Themen beschäftigt möglicherweise, über die mein Gesprächspartner gesprochen hat, und so hat dieser ganz neue Kontakte, neue Zielgruppe, neue Fans, neue Menschen erreicht. Das war der nächste Hinweis. #00:39:33-0#
Ja. Und so habe ich über Melanie, an der Stelle noch mal ganz herzlichen Dank meine Liebe, viele neue Leute kennengelernt und habe ganz, ganz, ganz viele Podcasts aufgenommen. Und jetzt kommt schon der nächste Hinweis. Waren wir jetzt bei 8 oder 9? Ist ganz egal. Ich behaupte jetzt es ist der Hinweis Nummer 9. Für mich war das total hilfreich on block zu arbeiten, vorzuarbeiten. Aus mehreren Gründen: Zum einen ich bin ein unglaublicher Schisser, wenn es darum geht, mich selbst irgendwo zu zeigen, auch wenn du mir das nicht glaubst, wenn ich dieses Video gerade mache und diesen Podcast gerade aufnehme. Ich habe mich, oder, ja, ich fühle mich tatsächlich nicht wohl, wenn ich weiß: Heute Abend stelle ich eine Folge live. Und wie ist denn da die Resonanz? Was kommt denn da zurück? Wird es überhaupt von jemandem gehört? Und wie mache ich dann da weiter? Zieht mich das vielleicht so runter, dass ich gar keine Lust habe weiterzumachen? #00:40:23-9#
Um dem vorzubeugen, das mache ich jetzt ganz, ganz häufig so, Tipp Nummer 9: Mache Sachen im Voraus. Ich habe tatsächlich den kompletten September, ich weiß nicht, wie viel Zeit, wie viele Stunden, wie viel Tage ich reingesteckt habe, Podcasts zu produzieren, und habe 30, 40 Folgen vorproduziert in einem Monat. Habe das mit den Leuten abgesprochen, dass sie bescheid wussten, dass ihr Episode noch ein bisschen auf sich warten lässt, bis sie erscheint. Und habe ebenso den Effekt gehabt, dass ich eine ganze Menge Folgen fertig hatte und konnte die Woche für Woche veröffentlichen. Hab den zweiten Effekt gehabt: Die waren einfach da. Das heißt die wurden einfach veröffentlicht. Woche für Woche ist eine neue Podcastepisode erschienen und ich fand es selbst cool die wieder anzuhören, weil es eben eine Zeit lang her war, seit ich die aufgenommen hatte, weil ich immer wieder einen Grund hatte, mich bei dem Gesprächspartner zu melden von wegen: Hier, schau mal, die Episode wird erscheinen, oder sie ist gerade online gegangen. Habe ihn gebeten das zu teilen. Und es gab einfach, ja, einen neuen Punkt das Gespräch zu suchen und mega cool. Also Hinweis Nummer 9: Bereite Dinge vor. Du hast eine Menge Vorteile dadurch. #00:41:30-0#
Und dann, Podcast läuft jetzt ein Jahr, komme ich zu dem Punkt: Ich bin unglaublich dankbar. Ich bin so unfassbar, also ich kann das nicht in Worte fassen und ich kriege da echt Gänsehaut am ganzen Körper. Ich habe jetzt ein Jahr lang jede Woche, wirklich jede Woche, eine Podcastfolge veröffentlicht und habe eine Menge Zuhörer. Es gibt eine Menge Menschen, die mich darauf angesprochen haben. Ich habe sogar Menschen getroffen, die mir erzählt haben: „Hey, da gibt es einen ziemlich coolen Podcast“, und gar nicht wussten, dass das meiner ist. Das ist so strange. Und ich bin so dankbar darauf gestoßen zu sein. Und will dich echt ermutigen: Mach die Dinge, die du gar nicht für möglich hältst. Probiere das einfach aus und zieh das eine Zeit lang durch. Zieh das so lange durch, bis es läuft und entscheide dann, ob du es weiterführst, oder nicht. #00:42:19-4#
Und genau so hatte ich jetzt vor drei Monaten, habe ich mich, ja, mit der Frage beschäftigt: Möchte ich diesen Podcast fortführen nach dem Jahr, oder nicht? Habe dann eine Zeit lang drüber nachgedacht und, ja, also, um es vorweg zu nehmen, ja, ich möchte meinen Podcast fortführen. #00:42:36-6#
Und nicht nur das. Und jetzt kommen wir zu dem Punkt mit dem Video, das du ja gerade vielleicht siehst. Und wenn nicht kannst du es dir anschauen. Es gibt ein neues Medium. Habe eine neue Idee. Fühle mich mega unsicher damit und es geht mir momentan noch nicht so 100% gut damit. Nur ich will es unbedingt probieren. Ich möchte das Medium Video für mich entdecken, rausfinden, ob das funktioniert, ob das genauso gut funktioniert wie der Blog, wie der Podcast, ob es überhaupt nicht funktioniert. Ich habe keine Ahnung. Ich probiere das einfach. Und ab heute, 01.07.2017, werde ich alle paar Tage ein Video veröffentlichen und über Marketingthemen sprechen. Immer nur so ein paar Minuten, drei für mein Ziel, über Marketingthemen sprechen. Über das, was ich so jeden Tag erlebe, also auch über Projekte so ein bisschen. #00:43:20-2#
Hinter die Kulissen werde ich euch mitnehmen, genau so wie jetzt. Ich sitze hier gerade im Auto auf dem Weg von einem Kunden. Und ich möchte euch einfach zeigen: Was heißt es denn, den Job zu machen, den ich hier mache? Was begeistert mich? Was fordert mich heraus? Was ist schwierig für mich? Was fällt mir leicht? Was lerne ich denn jeden Tag dazu? Und wie entwickelt sich das ganze so? Also wirklich nah dran. #00:43:41-6#
Und es ist wirklich ein Versuch. Ich habe keine Ahnung wie das ankommt und was passiert. Der Punkt ist: Auch hier werde ich die Videos vorproduzieren, beziehungsweise ich habe sie vorproduziert. Das heißt du wirst eine ganze Menge Videos aus der Konserve bekommen, was nicht heißt, dass sie deswegen schlechter, oder nicht aktuell, sind. Ich werde die Themen, oder die Themen, die da drin, die Inhalt sind in diesen Videos, die haben eine Relevanz, die einfach langfristig relevant ist. Relevanz, die relevant ist. Das sind Inhalte, die langfristig relevant sind. #00:44:12-0#
Und mich interessiert auch dort deine Meinung. Wie empfindest du das, wenn du ein Video siehst, und ich kann mir vorstellen, dass der Eindruck entsteht, gerade beim Video, dass das eher frisch ist von der Erstellung, oder vielleicht sogar live aufgenommen, kann ich nicht beurteilen, da interessiert mich: Wie empfindest du das? Ist das ok, dass das aus der Konserve ist? Würdest du es lieber haben, wenn das Video live ist? Würdest du es lieber haben, wenn das Video kurzfristig aufgenommen ist? Oder wie ist deine Präferenz da? Und da richte ich mich gerne nach. Vielleicht bin ich in einem Jahr soweit tatsächlich live Videos zu machen. Vielleicht auch schon viel früher. Und wer weiß, was es dann für ein Medium gibt, das ich dann für mich entdecke. #00:44:49-9#
Ich habe jetzt diese Episode genutzt, über 40 Minuten, wow, wow, wow, das ist ganz schön lang, ja, um dich ein bisschen mitzunehmen in meine Geschichte. Um dir ein bisschen zu erzählen: Was ist mir wichtig? Ich habe, waren es 9 Tipps, ich habe keine Ahnung, es müssten 9 Tipps gewesen sein, und der 10. kommt zum Schluss nachher. Ich möchte das Gefühl geben, das ich empfinde, wie ich meine Dinge mache. Ich möchte, dass du super erfolgreich bist und würde mich freuen, wenn ich ein bisschen dazu beitragen kann. #00:45:19-3#
Und Tipp Nummer 10: Habe ein unfassbar großes Ziel. Mein Ziel, wie gesagt, es ist das nachhaltig nachhaltig zu verändern in Deutschland. Bin da jetzt seit sieben Jahren dran und wenn ich jetzt zurückschaue und feststelle, was ich da alles verändern durfte, was sich alles verändert hat, wo wir heute stehen, es ist so eine mega Entwicklung. Natürlich, das ist nicht mein Verdienst. Das ist der Trend. Das ist logisch. Es ist logisch, dass Menschen reagieren, wenn sie auf Dauer mit irrelevanten, nervigen Inhalten bombardiert werden und sich andere Wege suchen. Und ich freue mich drüber, dass ich Unternehmen zeigen darf, wie diese Wege aussehen können. Ich freue mich drüber, dass ich da jeden Tag neue Erfahrungen machen, Neues ausprobieren kann, Neues lernen kann, und es begeistert mich so unglaublich inzwischen auf der Bühne zu stehen. #00:46:09-4#
Und das noch zum Abschluss: Hättest du mich vor 1 1/2 Jahren kennengelernt, vor 2 Jahren, das war undenkbar für mich vor Menschen zu sprechen. Es war undenkbar für mich überhaupt einen geraden Satz rauszubringen, wenn ich gewusst hätte, dass das Menschen sich hinterher anhören. Ich habe Toastmasters gefunden für mich und habe so unglaublich viel dort gelernt über das öffentliche Reden, darüber, wie ich Körpersprache gezielt einsetze, über Rhetorik überhaupt. #00:46:35-5#
Und wenn dich das mehr interessiert, hier noch ein kleiner Hinweis zu meinem nächsten, zu meinem parallelen Podcast, den wir, den ich Anfang des Jahres mit Heiko Schaible zusammen aufgenommen habe. Das ist ein Podcastkollege und ein guter Freund. Da gibt es zehn Episoden darüber, wie du lernst öffentlich zu reden. Das Ding hat den Titel „Jeder kann reden – Unser Weg zum perfekten Vortrag“. Und ich kann dich nur einladen, wenn dich das Thema interessiert, dich damit zu beschäftigen. #00:47:03-3#
Und es ist wirklich so einfach. Die Toastmasters gibt es so oft, in jeder größeren Stadt teilweise mehrfach. Wir in Stuttgart haben fünf Gruppen. Mach das. Du wirst so daran wachsen. Und ich stehe inzwischen vor einem riesen Publikum. Das können 20 sein. Das können 100 sein. Das können 1000 sein. Und mir macht das Spaß. Es ist nicht so, dass ich mich überwinden muss da auf diese Bühne zu gehen und mir einen abbreche. Ich finde das so cool meine Inhalte, ja, den Leuten zu, ja, was sage ich, den Leuten mitzugeben, dafür zu sorgen, dass es den Leuten gut geht. Ich habe es inzwischen gelernt den Menschen ein gutes Gefühl zu geben und das ist so toll auf der Bühne zu stehen, dann wieder runterzugehen und zu wissen: Ok, ich habe in ein paar von diesen Leuten ein bisschen was bewegt. Einige von denen machen morgen was anders als noch heute. Es ist so super cool. #00:47:55-2#
Und genau so möchte ich meine Videos machen. Genau so möchte ich den Podcast weitermachen. Inhaltlich wird sich da ein bisschen was ändern. Da möchte ich noch nicht vorgreifen, auch noch nicht zu viel verraten. Warte einfach ab. Sei gespannt drauf. #00:48:07-8#
Mein letzter Hinweis, und damit werde ich das Ding hier auch schließen an der Stelle. Mein letzter Hinweis ist, habe ich schon gesagt, hey, Mann oh Mann oh Mann: Habe große Ziele. Mein Ziel: Marketing verändern. Ich weiß nicht wie ich es erreiche. Ich möchte es gerne erreichen. Ich tue alles. Ich lebe dafür. Mach dir doch ein großes Ziel. Schau mal, was es so groß ist in deinem Leben, in deinem Umfeld, in deinem Thema, das so groß ist, dass es schon verrückt ist, dran zu glauben. Das es schon so unfassbar ist auch nur ein Stückchen in die Richtung zu kommen und du wirst sehen: Du wirst diesem Ziel näher kommen. #00:48:46-1#
Ich habe keine Ahnung, ob ich mein Ziel erlebe, ob ich es erreiche, ob wir eines Tages da sind, dass Marketing wirklich das positive Marketing ist, was ich darunter verstehe, was ich für gutes Marketing halte, oder nicht. Ich arbeite dran und gebe mein Bestes, jeden Tag, um da immer ein kleines Schrittchen weiter zu kommen. #00:49:07-3#
So. Dann habe ich jetzt ganz, ganz, ganz viel geredet. Bin immer noch nicht Zuhause im Übrigen. Hoffe, dass dir der Stoff einigermaßen gefallen hat. Freue mich über eine Bewertung, über ein Feedback. Schreibe mir gerne. Ruf mich an. Bewerte mich. Schick mir Nachrichten. Erzähle anderen davon, dass es diesen Podcast, dass es dieses Video, dass es diese Videoserie gibt, die gerade entsteht und bleib mir treu. Ich würde mich super freuen, wenn es ein paar Inhalte gibt, die dir ein kleines bisschen weiterhelfen. #00:49:37-0#
Mache es gut. Hab einen großartigen Tag, eine großartige Zeit. Wir sehen uns im Video. Dauert ein paar Tage, da gibt es das erste und dann dauert es wieder ein paar Tage und so weiter. Und du wirst ganz, ganz viele Videos von mir zu sehen kriegen. Ich wünsche dir einen super schönen Tag. Mache es gut. Dein Sebastian. Tschüss! #00:49:53-0#

 

 

 

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